Antworten
Seite 14 von 16 ErsteErste ... 41213141516 LetzteLetzte
Ergebnis 131 bis 140 von 160
  1. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Ich glaube auch dass man gewisse Erwartungen im Leben haben kann doch man sollte sich von ihnen nicht negativ " beeinflussen " lassen wie es bei der TE wohl der Fall zu sein scheint .

    Wenn mir das mit dem Blumenstrauss zum Abschied passiert wäre so hätte mich das auch verletzt und ich hätte mich gefragt ob man mit mir als Kollegin und mit meiner Arbeit nicht so zufrieden war .
    Es hätte mich vielleicht noch ein zwei Tage " beschäftigt " aber dann wären meine Zweifel vorbei gewesen .
    Doch früher als ich noch einen kaum vorhandenen Selbstwert hatte wäre es für mich ein weiteres Zeichen gewesen dass man mich nicht mag und hätte mich längere Zeit beschäftigt

    Liebe TE ich kann vieles was Du hier geschrieben hast gut verstehen weil es mir früher ähnlich ging doch so negativ und abwertend wie Du Dein Leben siehst war ich zum Glück nie .
    Es muss sehr belastend sein so zu denken und ich hoffe für Dich dass sich dahingehend noch vieles bei Dir ändern wird - aber das verlangt viel Arbeit an Dir selbst ab .

    Ich glaube auch wer diese innere negative Sicht von sich hat strahlt dies nach außen hin auch aus auch wenn er dies gar nicht möchte.
    Dass wiederum hindert andere Menschen dann offen auf Dich zuzugehen
    Meiner Meinung nach hängt viel wie unser Leben verläuft davon ab welche innere Einstellung wir von uns selbst haben

    Ich war früher ein Mensch der eng an Häusern gedrückt und mit gesenktem Kopf durch die Strassen gelaufen ist in der Hoffnung so nicht von den Menschen wahrgenommen zu werden
    das war eine ungute Zeit für mich weil ich mir selbst dadurch so viel genommen habe .

    Heute gehe ich hocherhobenen Hauptes durch die Strassen und schaue und lächle die Menschen oftmals an und diese Veränderung fühlt sich so gut an weil ich zu mir selbst gefunden habe und mich so akzeptiere wie ich bin

    Dies liebe TE Wünsche ich Dir auch und hoffe Du kommst bald dahin Dich selbst zu achten und zu lieben 🐞

  2. User Info Menu

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Warumwarum Beitrag anzeigen

    Wenn es Glaubenssätze gibt, ja, dann kriege ich die nicht aufgelöst.
    Ich fühle mich tief im Innersten wertlos und habe Angst, das könnte jemand bemerken.
    Wenn du deine Einstellung zu dir selber nicht änderst, wirst du dich immer so sehen, wie du dich jetzt siehst. Du wirst alles was andere Menschen dir gegenüber machen oder nicht machen als Ablehnung empfinden. Du wirst immer wieder andere beschuldigen, nicht auf dich zu zukommen. Es liegt nicht an den anderen Menschen, es liegt ganz alleine an dir und deiner Einstellung die zu dir hast. Die Menschen merken, daß bei dir irgendetwas nicht echt ist.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  3. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Wie z.B. Bei der TE, die enttäuscht ist, wenn sie zum Abschied nur eine Blume statt einem großen Strauß bekommt. Wieso hätte sie die Erwartung für einen Strauß nicht haben dürfen, wenn es in ihrer Firma Usus ist, bei Abschieden immer Sträuße zu verschenken?
    Man könnte sich z.B. fragen:
    - Habe ich gezeigt, daß mir das wichtig ist, oder habe ich erwartet, daß die anderen Gedanken lesen können?
    - Nehme ich in der Firma die gleiche Rolle ein wie die anderen, oder habe ich erwartet, daß jeder, unabhängig von seiner Rolle, das gleiche bekommt?
    - Verstehe ich die Gebräuche in der Firma korrekt, oder erwarte ich, daß sie so sind wie in einem anderen Umfeld, an daß ich gewöhnt bin?
    - Sind das alles nette, großzügige, wohlorganisierte, bedachtsame Leute, die großen Wert darauf legen, daß sich jeder gleichermaßen wertgeschätzt fühlt, oder erwarte ich nur, daß sie das sind?

