Antworten
Seite 7 von 8 ErsteErste ... 5678 LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 70 von 73
  1. User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    In meiner Nachbarschaft wohnt ein junger Porschefahrer, vielleicht so um die 25.

    Wie er sich den Porsche leisten kann? Der wohnt noch bei Mutti. Freundin oder Frau hat er keine, nur Mutti und Vati. Muss wahrscheinlich Zuhause nix abgeben und kann seinen kleinen Paketfahrer-Lohn voll und ganz ins Auto stecken. Toll. Vermutlich ist der Porsche aber eh geleast, der gehört ihm gar nicht.

    Andere Porsche-, Audi- oder BMW-Fahrer wohnen in ner 1-Zimmer-Butze mit Bananenkartons, weil sie ihre sauer verdienten 2.000 Flocken größtenteils in ihre Autos zum Posen stecken.

    Darauf bist Du neidisch?

    Ich nicht.

  2. Moderation

    User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar sagen die bei ihren Videos wer Bock hat, kommt einfach vorbei und so weiter - aber ich könnte da nie alleine auftauchen und sagen "Hey, ich bin da.. Und will hier mitmachen" ...
    Ich finde es heute noch schwer, Leute anzusprechen, die Sachen machen, die ich bewundere und gerne machen würde. Die Erkentnnisse, wenn ich es doch getan habe:
    - Mit manchen Leuten versteht man sich gut, mit manchen nicht.
    - Hobbyisten reden gerne über das, was sie tun.
    - Erfolgreiche Profis nicht so, weil sie zu viele Fans haben und es anstrengend wird.
    - Keiner ist als Experte geboren.
    - Die kochen auch alle nur mit Wasser.
    - Manchmal kommt man rein, manchmal nicht, manchmal sucht man eine andere Gruppe, manchmal macht man selber eine, und manchmal lohnt sich's nicht
    - Wer nie auf den Bauch fällt, bleibt unter seinen Möglichkeiten.
    - Leute driften davon oder gründen Familien ("Jimmy quit, Jody got married..."), Kram verrottet, aber Spaß, den man gehabt hat, und Fähigkeiten, die man anwendet bleiben einem.

    Man definiert sich leicht als ein passiver Fan, jemand, dessen Rolle es ist, zu gucken und zu träumen und nicht zu tun. Diese Rolle blockiert einen. Man muß sich klar werden, daß man sie ändern kann.

    Melde dich, fahr hin, bring vielleicht einen Picknickkorb mit, und sage, "Ich find das klasse was ihr macht. Ich hab einen alten Golf, an dem ich das-und-das machen will" (besser: "dabei bin, zu machen", wollen will man viel) und sei bereit, Fragen zu stellen, zuzuhören, und gute Sachen über die Leute, ihre Arbeit und ihre Autos zu sagen. Schlimmstenfalls sind es Leute, mit denen du nicht auskommst, dann gehst du eben wieder.

    Ja, das ist schwer, so hinzugehen, und es ist viel schwerer bei Leuten mit einem starken öffentlchen Auftritt, die einen vor einer Million Followers lächerlich machen können: Aber wenn sie so was machen würden, hättest du das in der Zeit, in der du einer der Million Followers bist, schon mitgekriegt.

    Und, es ist total anstrengend, bei einer Gruppe von Fremden aufzukreuzen und sich über etwas zu unterhalten, von dem die mehr verstehen als man selber. Aber viele brauchbare Sachen sind anstrengend.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich mag Autos, Motorräder und Schrauben daran.
    Motorräder sind ein wesentlich günstigeres und weniger materialaufwendiges Hobby als Autos. Und Motorradfahrer tendieren zur Gruppenbildung. Schon über Motorradläden und -werkstätten trifft man Leute, wenn man mal innehält, um zu schwatzen. Hast du da mal was versucht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    keine Eltern die das Hobby Autos verstehen. Alles wird schlecht geredet.
    Leuten, die an allem nur rummeckern, sollte man aus dem Weg gehen. Die gehen oft mit ihrem eigenen Unglück um, indem sie es verbreiten.
    Du lebst nicht mehr zuhause. Was interessiert es dich, daß dein Vater nicht nachvollziehen kann, warum du ein Motorrad haben willst?

    Andererseits haben die unwahrscheinlichsten Leute die unwahrscheinlchsten Hobbies und Fähigkeiten. Darauf sollte man vorbereitet sein! Es ist grottenpeinlich und ärgerlich, in der Kaffeeküche im Job über ein Projekt, von dem man nur träumt, zu reden, und dann interessierte Nachfragen von Leuten zu kriegen, die das schon lange machen, mehr wissen wollen, und man kann nur sagen, "hab ich nie ernsthaft drüber nachgedacht, trau ich mich nicht..." (Ausweg: Deinerseits den Leuten Fragen stellen.)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war nie der Typ, der schnell und einfach neue Kontakte knüpfen konnte.
    Wer ist das schon. Aber wenn man etwas cooles macht, kommen die Leute zu einem.
    Ich habe lange Zeit nicht gemerkt, daß ich für viele Leute die Frau war, die coole Sachen macht.

