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    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und die unzähligen anderen krassen Beispiele die Du aufgezählt hast: Und das merkt die Mutter wirklich nicht Puh, das ist wirklich sehr, sehr betriebsblind.
    das ist schon fast "kriminell".
    lass da mal einem anderen kind ernsthaft was passieren, die mutter steht daneben und unternimmt nichts.....
    nicht auszumalen

  2. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Letzte Woche hat die Mutter das Gespräch mit mir gesucht, wie ich das Verhalten des Kindes im Kindergarten einschätzen würde, es hat wiederkehrende Probleme mit einer (sehr guten) Erziehern, die sie jetzt für inkompetent hält.
    Ich hab dann meine Eindrücke geschildert, jetzt sehe ich das Kind auch totaaal falsch.
    dann nimm das zum anlass, du wirst ihrem kind eh nicht gerecht und kappe die verbindung.

    möglich, wahrscheinlich dass dein kind kurzfristig liebeskummer hat- aber besser das- als das dein kind irgendwann da in irgendwelche aktivitäten verstrickt ist um dem freund gleichzutun!

  3. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kitty, ich weiß, dass Du Recht hast und, dass ich das irgendwann sagen muss.

    Es gab schon mal eine Kontaktsperre durch mich. Mein Kind hatte wochenlang regelrecht Liebeskummer und Sehnsucht.
    Wie hast du das deinem Kind kommuniziert? Wie redet ihr jetzt über das Verhalten des anderen Kindes?
    Wie nimmt dein Kind das andere wahr? Dem wird doch auch auffallen, wieviel da jedesmal schief- und kaputtgeht? Wird es nie verletzt, seine Sachen nie beschädigt?

    Ansage ans Kind "Almette, ich weiß, Stitch ist deine Freundin und du magst sie sehr. Aber wenn sie zu Besuch kommt, benimmt sie sich jedesmal sehr schlecht. [Mit Beispielen belegen, damit klar ist, wovon die Rede ist. Tollpatschigkeit ist das eine, Aggression das andere.] Solange sie sich nicht benehmen kann, darf sie nicht mehr kommen. Möchtest du einstweilen Tommi, Laura oder Pippi einladen?"

  4. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Mein Kind ist dem Kind gewachsen und hat besänftigenden Einfluss auf es. Es gibt zwar oft genug Tränen, aber auch immer wieder Highlights. Die beiden haben sich gegenseitig mit knapp 5 Lesen und Schreiben beigebracht.
    Dank der Sicherungsmaßnahmen ist die Zerstörung für mein Kind gefühlt begrenzt.

    Nach der letzten körperlichen Attacke hat mein Kind das erste mal ausgenutzt, dass es körperlich überlegen ist und das Kind unsanft zu Boden geworfen. Seitdem gab es keine körperlichen Angriffe mehr, aber eine Rückfrage der Mutter, ob mein Kind nicht wisse, dass man sich nicht an kleineren vergreift.
    DAS weiß mein Kind- es ist sehr sehr groß und wahnsinnig fit, es ist in der Altersgruppe immer das größte und stärkste. Und gutmütig wie ein Schaf!

  5. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    liebe alma,

    ich bin hier raus. ich habe das gefühl ich habe fransen am mund. (oder an den fingern?)

    du willst auch weiterhin mit diesem kind kontakt haben. sonst hättest du nicht geschrieben: umgang mit.....
    die mutter wirst du nicht bekehren bzw. belehren können.
    die letzte aussage der mutter an dich: du verkennst ihr goldstück auch.
    was willst du denn da noch gewinnen?

    was glaubst du wirklich beweisen zu können? dass du die nachfolge von mutter theresa in sanftmütigkeit antreten willst?


  6. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Brighid, das Problem ist, dass wir uns nicht aus dem Weg gehen können. Einzügige Grundschule, ein Dorf kaum größer als Bullerbü, man läuft sich immer über den Weg. Die Kinder sitzen bis zum Abitur in einer Klasse!
    Wenn ich da jetzt voll auf den Putz haue, hat das enorme Langzeitfolgen.

  7. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    vor was hast du angst?

    du musst für dich und dein kind einen umgang, auch in deinen räumen ertragen? einen umgang der dir gegen den strich geht? und die mutter die sich auch noch völlig im recht fühlt und dir vorwirft gegen ihr kind zu sein und/oder zu agieren?

    das musst du dir wirklich bieten lassen?

  8. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Vielleicht ist das eine blöde Frage - aber kannst du mit dem Kind reden? Sechsjährige können erstaunlich reflektiert sein, wenn man sie auf einer Meta-Ebene anspricht. Sie können das zwar nicht unmittelbar auf akute Situationen anwenden, aber mittelfristig ist das vielleicht effektiver als der Umweg über die Mutter.

    Nur als Versuch, wenn es keine Möglichkeit gibt, den Kontakt ganz zu unterbinden.

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    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    Mir tun solche Kinder unendlich leid, weil sie nichts dafür können, daß die Eltern alles vermurkst haben.

    Die Eltern sind beratungsresistent und natürlich kann in ihren Augen das Kind nichts falsch machen. Das Kind kann auch nichts dafür, das Versagen liegt an den Eltern. Dafür müßte man die Eltern an den Haaren ziehen und genau die würde ich mir in aller Deutlichkeit vorknöpfen. Das Verhältnis ist doch sowieso fürn Eimer, also wäre es egal wenn du etwas sagst. Mir wäre das Kind wichtiger als die Eltern.

    Mit welcher Konsequenzen mußt du dann rechnen? Das sie nicht mehr mit dir redet oder wie muß ich mir das vorstellen?

    Mein Eindruck: Das Kind sucht Aufmerksamkeit und zu Hause hat es gelernt, daß es durch Mist machen Aufmerksamkeit bekommt. Es weiß natürlich nicht, das es Mist ist was es macht, weil ihm keiner beibringt, was man nicht machen kann und was man machen kann, es weiß überhaupt nichts damit anzufangen, wenn es überall rausfliegt. Da müßten allerdings die Eltern mal langsam was begreifen.
    Geändert von linsemo (19.06.2019 um 15:12 Uhr)
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  10. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Betriebsblindeit?

    linsemo

    Ich würde so ein Kind nicht ausschließen, im Gegenteil.

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