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  1. Registriert seit
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Ach das ist d ie Idee des Threads.....

  2. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ach das ist d ie Idee des Threads.....
    Das dachte ich auch gerade....
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  3. Avatar von Kambara
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Aha. Und was hat die Belastung der hiesigen Mittelschicht durch hohe Steuern mit "Mehr Kindern in ärmeren Ländern" zu tun?
    People are so crackers.
    John Lennon


  4. Registriert seit
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre es für dich ganz gut, wenn du entsprechende Berichte liest und Sendungen im TV guckst.
    Ich muss nicht ungebdingt Berichte lesen, reales Bild macht man sich auch, wenn man vor Ort war oder mit solchen Leuten spricht. Berichte verfälschen vieles.


    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Die Smartphones sind in Afrika total billig. Man kann mit ihnen einkaufen, Kredite bezahlen (diese Kleinkredite) die machen alles mit den Dingern. Es sind andere Geräte als bei uns. Die sind extra für Afrika entwickelt worden oder glaubst du, die schleppen alle ein IPhone durch die Gegend. Im armen Afrika? Da wirst du für ein solches Ding erschlagen.
    Es ist auch egal wie teuer als SM ist, hauptsache Google und Wiki funktioniert ... und PCs haben die auch ...
    Und noch einmal: Es gibt nicht nur Afrika.

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen

    In den armen Ländern gibt es mehr Männer, die abhauen, wenn Frauen Kinder bekommen oder haben.
    Da existiert noch das Patriarchat. Da gibt es Machos genug. Wenn du als Frau nicht vögeln willst, weil du kein Kind mehr haben willst, weil das Geld fehlt für Verhütung und Essen fehlt, da wirst du nicht lange gefragt, der Mann will vögeln und macht es basta. Gewalt gibt es genug. Da kommen wir nicht mit. Da gab es in dem Buch "Die weiße Massai" eindrucksvolle Schilderungen. Vielleicht solltest du das mal lesen. Sehr interessant, obwohl ich die Frau für völlig banane halte, so etwas zu machen. Egal, man erfährt viel.
    Das ist auch nicht der Grund, und trifft nur ein kleinen Teil der armen (bzw. ärmeren) Länder dieser Welt.
    Am Ende ist dem Mann die Familie teuerer (ja, gibts auch dort genug welche bei der Familie blieben) als wenn er einfach die anderen Löcher für Sex nutzten würde (wenn es bei dir der Grund ist, dass der Mann nur vögeln will ) - DAS ist nicht der Hauptgrund für mehr Kinder

  5. Avatar von linsemo
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass u.a. es daran liegt, dass die Mittelschicht in unserem Land ausgepresst wird.
    Auch die Armen in DE haben mehr Kinder, aber auch Superreiche haben mehr Kinder.
    Den Armen wird sehr viel finanziert bei uns, Superreiche können Kinder leisten ohne irgenwelche Nachteile zu haben, die Mittelschicht ist die, welche durch Kinder am meisten Nachteile bekommt (größtenteils verurchsacht durch hohe Steuern).
    Und was hast du damit zu tun?
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  6. 24.06.2019, 15:05

    Grund
    16.1/14.1


  7. Registriert seit
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Nur wir westlichen (das ist ein Synonym und keine Frage der Himmelsrichtung) Frauen haben Sex und Kinderkriegen entkoppelt, alle anderen Frauen haben Sex und bekommen davon Kinder.
    Ja. Und manche Frauen sehen das auch als selbst verständlich, das sie sich nicht mit künstlichen Hormonen vollstopfen lassen.
    Es ist nicht immer, dass die zu doof sind, um zu verhüten. Sondern aus einem Selbstbewusstsein heraus: "Wir haben geheiratet, der gesellschaftliche Rahmen stimmt also nun und jetzt bekomme ich Kinder, so wie es die Natur will." Häufig stecken auch religiöse Motive noch dahinter.

    DHarma: Ich verstehe deine Frage nicht. Es geht um die Frauen in nicht westlich geprägten Ländern.


  8. Registriert seit
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Und was hast du damit zu tun?
    Ja, dass die Mittelschicht in wohlhabenden Ländern zu hoch belastet wird. Man hat in diesen Ländern viele Möglichkeiten, das Geld fällt aber bei der Mittelschicht diese Möglichkeiten mit Kindern zu leben, da die Kinder einiges kosten.

  9. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Mich irritieren Deine Fragen ehrlich gesagt auch.
    [hier stand noch einiges, aber im Zuge der freundlichen Selbstzensur habe ich den Absatz gelöscht]

    Also versuche ich es mal konstruktiv.

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Arme Mädchen bekommen mehr Kinder als reiche, weil es ihnen an Aufklärung, Verhütungsmöglichkeiten und Bildung mangelt, und weil sie eine geringe soziale Stellung haben.