    ---

    Mir hat mein Job stark geholfen, von meiner Schüchternheit wegzukommen. Im Job sind die Regeln klarer, es ist ein gewisser Verhaltensrahmen, der eingehalten wird, und ich hatte nicht viele Alternativen... Wenn sich aber Schüchternheit schon zu einer Angststörung ausgewachsen hat, die einen im Alltag beeinträchtigt, kann man sich auch nach Therapie umgucken. Deine Eltern werden da vermutlich auch nicht viel von haltne (du brauchst es ihnen ja nicht zu erzählen) und vielleicht ist es für deinen beruflichen Werdegang besser, das als "Coaching" zu machen. Sieh es als Training, nicht als Reparatur!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Mit soviel reger Teilnahme hier, hätte ich nicht gerechnet - somit kann ich nicht auf jeden einzelnen lieb gemeinten Beitrag eingehen - trotzdem Danke an alle, die hier schreiben...

    Wenn man ein Mensch ist, der seit Jahren auf sich alleine getrimmt ist, hat man irgendwann den Faden verloren.

    Beruflich bin ich IT-Netzwerkadministrator und hab in meiner Firma ein großes Ansehen und bin ein wertvoller Mitarbeiter mit sehr viel Verantwortung. Leider bringt mich das finanziell nicht soweit nach vorne, dass ich mir eben mal so vieles leisten kann.

    Beruflich bin ich auch ein anderer Mensch, hier habe ich kein Problem mit Leuten in Berührung zu kommen, muss ich auch im täglichen To - DO. Immer und immer wieder. Beruflich kenne ich sehr viele Leute (viele Ältere auch...) aber privat hat man eben zumeist nie Kontakt. Ich denke das ist sehr oft so.

    Und die beruflichen Kontakt. sind alle im Kontext des Berufes, es ist ein gänzlich anderes Gefühl als privat neue Kontakte zu knüpfen. Man hat eben immer den Job noch über sich, warum man so ist und sich so gibt.. Versteht ihr?

    Privat fällt mir dann der Hammer runter und ich bin wie ein anderer Mensch und bin zurückhaltend, schüchtern und habe Bammel neuen Menschen gegenüber zu treten. Sitze alleine in meiner Wohnung und schreibe mit meinem besten Freund im Chat, der auch nur Zuhause sitzt- den das aber absolut nicht stört und der soviel Geld von seinen Großeltern geerbt hat, dass er mir so langsam auch einfach zu arrogant wird und immer erzählt, dass er sich bald den neuen M5 kauft.

    Interessen hat er (bis auf Aktien und Wirtschaft..) aber keine. Er ist der typische "Business-Man" der aber die Bude auch selten verlässt.

    Aber in den letzten Jahren, mir fehlen einfach auch andere gute Freunde. Die mal mit einem Baden gehen, im Sommer ins Freibad gehen, Abend mal ins Kino gehen, mal was trinken - ich hab das alles nicht. Ich war seit Jahren nicht einmal mit guten Freunden aus, nie was erlebt. Die letzten guten Kumpels/Freunde hatte ich in meiner Realschulzeit - bzw. sind die letzten Leute die ich so effektiv gut kenne. Das ist nun Jahre her, viele Wege haben sich getrennt bzw. verlaufen.

    Ich bin da schon ein Einzelkämpfer...

    Dann sitze ich Abend da - und sehe "weitläufig bekannte" wie die einfach Abend in einer 10er Gruppe öfter mal beim Chinese sitzen, Shisha rauchen gehen oder zusammen in Italien Urlaub machen.

    Dinge, die ich NIE hatte - die ich nicht kenne. Und nach denen ich mich sehne.
    Parallel dazu, aber für mich keinen Weg sehe, da mit rein zu kommen.

    Vielleicht auch aus eigener Schuld, ja. Man bräuchte ja nur Leute kennen lernen gehen...

  4. User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Dann unternimmt doch was, statt in der Bude herumzusitzen und herumzunöhlen was du alles nicht kannst und dich an den Autos von anderen zu messen. [...]

    Meinst du es klingelt an deiner Tür und zack ist alles anders. [...] Ja, man macht auch nicht so gute Erfahrungen, das ist das Leben.
    Geändert von maryquitecontrary (05.03.2019 um 17:40 Uhr) Grund: Respektlosigkeit gelöscht.

