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Thema: Einsamkeit

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das Buch hat mich regelrecht am Wickel...
    Mir hat es Mut gemacht. Der Titel kann aber auch verwirrend wirken.
    Mich hat das Buch regelrecht zur Kultur geführt.

    Mein Grund waren wohl Hemmungen. Und heute weiß ich: der Mensch braucht Kultur. Wie die Luft zum Atmen.

    Es ist eher so ein open-end Buch. Du wirst nicht automatisch zur Kreativen.
    Jedenfalls nicht im Sinne von dem was die meisten Menschen, mich eingeschlossen - darunter verstehen.

    Ich glaube nicht dass die TE beratungsresistent ist.
    Sie hat sich doch für ein so heikles Thema geöffnet. Das allein ist ja schon was Heilsames.

    Meiner Meinung ist es doch eines der letzten Tabuthemen: Einsamkeit.
    Du kannst jedes Problem haben - aber wer einsam ist hat entweder einen an der Waffel - oder ist eben komisch.

    Wer ein Problem erkannt hat ist meiner Meinung nach schon auf dem rechten Weg.

    Viel Spass beim Buch. Es ist für mich wie eine Bibel geworden.

    Danke dir! ja ich habe das nicht so gemeint bei der TE. Ich verstehe auch das Problem bei den Menschen, die nicht mit vielen kompatibel sind. Ich gehöre auch dazu...bin sehr komplex und kann nicht mit allen etwas anfangen. Das war schon in der Schule so, als ich mich dann eher mit den Lehrern unterhalten habe und ging dann später so weiter. Ich möchte nur damit sagen, dass man gerade wenn man nicht mit vielen kompatibel ist, einfach mehr machen muss. Je mehr Leute man trifft (auch zufällig) desto eher die Chance jemanden zu treffen. Klar gehört auch eine Portion Glück dazu, dass sich daraus enge Freundschaften ergeben. Ich habe ein paar Freunde aus dem Studium behalten, aber es gestaltet sich für mich schwierig derzeit neue Leute zu finden (gerade auch übers Internet oder Kurse/Hobbys). Ich kann das also bei ihr total nachvollziehen...

    Aber: wenn man als Mensch sehr negativ ist, so führt das dazu, dass andere engen Kontakt vermeiden. Daher (so schwer es ist) muss man immernoch positiv bleiben, den Humor nicht verlieren usw.


    Mir persönlich hilft es für andere da zu sein. Studien zeigen das auch, dass Menschen sich um andere kümmern sollen-das hilft, um nicht nur um sich zu kreisen. Das war mein Vorschlag. Irgendwann (sobald man gibt und nicht erwartet), kommt etwas zu dir zurück. Hoffnung darf man nicht verlieren.

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Scheherazade, keine Sorge, ich habe nicht das Gefühl, dass Du "auf Kontra" aus bist.

    Ja, ich glaube, dass nur Bemühungen einen weiterbringen. Und ich glaube ganz fest, dass Du Dich irrst, wenn Du schreibst, dass man im falschen Leben landen kann. Denn man ist für sein Leben und vor allem für die eigene Weiterentwicklung selbst verantwortlich. Man kann in sehr schwierige Lebensumstände geraten oder schon hineingeboren werden, aber man hat IMMER die Möglichkeit, aktiv zu werden und an den äußeren Umständen und an sich selbst zu arbeiten.

    Man kann sich in die Ecke setzen und warten, ja. Das kann sehr gut sein, wenn man Kraft tanken muss und wenn einem alles zu viel wird. Aber man wird dadurch nicht erreichen, dass sich die Umstände ändern, und man wird vor allem nicht erreichen, dass man selbst sich weiterentwickelt. Es wird einfach alles so bleiben, wie es ist. Und wenn dieser Ist-Zustand einen nicht glücklich macht, dann wird warten nichts daran ändern.
    das stimmt. Es gibt Menschen, die schaffen es aus widrigsten Umständen heraus und andere schaffen es nicht. Es hängt von der Resilenz ab, die man auch trainieren kann wie einen Muskel. Hier hat auch eine Neurologin aus Bayern ein Buch dazu geschrieben (Claudia Croos-Müller).

