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  1. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Warumwarum Beitrag anzeigen
    Ich möchte einfach, dass jemand mein gutes Herz auch mal sieht.
    Kannst du ein Beispiel geben, wie das aussehen könnte?
    Wie sähe für dich das perfekte Erkennen deines guten Herzens aus? Was müsste der andere tun oder sagen?

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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Du bist Single und vermutlich kinderlos.
    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass die meisten Menschen in Deinem Umfeld durch Familie und enge Freunde so eingebunden sind, dass sie keine Kapazitäten haben sich Deinen Geburtstag zu merken oder zu registrieren, dass Du erkältet bist?
    Jeder von uns lebt doch in einem Mikrokosmos.
    Auch in Deiner Selbstwahrnehmung passt einiges nicht zusammen.
    Einerseits hältst Du Dich für wertlos, andererseits lobst Du Dich, Deine Sensibilität und Dein gutes Herz über den grünen Klee.
    Mal eine ganz provokative (aber ernstgemeinte) Frage:
    Warum arbeitet ein Mensch mit so einem großen Herzen und ohne familiäre Verpflichtungen nicht ehrenamtlich im Tierschutz, in der Seniorenbetreuung etc. Oder machst Du das längst? Da bekommt man doch unendlich viel zurück.

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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Warum arbeitet ein Mensch mit so einem großen Herzen und ohne familiäre Verpflichtungen nicht ehrenamtlich im Tierschutz, in der Seniorenbetreuung etc. Oder machst Du das längst? Da bekommt man doch unendlich viel zurück.
    Wir wissen doch gar nicht, ob sie das nicht tut? Oder?

    Die TE hat geschildert, dass sie viele Sozialkontakte hat, mit denen sie nicht glücklich ist. Das kann doch durchaus sowas sein?
    Sie hat nicht geschrieben "kenne kein Schwein und hocke nur vorm Fernseher".
    Sie hat geschrieben, dass sie eigentlich viele kennt, durchaus gut ankommt, aber das Gefühl hat, das sei alles Oberfläche. Und andere seien anderen wichtiger. Und es tut ihr weh und sie will auch wichtig sein für wen.

    Halte ich übrigens für einen absolut verständlichen Wunsch.

    @Selbstbild-Fremdbild - es gibt diese Dichotomie ja überhaupt nur deshalb, WEIL das bei vielen nicht "zusammen passt"

    Da ist sie in guter Gesellschaft.

    Dass viele Menschen mit Familie/Job/Partner/sich selber erst mal genug zu tun haben, und das null mit z. B. der TE zu tun haben muss, da gebe ich dir Recht, @Caramac

  4. Moderation

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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Tinkerbell123 Beitrag anzeigen
    Ich hab auch immer die Hoffnung/Erwartung dass mehr von den anderen kommen sollte. Meine Frage: Wie kann man diese Erwartungshaltung los werden oder abschwächen?.
    Kennst du das, daß du im Café sitzt, und der Kellner ignoriert dich komplett? Nach 20 Minuten haben, die Leute am Nachbartisch, die fünf Minuten nach dir reingekommen sind, bestellt, ihren Kaffee gekriegt, ihn getrunken, und jetzt zahlen sie. Du hast inzwischen die Zeitung durch, die du gelesen hast, immer noch Durst, und gehst.

    Wenn das mehrfach passiert -- in diesem Lokal, auch in anderen, in allen -- was sind deine Erwartungen?
    a) Du kommst in ein/dieses Lokal und wirst prompt bedient.
    b) Du kommst in ein/dieses Lokal und wirst nach drei Minuten bedient und der Keller entschuldigt sich für die Verzögerung?
    c) Du wirst bestimmt in einem/jedem/diesem Lokal eine Kaffee kriegen, wenn du nur lange genug wartest?
    d)Du wirst ein/jedes/dieses Lokal unterkoffeiniert verlassen?

    a und b sind zumindest für dieses Lokal unrealistische Erwartungen.
    c ist nicht wiederlegbar und impraktikabel
    d ist zumindest für diese Lokal nur zu wahrscheinlich.

    Wie lange hältst du an Erwartungen a bis c fest?
    Ist "an Erwartungen festhalten" die beste Vorgehensweise, um Kaffee zu kriegen?

    (Ich habe langjährige Erfahrung darin, daß Kellner und Verkäufer mich nicht sehen. Ein kritischer Blick auf meine Erwartungen und mein daraus resultierendes Verhalten hat sehr geholfen, diese Problem zu lösen.)

    Warum red ich von Kaffee? Erwartungen sind Erwartungen, und Ergebnisse sind Ergebnisse. Wenn die beiden nicht zusammen passen, muß etwas zwischen Erwartung und Ergebnis geändert werden. Wenn die Erwartung nicht erlaubt, etwas im Ablauf zu ändern (gilt oben für alles: a bis d!), muß sie revidiert werden.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Moderation

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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Warumwarum Beitrag anzeigen
    Eigentlich könnte man es auch andersherum betrachten: ich kann tun und lassen was ich will, weil es niemanden gibt, den das weder positiv noch negativ tangiert.
    Spätestens, wenn du andrer Leuts Teller gegen die Wand wirfst, mit dem Auto falschrum eine enge Einbahnstraße hochfährst, oder den Nachttopf vom Balkon ausleerst, wird sich das ändern.

    "Seht mich doch endlich"-Handlungen sind nicht nur bei Kindern, Teenies, Hunden und Katzen bekannt. Aber als erwachsener Mensch hat man für gewöhnlich Alternativen...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Kennst du das, daß du im Café sitzt, und der Kellner ignoriert dich komplett? Nach 20 Minuten haben, die Leute am Nachbartisch, die fünf Minuten nach dir reingekommen sind, bestellt, ihren Kaffee gekriegt, ihn getrunken, und jetzt zahlen sie. Du hast inzwischen die Zeitung durch, die du gelesen hast, immer noch Durst....
    Kenne ich!

    Ich habe mir angewöhnt dann folgendes zu tun:

    - entweder stehe ich auf, gehe zum Tresen und sag: "ich sitz da drüben, hätte gerne eine Melange, aber leider kommt keiner"

    oder

    (wenn dann doch mal einer mich erblicket, weil ich winke und rufe )

    - dann bestelle ich die Melange und frage: "Sie haben mich jetzt leider lange übersehen, woran lag das? Kann ich das künftig irgendwie vermeiden?"

    Mich hat nämlich echt oft interessiert, wieso die MICH nicht sehen.
    Antwort: (70 %)

    "So sorry, ich dachte die ganze Zeit, sie wären schon die ganze Zeit da und Sie hätten schon alles. Ich habe nicht realisiert, dass Sie ein anderer Gast an dem Tisch sind."

    30%

    "Entschuldigung, mein Fehler, ich wollte die ganze Zeit zu Ihnen aber jedesmal ist was gewesen und dann habe ich es vergessen."

    Ich habe dann auch öfters gefragt, was man aus Kellner-Sicht in solchen Fällen idealerweise als ignorierter Gast tun sollte:

    "Bitte unbedingt bemerkbar machen" - und bitte nicht sauer sein.....

    Ich nehms nicht mehr persönlich und randaliere nach spätestens 5 Minuten.

    (Exkurs. hat aber auch was mit "keiner liebt mich", "ich immer Depp" "alle anderen nicht" zu tun)

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    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Hicks

  8. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von Warumwarum Beitrag anzeigen
    Ja. Ich schrieb oben, dass ich im tiefsten Inneren glaube, nicht liebenswert zu sein und Angst habe, dass mich jemand erkennt und mich verletzt.

    Du weißt wahrscheinlich selbst, dass hier das Problem liegt.

    In dieser Lage ist es schwer, etwas auszustrahlen, das die Menschen anspricht, denn wie willst du "anziehend" (nur im zwischenmenschlichen Sinn gemeint) sein, wenn du dich eigentlich mit deinem Innersten versteckt hältst.

    Nun offenbaren auch andere Menschen nicht ständig ihr Innerstes und schon gar nicht jedem.
    Aber es ist ein Unterschied, ob man unter enormem Druck steht, sich selbst, die Verletzlichkeit, die Bedürftigkeit, die Angst verstecken zu müssen oder ob man mit sich selbst so weit im Reinen ist, dass man locker in Situationen hineingeht.

    Resonanz entsteht zweierlei: Entweder spielt man etwas, gibt vor, so oder so zu sein oder man spielt es nicht, sondern es ist echt, was man zeigt.
    Auf das erstere sprechen nur wenige an und wenn, dann ist es auch oft nicht von Dauer.

    Wenn du aber riskierst, mit den eigenen Gefühlen, die du vielleicht sehr fürchtest und deswegen zu meiden versuchst, in Berührung zu kommen, dann kann sich vielleicht allmählich was ändern.
    Das bedeutet aber auch, dass du dich durch diese Gefühle sehr schlecht fühlen kannst, bodenlos entwertet, voller Scham, vielleicht auch Wut, Bedürftigkeit usw..