  5. User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Linsemo, so ein posting hilft da leider nix-nada-null. Weil, genau DAS ist ja das Problem. Da geht "dann mach doch einfach" eben einfach nicht bzw. es wird nicht gewusst wie an die Sache rangehen. Dein Geschriebenes zieht in diesem Fall nur runter. Oder wolltest Du das?

    Wildwusels post ist da viiiieeel hilfreicher .

  6. Inaktiver User

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    .
    Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 20:01 Uhr)

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man bräuchte ja nur Leute kennen lernen gehen...
    Tja. "Nur". Das ist ein Langzeitprojekt. Aber du hast gute Grundlagen: Interessen, die sich dazu anbieten, Leute kennenzulernen, und denen man gut gemeinsam nachgehen kann. Ich nehme an, du fährst auch Motorrad und schraubst nicht nur? Schon da kann man sich mal im lokalen Laden umsehen, ob es Tourengruppen gibt, wo man mitfahren kann. Wenn man dann noch schrauben kann, dann ist man jemand. Man muß gar nicht viel sagen oder den tollen Eindruck schinden. Man kann einfach dabeisein, nicht viel sagen, und für klug gelten.

    Das wichtige ist, wenn man einen Kontakt hat, dranbleiben. Deswegen ist eine Gruppe, die regelmäßig was macht, gut. Ansonsten, wenn du jemands Telefonnummer oder e-mail Adresse bekommen hast mit "wir könnten mal (x) machen" -- melde dich innerhalb des nächsten Monats mal mit einem Vorschlag.

    Viele IT-ler, die ich kenne, sind auch Spielefreaks: Computerspiele, Rollenspiele, Brettspiele. Machst du so was?

    Kannst du die weitläufig Bekannten näher bekannt machen?

    Du weißt selber, daß du außer Übung bist. Übung kann man kriegen. Du weißt, daß du Leute für Aktivitäten und zum Rumhängen suchst. Das ist viel einfacher als "beste Freunde". Du hast einen Job, der vermutlich respektiert wird. Du hast Hobbies und Interessen, die von vielen geteilt werden und sich dafür anbieten, Sachen zusammen zu machen. Du hast die Initiative und die Organisationsfähigkeit, sogar alleine in den Urlaub zu fahen, auch wenn du das nicht besonders toll findest. (Hat nicht jeder!)

    Du bist nur hundselend schüchtern, und dein innerer Schweinehund setzt sich 500 Kilo schwer auf dich drauf und sagt, "laß uns zuhause bleiben und bunte Bilder angucken, dann passiert uns nichts und wir müssen nichts tun, was uns nicht leicht fällt, denn, das könnte ja unangenehm sein." Und du guckst bunte Bilder an und bist unglücklich, und dein Schweinehund wird immer fetter.

    Das kannst du nur selber ändern. Geh raus. Geh nach der Arbeit nicht gleich heim. Selbst wenn du durch die Straßen läufst oder Pokemons jagst und irgendwo einen Kaffee trinkst und eine Zeitschrift liest. Gewöhn dich an Menschen. Erlaube dir, das anstrengend zu finden und es trotzdem zu machen.

    Guck dir an, was die lokale Szene für alles und etliches ist, was von Interesse sein könnte. Leg dir Sätze zurecht, die du sagen kannst, wenn dich einer anspricht, falls es eine Sorge von dir ist, dann nur rumzustammeln. Denk dran, daß Leute alle die Stars in ihren eigenen Filmen sind, und Instagram ein Filmset, wo die Gebäude nur aus Fassaden bestehen und die Fassaden nur die Farbe in der Luft halten: Hübsch, aber das Leben ist woanders. Erwürge dich nicht an deiner Vergangenheit. Und kümmer dich um dein Motorrad.
    Geändert von wildwusel (05.03.2019 um 21:40 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Inaktiver User

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    @Marco: es gibt im Internet eine Grafik mit einem Eisberg, auf dessen Spitze „Erfolg“ steht. Unter der Wasserlinie sieht man ganz viele Dinge, welche dazu beigetragen haben (Fleiß, Misserfolge, Stress, Disziplin,...). Wenn du YouTube-Star werden willst, dann los! Alles, was du brauchst, ist ein Handy mit Kamera. Alle anderen YouTuber haben genau so angefangen. Worauf wartest du?

