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  1. Avatar von schafwolle
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    17.09.2008
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Zitat Zitat von VelvetRose Beitrag anzeigen
    4 Hunden
    … wo doch schon die zwei Hunde, die Ihr jetzt haben, so viel Schmutz
    machen …

    Das würde ich im Rahmen Deiner akribischen Pläne durchaus nochmal
    überdenken.



    Zitat Zitat von VelvetRose Beitrag anzeigen
    Naja, irgendwo muss man doch leben? Ich denke nicht, dass irgendein Mitglied hier im Forum gerne obdachlos wäre, bei anderen Leuten leben würde oder in einem gewissen Alter das WG Leben einem Eigenheim vorzieht.
    Zum Beispiel in Österreich beträgt die Eigentumsquote lediglich rund 55%.
    Die restlichen 45% sind mit Sicherheit nicht zur Gänze der Obdachlosigkeit
    ausgeliefert bzw. leben sie in WGs.

    Durch die Platzierung hier in diesem Forum verknüpft Du jedoch automatisch
    die Tatsache, dass man überhaupt einen Lebensstil pflegt, an die Voraussetzung
    "Eigenheim".

    Mehr wollte ich eigentlich mit meinem Einwand nicht zum Ausdruck bringen.

    Und im "Gästezimmer"-Strang gab es übrigens mehrere Hinweise, warum
    sich das Forum "Persönlichkeit" eignen würde.

  2. Avatar von Carolly
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Das wär für mich niemals ein Kriterium. Also wir kämen uns am Mietmarkt nicht in die Quere.
    Wer weiss *lach* ich lande oft in Staedten wo der Mietmarkt schwierig ist und man sowieso viel Glueck braucht .

  3. Avatar von Maccaroni
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    ich habe fast 30 Jahre zur Miete gewohnt, davon waren es zweimal angemietete Häuser

    Mein Mann und ich hatten immer vom Häuschen im Grünen geträumt, mit der Katze auf dem Schoß vorm haus sitzen und Kaffee trinken...................auf einmal war es da. Wir haben ein uraltes, kleines Fachwerkhaus auf dem Dorf gekauft und Innen teilweise selber renoviert. Wir haben bewusst ein kleines Haus gekauft, um es finanziell zu schaffen, um Reinigungs-und Instandhaltungsarbeiten überschaubar zu halten. Ebenso das Grundstück, es sind ca. 400qm Garten, die komplett hinterm Haus liegen und an andere Gärten angrenzen. Wir haben 75qm Wohnfläche, und ein großes Nebengebäude mit Räumen, die wir für Fahrräder, Waschküche, Wäschetrockenraum, Holzlager, Werkstatt etc nutzen.
    In meiner kleinen Küche steht eine Einbauküchenzeile mit Spülmaschine, Kühlschrank, Ceranfeld, Backofen, gegessen wird im Wohn-und Esszimmer. Der einzige Raum, der groß ist, durch Fenster nach Süden und eine Terrassentür hat der Esstischbereich etwas von einem Wintergarten, da dort auch meine Pflanzen stehen, üppige Clivien und eine große Palme.
    Im hinteren Bereich ist der Sofa-Lese-Fernseh-Kamin-Bereich. Sonst gibt es ein neues Wannenbad, ein kleines Schlafzimmer, ein kleines Mal-und Bastelzimmer(oder auch Katzen-Ruhe-Raum)und eine Dachkammer, die "Bibliothek"
    Geheizt wird das ganze Haus mit einem Specksteinspeicherofen.
    Leider sind wir beide Chaoten und aufräumen fällt uns beiden schwer, aber ich arbeite dran. Meim Mann ist bereist berentet und hat das Kochen übernommen und macht einen Teil der Hausarbeit.
    Eingerichtet sind wir mit einer Mischung aus modernen und gebrauchten Möbeln, so haben wir das Haus ungeräumt gekauft und einige Möbel der Vorbesitzerin behalten: Esstisch mit Stühlen, Tisch und Sofa im Mal-und Bastelzimmer und Coctailsessel aus den 50ern.
    Zwei Katzen wollten wir auch haben, es sind dann vier geworden.
    Der Garten ist naturnah gestaltet.
    Ich würde unseren Lebensstil als einfach bezeichnen. Das Einzige, was wir im Überfluss haben sind Bücher

