"nur" sagen was man denkt kann sozial höchst explosiv sein.
Hängt allerdings immer noch sehr davon ab, was genau man denn sagt.
Vielen Meinungen schadet es durchaus nicht, erst mal ein paar mal mit Weichspüler behandelt zu werden, bevor sie ausgesprochen werden... auch das ist ein Lebensstil, eine Benutzerin hier hat das als Signatur; sei immer etwas netter als nötig. Finde ich eine gute SacheSchimpfen und Toben kann ich immer auch später noch, falls nötig. Aber bis dahin bin ich erst, im Zweifel, etwas netter als nötig.
gruss, barbara
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03.04.2019, 08:55
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
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03.04.2019, 08:59
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
Also, ich würde überhaupt gerne wieder mal in Urlaub fahren

20 Jahre an den selben Ort, wenn geht ins selbe Hotel wäre nichts für mich persönlich, ich kenne aber Leute, die sind damit sehr glücklich. Gut, dass wir verschieden sind, sonst wäre es ja langweilig.
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03.04.2019, 09:10Inaktiver User
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
Hier! Ich! Mit Familie!
Wir fahren seit Jahren, ich seit Jahrzehnten
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zum reinen Erholungsurlaub einmal jährlich in die gleiche Urlaubsregion. Nämlich an die Ostsee. An der Ostsee haben wir verschiedene Regionen bereist. In den letzten Jahren fahren wir ziemlich genau sogar in den gleichen Ort mit dem selben Ferienhaus. Sogar mit dem selben Auto, in den letzten Jahren
. Und wir buchen ein ums nächste Jahr, da muss man nämlich schnell sein, - weil heiß begehrt.
Weil es uns so gut gefällt. Wir wissen, was uns erwartet. Das finden wir schön, alle drei.
So alle 5-7 Jahre reißt es uns, und wir machen eine Städtereise, anlässlich verschiedener Jubiläen, wie Paris oder New York, das sind aber keine Erholungsreisen. Die machen wir an die Ostsee.
Mein Mann hat beruflich schon fast alle Kontinente bereist, ich war in meiner Jugend auch auf verschiedenen Kontinenten zu Erholungs- und Entdeckungszwecken unterwegs, - war schön, möchte ich nicht missen, aber, - und hier wiederhole ich mich, - wir werden wohl ewig Ostseeurlauber bleiben, - seit ich ein Baby war.
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03.04.2019, 09:30Inaktiver User
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03.04.2019, 09:32
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
Wir fahren, seit die Kinder klein waren, jeden Sommer in das gleiche Haus am Meer (gehört der Familie).
Dieses Haus ist so was wie ein zweites Zuhause. Das ist eine andere Art Urlaub. Ich bin durchaus in der Welt herumgekommen, und ich habe auch Lust auf Reisen an den einen oder anderen Ort (machen wir auch durchaus). Aber unsere Wochen am Meer, wo wir wirklich entschleunigt leben und die Seele baumeln lassen, möchte ich nicht missen.
Daraus mangelnde Flexibilität, Weltgewandheit oder Engstirnigkeit abzuleiten, wäre einfach falsch. Na gut, wir leben halt auch im Ausland, insofern ist es für uns vielleicht andersherum entspannend, im Urlaub in der alten Heimat zu sein.
Ich hätte, glaube ich, gerne sechs Wochen mehr Urlaub im Jahr. *träum*that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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03.04.2019, 09:44Inaktiver User
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03.04.2019, 09:50
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
Ein Ferienhaus am Meer für die Familie ist mein Lebenstraum.
Und wird unerfüllt bleiben, da er als Lebenstraum nicht geteilt wird. "seufz"
Manche Urlaubsorte besuchen wir mehrmals, manche nur einmal...wie es uns gefällt.
Ich suche mir im Übrigen schon seit Jahren meine Urlaubsorte nach der Sendung "Deutschland von oben" aus und habe schon wunderschöne Urlaube in wunderschönen Gegenden gemacht.