    Also: Erwartung paßt nicht zum Ergebnis -> gucken, warum und inwiefern -> Vorgehensweise ändern öder Bewertung ändern. (z.B. "Ich dachte, das wären nette Leute, aber die sind alle Töffel.")

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Es ist doch natürlich, dass sie da enttäuscht ist
    Klar ist man enttäuscht. Es wird immer wieder, meistens mehrmals am Tag, etwas nicht so laufen, wie man erwartet hat, sondern schlechter, und dann ist Enttäuschung eine der normalen Reaktionen. Ich denke, Enttäuschung ist von der Funktion her wie der Schmerz, wenn man sich mit dem Hammer auf den Daumen haut: Das Gemüt (oder der Daumen) teilt dem Hirn in großen, unfreundlichen Buchstaben mit, "Das machen wir in Zukunft nicht mehr so." (Eine andere normale Reaktion ist Ärger, das ist besser für's Ego, aber man lernt nichts davon... oder das falsche.)

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Und soll sie dann in der nächsten Firma völlig erwartungslos ihren Abschied/ Geburtstag etc begegnen?
    Ja. Das erscheint mir tatsächlich völlig normal.

    Nun gut: Wenn ich Kuchen mitbringe, erwarte ich, das etwas davon gegessen wird und gefragt, ob ich Geburtstag habe. Wenn ich frage, ob es eine Weihnachtsfeier für alle Betriebsangehörigen gibt, und die Antwort ist "ja", dann erwartete ich, daß es eine gibt und ich eingeladen werde -- geschieht das nicht, frage ich die Große Organisatorin, ob da was untergegangen ist oder ob ich was falsch verstanden habe. Wenn ich sehe, daß Jubilare häufig einen Blumenstrauß kriegen, sage ich rechtzeitig vor meinem Jubiläum der Großen Organisatorin, daß, falls so was angedacht sein sollte, ich keinen möchte, da meine Katzen den ohnehin auffressen würden, und ich generell Schokolade den Blumen vorziehe, und erwarte, daß ich keinen Blumenstrauß kriege.

    Wenn es anders läuft, bin ich verwundert oder etwas angepiekt, oder wenn es mir wichtig war, auch enttäuscht und frage mich, was für ein Saftladen das hier eigentlich ist. (Außer ich kriege Schokolade.)

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Auch im zwischenmenschlichen Kontakt hat man Erwartungen.
    Ja, an Konsistenz. Man guckt, wie Leute sich verhalten, baut ein Modell auf, warum und unter welchen Umständen sie sich so oder so verhalten. Verhalten sie sich anders, fragt man sich warum nicht und korrigiert sein Modell. (Eventuell zu "komischer Typ, den ignorier ich ab jetzt.")

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Wie sollte man die abstellen können?
    Indem man es tut? Den ganzen Vorläufer von "da paßt was nicht, was war falsch?"-Erkenntnis, über die ich mich soweit ausgelassen habe, als abgeschlossen angenommen: Wie sonst soll man etwas tun, außer es zu tun?

    Wenn ich erwarte, daß der Bus um 15:15 fährt und jeden Tag um 15:13 an der Haltestelle bin und der Bus ist gerade weg -- wie lasse ich die Erwartungen gehen, daß er um 15:15 fährt? Inwiefern ist das überhaupt eine Frage? Ich lerne doch jeden Tag was Neues.

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Was für einen Sinn macht es, Freundschaften einzugehen und zu pflegen, wenn man da bestimmte Erwartungen wie Zuverlässigkeit, Fairness, Verständnis, Vertrauen etc. nicht haben darf?
    Man darf alles. Man darf auch erwarten, daß der Bus um 15:15 fährt, daß der Kellner nach einer Stunde kommt, daß die Freundin weiß, was ich will, ohne daß ich es nicht sage, daß der Kumpel mit dem ADS pünktlich ist, daß Bravheit und Höflichkeit dazu führen, daß Leute einen fasziniernd finden und Nähe suchen. Man sollte dann vielleicht auch erwarten, daß vieles nicht so funktionieren wird, wie man erwartet hat.

