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  1. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Einerseits:

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich irgendwie ausgeschlossen von der Gesellschaft.
    Andererseits:

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Ich flüchte regelrecht in meine Wohnung, kann es einfach nicht mehr aushalten, allein zu sein.
    und

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Und die Kraft, offen und fröhlich auf neue Leute zuzugehen, ist weg.
    Du bist nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen, Du schließt Dich aus. Ich habe nie wieder so schnell und so zahlreich Menschen kennen gelernt und Kontakte geschlossen wie als ich kleine Kinder hatte. Aber ein Minimum an Energie muß man aufbringen und sein Leben gestalten wollen.

    Du trauerst noch zu sehr dem Vergangenen hinterher. Schau nach vorn und werde initiativ.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).


  2. Registriert seit
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Mein Lebensmodell kannte ich vorher einfach nicht. .
    Frag mal die, die heute alleinerziehend sind oder es eine zeitlang waren- ob die dieses Lebensmodell vorher kannten!

    Ich wette- die allermeisten Frauen kannten es auch nicht

    Leben ist Anpassung - immer- und eine andere Lebensform ist kein Drama sondern nur anders.
    Es liegt in deiner negativen Wertung, dass du das offenbar als "schlimm" empfindest (ist jetzt mein Ausdruck).

    Sind zwei friedliche Haushalte, - zwei "Zuhause" nicht 1000mal besser als einer (1), der voller Zank und Hader ist?
    Hier hast du mit entschieden (so hab ich es gelesen)- wäre dein Mann gestorben, wärst du nun auch alleinerziehend.......!

    ich weiß, dass alles wird dein Grundproblem nicht auflösen- aber wir können mithilfe unseres Verstandes so manchen Gedanken verändern.
    Gedanken lösen Gefühle aus- veränderte Gedanken verändern die Gefühle

    du kannst also auch ganz für dich alleine schon einiges "tun".

  3. Avatar von elli07
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Zitat Zitat von Rhoenschaf Beitrag anzeigen
    ..... Bist du etwa die böse Frau auf der Suche die den verheirateten ihren Mann stehlen will Erzählt mir eine Bekannte öfters das sie so gesehen wird....
    Keine Ahnung woran das lag, ok, ich war auch mal jung und schön , aber den Eindruck,dasss ich Männer abspenstig machen wöllte habe ich nie vermittelt, ich habe primär den Kontakt zu den Frauen gesucht, aber ist Schnee von gestern.

    Ich habe immer Vollzeit gearbeitet, von demher war meine Zeit für Kontakte eh knapp bemessen. Da habe ich mich lieber mit Leuten ohne Kinder getroffen zum ausgehen etc.. Aber aktiv werden und den Hintern hochkriegen muss man schon selber.

    @TE: geplant und bekannt war das alleinerziehend sein wohl bei den wenigsten, aber es hilft ja nix, irgendwie muss man sich arrangieren. Und wie bereits mehrfach gesagt: schalten und walten können wie frau will, ohne größere Absprachen und nervige Diskussionen, das hat irgendwie auch was finde ich..... Habe ich mich irgendwie sogar dran gewöhnt, kann es mir anders kaum noch vorstellen .

    Ich habe schon seit mehr als 10 Jahren wieder einen Partner, aber wir wohnen (noch) nicht zusammen, wir wohnen an unterschiedlichen Orten und sehen uns meist nur am Wochenende (und auch das nicht immer). Von demher lautet mein Motto "lieber einen Mann als garkeinen Ärger" .

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)


  4. Registriert seit
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Du hast ja regelmäßig kinderfreie Zeit. Diese musst du nutzen, um andere Menschen kennen zu lernen, rauszukommen und neue Kontakte zu knüpfen.

    So, wie du habe ich mich auch sehr lange gefühlt. Ich war alleinerziehend, seit mein Sohn 18 Monate alt war. Aber wirklich alleinerziehend, ohne Vater, der sich regelmäßig und gut kümmert. Da habe ich mich auch oft einsam gefühlt, weil ich natürlich oft (gerade auch abends) alleine zu Hause rumsaß, weil ich natürlich für alles einen Babysitter brauchte.


  5. Registriert seit
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Wie kamst du da raus, stranddistel?
    Was hast du aktiv getan?

    Ich denke manchmal, ich bin möglicherweise "falsch" oder komisch, weil ich den Anschluss nicht finde.
    Mein Ex hat nicht nur eine tolle neue Partnerin, sondern auch noch Freunde gefunden, die ebenfalls getrennt sind und wenn er Umgang hat, unternehmen die was mit den Kindern zusammen.
    Mir gelingt das einfach nicht.
    Geändert von Trullatrallatri (26.05.2019 um 20:28 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Wie kamst du da raus, stranddistel?
    Was hast du aktiv getan?
    Ich gebe zu, das hat leider viel zu lange gedauert.
    Als mein Sohn 6 war, sind wir für mein Studium in eine neue Stadt gezogen. Gerade da viel mir das Kontakte knüpfen noch schwerer (Babysitter wurde schon oft genug für die Uni gebraucht).
    Mir hat da letztendlich unter anderem die Zeit geholfen, das Kind wurde größer und konnte auch mal alleine bleiben.