Für mich ist es unverständlich, wie man zu der Entscheidung gelangen kann, Familienpauschalurlaub in Tunesien, Ägypten, der Türkei oder Bulgarien zu machen, aber immerhin treiben sich dann diese Leute nicht an der Ostseeküste, am Rhein oder am Bodensee herum. ;)
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03.04.2019, 10:20Inaktiver User
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
Da schwingt auch ein klein wenig Neid mit, oder? Ich kenne das. Wir arbeiten beide voll und dürfen uns (allerdings selten) auch mal anhören, wieviel erfüllter es doch ist, wenn einer ganz oder Teilzeit zu Hause bleibt. "Zu Hause" heißt in dem Fall nettes Eigenheim, drei wohlgeratene Kinder, Bilderbuchfamilie. Die sind natürlich immer pünktlich, Kinder immer gewaschen und gekämmt, Auto beulenlos, usw. So ein kleines Bisschen neidisch bin ich dann auch, wenn ich nach Hause komme und unser Chaos betrachte, Fenster müsste dringend geputzt, Garten dringend aufgeräumt werden, Steuererklärung ist auch schon im Rückstand.
Aber ist das nicht immer so? Wenn ich mich für einen Lebensweg entscheide, entscheide ich mich eben auch gegen einen anderen. Ich kann nicht Vollzeit arbeiten und trotzdem hingebungsvoll meine Haus und die Osterdeko pflegen. Ich kann nicht international unterwegs sein und alle paar Jahre die Stadt wechseln und gleichzeitig die Kate auf dem Dorf mit der guten Nachbarschaftseinbindung bewohnen. Ich kann kein Jetsetleben mit ständig Ausgehen führen und gleichzeitig selbst für meine Kinder da sein. Ich kann keine 100% Karriere haben und gleichzeitig intensiv Familie und Hobbies pflegen. Ich kann nicht die Vorzüge des Singlelebens geniessen und gleichzeitig den (auch finanziellen) Rückhalt der Partnerschaft.
Dass man in stillen Momenten darüber nachdenkt, wie es auf der jeweiligen anderen Seite wäre (und sogar Neid auf das empfindet, was man gerade nicht hat), finde ich normal und ok. Und wichtig um ggf auch mal die Blickrichtung zu ändern.
Die Teilzeitkollegin, die Du beschreibst, habe ich auch. Und ich gönne ihr das. Hätte mich ja selbst dafür entscheiden können, habe es aber nicht getan. Sie lebt ein bequemes Leben, jetzt wo die Kinder aus dem Hause sind, stockt sie ein wenig auf. Die Rente wird mager, aber ihr Mann verdient gut. Das einzige Risiko bleibt eine Scheidung, aber im Scheidungfalle bekäme sie ja auch die Hälfte der Rentenpunkte des Mannes, sooo schlecht wäre das gar nicht. Sie fiele weich. Ist doch ok, solange sie mich nicht auffordert, es ihr gleichzutun.
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03.04.2019, 10:24
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03.04.2019, 10:37
AW: Verschiedene Lebensstile und ihre Ausformungen
Ich frage mich, ob es möglich ist, über unterschiedliche Lebensstile zu schreiben und zu diskutieren ohne einen Lebensstil abzuwerten?
Manche Leute fahren nun mal gerne immer wieder an den gleichen Ort in Urlaub, manche lieben Pauschalreisen, manche mögen das Abenteuer, manche wollen in jedem Urlaub was Neues sehen und erleben, andere wollen viel Kultur, die nächsten nur nackig am Strand liegen.
Ist doch schön, dass es uns so gut geht, dass viele von uns tatsächlich die Wahl haben, sich einen Urlaub nach eigenem Gusto zu machen.
Ich gehe auch davon aus, dass die meisten so leben, wie sie möchten. Klar, vermutlich wünschen sich einige mehr Geld und/oder weniger Arbeit. Dennoch scheint mir hier niemand so unzufrieden zu sein oder vielleicht doch, sonst müsste hier nicht abfällig über andere Lebensstile oder Lebensentwürfe geschrieben werden.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte



Schimpfen und Toben kann ich immer auch später noch, falls nötig. Aber bis dahin bin ich erst, im Zweifel, etwas netter als nötig.
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