    Die Lösung ist nicht, *keine* Erwartungen zu haben. So funktioniert der Kopf nicht. Die Lösung ist, mMn, Erwartungen wie kleine und fusslige wissenschaftliche Hypothesen zu behandeln, die zu den wahrgenommenen Fakten passen müssen, Vorhersagen für die Zukunft erlauben, und falsifiziert werden können.


    Ich bin immer noch nicht sicher, daß ich deine Frage richtig verstehe.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Hallo WarumWarum,

    erst einmal möchte ich Dich drücken, da ich ziemlich genau weiß, wie Du Dich fühlst.

    Ich empfinde Deinen Forentitel im übrigen überhaupt nicht selbstmitleidig, sondern einfach als eine Beschreibung Deines Gefühls. Denn ich habe dieses Gefühl auch und fange gerade an, mich daraus zu befreien. Da ist nichts selbstmitleidiges dabei, sondern es ist einfach eine Feststellung, die man aus seinen jahrelangen Erfahrungen heraus macht. Und ich wüsste nicht, wie man es anders formulieren sollte.

    Dass andere Forenteilnehmer dies allerdings anders empfinden, zeigt vielleicht auch den Grund, warum unsereiner sich häufig unverstanden und vielleicht sogar ausgeschlossen fühlt. Ich finde es allerdings problematisch, dann zu sagen, wir müssten etwas ändern. Wir empfinden es nun einmal so, und unsere Gefühle sind nicht mehr oder weniger wert als die der anderen.
    Dazu kommt, dass die meisten nicht diese Erfahrung in der Form machen und darum auch nicht ganz nachvollziehen können, wie man sich fühlt, wenn man "niemanden" hat. Ja, man hat viele Bekannte. Aber jemanden, dem man wirklich wichtig ist, hat man eben nicht. Das können sich die meisten einfach nicht vorstellen.

    Diese Floskel, dass man sich selbst wert schätzen muss, damit es andere können... Ja, super! Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Das kann man sich einreden, aber fühlen tut man es deshalb noch lange nicht. Da soll mal jemand das Patentrezept rausrücken, wie man das Gefühl der Wertschätzung sich selbst gegenüber aufbauen soll, wenn man jahrelang vom Gegenteil überzeugt ist und auch (gefühlt) ständig darin bestätigt wird.

    Was für eine Therapie machst Du und wie lange schon? VT, Tiefenpsychologie...? Ich mache ja auch eine Therapie, und eine entscheidende Aussage meines Therapeuten war, ich solle mich selbst ernst nehmen. Also nicht vielleicht nur die Rolle spielen, die andere (gefühlt) von mir erwarten, sondern mir über meine eigenen Bedürfnisse erstmal klar werden und dazu zu stehen. Wenn man sich selbst wertlos fühlt, ist das nur sehr schwer, weil man sich doch sehr stark im Außen definiert.

    Ich habe bis dahin immer gedacht, ich stehe zu mir und nehme mich doch ernst. Doch je mehr ich das analysierte, umso mehr wurde mir bewusst, dass dem nur sehr bedingt so war. Ich habe eher meine Bedürfnisse an die vermeintlichen Erwartungen der anderen angepasst. Wie genau das auf die Außenwelt wirkt, weiß ich noch nicht einmal. Aber wohl eher nicht authentisch.

    In dem Moment, als ich anfing, mir über meine wirklich eigenen Bedürfnisse klar zu werden und diesen dann auch zu folgen (!), fühlte ich mich nicht mehr so wertlos. Denn allein dadurch, dass man seine eigenen Bedürfnisse verleugnet, wertet man sich (unbewusst?) schon selbst ab. Wenn man sich allerdings selbst wertschätzt, dann strahlt man auch was anderes aus. Zumindest bekomme ich viel mehr positive Resonanz seit einiger Zeit. Aber vielleicht nehme ich sie aber auch einfach nur mehr wahr, weil ich Nettigkeiten nicht mehr sofort relativiere, sondern sie ernsthaft annehme.

