Danke dir! ja ich habe das nicht so gemeint bei der TE. Ich verstehe auch das Problem bei den Menschen, die nicht mit vielen kompatibel sind. Ich gehöre auch dazu...bin sehr komplex und kann nicht mit allen etwas anfangen. Das war schon in der Schule so, als ich mich dann eher mit den Lehrern unterhalten habe und ging dann später so weiter. Ich möchte nur damit sagen, dass man gerade wenn man nicht mit vielen kompatibel ist, einfach mehr machen muss. Je mehr Leute man trifft (auch zufällig) desto eher die Chance jemanden zu treffen. Klar gehört auch eine Portion Glück dazu, dass sich daraus enge Freundschaften ergeben. Ich habe ein paar Freunde aus dem Studium behalten, aber es gestaltet sich für mich schwierig derzeit neue Leute zu finden (gerade auch übers Internet oder Kurse/Hobbys). Ich kann das also bei ihr total nachvollziehen...
Aber: wenn man als Mensch sehr negativ ist, so führt das dazu, dass andere engen Kontakt vermeiden. Daher (so schwer es ist) muss man immernoch positiv bleiben, den Humor nicht verlieren usw.
Mir persönlich hilft es für andere da zu sein. Studien zeigen das auch, dass Menschen sich um andere kümmern sollen-das hilft, um nicht nur um sich zu kreisen. Das war mein Vorschlag. Irgendwann (sobald man gibt und nicht erwartet), kommt etwas zu dir zurück. Hoffnung darf man nicht verlieren.
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Thema: Einsamkeit
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12.08.2019, 18:10
AW: Einsamkeit
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12.08.2019, 18:17
AW: Einsamkeit
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12.08.2019, 18:41Inaktiver User
AW: Einsamkeit
Du meinst probieren geht über studieren?
Da kann was dran sein. Ich bin ne Zeitlang im Kino eingeschlafen. Und hielt das für Schwäche. Bis ich merkte, mir war eben so langweilig. Bei anderen Filmen schlief ich ja nicht ein...Gott sei dank....
Ja, ich bin auch gerne für Andere da.
Aber, selbst da darf man nicht rasensprengermässig durch die Gegend laufen.
Es ist ja noch nicht mal leicht das richtige Ehrenamt zu finden.
Da wo man gebraucht wird, gern gesehen wird ist man auch an der richtigen Stelle.
Das Gefühl gebraucht zu werden finde ich auch existenziell....
Aber, wo ist dann für Jeden die richtige Stelle.
Nach dem Sinn des Lebens muss sich wohl jeder Mensch selbst auf die Suche machen.
Und ich denke, so Statusdenken, welcher Job ist gut angesehen und so kann einen da viel erschweren.
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12.08.2019, 18:46
AW: Einsamkeit
Ich weiß jetzt nicht so genau, was Du meinst mit "so wie Du". Falls Du meinst, dass ich - wie Du im Satz danach schreibst - glaube, dass man alles allein und aus eigener Kraft schaffen und sich nicht helfen lassen muss - nein, ganz entschieden nein! Hilfe ist etwas wunderbares. Aber auch da ist man nicht passiv. Denn man muss Hilfe auch zulassen können, man muss sie suchen, man muss sie manchmal erbitten. Auch da wird man aktiv.
Wir werden weitermachen!
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12.08.2019, 19:06Inaktiver User
AW: Einsamkeit
Genau das macht die TE schon seit vielen, vielen Jahren. Sie macht und tut, was in ihrer Macht steht, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Dass das in der Theorie die Chance erhöht, kompatible Menschen zu finden, bedeutet leider nicht automatisch, dass das auch in der Praxis passiert.
Genau so sieht es aus. Und leider hat diese Portion Glück eben nicht automatisch jeder, auch dann nicht, wenn er sich noch so sehr bemüht.
Da ist sicher etwas Wahres dran. Aber dass ein Mensch irgendwann das positive Denken und den Humor verliert, wenn sein ganz natürliches Bedürfnis nach engeren Beziehungen auch über viele Jahre hinweg trotz großer Bemühungen nicht erfüllt wird, sollte durchaus nachvollziehbar sein. Und bei der TE geht es nicht um eine Durststrecke von ein paar Jahren. Es geht um das komplette Erwachsenenleben einer inzwischen 40jährigen Frau, die weder Mann, noch Kinder, noch enge Freunde hat.
Nichts für ungut, aber das halte ich für esoterisch angehauchtes Blabla. Das mag bei manchen so sein, bei anderen aber wiederum nicht. Das ist leider kein Automatismus. Dazu kommt, dass ich es mitunter auch fast ein wenig zynisch finde, wenn man Menschen, die sowieso schon am Boden liegen und kaum noch können, vorschlägt, dass sie sich doch bitte für das Wohl anderer engagieren sollen, weil das ja so erfüllend ist.
Und ich habe mal eine Reportage zum Thema Resilienz gesehen, in der eine Therapeutin - den Namen weiß ich leider nicht mehr - gesagt hat, dass nach ihrer Erfahrung vor allem die Menschen resilient sind, die auch von außen Bestätigung, Halt, Zuneigung bekommen bzw. das schon in ihrem Leben bekommen haben. Bei wem das dauerhaft fehlt, der wird kaum großartige Resilienz entwickeln können. Ich halte das auch für absolut einleuchtend.
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12.08.2019, 19:28
AW: Einsamkeit
@ juli-elli – DANKE, DANKE, DANKE für all deine Beiträge in diesem Thread, die ich genauso zu 100% unterschreiben möchte!
... Es wurde auch Zeit, dass endlich mal jemand sagt, was wirkliche Einsamkeit mit Menschen macht und dafür wirbt, verständnisvoller und einfühlsamer mit diesem Thema umzugehen!
Ich möchte im Übrigen noch hinzufügen, dass ich bezweifle, ob die meisten Menschen wissen, welchen körperlichen Schmerz fortgeschrittene Einsamkeit verursachen kann. Hat dieser körperliche Schmerz deinen Körper erstmal fest im Griff, ist der eigene Handlungsspielraum stark beeinträchtigt.
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12.08.2019, 19:33
AW: Einsamkeit
Das ist mir noch nicht passiert, aber ich kann mir denken was du meinst. Mir gehts nämlich oft mit Menschen so...wenn der Humor nicht stimmt und die geistige Wendigkeit nicht vorhanden ist (um die Ecke denken können). Ja das meinte ich eben mit Komplabilität und es ist sehr schwierig da jemanden zu finden, aber die Leute gibt es.
Klar braucht es für das Treffen solcher Menschen Glück, aber ich kann ja nachhelfen indem ich dahin gehe wo diese Leute sich aufhalten können. Für die TE wären das Möglichkeiten wo man sich über längeren Zeitraum sieht und die Interessen übereinstimmen (Hundeschule, Ehrenamt, Tierschutz, Vereine..) irgendwie muss es doch möglich sein. Es hilft auch offen zu sein. Bei Stern TV kam neulich ein Bericht über zwei Frauen, die eben zum Thema Einsamkeit an die Öffentlichkeit gegangen sind. Man kann daraus wieder Ideen spinnen und etwas gründen...Gruppe gründen wo sich viele Einsame austauschen können, treffen können (Anzeige in der Zeitung, im Internet Plattformen durchforsten). Ich weiss es ist müßig, aber was bleibt denn anderes übrig.
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12.08.2019, 19:41
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12.08.2019, 19:46
AW: Einsamkeit
ja das schon. Vielleicht weiss ich aber auch bzw. habe selbst schon erfahren, dass man jederzeit Glück haben kann...ich bin zuversichtlich, eben weil ich schon Menschen getroffen habe und sie noch in meinem Leben sind. Das hat die TE nicht. Dennoch hat sie zwei Optionen:
1.) aufgeben
2.) weitersuchen
Oder was ist dein Vorschlag? Die TE trifft beim Gassigehen noch Leute und redet immerhin mit ihnen. Sie ist nicht abgeschnitten von der Welt. Sie könnte sofern sie einen Vertrauensvorschuss geben würde, mehr Kontakt herstellen können. Sobald man sich öffnet, können andere einen Schritt auf einen zugehen. Aber keiner weiss ja von ihrem Leid, weil sie es niemanden zeigt.
Viele ältere Menschen dagegen, die gar nicht aus dem Haus kommen (weil sie nicht laufen können usw.) und die auch niemanden haben, die sind in einer ganz anderen Situation. Sie haben niemanden, um überhaupt ein Wort zu wechseln.
Woher wollt ihr aus dem Forum wissen wie die TE denn auf andere zugeht und wie sie wirkt? Klar kann sie viel ausprobiert haben, aber irgendwas muss ja sein, damit sie niemanden findet. Ich kann mir das alles nicht so wirklich vorstellen, dass ein Mensch so viel Pech hat (12 Jahre Onlinedating und niemand finden usw.).
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12.08.2019, 19:49



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