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28.04.2019, 22:53Inaktiver User
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
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29.04.2019, 08:07
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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29.04.2019, 13:52
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
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01.05.2019, 17:43
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
Deine Schilderung erinnert mich an eine Bekannte, Dein Text hätte von ihr stammen können.
Ich empfinde diese Bekannte auch als Quasselstrippe, auch wenn unsere Gesprächsanteile vermutlich ziemlich gleich sind. Sie vermittelt mir aber immer das Gefühl, es wäre nicht unser, sondern ihr Gespräch. Sie achtet drauf, dass ich genügend zu Wort komme, sie fragt nach, sie hat die Gesprächsfäden in der Hand.
Kann sein, dass das bei Dir anders ist. Dann vergiss, was ich geschrieben habe und ärgere Dich nicht.
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01.05.2019, 19:20
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
So ist es.
Ich gehöre zur Fraktion der Zurückhaltenden. Wenn ich höflich, aber einsilbig die bedrängende Aufwärmübung mitgemacht habe, und gerne zu dem käme, was ich auf dem Herzen habe, fängt die Freundin an zu quasseln.
Dann ist es schlicht zu anstrengend, das Gequassel abzuwürgen, die Stimmung mit krachendem Getriebe umzuschalten und mein Anliegen vorzubringen. Resigniert lasse ich sie ausgiebig über ihre Themen plaudern und meine Sachen bleiben unbesprochen.
Treffe ich dagegen auf jemand noch Zurückhalterenden als mich, turne ICH die Aufwärmübung vor und bedampfplaudere anschließend das Opfer ...^^
Ich kenne tatsächlich nur einen Menschen, mit dem mir ein für beide befriedigend verlaufendes Gespräch möglich ist: meinen besten Freund. Er ist quasi mein Zwillingsbruder und wir müssten nicht einmal sprechen, um zu wissen, was beim anderen anliegt. Doch das ist ein Spezialfall und hilft dir nicht weiter.
Du könntest die Gelegenheit nutzen, die Beziehung zu besagter Freundin zu vertiefen. Verzichte bewusst auf das Abfragen der zuletzt aktuellen Themen. Erzähle zunächst nicht von dir.
Lass Raum für friedliches, gemeinsames Schweigen. Aufgelockert durch harmlose, aber aufrichtig empfundene Beobachtungen der Umgebung: "Hör mal, wie laut die Vögel heute zwitschern. Die scheinen richtig Freude am Frühling zu haben."
Das Vogelbeispiel klingt bescheuert. Doch stell dir vor, du würdest mit ihr eure Umgebung wie eine japanische Tuschzeichnung betrachten oder wie ein Naturhaiku lesen.
Das bringt die Zurückhaltenden sachte auf Betriebstemperatur, ohne dass sie ihr bisschen Pulver beim Beantworten aufgezwungener Sachabfragen zu momentan für sie nicht aktuellen persönlichen Themen verschießen müssten.Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
(Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")
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01.05.2019, 19:51Inaktiver User
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
Monzel, Zinne.
Danke, ich kann mit beidem etwas anfangen.
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26.05.2019, 11:48Inaktiver User
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
Hallo Leute,
in letzter Zeit hab ich aufmerksamer darauf geachtet, wieviel ich so quassel und muss echt sagen, nur ab und zu dacht' ich mir, okay, das war jetzt was länger.
Und dass es viel damit zusammenhängt, wer mein Gesprächspartner ist.
Leute, die ich lange kenne, da achte ich nicht so auf Wechselseitigkeit, das läuft dann einfach so, aber welche ich noch nicht so lang kenne, achte ich gezielt darauf, den anderen genügend zu Wort kommen zu lassen und frage nach.
Ich möchte ja auch was vom anderen erfahren.
Ne, ich hab für mich festgestellt, das passt so mit mir.
Aaber ...dafür hatte ich zwei Begegnungen mit Leuten, die wirklich hartnäckig bei ihren Themen geblieben sind. Wo mein einziger Gesprächsbeitrag darin bestand, zuzuhören, Rückfragen zu stellen und das Gesagte zu kommentieren.
Versuche, mal das Thema zu wechseln, waren zwecklos.... "Aber was ich noch zu vorher sagen wollte..."...und dann ging's munter weiter.
In beiden Fällen war ich irgendwann so totgequatscht, dass ich auch keine Lust mehr hatte, irgendwas von mir zu erzählen.
Ich versteh solche Leute nicht. Wie kann einem jegliches Gefühl dafür abgehen, wann man sich mal zurücknehmen sollte?!
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26.05.2019, 11:53
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
warum willst du dich nicht zurück nehmen und einfach nur mal zuhören?
warum musst du unbedingt den leuten deine geschichte erzählen wollen?
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26.05.2019, 12:29Inaktiver User
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
Wenn ich beim letzten Treffen schon zwei Stunden über die angespannte Familiensituation unterrichtet wurde und das beim nächsten Mal genauso weitergeht, reicht es irgendwann.
Zumal man sich jetzt noch nicht wirklich kennt.
Ich wollte nicht meinerseits meine Lebensgeschichte aufs Tablett bringen, sondern gern über leichtere Kost plaudern.
Urlaubspläne, Hobbys etc.. wo sich Gemeinsamkeiten finden lassen.
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26.05.2019, 13:03
AW: Sorry, dass ich dir das sagen muss, aber...
dann passt ihr wohl eher nicht in einen topf



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