    Es stimmt schon: Man folgt seinen Glaubenssätzen, was bedeutet: Du siehst nicht, dass Du zum Firmenabschied eine Blume und einen Gruß bekommen hast, sondern nur, was Du nicht bekommen hast.

    Ich habe auch mein Leben lang immer nur gesehen, was ich nicht bekommen habe. Nettigkeiten habe ich nicht vertraut bzw. als solche oft nicht wahrgenommen. Von daher kenne ich das nur zu gut. Nur letztendlich endet das dann in einem Teufelskreis. Man fühlt sich immer darin bestätigt, dass man nicht wertvoll und nicht genug ist.

    Ich habe mir ein Buch gekauft: "Du bist nicht, was Du denkst." Mir hat das anfangs gut geholfen, aus dem Teufelskreis heraus zu kommen, da es gut beleuchtet, wie die Mechanismen funktionieren und warum man aus seinen Glaubenssätzen so schwer heraus findet. Und es zeigt Wege auf, wie man da heraus kommt.

    Eine frage: Hast Du in Deiner Kindheit evtl. viel Ablehnung erfahren, dass Du nie gelernt hast, Deinen eigenen Wert zu spüren? Und möglicherweise arbeitest Du Dich heute noch daran ab, endlich irgendwo diese Anerkennung, Wertschätzung zu fühlen, die Du schon immer vermisst hast? Ist nur so ein Gedanke, da es bei mir eben so ist. Muss bei Dir nicht so sein.

    Alles Gute für Dich!


    PS: Falls hier das ein oder andere schon zur Sprache kam, tut es mir leid. Ich habe nur die ersten Seiten gelesen.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Floskel, dass man sich selbst wert schätzen muss, damit es andere können... Ja, super! Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
    Das ist keine Floskel sondern eine Feststellung, die stimmt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann man sich einreden, aber fühlen tut man es deshalb noch lange nicht. Da soll mal jemand das Patentrezept rausrücken, wie man das Gefühl der Wertschätzung sich selbst gegenüber aufbauen soll, wenn man jahrelang vom Gegenteil überzeugt ist und auch (gefühlt) ständig darin bestätigt wird..
    Wurde doch genannt- Therapie!
    Keiner verlangt, dass man alleine aus diesen Mustern heraustreten können muss.
    Ansonsten wurden inzwischen doch haufenweise Ideen, Gedanken, Inspirationen gegeben!

  6. User Info Menu

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber fühlen tut man es deshalb noch lange nicht.
    Guten Morgen! (hier nur mittelgut, weil zu müde und ich muss jetzt auch erstmal wach bleiben, sonst haut es mich komplett aus dem Rhythmus, daher vertreibe ich mir die Zeit hier )

    Ich finde obiges einen Schlüsselsatz.
    Sagt im Faust I der Faust zum Famulus Wagner: "Wenn du's nicht erfühlst, dann kannst du's nicht erjagen"
    (geht um was anderes dort, aber er hat recht)

    Wenn man nur auf der Verstandesebene bleibt, dann wirkt es nicht (so).
    @WarumWarum, da wird dir die Analyse geholfen haben?

    Deshalb funktioniert das nicht so "mach" und "tu halt" und "schätz dich halt wert"

    Was funktioniert ist, dass man sich während! des "nicht-wertschätzens" denkt "okay jetzt denk ich wieder grad, dass...."

    Also bissl Distanz reinbringen zwischen "was nehme ich wahr" (möglicherweise aufgrund von Vorgeschichte etc.) und was fühle ich und dann entweder

    a) Akzeptanz.
    Also, denken "okay, heute mal wieder nicht der Traumtag im Traumleben. " Aber vielleicht hilft mir .... oder ....
    Und morgen

    b) Reality Check.
    Ich weiß wie schwer das ist! Ich rede nicht wie der Blinde von der Farbe, das dürft ihr mir glauben...
    Mal einen großen Schritt zur Seite treten und anschauen, ob einem was so vorkommt und zwar aufgrund von Prägungen und Erfahrungen, die zwar irreversibel sind, aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein müssen.

    Vergleich: Bei einem Allergiker ist das Immunsystem in Teilen überzeugt, dass z. B. eine Birkenpolle mit allen Mitteln zu bekämpfen ist. Das ist auch nicht so. Bzw. die arme Birke kann da nix dafür

    @Erwartungen

    Ich glaube, das Problem ist gar nicht so dass man zu positive Erwartungen an die anderen hat....
    Ich glaube, Problem ist, dass man aufgrund von ..... als default damit rechnet, dass man übersehen, gedisst, belogen und ...
    wird. Und da hört man das Gras wachsen. Bzw. ist in Habachtstellung.

    Und da das irre viel Energie und Aufmerksamkeit zieht, kann man das, was echt gut liefe nicht mehr so wahrnehmen.
    Schulklassenphänomen: der Lehrer muss sich notgedrungen mit denen am meisten rum ärgern, die sich aufführen. Die, die einfach normal und brav sind, fliegen oft unter dem Radar.

    @Enttäuschungen.
    Ich würde z. B. nicht an den Erwartungen drehen, sondern mit Enttäuschungen anders umgehen.

    Wieso fragt ihr eigentlich nicht, wieso ihr" nur 1 Blume und die anderen einen Strauß kriegen?
    Weil man nix wollen darf? Weil man keine Angriffsfläche bieten darf, weil wenn die anderen schnallen, dass man verletzlich ist, dann hauen's einem noch lieber eine rein?

    Ich hätte vielleicht gefragt (gar nicht aus Taktik, sondern eher aus Neugier.
    Es kann auch sein, dass 1 Strelize mit "Blatt" genauso viel kostet wie 1 Bund Tulpen im März und auf die schon von allen unterschriebene Karte der Chef seinen Kaffee geschüttet hat.

    Weil, dass man einer Kollegin, die Botschaft, dass sie total unbeliebt und isoliert ist, damit verklickern will, dass man nur eine Blume und nur ein Blatt Kopierpapier nimmt...
    Das macht doch viel zuviel Denkarbeit. Für diese Aktion hätten die sich ja eigentlich schon wieder Mühe gegeben. Vollkommen egal ist das aufjeden Fall nicht. Sollte es so gewesen sein, hat da jemand unheimlich viel über dich nachgedacht. Weil Abweichung vom Standardprocedere ist total nervig und macht Arbeit.

    Ich glaube also nicht - aufgrund meiner Lebenserfahrung - dass der Zettel und die ? Rose/Tulpe/Nelke die Sprache der Blumen für "keiner mag dich, kapiers endlich" waren.

    Sich mal zu überlegen, wie realistisch Annahmen sind und ob es ggfs. noch andere Annahmen geben könnte ist kein Hokuspokus und bedeutet nicht, dass man die Wahrnehmung eines Menschen in Abrede stellt! Der Fachausdruck ist "Reframing" und heißt nur, dass man schaut, ob es zusätzlich zur 1. Annahme noch weitere, andere geben könnte.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist keine Floskel sondern eine Feststellung, die stimmt.
    Es ist in sofern eine Floskel, dass diejenigen, die das propagieren, selbst überhaupt kein Rezept haben, wie das zu realisieren ist. Sie sagen es so dahin, als ob es das einfachste von der Welt wäre. Das ist nicht hilfreich für die Betroffenen, weil sie noch mehr das Gefühl haben, sie sind selbst schuld.

    Ich sage nicht, dass die Aussage falsch ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wurde doch genannt- Therapie!
    Die TE macht eine Therapie, was nicht zu helfen scheint.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Liebe Anky
    auch ich habe viele Jahre Probleme mit meinem Selbstwert gehabt und kann Warum Warum verstehen dass sie solche Gefühle hat .

    Aber irgendwann habe ich gespürt dass ich mein Leben so nicht mehr leben möchte - wollte nicht länger ein Opfer sein ( dass ich wirklich war da ich schlimme Erfahrungen in Kindheit und Jugend erlebt habe ).