    Ich bin mit dieser Antwort weniger zufrieden.
    Sie ist aber logisch.
    Töchter von armen Eltern geraten in Entwicklungsländern - leider - fast zwangsläufig in einen negativen Kreislauf.

    Sie sollen möglichst schnell heiraten, um den Eltern nicht mehr auf der Tasche zu liegen (manchmal sogar noch Geld einzubringen durch die Heirat) und da bieten sich fast immer ausschließlich genauso arme, in Entwicklungsländern leider meist gleichzusetzen mit ungebildete Söhne anderer Familien an.

    Schwupps hat man die nächste Generation, die da nicht wirklich rauskommt.

    Ein Sohn gebildeterer Eltern würde von diesen schon wieder eine gebildetere Tochter ausgesucht bekommen, um den Enkelkindern über die Kenntnisse der Mutter bessere Chancen zu geben.


    Traditionell bedeuten viele/mehr Kinder aufgrund höherer Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern eine Art Altersversicherung, weil alte Eltern dann versorgt werden.
    Je mehr Kinder man also hat, desto größer (so denken viele leider auch noch heute) die Chance, daß die Elterngeneration dann auch im Alter versorgt wird.

    Übrigens sind in vielen Ländern die Kinder auch die einzig möglichen Hilfskräfte, auf dem Feld, auf dem Markt, als Fischer, im Geschäft etc.
    Auch dafür "braucht" man eher mehr Kinder.

    In etwas wohlsituierteren Familien wird dann ein Kind, meist der älteste Sohn, so optimal wie möglich gefördert, alle anderen sind kostenlose und selbstverständliche Dienstkräfte und es ist nur praktisch, diese so ungebildet wie möglich zu halten, denn nur so erfüllen sie ihre Rolle und entwickeln keine Wünschen, Träume und Ansprüche, sind leichter lenk- und kontrollierbar.

    Erst wenn alle Frauen und Töchter genug Bildung erfahren dürfen könnte dieser Kreislauf wirklich durchbrochen werden.
    Es reicht erfahrungsgemäß nicht aus, wenn nur der Mann mehr Bildung erhält.

    Viele solcher Gesellschaften leben ein Patriarchat, was umso schlimmer ist, weil Frauen/Mütter rein soziobiologisch weit mehr Interesse daran haben, ihre Kinder zu fördern als Männer, die nicht mal wissen, ob das Kind von ihnen ist und die mit ganz wenig Aufwand die nervige, ungeliebte Altfamilie verlassen und eine neue gründen können.

    Viele Männer in vielen Entwicklungsländern scheren sich nicht um die Bedürfnisse ihrer Frauen, sie wollen und nehmen sich Sex, weil sie meinen, darauf ein Recht zu haben, egal, wie ausgelaugt der Körper der Frau von Schwangerschaften, Geburten und den Lebensumständen oft ist. Eine erschöpfte, vielfache Mutter kann ihre Kinder nicht so fördern wie eine Frau voller Kraft.

    Dir sind sicher/hoffentlich die Praxis von Genitalverstümmelungen bei Mädchen in einigen Ländern bekannt- wer so handelt (auch Frauen!), der ist noch weit entfernt von Aufklärung.

    Verhütung ist sehr problematisch, weil die katholische Kirche Kondome verurteilt, die Pille sowieso und weil die sex. Aufklärung bei weitem nicht reicht.


    Selbst hier im aufgeklärten Europa gibt es immer wieder Teenie-SS, erst recht in Entwicklungsländern.
    Und ist eine junge Frau erst mal in dieser Tretmühle drin, dann ist es ganz schwer, da rauszukommen.

    Und auch wenn es sich polemisch anhört, so ist es aber gar nicht gemeint, aber wenn im armen Umfeld wenig andere Möglichkeiten für Freizeit, Zerstreuung, Ablenkung, zum Hobbys Ausüben etc. gegeben ist (eigener Fernseher als Beispiel) und wenn Arbeit, Job oder Tätigkeit weder gern gemacht werden noch befriedigen und das Leben mehr Mühlsal als Freude ist dann wird der Sexualität (und auch der Dominanz) mehr Raum und Bedeutung zugemessen als wenn noch zusätzlich andere "Spaßfaktoren" vorhanden sind.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Ja, dass die Mittelschicht in wohlhabenden Ländern zu hoch belastet wird. Man hat in diesen Ländern viele Möglichkeiten, das Geld fällt aber bei der Mittelschicht diese Möglichkeiten mit Kindern zu leben, da die Kinder einiges kosten.
    Und? Das Thema lautet "mehr Kinder in ärmeren Ländern".

  11. Avatar von linsemo
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    AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Ja, dass die Mittelschicht in wohlhabenden Ländern zu hoch belastet wird. Man hat in diesen Ländern viele Möglichkeiten, das Geld fällt aber bei der Mittelschicht diese Möglichkeiten mit Kindern zu leben, da die Kinder einiges kosten.
    Welche Mittelschicht, in welchem Land?
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

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