    Dann habe ich mir gesagt, dass mein Leben so nicht weiter gehen kann und sich ganz dringend etwas ändern muss. Ich habe Kontakte zum Teil über die Arbeit gefunden, über soziale Medien und vor allem über mein neues Hobby. Ich gehe regelmäßig zum Stricktreffen. Das ist zum Leute kennen lernen ideal, weil alle miteinander in der Runde sitzen und sich unterhalten. Dadurch habe ich auch Freundinnen gefunden.

    Ich würde gucken, ob es unter deinen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, ... nicht welche gibt, mit denen du dich treffen kannst.
    Oder ein regelmäßiges Hobby, völlig egal was.

    Ich finde, man muss sich einfach trauen und auf Menschen zugehen. Mir fällt das auch schwer. Aber ohne das, geht es nicht und langfristig wird man sonst nur unglücklich.

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Mir gelingt das einfach nicht.
    Liebe TE,

    bst Du möglicherweise eher ein introvertierter Mensch?


  8. Registriert seit
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Ich denke, nein.
    Der Rückzug kommt von den immer wiederkehrenden Enttäuschungen und der Resignation. Ich habe schon so viel versucht, bin zu Stammtischen gegangen, treffen für Alleinerziehende, habe selbst versucht eine Gruppe zu gründen. Die wenigen Frauen, die sich mit mir trafen, sind in den vier Jahren weggezogen. Ehrlich wahr!
    Wenn ich in meinem Job bin, der sehr öffentlich, also kommunikativ ist, fühle ich mich wohl und nicht, als würde es mich anstrengen. Ich erlebe mich selbst als offen, fröhlich, zugewandt, herzlich...und mag es, dort zu sein.
    Und dann denke ich, wieso nur gelingt es mir nicht, im Privatleben so zu sein?
    Ich gehe dann z.B.in die Kita, sehe die anderen Mütter sich verabreden (die mir immer ja mal sehen sagen) und schwupps, fühle ich mich schlecht, traurig und will nur noch nach Hause.
    Enttäuscht. Traurig. So in etwa.
    Ich blühe eher auf, wenn ich in Gesellschaft bin.
    Ohne dass ich dabei im Mittelpunkt stehen mag. Ich möchte einfach nur das Gefühl haben, wahrgenommen zu werden und Dabei zu sein. Das motiviert mich, das lässt mich aufblühen.

    Achso, und ich gehe trotzdem raus, wenn ich frei habe.
    Ich habe ein Hobby, gehe allein zu Konzerten, schwimmen, in die Sauna...
    Geändert von Trullatrallatri (27.05.2019 um 21:20 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Zitat Zitat von Trullatrallatri Beitrag anzeigen
    Ich denke, nein.
    Der Rückzug kommt von den immer wiederkehrenden Enttäuschungen und der Resignation. Ich habe schon so viel versucht, bin zu Stammtischen gegangen, treffen für Alleinerziehende, habe selbst versucht eine Gruppe zu gründen. Die wenigen Frauen, die sich mit mir trafen, sind in den vier Jahren weggezogen. Ehrlich wahr!
    Wenn ich in meinem Job bin, der sehr öffentlich, also kommunikativ ist, fühle ich mich wohl und nicht, als würde es mich anstrengen. Ich erlebe mich selbst als offen, fröhlich, zugewandt, herzlich...und mag es, dort zu sein.
    Und dann denke ich, wieso nur gelingt es mir nicht, im Privatleben so zu sein?
    Ich gehe dann z.B.in die Kita, sehe die anderen Mütter sich verabreden (die mir immer ja mal sehen sagen) und schwupps, fühle ich mich schlecht, traurig und will nur noch nach Hause.
    Enttäuscht. Traurig. So in etwa.
    Ich blühe eher auf, wenn ich in Gesellschaft bin.
    Ohne dass ich dabei im Mittelpunkt stehen mag. Ich möchte einfach nur das Gefühl haben, wahrgenommen zu werden und Dabei zu sein. Das motiviert mich, das lässt mich aufblühen.

    Achso, und ich gehe trotzdem raus, wenn ich frei habe.
    Ich habe ein Hobby, gehe allein zu Konzerten, schwimmen, in die Sauna...
    Hallo liebe TE,

    Das geht mir auch oft so, dass ich in diese Müttertreffensache nicht so reinkam. War teils echt frustrierend für mich. Das ging mir früher oder im Job nie so. Irgendwie schwinge ich nicht auf derselben Welle. Ich bin so eher der Kumpeltyp und bin schon früher auch mit Männern super klar gekommen. Würden mehr Männer richtig Elternzeit machen, hätte ich wahrscheinlich gar kein Problem und würde mich der Männerfraktion auf dem Spielplatz anschließen...

    Ich habe das für mich dann so angenommen - und siehe da, es hat sich entspannt. Es ist zwar alles total oberflächlich, aber ich habe auch keine großen Erwartungen mehr an Mütterfreundschaften.

    Setz Dich nicht unter Druck! Vergleich Dich nicht mit Deinem Ex! Sieh' Deine Stärken und mach das beste draus! Sei umarmt - Du bist nicht die Einzige, der es so geht!

    Lunaymiel


  10. Registriert seit
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    12

    AW: Singlemama: der Schmerz ist immer da

    Oh Mann, du Liebe, dein Text hätte von mir sein können.
    Ich hänge, wenn überhaupt, auch jedes Mal eher mit Männern rum, weil ich einfach besser mit denen klarkomme. Es kann sein, dass das mit der Wellenlänge einfach nicht passt.
    Wo wohnst du? In welcher Region?

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