    Jaa, ich glaube schon, dass ein Fachwerkhaus schwieriger beim Saubermachen. ich hab das Gefühl, es staubt mehr. es gibt in der Decke und im Sichtfachwerk Ritzen etc

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Wow. Das klingt toll
    Glücklich und zufrieden.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  5. Registriert seit
    09.01.2019
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    140

    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    ich habe fast 30 Jahre zur Miete gewohnt, davon waren es zweimal angemietete Häuser

    Mein Mann und ich hatten immer vom Häuschen im Grünen geträumt, mit der Katze auf dem Schoß vorm haus sitzen und Kaffee trinken...................auf einmal war es da. Wir haben ein uraltes, kleines Fachwerkhaus auf dem Dorf gekauft und Innen teilweise selber renoviert. ...
    Tolle Sache! Nach so einem Haus suche ich auch noch. Für später...

  6. Avatar von Horus
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Und bei mir käme "Eigenheim" nie in Frage.
    Leisten könnten wir uns das problemlos, daran liegts nicht. Mein Partner und ich haben bloss ein Interesse, eines zu besitzen. Mir gehts diesbezüglich wie Bae:

    Grossen Besitz (Haus, Auto) empfinde ich eher als Klotz am Bein und nicht als Vorteil.
    Wir besitzen selbstverständlich auch kein Auto. Wozu auch? General-Abo landesweit auf allen ÖV und Mitgliedschaft bei der Car Sharing Genossenschaft sind insgesamt günstiger als ein eigenes Auto, wenn man damit die Vollkostenrechnung macht.
    Sieht anders aus, wenn man auf dem Land lebt, aber hier in der Stadt wäre ein Auto nur hinderlich und ein kostenfaktor. Ich hab im Umkreis von 300 Metern 5 Car-Sharing-Autos stehen, die ich buchen und nutzen kann, wenn ich (selten) noch mal eines brauche. Fix reservierter Parkplatz inklusive.

    Wir haben eine tolle moderne, Minimalenergie-Mietwohnung am Stand- und Waldrand (5 Minuten zu Fuss bis in den Wald, 7 Minuten mit dem Velo in die andere Richtung zum Hauptbahnhof, 10 Minuten mit dem Velo zur Arbeit), in einer modernen Überbauung. So gut wie kein Verkehr, daher ruhig, extrem gut isoliert. Die Siedlung ist verdichtet gebaut, aber man hat nicht Gefühl, aufeinander zu hocken wegen grosszügiger und vor allem intelligenter Grundrisse. Die Landverschwendung, wenn jeder, der in diesen grosszügigen Wohnungen wohnt, sein eigenes Eigenheim mit Garten in der Agglomeration hätte, mag ich mir gar nicht vorstellen. Es wird eh schon viel zu viel Bodenfläche zugebaut.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  7. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Wir haben uns vor 20 Jahren, damals mit zwei ganz kleinen Kindern, für ein Reihenhäuslein (99qm) entschieden und haben das inzwischen fast abbezahlt.
    In unserer Siedlung wuchsen die Kinder zusammen auf und die Erwachsenen fanden Freunde. Ich habe das als sehr schön erlebt, auch wenn sich das derzeit wieder vereinzelt.
    Wir haben dann noch ein drittes Kind bekommen und sind etwas zusammengerückt im Häuslein.
    Eine Wohnung für 5 Personen wäre mit Sicherheit teurer als unsere monatliche Rate gewesen.
    Wir haben selbstverständlich ein Auto, hatten wir immer und seit kurzem haben wir sogar ein zweites.
    Auf die Angebote des öffentlichen Verkehrs können und wollen wir uns nicht verlassen.

    Dennoch kann ich mir vorstellen, sehr innerstädtisch in einer schönen Wohnung zu leben, die noch nicht einmal sehr groß sein muss.

    Zum ökologischen Fußabdruck:
    Wir fliegen nie und erzeugen unseren Strom zu großen Teilen selbst.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.
    Geändert von Paraplumeau (15.03.2019 um 09:04 Uhr)

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Car Sharing wäre z.B. etwas, was ich niemals machen würden.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  9. Avatar von TrishaTT
    Registriert seit
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    932

    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Eigentlich bin ich hier falsch, denn ich besitze kein Eigenheim, ich wohne zur Miete. Liegt daran, dass die Immobilienpreise hier astronomische Höhen erreicht haben, mein Mann und ich suchen aber weiterhin nach etwas Geeignetem.

    Wir wohnen auf 69 m², zu zweit, mit zwei Katzen, in der Stadt. Wir würden gerne auf dem Land leben, aber a) müssten wir dann beide täglich pendeln und nicht nur ich und b) wäre das hier im Speckgürtel genauso teuer wie hier, oder noch teurer.
    Wir arbeiten beide und verdienen beide überdurchschnittlich gut (ich bin Akademikerin, er hat einen sehr gefragten Ausbildungsberuf), trotzdem kann ich von solchen Dimensionen wie von der TE beschrieben nur träumen. Allerdings leben wir autark, d.h. vollkommen finanziell unabhängig von Verwandten, ein großes Erbe ist auch nicht zu erwarten (okay, meine Eltern haben ein Eigenheim, aber ich habe noch Geschwister). Und "Millionärin" werde ich auch als Erbin nicht. Ich habe mir alles selbst aufgebaut und bin stolz darauf.
    Wir haben 1,5 Autos (ein halbes, denn eines ist von meinen Eltern geliehen), weil ich Pendlerin bin (ich brauche mit dem Auto nur eine halbe Stunde, wofür ich mit ÖPNV mal eben anderthalb Stunden brauchen würde) und mein Mann oft Außeneinsätze hat.

    Wir wollen Kinder, das hat aber bisher leider nicht geklappt. Aber spätestens, wenn ich schwanger bin, werden wir umziehen.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  10. Avatar von Preciosa
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    04.03.2012
    Beiträge
    1.181

    AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen

    Ich hatte schon immer, auch schon als Kind, den Wunsch nach einem Eigenheim, - genauer - einem eigenen Haus.

    Vermutlich deswegen, weil meine Eltern zu DDR-Zeiten, ich bin ein früher 70er Jahrgang, keines besaßen und gerne eines wollten. Ich erinnere mich, dass wir zu meinen Kindzeiten gelegentlich eines besichtigt haben, zum Kauf kam es nicht, hauptsächlich deswegen, weil sich meine Eltern entschieden, getrennte Wege zu gehen. Nach der Wende wurde alles anders, wohnungstechnisch.

    Jedenfalls empfinde ich ein eigenes Haus als DEN idealen Rückzugspunkt, my home is my castle. Das kann mir auch eine EigentumsWOHNUNG nicht bieten. Mag sein, dass ich da recht extrem bin, aber Rückzug ins Privatleben ist mir enorm wichtig. Wenn wir hier in der Stadt kein Haus hätten kaufen können, dann wäre ich ins Umland gezogen.
    Das Gefühl, das Gartentürchen und die Haustür hinter mir zu machen zu können - das hat für mich was sehr beruhigendes, etwas abtrennendes vom Alltag, wobei mein Alltag keineswegs furchterregend ist - ich brauche das alles, arbeiten, mit Menschen kommunizieren - dienstlich und privat - unterwegs sein, einkaufen gehen, kulturell unterwegs sein - aber für mein inneres Yin und Yang brauche ich einen Rückzugsort, wo ich meine Ruhe habe, wenn ich sie brauche.

    Ein weiterer persönlicher Aspekt: ein eigenes Haus ist, wie wahrscheinlich für einige andere auch, eine sinnvolle finanzielle Investition, die sich auszahlt, früher oder später.
    Was hier in unserer Stadt an Miete aufgerufen wird - das ist schon lange jenseits von gut und böse.
    Es täte uns in der Seele weh, diese horrenden Beträge monatlich quasi in den Schornstein zu stecken.
    Wir nehmen das Geld lieber zum Vermehren unseres Besitzes, wir müssen noch ein wenig abzahlen, - auch im Blick habend, dass dieses Haus idealerweise unsere Altersvorsorge wird und zumindest als Wert irgendwann in den Besitz unserer Tochter übergeht.
    Das deutlichste Kennzeichen der Weisheit ist ein stetes Vergnügtsein.
    (Michel de Montaigne)


    Nichts in der Welt ist schwierig, es sind die eigenen Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben.
    (Wu Cheng'en)
    Geändert von Preciosa (15.03.2019 um 09:32 Uhr) Grund: Kommata berichtigt

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