    Denn dieses " Opfer sein " hat mich so ausgebremst und hat mir soviel genommen und das wollte ich nicht mehr denn damit hätte ich meinem Täter ja erst recht in die Hände gespielt

    Du hast bedingt Recht mit dem Glauben dass wir die negativen Gefühle die wir fühlen durcha us wert sind und man sie uns wirklich zugestehen sollte und sie nicht immer wieder in Abrede stellen darf - doch was bringt Dir dieses Recht letztendlich?
    Hilft es Dir Dich besser zu fühlen macht es Dir damit nur irgendwas leichter ? - ich für mich glaube nicht

    Im Gegenþeil damit verbleibe ich dann doch weiter in meiner Ooferrolle denn ich habe ja jetzt eine Legimation für meine Gefühle .

    Du hast Dich entschieden aus Deiner Lage herauszukommen willst was verändern das ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung

    Ich weiß aus eigener sehr schmerzlicher Erfahrung wie hart und frustrierend dieser Weg ist und er kostet sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen aber ich würde ihn immer wieder aufs neue gehen denn er hat mir soviel gebracht und gegeben

    Leider sehe ich WarumWarum noch nicht so richtig auf diesem Weg und ich hoffe sehr für sie dass sie ihn doch bald gehen möchte es würde ihr mit Sicherheit helfen

  9. User Info Menu

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die TE macht eine Therapie, was nicht zu helfen scheint.
    Refraiming:

    ....die NOCH nicht zu helfen scheint (SCHEINT...)
    DIE noch nicht zu helfen scheint
    DIE NOCH nicht zu helfen SCHEINT

    Die Majuskeln sind die Frames, die man re-framen könnte
    Der Haupt Frame ist "mir kann eh keiner helfen"

    "Frame" - bescheuertes Wort. Konnotationsrahmen wäre eine Alternative.
    Glaubenssatz auch

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Floskel, dass man sich selbst wert schätzen muss, damit es andere können... Ja, super! Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Das kann man sich einreden, aber fühlen tut man es deshalb noch lange nicht.
    Fake it till you make it.
    Durchsuche jeden Tag auf Erfolge.
    Distanziere dich von der Stimme dir sagt, daß sie bedeutungslos sind.
    Widerspreche niemandem, der dir ein Kompliment macht.
    Nur weil du es kannst heißt nicht, daß es leicht ist.
    Meide destruktive Leute.

    Mal so für den Anfang.... Die ersten drei bis zwanzig Jahre...

    Aber das ist Technik. Was du sagst, "erst mal wissen, 'was will ich eigentlich, was brauche ich, was sind meine Bedürfnisse'", das ist, denke ich, der Kompaß, den man sich beschaffen muß.

    Da kann Therapie möglicherweise auch fehlgeleitet sein, wenn man nur wieder anfängt, Erwartungen zu erfüllen und quasi in Fremdbestimmtheit verharrt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe auch mein Leben lang immer nur gesehen, was ich nicht bekommen habe. Nettigkeiten habe ich nicht vertraut bzw. als solche oft nicht wahrgenommen. Von daher kenne ich das nur zu gut. Nur letztendlich endet das dann in einem Teufelskreis. Man fühlt sich immer darin bestätigt, dass man nicht wertvoll und nicht genug ist.
    Mein derzeitiger Fluch ist der Schatten des Dunning-Kruger-Effekts.

    Bin ich in (was auch immer) ganz gut? Oder so dermaßen inkompetent, daß ich "gut" nicht erkennen würde, wenn es sich grün anmalt und auf dem Tisch einen Irish Jig tanzt?

    Die einzige praktikable Lösungs die ich gefunden habe, ist, Zweifel zuzulassen, wenn ich ihn dazu nutzen kann, besser zu werden, und als sinnloses Gequieke meine Panikhamsters (er heißt Erwin) abzutun, wenn nicht. Manchmal hilft nur Wurstigkeit.
    Geändert von wildwusel (08.08.2019 um 12:11 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

Antworten
Seite 14 von 16 ErsteErste ... 41213141516 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •