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Thema: Interesse am anderen
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16.02.2019, 12:16Inaktiver User
AW: Interesse am anderen
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16.02.2019, 12:23Inaktiver User
AW: Interesse am anderen
Es ist auch nicht einfach, jedenfalls oft nicht.
Deswegen sagte ich ja, dass man es sich zutrauen muss, sonst macht man sich was vor.
Schließlich hat es seine Gründe, wenn man sich nicht zu stellen traut.
Wenn man aber in einer vermeintlichen, sog. Komfortzone bleiben will, dann zahlt man auch einen Preis.
In einem anderen Strang war von Machos die Rede. Auch die trauen sich nicht und verschwenden ihr Potential an Leben.
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16.02.2019, 21:36
AW: Interesse am anderen
Das habe ich aber auch noch nie ganz verstanden - diese Einstellung.
Das Bedürfnis zu haben nach dem Part der Aufmerksamkeit, der in einer expliziten schablonenhaften Form Interesse bekundet. Es wirkt irgendwie als Muster.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen sehr wohl zuhören und so richtig tief einsteigen, wenn man einfach (und jetzt Achtung!) gleich von dem spricht, was einen gerade am Meisten beweget. Mit anderen Worten: Du brauchst nicht eine Afforderung über dich selber und deiner Welt zu sprechen. Auch nicht in Form der klischeehaften Frage wie es dir geht oder einer änlichen. Du kannst es einfach machen. Ganz einfach so. Wenn es ein Thema ist das dich bewegt, dann bewegt es auch andere.
Nimm es mir bitte nicht böse ist auch null so gemeient, aber ich stelle es mir einfach schräg vor:
Da ist etwas, was mir keine Ruhe lässt, freut oder aufrget und ich warte und warte bis mich jemand fragt, wie es mir geht, damit ich anfange darüber zu reden? Warum?
Du hast doch das Recht über dich zu sprechen. Genau so wie jeder andere - umgekehrt.
Ist doch logisch, dass sich da Frust und Enttäuschung aufbaut, wenn etwas ganz bestimmtes nicht kommt. Zwangsläufig. Und das führt zu diesem Gefühl der Einsamkeit. Passiert ab und an, dass man enttäuscht ist. Aber hoffentlich nicht dauerhaft, ständig oder gar oft.
Kopf hoch!
KaoriGeändert von KaoriNight (16.02.2019 um 21:42 Uhr)
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16.02.2019, 21:40
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17.02.2019, 07:32Inaktiver User
AW: Interesse am anderen
Guten Morgen, KaoriNight. Ich weiß ja nicht, was du aus meinem Beitrag so herausliest, aber deine Antwort wirkt auf mich so befremdlich, daß ich den Eindruck habe, es läuft bei einer simplen Floskel bei dir ein ganz eigener "Film" ab, der mit mir herzlich wenig zu tun hat.
Sicher nett gemeint, aber ich habe weder um Aufmunterung gebeten noch habe ich sie nötig.
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17.02.2019, 10:51Inaktiver User
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17.02.2019, 18:57
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17.02.2019, 22:04Inaktiver User
AW: Interesse am anderen
Erinnert mich an die Diskussion mit einem Bekannten der auf diese Weise herleitete dass auch Mutter Theresa eine Egoistin gewesen sei wie alle anderen Menschen auch.
Klar, man kann das mit dieser Logik alles so herunter brechen, warum nicht.
Was mich an manchen Menschen eher abstösst ist das zweckmässige, also wenn ein ganz bestimmter Nutzen für sie heraus springen soll und sich das Interesse an meiner Person mit diesem ganz bestimmten Zweck erfüllt.
Ich beziehe das auch ausdrücklich auf den privaten Bereich, im Job ist so etwas ja üblich und auch sinnvoll.
Da wird mir dann auch kein Pseudointeresse an mir als Mensch vermittelt, nur um mich in die Stimmung zu bringen, den geplanten Zweck zu erfüllen.
Vielleicht bin ich auch nur nicht so gut darin solche Strategien zu erkennen und ärgere mich dann über mich selbst weil ich auf dem falschen Kanal unterwegs war.
Hatte ich letztens mit einer alten Bekannten die sich wieder einmal meldete nach langer Zeit, ich hatte den Eindruck sie wollte unseren freundschaftlichen Kontakt wieder beleben und freute mich darüber, dabei hatte sie dann nur Fragen zu einer Stelle die in meiner Firma ausgeschrieben war, danach tauchte sie wieder ab.
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17.02.2019, 22:09Inaktiver User
AW: Interesse am anderen
Tatsächlich seh ich es in letzter Konsequenz schon so: dass jeder so handelt, wie es ihm Nutzen bringt, auch wenn der Nutzen sehr speziell sein mag und nicht direkt erkennbar.
Dass jemand dauerhaft so handelt dass er davon in keinster Weise profitiert, das kann ich mir schwer vorstellen, müsste man mal ein Beispiel haben.
Gerade das gute Gefühl und die Übereinstimmung mit dem Selbstbild ist durchaus der Nutzen, den man aus vermeintlich "selbstlosem" Handeln ziehen kann.
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17.02.2019, 22:15Inaktiver User
AW: Interesse am anderen
Ich fand und finde diesen Denkansatz ja auch recht schlüssig und interessant.
Aber auch irgendwie..... hm...... es hat so etwas materialistisches, in der Konsequenz.
Irgendwas fehlt mir dann dabei doch, ist aber wohl wieder einmal Geschmackssache.
Vielleicht auch der Gedanke: was, wenn man dann mal keinen Nutzen (mehr) bringt, für den anderen?
Dann kommt das aussortieren.....
Ich werde da ja selbst zunehmend rigoroser. Einerseits finde ich es richtig, andererseits auch traurig.



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