    Es ist nämlich nicht so, dass man es einfach nur probiert und dann wird man wider Erwarten nicht verletzt.
    Nein, es kann auch passieren, dass du wirklich verletzt wirst, wieder eine Entäuschung erlebst usw.

    Solange du aber versuchst, dich zu schützen, kannst du auch nicht authentisch, echt, rüberkommen.
    Worauf sollen also die Leute ansprechen - da ist ja nichts, was sie sehen können?

  9. Inaktiver User

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    @warumwarum: magst du mal genauer ausführen, warum du mit deinen (zahlreichen?) Sozialkontakten nicht zufrieden bist? Sind das Bekanntschaften aus dem Hobbybereich, Schulfreunde, Kollegen, ..?

    Einsamkeit hat aus meiner Sicht mehrere Ursachen, und es liegt (leider) fast nie an „den anderen“:

    -mangelnde soziale Sichtbarkeit (nicht nur anonym dabei sein, sondern „was machen“, in der Gruppe Verantwortung übernehmen, sich durch irgendwas auszeichnen. Nur um seiner selbst willen wird keiner „geliebt“, sondern um das, was er tut bzw repräsentiert.

    - zu hohe Erwartungshaltung an die anderen - frei ist, wer sich selbst genügt. Andere Menschen sind „Sahnehäubchen“

    - falsche Zielgruppe bzw anderes Lebensmodell als die Zielgruppe (Singles vs Paare, Kinderlose vs Familienmenschen, Sportskanonen vs Hobbysportler

    - mangelnde soziale und / oder emotionale Intelligenz

    - hypersensibilität im Sinne von „alle sind gegen mich“

    Und manche Dinge haben banale Gründe - hast du denn in all deinen Social Media-Profilen Deinen Geburtstag freigeschaltet, damit alle auch eine Erinnerung bekommen und Dir gratulieren können?

    Einfach weiter suchen, Deine Peer Group wirst Du schon finden ...

  10. User Info Menu

    AW: Ich bin vollkommen unbedeutend für andere Menschen :-(

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Kennst du das, daß du im Café sitzt, und der Kellner ignoriert dich komplett? Nach 20 Minuten haben, die Leute am Nachbartisch, die fünf Minuten nach dir reingekommen sind, bestellt, ihren Kaffee gekriegt, ihn getrunken, und jetzt zahlen sie. Du hast inzwischen die Zeitung durch, die du gelesen hast, immer noch Durst, und gehst.

    Wenn das mehrfach passiert -- in diesem Lokal, auch in anderen, in allen -- was sind deine Erwartungen?
    a) Du kommst in ein/dieses Lokal und wirst prompt bedient.
    b) Du kommst in ein/dieses Lokal und wirst nach drei Minuten bedient und der Keller entschuldigt sich für die Verzögerung?
    c) Du wirst bestimmt in einem/jedem/diesem Lokal eine Kaffee kriegen, wenn du nur lange genug wartest?
    d)Du wirst ein/jedes/dieses Lokal unterkoffeiniert verlassen?

    a und b sind zumindest für dieses Lokal unrealistische Erwartungen.
    c ist nicht wiederlegbar und impraktikabel
    d ist zumindest für diese Lokal nur zu wahrscheinlich.

    Wie lange hältst du an Erwartungen a bis c fest?
    Ist "an Erwartungen festhalten" die beste Vorgehensweise, um Kaffee zu kriegen?

    (Ich habe langjährige Erfahrung darin, daß Kellner und Verkäufer mich nicht sehen. Ein kritischer Blick auf meine Erwartungen und mein daraus resultierendes Verhalten hat sehr geholfen, diese Problem zu lösen.)

    Warum red ich von Kaffee? Erwartungen sind Erwartungen, und Ergebnisse sind Ergebnisse. Wenn die beiden nicht zusammen passen, muß etwas zwischen Erwartung und Ergebnis geändert werden. Wenn die Erwartung nicht erlaubt, etwas im Ablauf zu ändern (gilt oben für alles: a bis d!), muß sie revidiert werden.
    Hallo Wildwusel,

    Das ist ein sehr klares Beispiel, denn es gibt ganz einfache und praktische Handlungsalternativen, z.B. dass man nicht mehr in dieses Lokal geht, in dem man nicht bedient wird. Die Frage ist dann, ob man/frau jedes Mal, wenn man irgendein Lokal betritt, erwartet, nicht bedient zu werden. Oder ob man die Hoffnung nicht verliert, und nicht von einem Negativbeispiel (dem Lokal in dem man nicht bedient wird) auf andere Lokale schließt.

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