    Ansonsten würde ich mich der Meinung einiger anderer anschließen: ich glaube, dir geht es nicht primär um die Autos, sondern um das, was die Autos für Dich repräsentieren (Anerkennung, Gemeinschaft, Zusamnenhalt). Das ist ja nicht schlimm oder verwerflich. Trotzdem würde ich mir an deiner Stelle überlegen, ob es nicht einfachere Möglichkeiten gibt, das zu bekommen, was du willst. Ein Plan B schadet nie.
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2019 um 07:34 Uhr)

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man ein Mensch ist, der seit Jahren auf sich alleine getrimmt ist, hat man irgendwann den Faden verloren.
    Verlorene Fäden kann man wieder aufnehmen und finden


    Leider bringt mich das finanziell nicht soweit nach vorne, dass ich mir eben mal so vieles leisten kann.
    Da sind wohl 98% aller andern Leute in genau derselben Position. Immerhin kannst du dir Motorräder kaufen und Urlaub leisten, so schlecht geht es dir nicht. Wenn du mal einen Abstecher in die Sparstränge hier machen willst, kannst du sehen, dass manche mit noch viel engeren Budgets arbeiten.


    Privat fällt mir dann der Hammer runter und ich bin wie ein anderer Mensch und bin zurückhaltend, schüchtern und habe Bammel neuen Menschen gegenüber zu treten.
    Wenn es Autos hat, hat es ein Thema. Gerade gegenüber Autofreaks wirst du kaum je falsch liegen mit "Wow dieses *technische Detail* an deinem/Ihrem Auto, ist ja mal geil! Ist das eine Spezialanfertigung oder wie haben Sie das hingekriegt? Ich schraub auch ein bisschen und überlege mir, ob ich das an meinem Auto anbringen will"



    Dinge, die ich NIE hatte - die ich nicht kenne. Und nach denen ich mich sehne.
    Parallel dazu, aber für mich keinen Weg sehe, da mit rein zu kommen.
    Theoretisch weisst du, wie es geht. (in Foren, auf Facebook entsprechende Gruppen finden, sich für Anlässe anmelden, gehen

    Praktisch hindert dich deine Schüchternheit und Zurückhaltung - aber da gibt es Trainigs. Kommunikationstrainings, Rhetorik, auch in Richtung Psychologie, die damit verbunden Ängste bearbeiten... könnte sich für dich lohnen, um da rauszukommen.

    Vielleicht auch aus eigener Schuld, ja. Man bräuchte ja nur Leute kennen lernen gehen...
    jaja, es ist ja auch meine Schuld, wenn ich die Fussballweltmeisterschaft nicht gewinne, ich brauche immer nur mehr Tore zu schiessen als der Gegner.

    Es gibt Dinge, die sind vielleicht einfach, aber sie sind deswegen noch lange nicht leicht. Nicht für alle.

    Sehr weit vorne muss wohl stehen, dass du es für realisierbar und möglich hältst, deinen Traum auch zu realisieren.

    gruss, barbara

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Unzufriedenheit dominiert meinen Alltag

    Marco, ich hab noch mal nachgedacht und es scheint mir, gerade in deinem Eingangposting kommt da sehr viel zusammen, das nicht zusammengehört, und nicht alles auf die gleiche Art gelöst werden kann.

    - Du willst ein teures Auto haben, weil andere auch eines haben.
    - Du willst viel Geld verdienen, weil andere auch viel Geld verdienen.
    - Du willst online cool sein, weil andere auch online cool sind.
    - Du willst dein Hobby "Schrauben" vertiefen, aber dir fehlt Austattung
    - Du willst von deinen Eltern anerkannt werden.
    - Du bist einsam.
    - Du willst ein anderes Leben. (?)

    Auch wenn es Verbindungen zwischne den Punkten gibt, stehen die doch auf sehr unterschiedlichen Blättern. Wenn du sie übermäßig verknüpfst, machst du sie nur schwerer lösbar. Etwas überspitzt gesagt, wenn du 10T im Monat verdienen mußt, damit du dir eine eigene Werkstatt einrichten kannst, damit du an wertvollen Autos arbeiten kannst, damit du einen Schrauberkanal auf YouTube aufmachen kannst damit du Freunde findest -- nee. Ganz schlechte Projektplanung.

    Entkoppel das mal. Guck, was die "tiefhängenden Früchte" sind, wo ein gutes Verhältnis von Aufwand und Nutzen besteht. Fokussiere auf das, was du tun kannst, nicht auf das, was du nicht tun kannst und laß dich nicht von "erst lösen wir das Handlungsreisenden-Problem" ablenken oder blockieren.

    --

    Ich weiß, daß ich mit Mitte 20 meinen Job sehr anstrengend fand, weil ich die Routine und die Perspektive noch nicht hatte -- die kamen dann so mit 30. Wenn ich nicht ein Betriebswusel wäre, das gar nicht untot zuhause rumhängen konnte (weil ich viel zu viel um die Ohren hatte, was nach mir brüllte), wäre ich in der Zeit sehr viel untot zuhause rumgehangen.

    Bist du vielleicht gerade in der Phase, und einfach mental ausgepowert?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

Antworten
Seite 7 von 8 ErsteErste ... 5678 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •