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17.06.2019, 08:00Inaktiver User
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
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17.06.2019, 08:07Inaktiver User
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
Nein, da geht es um Schwarzarbeit. Mit Rechnung kann nachgewiesen werden, ob versteuert wurde.
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17.06.2019, 09:27
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
das ist eine vorschrift des umsatzsteuergesetzes
Pflichtangaben fur Rechnungen - Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfangers (in den Fallen des SS 14b Abs. 1 Satz 5)
außerdem arbeiten handwerker haeufig nach VOB, und hier gilt eine gewaehrleistung
https://dejure.org/gesetze/VOB-B/13.html
und handwerkerleistungen sind auch steuerlich absetzbar, auch deshalb sollte man diese unterlagen aufbewahren
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17.06.2019, 09:48
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
ich mag Ordner. Ich empfinde die als solide, robust, und übersichtich.
Privat habe ich ein Fach, wo neue Post erst mal rein kommt, das wird dann so alle, äh, also wenn ich mal einen Motivationsschub habe (nicht so häufig
), sortiert und abgelegt. Die meisten Rechnungen laufen eh automatisch, ich muss selten Überweisungen in Auftrag geben.
Im Bürojob habe ich für das, was erledigt werden muss, solche Dinger:
https://www.picclickimg.com/d/l400/p...-Ablagebox.jpg
Da steht dann sowas wie "Verträge - Krankheit - Lohnabrechnungen - Pensionskasse" und sowas drauf, da macht mein Chef die neue Post rein mit meiner Arbeit, so sehe ich immer auf einen Blick, was ich zu tun habe - und wenn ich es dann getan habe, wird es in Ordner abgelegt.
Das Register mache ich mit solchen Trennstreifen:
https://www.biella.ch/fileadmin/prod..._in_Ordner.jpg
auf der Lasche schreibe ich an, was es jeweils ist (Vorderseite UND Rückseite der Lasche anschreiben)- ist super praktisch, da kann man auch problemlos die einzelnen "Kapitel" aus dem Ordner rausnehmen, umsortieren, ist sehr flexibel einerseits aber ordentlicher als frei fliegende Mäppchen andererseits.
Die Lehrtochter, die wir mal hatten, hatte auf alle Fälle in ihrer Abschlussprüfung in "Büroorganisation" die Bestnote erhalten, für mein System
Dafür, dass ich selbst nie eine Lehre im Büro machte, finde ich das richtig gut und bin sehr stolz darauf. 
Das Prinzip "nur einmal anfassen"... nun, das ist relativ. ich fasse es pro Vorgang nur einmal an - aber ein Dokument kann durchaus drei, vier Vorgänge durchlaufen und wird entsprechend drei, vier Mal angefasst. Aber es ist in jedem Mal einen Schritt weiter.
wenn ich so den Total-Papierkramfrust habe, werden die Schritte teils auch sehr klein. Zum Beispiel, nur mal aus dem Eingangskästchen alle Umschläge und Werbungen, die immer mitgeschickt werden, rausfischen und fortwerfen. Kann sein, dass ich an einem Tag nicht mehr schafffe als das, aber immerhin, das ist dann geschafft.
Für Dinge, die viel Anlauf brauchen (Steuererklärung...) kann's auch mal noch mehr Schritte brauchen. Ich habe zwar keine komplizierte Steuererklärung, aber irgendwie lastet dieses Ding auf meinem Gemüt, und ich brauch ewig, bis ich mich mal überwinden kann. Ist halt so. Ist ok. ich plane die Zeit inzwischen ein.
gruss, barbara
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17.06.2019, 10:14Inaktiver User
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
Amandaa du bist recht gut organisiert wie ich das so lese

Ich hab eine kleine Kladde, da notiere ich alles und dort klebe ich auch Zettel rein. Visitenkarten allerdings finde ich besser aufgehoben in einer kleinen Box mit Alphabet. Privat haben ja nicht alle ein Büro, oft nichtmal einen Schreibtisch, sondern nur eine kleine Ecke und so eine Box verschwindet gut in einer Schublade. ereS ich finde das Schreibtischrondell auch praktisch.
Das mit Telefonnummer handhabe ich auch so. Ich hab auch mehr Nummern notiert als im Handy und ich möchte schnell nachsehen können, ohne jedes Mal den PC anzumachen.
Dieses „allen Dingen einen festen Platz zu geben“ ist eigentlich für alles wichtig. Ob in einer Werkstatt, einem Büro, einer Küche …
Rechnungen – ich setze hier hier nochmal einen Link zu den Aufbewahrungsfristen rein. Immer gleich schreddern, nur weil sie bezahlt sind, kann falsch sein.
Bae ohne Ausbildung im Büro machst du das wirklich gut! Aber … so ganz umsonst gibt es ja diese Ausbildungen nicht, man lernt halt Feinheiten. Es gibt viele Möglichkeiten der Büroorganisation und ohne Weiterbildung geht auch sowas nicht und allein schon was auf der Büromesse in Frankfurt immer wieder auf den Markt kommt – toll!
Das mit dem „nur einmal anfassen“ bezieht sich natürlich nicht auf arbeiten mit diesen Papieren. Natürlich muss es dann oft angefaßt werden.* Ich meine damit eben dieses erstmal irgendwohin legen, dann vorsortieren in Postkörbe, Mappen, Schachteln und dann noch mal umheften oder umsortieren. Das sind Schritte, die man sich sparen kann. Privat geht das zeitlich noch, aber im Büro verliert man damit schon viel Zeit und manches ist da auch unprofessionell.
*und bis dahin sind diese Papiere in Klarsichthüllen zwischengelagert oder sie liegen – bei einen Blatt – lose in einem Postkorb und da sind mir die Mappen mit dem kompletten Vorgang lieber. Im Büro „fliegen die auch nicht rum“
, eine Box steht auf dem Schreibtisch, statt z.B. Ablageboxen wie du sie nimmst.
Überhaupt muss man sehr unterscheiden zwischen seinem Privatbüro und einem Büro im Job. Privat hat man viel weniger und andere Dinge als im Job. Wobei man durchaus einiges vom System an beiden Plätzen einsetzen kann.
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17.06.2019, 10:32
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
ich denke, wenn man mal ein System gefunden hat, das für einen passt, bleibt man am besten dabei.
Es hat ja keinen Wert, alles umzuräumen nur um des Umräumens willen... es geht ja darum, dass man gut arbeiten kann.
Bedarf an irgendwelchen Gadgets habe ich kaum. Ich bin eher Minimalistin und bevorzuge simple Lösungen.
gruss, barbara
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17.06.2019, 10:54Inaktiver User
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
Bae ich bringe niemanden von seinem System ab!? Wenn ich allerdings Büroorganisation beruflich „verkaufe“, dann muss ich mehr bieten als ein System, das halt bei mir funktioniert. Das meinte ich mit Weiterbildung. Und dieses Wissen bringe ich hier gerne ein, vielleicht profitiert ja außer der TE noch der eine oder andere.
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17.06.2019, 11:01
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
naja, dass es bei mir funktioniert, wäre ja schon mal ein guter Anfang und eine erste Referenz.

Was man für sowas braucht, ist vor allem Sinn für die Strukturen und Prozesse, die an diesem Ort ablaufen. Die muss man verstehen und die müssen das Ablage- und Bearbeitungssystem prägen. Das scheint mir der schwierigste Teil zu sein, diese Abläufe und Bedürfnisse zu verstehen. Wenn man das erst mal hat, ergibt sich der Rest meist natürlich daraus, inklusive der Spezifikationen für eventuell benötigte Hilfsmittel.
gruss, barbara
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17.06.2019, 11:42
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
@ereS
Wenn ich eine Visitenkarte nicht mehr brauche, wird sie mit dickem Stift deutlich durchgestrichen.
Ich habe gar nichts gegen ein Rondell, nur für mich ist es mit dem einkleben am besten!
Zu den Rechnungen schrieb ich doch, dass ich die für Geräte mit Garantie auch solange aufhebe.
Ein Backup mit den Telefonnummern auf dem PC nützen dir gar nichts, wenn du unterwegs im Urlaub z. B. bist und den PC in weiter Ferne zu Hause.
Außerdem hat nicht jeder noch einen PC zu Hause, sondern erledigt alles per Handy was geht, oder mit tablet.Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum
(Friedrich Nietzsche)
Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen.
(Friedrich Nietzsche)
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17.06.2019, 12:04
AW: Hilfe, ich bin ein "Papier-Messie"
karina999 ich hatte auch einmal so eine kleine Box mit Alphabet.
Da ich mir aber oft auch keine Namen merke, hat sich für mich persönlich das Heft bewährt, zumal ich dort auch keine Visitenkarte o. ä. rausnehmen und somit auch nicht verlegen kann, da ich sie oft nicht gleich in die Box zurücklegte.
Ich denke, da findet bestimmt jeder das für sich praktische raus.
Ich habe auch kein Privatbüro zu Hause, sondern nur einen Schreibtisch in einer Zimmernische.
Rechnungen, die ich schnell vernichte, sind meist die von Kleidung, wenn die Rückgabefrist bereits verstrichen ist.
Sollte danach was ohne eigenes Verschulden zu reklamieren sein, kann ich auch ohne Rechnung in die Boutique gehen. Dort bekomme ich Ersatz oder Geld zurück, da den Teilen deutlich anzusehen ist, dass sie in der Firma hergestellt wurden.
Danke dir für den Link zu den Aufbewahrungsfristen! Er hat mir schon paar Fragen beantwortet.



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