Ach das ist d ie Idee des Threads.....
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Ergebnis 21 bis 30 von 67
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24.06.2019, 14:52Inaktiver User
AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern
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24.06.2019, 14:54
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24.06.2019, 14:55Inaktiver User
AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern
Aha. Und was hat die Belastung der hiesigen Mittelschicht durch hohe Steuern mit "Mehr Kindern in ärmeren Ländern" zu tun?
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24.06.2019, 15:01
AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern
Ich muss nicht ungebdingt Berichte lesen, reales Bild macht man sich auch, wenn man vor Ort war oder mit solchen Leuten spricht. Berichte verfälschen vieles.
Es ist auch egal wie teuer als SM ist, hauptsache Google und Wiki funktioniert ... und PCs haben die auch ...
Und noch einmal: Es gibt nicht nur Afrika.
Das ist auch nicht der Grund, und trifft nur ein kleinen Teil der armen (bzw. ärmeren) Länder dieser Welt.
Am Ende ist dem Mann die Familie teuerer (ja, gibts auch dort genug welche bei der Familie blieben) als wenn er einfach die anderen Löcher für Sex nutzten würde (wenn es bei dir der Grund ist, dass der Mann nur vögeln will ) - DAS ist nicht der Hauptgrund für mehr Kinder
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24.06.2019, 15:02Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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- Grund
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24.06.2019, 15:05
AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern
Ja. Und manche Frauen sehen das auch als selbst verständlich, das sie sich nicht mit künstlichen Hormonen vollstopfen lassen.
Es ist nicht immer, dass die zu doof sind, um zu verhüten. Sondern aus einem Selbstbewusstsein heraus: "Wir haben geheiratet, der gesellschaftliche Rahmen stimmt also nun und jetzt bekomme ich Kinder, so wie es die Natur will." Häufig stecken auch religiöse Motive noch dahinter.
DHarma: Ich verstehe deine Frage nicht. Es geht um die Frauen in nicht westlich geprägten Ländern.
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24.06.2019, 15:07
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24.06.2019, 15:10Inaktiver User
AW: Mehr Kinder in ärmeren Ländern
Mich irritieren Deine Fragen ehrlich gesagt auch.
[hier stand noch einiges, aber im Zuge der freundlichen Selbstzensur habe ich den Absatz gelöscht
]
Also versuche ich es mal konstruktiv.
Sie ist aber logisch.
Töchter von armen Eltern geraten in Entwicklungsländern - leider - fast zwangsläufig in einen negativen Kreislauf.
Sie sollen möglichst schnell heiraten, um den Eltern nicht mehr auf der Tasche zu liegen (manchmal sogar noch Geld einzubringen durch die Heirat) und da bieten sich fast immer ausschließlich genauso arme, in Entwicklungsländern leider meist gleichzusetzen mit ungebildete Söhne anderer Familien an.
Schwupps hat man die nächste Generation, die da nicht wirklich rauskommt.
Ein Sohn gebildeterer Eltern würde von diesen schon wieder eine gebildetere Tochter ausgesucht bekommen, um den Enkelkindern über die Kenntnisse der Mutter bessere Chancen zu geben.
Traditionell bedeuten viele/mehr Kinder aufgrund höherer Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern eine Art Altersversicherung, weil alte Eltern dann versorgt werden.
Je mehr Kinder man also hat, desto größer (so denken viele leider auch noch heute) die Chance, daß die Elterngeneration dann auch im Alter versorgt wird.
Übrigens sind in vielen Ländern die Kinder auch die einzig möglichen Hilfskräfte, auf dem Feld, auf dem Markt, als Fischer, im Geschäft etc.
Auch dafür "braucht" man eher mehr Kinder.
In etwas wohlsituierteren Familien wird dann ein Kind, meist der älteste Sohn, so optimal wie möglich gefördert, alle anderen sind kostenlose und selbstverständliche Dienstkräfte und es ist nur praktisch, diese so ungebildet wie möglich zu halten, denn nur so erfüllen sie ihre Rolle und entwickeln keine Wünschen, Träume und Ansprüche, sind leichter lenk- und kontrollierbar.
Erst wenn alle Frauen und Töchter genug Bildung erfahren dürfen könnte dieser Kreislauf wirklich durchbrochen werden.
Es reicht erfahrungsgemäß nicht aus, wenn nur der Mann mehr Bildung erhält.
Viele solcher Gesellschaften leben ein Patriarchat, was umso schlimmer ist, weil Frauen/Mütter rein soziobiologisch weit mehr Interesse daran haben, ihre Kinder zu fördern als Männer, die nicht mal wissen, ob das Kind von ihnen ist und die mit ganz wenig Aufwand die nervige, ungeliebte Altfamilie verlassen und eine neue gründen können.
Viele Männer in vielen Entwicklungsländern scheren sich nicht um die Bedürfnisse ihrer Frauen, sie wollen und nehmen sich Sex, weil sie meinen, darauf ein Recht zu haben, egal, wie ausgelaugt der Körper der Frau von Schwangerschaften, Geburten und den Lebensumständen oft ist. Eine erschöpfte, vielfache Mutter kann ihre Kinder nicht so fördern wie eine Frau voller Kraft.
Dir sind sicher/hoffentlich die Praxis von Genitalverstümmelungen bei Mädchen in einigen Ländern bekannt- wer so handelt (auch Frauen!), der ist noch weit entfernt von Aufklärung.
Verhütung ist sehr problematisch, weil die katholische Kirche Kondome verurteilt, die Pille sowieso und weil die sex. Aufklärung bei weitem nicht reicht.
Selbst hier im aufgeklärten Europa gibt es immer wieder Teenie-SS, erst recht in Entwicklungsländern.
Und ist eine junge Frau erst mal in dieser Tretmühle drin, dann ist es ganz schwer, da rauszukommen.
Und auch wenn es sich polemisch anhört, so ist es aber gar nicht gemeint, aber wenn im armen Umfeld wenig andere Möglichkeiten für Freizeit, Zerstreuung, Ablenkung, zum Hobbys Ausüben etc. gegeben ist (eigener Fernseher als Beispiel) und wenn Arbeit, Job oder Tätigkeit weder gern gemacht werden noch befriedigen und das Leben mehr Mühlsal als Freude ist dann wird der Sexualität (und auch der Dominanz) mehr Raum und Bedeutung zugemessen als wenn noch zusätzlich andere "Spaßfaktoren" vorhanden sind.
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24.06.2019, 15:11Inaktiver User
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24.06.2019, 15:12Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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