  3. Inaktiver User

    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Danke dir! ja ich habe das nicht so gemeint bei der TE. Ich verstehe auch das Problem bei den Menschen, die nicht mit vielen kompatibel sind. Ich gehöre auch dazu...bin sehr komplex und kann nicht mit allen etwas anfangen. Das war schon in der Schule so, als ich mich dann eher mit den Lehrern unterhalten habe und ging dann später so weiter. Ich möchte nur damit sagen, dass man gerade wenn man nicht mit vielen kompatibel ist, einfach mehr machen muss. Je mehr Leute man trifft (auch zufällig) desto eher die Chance jemanden zu treffen. Klar gehört auch eine Portion Glück dazu, dass sich daraus enge Freundschaften ergeben. Ich habe ein paar Freunde aus dem Studium behalten, aber es gestaltet sich für mich schwierig derzeit neue Leute zu finden (gerade auch übers Internet oder Kurse/Hobbys). Ich kann das also bei ihr total nachvollziehen...

    Aber: wenn man als Mensch sehr negativ ist, so führt das dazu, dass andere engen Kontakt vermeiden. Daher (so schwer es ist) muss man immernoch positiv bleiben, den Humor nicht verlieren usw.


    Mir persönlich hilft es für andere da zu sein. Studien zeigen das auch, dass Menschen sich um andere kümmern sollen-das hilft, um nicht nur um sich zu kreisen. Das war mein Vorschlag. Irgendwann (sobald man gibt und nicht erwartet), kommt etwas zu dir zurück. Hoffnung darf man nicht verlieren.
    Du meinst probieren geht über studieren?
    Da kann was dran sein. Ich bin ne Zeitlang im Kino eingeschlafen. Und hielt das für Schwäche. Bis ich merkte, mir war eben so langweilig. Bei anderen Filmen schlief ich ja nicht ein...Gott sei dank....

    Ja, ich bin auch gerne für Andere da.
    Aber, selbst da darf man nicht rasensprengermässig durch die Gegend laufen.
    Es ist ja noch nicht mal leicht das richtige Ehrenamt zu finden.

    Da wo man gebraucht wird, gern gesehen wird ist man auch an der richtigen Stelle.
    Das Gefühl gebraucht zu werden finde ich auch existenziell....

    Aber, wo ist dann für Jeden die richtige Stelle.
    Nach dem Sinn des Lebens muss sich wohl jeder Mensch selbst auf die Suche machen.
    Und ich denke, so Statusdenken, welcher Job ist gut angesehen und so kann einen da viel erschweren.

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich war auch mal so wie du. Und das Fatale bei mir war: ich dachte immer alles alleine machen zu müssen.
    Sich helfen zu lassen, sich sogar auch mal was schenken zu lassen finde ich heute keine Schmälung eines Erfolges.
    Ich weiß jetzt nicht so genau, was Du meinst mit "so wie Du". Falls Du meinst, dass ich - wie Du im Satz danach schreibst - glaube, dass man alles allein und aus eigener Kraft schaffen und sich nicht helfen lassen muss - nein, ganz entschieden nein! Hilfe ist etwas wunderbares. Aber auch da ist man nicht passiv. Denn man muss Hilfe auch zulassen können, man muss sie suchen, man muss sie manchmal erbitten. Auch da wird man aktiv.
    Wir werden weitermachen!

  5. Inaktiver User

    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Ich möchte nur damit sagen, dass man gerade wenn man nicht mit vielen kompatibel ist, einfach mehr machen muss. Je mehr Leute man trifft (auch zufällig) desto eher die Chance jemanden zu treffen.
    Genau das macht die TE schon seit vielen, vielen Jahren. Sie macht und tut, was in ihrer Macht steht, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Dass das in der Theorie die Chance erhöht, kompatible Menschen zu finden, bedeutet leider nicht automatisch, dass das auch in der Praxis passiert.

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Klar gehört auch eine Portion Glück dazu, dass sich daraus enge Freundschaften ergeben.
    Genau so sieht es aus. Und leider hat diese Portion Glück eben nicht automatisch jeder, auch dann nicht, wenn er sich noch so sehr bemüht.

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Aber: wenn man als Mensch sehr negativ ist, so führt das dazu, dass andere engen Kontakt vermeiden. Daher (so schwer es ist) muss man immernoch positiv bleiben, den Humor nicht verlieren usw.
    Da ist sicher etwas Wahres dran. Aber dass ein Mensch irgendwann das positive Denken und den Humor verliert, wenn sein ganz natürliches Bedürfnis nach engeren Beziehungen auch über viele Jahre hinweg trotz großer Bemühungen nicht erfüllt wird, sollte durchaus nachvollziehbar sein. Und bei der TE geht es nicht um eine Durststrecke von ein paar Jahren. Es geht um das komplette Erwachsenenleben einer inzwischen 40jährigen Frau, die weder Mann, noch Kinder, noch enge Freunde hat.

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Irgendwann (sobald man gibt und nicht erwartet), kommt etwas zu dir zurück.
    Nichts für ungut, aber das halte ich für esoterisch angehauchtes Blabla. Das mag bei manchen so sein, bei anderen aber wiederum nicht. Das ist leider kein Automatismus. Dazu kommt, dass ich es mitunter auch fast ein wenig zynisch finde, wenn man Menschen, die sowieso schon am Boden liegen und kaum noch können, vorschlägt, dass sie sich doch bitte für das Wohl anderer engagieren sollen, weil das ja so erfüllend ist.

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Es hängt von der Resilenz ab, die man auch trainieren kann wie einen Muskel. Hier hat auch eine Neurologin aus Bayern ein Buch dazu geschrieben (Claudia Croos-Müller).
    Und ich habe mal eine Reportage zum Thema Resilienz gesehen, in der eine Therapeutin - den Namen weiß ich leider nicht mehr - gesagt hat, dass nach ihrer Erfahrung vor allem die Menschen resilient sind, die auch von außen Bestätigung, Halt, Zuneigung bekommen bzw. das schon in ihrem Leben bekommen haben. Bei wem das dauerhaft fehlt, der wird kaum großartige Resilienz entwickeln können. Ich halte das auch für absolut einleuchtend.

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    AW: Einsamkeit

    @ juli-elli – DANKE, DANKE, DANKE für all deine Beiträge in diesem Thread, die ich genauso zu 100% unterschreiben möchte!

    ... Es wurde auch Zeit, dass endlich mal jemand sagt, was wirkliche Einsamkeit mit Menschen macht und dafür wirbt, verständnisvoller und einfühlsamer mit diesem Thema umzugehen!

    Ich möchte im Übrigen noch hinzufügen, dass ich bezweifle, ob die meisten Menschen wissen, welchen körperlichen Schmerz fortgeschrittene Einsamkeit verursachen kann. Hat dieser körperliche Schmerz deinen Körper erstmal fest im Griff, ist der eigene Handlungsspielraum stark beeinträchtigt.

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst probieren geht über studieren?
    Da kann was dran sein. Ich bin ne Zeitlang im Kino eingeschlafen. Und hielt das für Schwäche. Bis ich merkte, mir war eben so langweilig.
    Das ist mir noch nicht passiert, aber ich kann mir denken was du meinst. Mir gehts nämlich oft mit Menschen so...wenn der Humor nicht stimmt und die geistige Wendigkeit nicht vorhanden ist (um die Ecke denken können). Ja das meinte ich eben mit Komplabilität und es ist sehr schwierig da jemanden zu finden, aber die Leute gibt es.
    Klar braucht es für das Treffen solcher Menschen Glück, aber ich kann ja nachhelfen indem ich dahin gehe wo diese Leute sich aufhalten können. Für die TE wären das Möglichkeiten wo man sich über längeren Zeitraum sieht und die Interessen übereinstimmen (Hundeschule, Ehrenamt, Tierschutz, Vereine..) irgendwie muss es doch möglich sein. Es hilft auch offen zu sein. Bei Stern TV kam neulich ein Bericht über zwei Frauen, die eben zum Thema Einsamkeit an die Öffentlichkeit gegangen sind. Man kann daraus wieder Ideen spinnen und etwas gründen...Gruppe gründen wo sich viele Einsame austauschen können, treffen können (Anzeige in der Zeitung, im Internet Plattformen durchforsten). Ich weiss es ist müßig, aber was bleibt denn anderes übrig.

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Für die TE wären das Möglichkeiten wo man sich über längeren Zeitraum sieht und die Interessen übereinstimmen (Hundeschule, Ehrenamt, Tierschutz, Vereine..) irgendwie muss es doch möglich sein. Es hilft auch offen zu sein. ...
    Boah ey!!

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau das macht die TE schon seit vielen, vielen Jahren. Sie macht und tut, was in ihrer Macht steht, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Dass das in der Theorie die Chance erhöht, kompatible Menschen zu finden, bedeutet leider nicht automatisch, dass das auch in der Praxis passiert.

    Genau so sieht es aus. Und leider hat diese Portion Glück eben nicht automatisch jeder, auch dann nicht, wenn er sich noch so sehr bemüht.

    Da ist sicher etwas Wahres dran. Aber dass ein Mensch irgendwann das positive Denken und den Humor verliert, wenn sein ganz natürliches Bedürfnis nach engeren Beziehungen auch über viele Jahre hinweg trotz großer Bemühungen nicht erfüllt wird, sollte durchaus nachvollziehbar sein. Und bei der TE geht es nicht um eine Durststrecke von ein paar Jahren. Es geht um das komplette Erwachsenenleben einer inzwischen 40jährigen Frau, die weder Mann, noch Kinder, noch enge Freunde hat.

    Nichts für ungut, aber das halte ich für esoterisch angehauchtes Blabla. Das mag bei manchen so sein, bei anderen aber wiederum nicht. Das ist leider kein Automatismus. Dazu kommt, dass ich es mitunter auch fast ein wenig zynisch finde, wenn man Menschen, die sowieso schon am Boden liegen und kaum noch können, vorschlägt, dass sie sich doch bitte für das Wohl anderer engagieren sollen, weil das ja so erfüllend ist.

    Und ich habe mal eine Reportage zum Thema Resilienz gesehen, in der eine Therapeutin - den Namen weiß ich leider nicht mehr - gesagt hat, dass nach ihrer Erfahrung vor allem die Menschen resilient sind, die auch von außen Bestätigung, Halt, Zuneigung bekommen bzw. das schon in ihrem Leben bekommen haben. Bei wem das dauerhaft fehlt, der wird kaum großartige Resilienz entwickeln können. Ich halte das auch für absolut einleuchtend.

    ja das schon. Vielleicht weiss ich aber auch bzw. habe selbst schon erfahren, dass man jederzeit Glück haben kann...ich bin zuversichtlich, eben weil ich schon Menschen getroffen habe und sie noch in meinem Leben sind. Das hat die TE nicht. Dennoch hat sie zwei Optionen:
    1.) aufgeben
    2.) weitersuchen

    Oder was ist dein Vorschlag? Die TE trifft beim Gassigehen noch Leute und redet immerhin mit ihnen. Sie ist nicht abgeschnitten von der Welt. Sie könnte sofern sie einen Vertrauensvorschuss geben würde, mehr Kontakt herstellen können. Sobald man sich öffnet, können andere einen Schritt auf einen zugehen. Aber keiner weiss ja von ihrem Leid, weil sie es niemanden zeigt.
    Viele ältere Menschen dagegen, die gar nicht aus dem Haus kommen (weil sie nicht laufen können usw.) und die auch niemanden haben, die sind in einer ganz anderen Situation. Sie haben niemanden, um überhaupt ein Wort zu wechseln.

    Woher wollt ihr aus dem Forum wissen wie die TE denn auf andere zugeht und wie sie wirkt? Klar kann sie viel ausprobiert haben, aber irgendwas muss ja sein, damit sie niemanden findet. Ich kann mir das alles nicht so wirklich vorstellen, dass ein Mensch so viel Pech hat (12 Jahre Onlinedating und niemand finden usw.).

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    AW: Einsamkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau das macht die TE schon seit vielen, vielen Jahren. Sie macht und tut, was in ihrer Macht steht, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Dass das in der Theorie die Chance erhöht, kompatible Menschen zu finden, bedeutet leider nicht automatisch, dass das auch in der Praxis passiert.

    Genau so sieht es aus. Und leider hat diese Portion Glück eben nicht automatisch jeder, auch dann nicht, wenn er sich noch so sehr bemüht.

    Da ist sicher etwas Wahres dran. Aber dass ein Mensch irgendwann das positive Denken und den Humor verliert, wenn sein ganz natürliches Bedürfnis nach engeren Beziehungen auch über viele Jahre hinweg trotz großer Bemühungen nicht erfüllt wird, sollte durchaus nachvollziehbar sein. Und bei der TE geht es nicht um eine Durststrecke von ein paar Jahren. Es geht um das komplette Erwachsenenleben einer inzwischen 40jährigen Frau, die weder Mann, noch Kinder, noch enge Freunde hat.

    Nichts für ungut, aber das halte ich für esoterisch angehauchtes Blabla. Das mag bei manchen so sein, bei anderen aber wiederum nicht. Das ist leider kein Automatismus. Dazu kommt, dass ich es mitunter auch fast ein wenig zynisch finde, wenn man Menschen, die sowieso schon am Boden liegen und kaum noch können, vorschlägt, dass sie sich doch bitte für das Wohl anderer engagieren sollen, weil das ja so erfüllend ist.

    Und ich habe mal eine Reportage zum Thema Resilienz gesehen, in der eine Therapeutin - den Namen weiß ich leider nicht mehr - gesagt hat, dass nach ihrer Erfahrung vor allem die Menschen resilient sind, die auch von außen Bestätigung, Halt, Zuneigung bekommen bzw. das schon in ihrem Leben bekommen haben. Bei wem das dauerhaft fehlt, der wird kaum großartige Resilienz entwickeln können. Ich halte das auch für absolut einleuchtend.
    da liegst du falsch. Es gibt Kinder, die keine Zuneigung erhalten haben und sogar misshandelt wurden, dennoch resilent sind, aber einige eben nicht. Vielleicht ist das auch in den Genen angelegt.

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