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Thema: Umgang mit Betriebsblindeit?
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19.06.2019, 20:38Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
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19.06.2019, 20:45Inaktiver User
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19.06.2019, 21:11Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
@linsemo:
Da stimme ich zu.
Mary Poppins zu spielen, Frau Sesemann oder Fräulein Honig, das macht Spaß und ist zutiefst befriedigend.
Nur leider sind diese ehemals dünn besiedelten Nischenplätze völlig überlaufen.
Rottenmeierisch Konsequenz zeigen, Grenzen ziehen, Anhalten zum fairen Miteinander, Regeln einfordern: das ist total undankbar, ungemütlich und anstrengend!
Aber gerade weil keiner mehr Lust drauf hat, besonders nötig.
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19.06.2019, 22:06Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
Ich hab zum Schutz der Privatsphäre des Kindes Details entfernt.
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19.06.2019, 22:15Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
Machst du es dir damit nicht ein bisschen einfach, alles auf die Mutter zu schieben? Das Kind wird schon auch was dazu beitragen, dass es so ist, wie es ist. Kinder können sehr wohl taktieren und Handlungskonsequenzen abschätzen - der Marshmallow-Test wird bspw schon mit sehr kleinen Kindern durchgeführt.
Du hast schon viele Brücken gebaut, aber es hat sich nichts dauerhaft geändert - oder? Es sei denn, du stehst mit dem unsichtbaren erhobenen Zeigefinger hinten dran, wenn das Problemkind bei euch ist?
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19.06.2019, 22:24Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
Natürlich, das Naturell ist angeboren. Aber die Extreme halte ich für ein Ergebnis der (V)Erziehung.
Den letzten Absatz, Kara, verstehe ich nicht.
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19.06.2019, 22:29Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
Naja, damit meine ich: das Problemkind akzeptiert dich irgendwie als Autoritätsperson (hatte ich so verstanden), aber es passt sein Verhalten eben nur dann an, wenn es weiß, dass es dir auffallen könnte. Das macht es, um dir zu gefallen, aber mit allen anderen hat es ja immer noch Probleme (dh, wenn du nicht dabei bist). Ergo hast du keine dauerhafte Lösung zw. Verhaltensänderung erzeugt.
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19.06.2019, 22:34Inaktiver User
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
Ah.
Das kann durchaus sein. Ich will das Kind ja gar nicht erziehen. Das ist ureigene Aufgabe der Eltern.
Dass es bei uns irgend irgendwie halbwegs funktioniert ist ein netter Nebeneffekt.
Mein Haus, meine Regeln bekomme ich grundsätzlich gut durchgesetzt.
Mein Anliegen ist wirklich, die Verblendung der Mutter und die Resignation des Vaters zu knacken.
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20.06.2019, 07:07
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
@AlmaSvensson: ist das, was du als "Verblendung" der Mutter beschreibst, mehr/stärker ausgeprägt als du das sonst bei Menschen antriffst? Zieht sich das auch durch andere Themen oder betrifft ihre anderen Kinder, oder lediglich den einen Sohn? Wie äußert sich das sprachlich/im Dialog?
that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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20.06.2019, 07:46
AW: Umgang mit Betriebsblindeit?
Alleine schon die Formulierung - abgeben - finde ich seltsam.
Das klingt so, als wollten die Eltern das Kind loswerden für ein paar Stunden.
Du findest tatsächlich, dass ihr das zusteht??
Wenn X das einzige Besuchskind ist, finde ich das seltsam und ziemlich einseitig.
Hat Dein eigenes Kind keine anderen Freunde und Spielkameraden?
Warum muss man bei fast 6-jährigen Kindern denn die Wohnung sichern - und
das, obwohl Du die Beiden pausenlos im Auge hast? Ich kann mir darunter leider
nichts vorstellen.
Eben so wenig darunter, dass fast immer ein Kind verletzt ist.
Du hast Dir Respekt verschafft - und trotzdem funktioniert es nicht.
Siehe Verletzungen und Beschädigungen.
Ich verstehe den Großteil Deiner Anmerkungen so, dass Du die Ursache
für alle Probleme in dem Besuchskind siehst. Das kann ich so nicht nachvollziehen.
Die beiden Kinder interagieren, sie sind auf einander einwirkende Akteure.
Wenn diese Kind so offensichtlich zu Gewaltbereitschaft neigt, dann wird das
Deinem eigenen Kind doch auch nicht gefallen, nehme ich an. Was sagt denn
Deine Tochter/Dein Sohn dazu?
Hm ...
Wenn Du schon so übergriffig sein willst, dann sprich es halt direkt
an. Was hält Dich ab?
Der Vater kann sein Kind nicht leiden???
Ich nehme an, das sagt er genau so, sonst wüsstest Du es nicht ...
Und über deren Ehe machst Du Dir auch Deine eigenen Gedanken. Wow.
Ein einzelnes Kind, fünf Jahre alt, das immer wieder (!) eine Veranstaltung zu sprengen
in der Lage ist, übersteigt leider meine Vorstellungskraft.
Warum??
Offen gestanden finde ich, dass Du Dir ganz schön viel anmaßt.



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