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  1. Inaktiver User

    Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    kennt jemand dieses Lebensgefuehl von sich selbst und konnte trotzdem Frieden schließen, mit sich, dem Leben, den Menschen rund herum?

    Ich merke, wie es mich immer wieder einholt, so sehr ich auch an mir arbeite und trotz der vielen auch schoenen Momente, die mir mein Leben bislang bescherte, ich fuehle mich minderwertig und schlecht.
    Vor allem aber schwach. Ich kann mir selbst nicht geben, was ich brauche.
    Aufgrund meiner Therapieerfahrung weiß ich mittlerweile sehr gut darueber Bescheid, warum ich so denke und fuehle. Ich kenne die Ursachen, ihre Auswirkungen, was man tun sollte, um sich von diesen nicht beherrschen zu lassen. Doch jeder Versuch, sich selbst (und andere?) auszutriksen, ist doch nichts weiter als das bloße Spiel einer besseren Version von mir, die es eigentlich gar nicht gibt. Ich sollte so sein, bin es aber nicht. Bin ich ueberhaupt irgendwer?

    Kann jemand wie ich jemals zu einem Menschen werden, der sich selbst genuegt?
    Ich glaube es nicht. Doch wie kann und soll man mit dieser Aussicht leben, vor allem dann, wenn man vermutlich noch deutlich mehr als die Haelfte vor sich hat?
    Was mich haelt, sind Verantwortung, moralische Bedenken und Verpflichtungen, gelegentliche Hoffnungsschimmer, wenn mal wieder ein Mensch in mein Leben tritt, der mich voruebergehend mit anderen Augen sieht und ich mich von diesen beseelen lasse, aber kein unbedingter Wille zu leben.
    Leben ist anstrengend, schmerzhafte, eine Farce.
    Vor ein paar Jahren war ich noch ueberzeugt davon, Liebe sei der Sinn des Lebens, auch der meines eigenen. Dann bin ich allmaehlich erwachsen geworden und musste erkennen, dass Liebe nicht reicht. Nie. Auch das ist eine Lebensluege. Der wohl einzige Mensch, der mich jemals wirklich geliebt hat, hatte sich selbst gegen das Leben entschieden, mich mit Schuldgefuehlen und unzaehligen Fragen zurueck gelassen, auf die es niemals eine Antwort geben wird. Warum war ihm Sterben wichtiger als ich?
    Ich weiß, das ist eine kindische, eine falsche Frage, die ich mir nicht stellen sollte. Dennoch ist sie immer noch praesent. Mein Vertrauen in das Leben ist erschuettert, ebenso in mich und meine Moeglichkeiten, diesem irgendeinen anhaltenden Sinn zu verleihen.

    Wie geht es anderen Erwachsenen mit dieser Sinnfrage? Muss ein Leben ueberhaupt sinnhaft sein?
    Mach ich mich schuldig, wenn ich immer wieder aufs Neue scheitere und irgendwann vielleicht sogar endgueltig, an mir selbst?

    Ich erwarte keine Antworten.

    Viele Grueße,
    P.
    Geändert von Inaktiver User (17.01.2019 um 23:11 Uhr)


  2. Registriert seit
    19.12.2018
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    1.506

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Hallo Pupperle,

    das liest sich alles so traurig und hoffnungslos. Wann ist denn dieser Mensch von Dir gegangen?

    Vielleicht bittest du die Moderation, dein Thema zu „Tod, Trauer...“ zu verschieben, denn ich glaube, dort wäre es besser aufgehoben. Und dort sind mehr User, die ähnlich fühlen, weil sie Ähnliches erlebt haben.

    Schuldgefühle nach dem Selbstmord eines geliebten Menschen sind furchtbar, denn derjenige, der die Antworten hätte, der sagen könnte: „Nein, es liegt nicht an Dir, dass ich nicht mehr will und du kannst auch nichts tun, um mich davon abzuhalten.“ - derjenige, der Dir die Schuldgefühle nehmen könnte, der hat sich davon gemacht. Wie hinterhältig, wenn man genau drüber nachdenkt. Wie rücksichtslos.

    Gab es einen Abschiedsbrief?

  3. Avatar von Arabeske_H
    Registriert seit
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    Beiträge
    2.492

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leben ist anstrengend, schmerzhafte, eine Farce.
    Willkommen im forum, Pupperle

    ich bin leider gerade schon zu spät dran für einen längeren beitrag, dieser satz hat mich aber an diesen strang erinnert - vielleicht sind ein paar gedanken darin auch für dich hilfreich.

    arabeske
    Wenn die Hand eines Mannes
    die Hand einer Frau streift,
    berühren sich beide bis in alle Ewigkeit.

    Khalil Gibran


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    Das beste Vorspiel ist die Einhaltung eines strikten Zeitplans.

    Sheldon Cooper

  4. Avatar von luftistraus
    Registriert seit
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    1.265

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum war ihm Sterben wichtiger als ich?
    Ich weiß, das ist eine kindische, eine falsche Frage, die ich mir nicht stellen sollte.
    ------------------


    Bin ich ueberhaupt irgendwer?

    Kann jemand wie ich jemals zu einem Menschen werden, der sich selbst genuegt?
    Ich glaube es nicht. Doch wie kann und soll man mit dieser Aussicht leben, vor allem dann, wenn man vermutlich noch deutlich mehr als die Haelfte vor sich hat?
    P.

    Ich finde überhaupt nicht das es eine kindische oder fasche Frage ist. Die Frage darf man sich ruhig stellen, nur eine (befriedigende) Antwort wird es leider nicht geben.

    Der Sinn des Lebens...

    Jeder Mensch wird dir das anders beantworten, denn jeder empfindet anders. Manchen Menschen finden nie den Sinn des Lebens und andere sind sich Ihres Sinn des Lebens sehr sicher. Ich gehöre zu den Menschen, die den Sinn meines Daseins auch nicht beantworten können, allerdings stört mich das auch nicht sehr. Ich bewundere aber Menschen die Ihre Überzeugung dazu haben.

    Ich lasse mich vom Leben treiben und stelle mich jeder Herausforderung. Einfach empfinde ich das Leben auch nicht, aber ich versuche mir, das Leben nicht mit negativen Gedanken zusätzlich zu erschweren. Ich entscheide mich bewusst für Positiv - wenn mir negatives widerfährt. Und das hat wenig mit Stärke zu tun als mit Übung

    ----------

    Wer bin ich ?

    Ich finde, darauf ist sehr schwer zu antworten. In manch schweren Stunden, fragt sich das glaub ich jeder.
    Man Philosophiert über das eigene Ich und das Leben.
    Aus diesem Gedankenkreis sollte man aber auch aussteigen und das Leben im hier und jetzt erleben/genießen, unabhängig von anderen Menschen.

    Ich schöpfe z.B. Kraft und Hoffnung, wenn ich in der Natur bin. Einfach auf der Bank sitzen und die Natur bewundern.

    Ich wünsche Dir, das du den passenden Weg/Ort findest - der Dich stabilisiert.
    Geändert von luftistraus (18.01.2019 um 09:43 Uhr)


  5. Registriert seit
    01.02.2017
    Beiträge
    551

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Hallo Pupperle,
    die Frage "Warum war ihm Sterben wichtiger als ich?" stellen sich bestimmt sehr viele Angehörige.
    Da ich selbst auch betroffen bin (das liegt aber Jahre zurück), habe ich mir diese Gedanken damals auch gemacht.
    Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass ein Mensch, der vor hat, sich das Leben zu nehmen,
    sich nicht mehr die Frage stellen kann, was er den Menschen, die er liebt, mit dieser Tat antut.
    Ich persönlich sehe das nicht als hinterhältig oder rücksichtslos an,
    eher als vollständige Niederlage und gefühlsmäßig ganz unten.
    Klingt evtl. ein bisschen wirr, ich kann das nicht so richtig formulieren.
    Für die nächste Zeit wünsche ich Dir viel Kraft,
    aber mein Hauptanliegen:
    Bitte sieh Dich nicht als schlechten Menschen.
    Nette1962 ist ein Kürzel von Annette und meinem Geburtsjahr.
    Es ist aber nicht so, dass ich immer nur nett sein muss bzw. will.
    Das kann ich zwar auch, es erweckt aber einen falschen Eindruck von mir.

  6. Inaktiver User

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Habt vielen Dank fuer die einfuehlsamen Beitraege. Damit haette ich gar nicht gerechnet.

    Der Suizid liegt nun schon fast vier Jahr zurueck, ist zeitlich also nicht mehr ganz so aktuell. Emotional natuerlich schon, immer wieder, vor allem dann, wenn es mir selbst sher schlecht geht, mir das Leben selbst so traurig und sinnlos erscheint, dass ich mich dieser Entscheidung ploeztlich ganz nahe fuehle.
    Ich habe mich fuer dieses Forum entschieden, weil ich schon vor dem Tod dieser Bezugsperson eine sehr vulnerable Psyche hatte. Die Schwerpunkte lagen woanders, ich konnte besser kompensieren, was mir als Kind nicht gegeben wurde. Die Ausloeser fuer meine Verfassung reichen aber bis zu meiner Zeugung zurueck.
    Mit ca. 10 Jahren erfuhr ich von meiner Mutter, dass sie eigentlich entschlossen war, mich abtreiben zu wollen. Es ist der Ueberredungskunst und Impertinenz ihres Frauenarztes zu verdanken, dass ich schliesslich doch auf die Welt kam. Freuen konnte sie sich aber bis zuletzt nicht darueber.
    Wenn die eigene Mutter einen nicht liebt, wer sollte es sonst tun? Es ist nicht leicht, diese fruehe Verunsicherung abzuschuetteln. Ich wurde nie positiv gespiegelt und wenn doch, dann war es an Bedingungen geknuepft, die mich unterbewusst offenbar viel Kraft kosteten.
    Zuflucht fand ich in kreativen Taetigkeiten. Ich wurde zu einer Traeumerin, schrieb schon als Siebenjehrige Geschichten von gluecklichen Kindern und Familien. Ich lernte ein Instrument und liess darueber meine Emotionen klingen, fuer die ich sonst kein Echo fand.
    Das alles half mir aeusserlich unbeschadetet durch meine Kindheit und Jugend. Ich funktionierte, machte ein sehr gutes Abitur. Meine Eltern waren stolz. Doch die Verunsicherung blieb. Bin ich auch dann noch etwas wert, wenn ich nichts mehr leiste?
    Mit jedem Erfolg stieg der Druck, an diesem ankuepfen zu muessen. Ich entwickelte grosse Versagensaengste. Ich konnte auf keiner Buehne mehr spielen. Meine Haende zitteren wie Espenlaub.
    Mein Selbstbewusstsein war verschwunden, so empfand ich es damals. Heute weiss ich, dass es nie vorhanden war.

    Ich arbeite seit Jahren daran, mir das zu geben, was mir als Kind gefehlt hat, ohne dabei auf andere angewiesen zu sein.
    Wenn ich lese, erst dann fuer eine Beziehung bereit zu sein, wenn man sich selbst genuegt, muesste ich wohl mein ganzes Leben lang alleine bleiben.
    Auch hier fuehle ich Schuld, weil ich micht trotz allem auf Maenner einlasse. Erwartungsgemaess steige ich meist als Verliererin aus, werde haeufig nur benutzt und schlecht behandelt. Was kein Wunder ist, ich verkaufe mich naemlich selbst unter Wert, bin uebertrieben nachgiebig, fast schon formbar. Mein Pseudonym ist nicht zufaellig gewaehlt.

    Ich wuenschte, ich koennte ein fuer allemal aus diesem Muster ausbrechen.
    Keine Strategie ist von dauerhaftem Erfolg, ich falle immer wieder auf mich selbst zurück.
    Kann man unter diesen Voraussetzungen dennoch Frieden mit sich schliessen und ein gutes Leben fuehren?

  7. Avatar von Kitty_Snicket
    Registriert seit
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    713

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wuenschte, ich koennte ein fuer allemal aus diesem Muster ausbrechen.
    Keine Strategie ist von dauerhaftem Erfolg, ich falle immer wieder auf mich selbst zurück.
    Kann man unter diesen Voraussetzungen dennoch Frieden mit sich schliessen und ein gutes Leben fuehren?
    Welche Strategie ist das - dich aendern zu wollen, damit du dir gut genug bist?
    Damit wiederholst du das 'Funktionieren/Sich verbiegen'-Muessen aus deiner Kindheit -
    und immer wieder faellst du zurueck auf dich selbst (!). auf die kleine Person in dir, die geliebt werden will?

    Was waere, wenn du dich genau SO annehmen wuerdest - mit dieser 'Schwaeche', diesem 'Versagen' (es ist wirklich keines, die Anfuehrungszeichen druecken das garnicht stark genug aus)?

  8. Avatar von luftistraus
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    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man unter diesen Voraussetzungen dennoch Frieden mit sich schließen und ein gutes Leben führen?

    Ja auf alle Fälle !!!!!!

    Ich hätte Dir so viel zu schreiben..... Bin gerade überfordert wo und mit welchen Worten ich beginnen soll.
    Lass mich meine Gedanken sortieren und dann schreib ich ausführlich ;)

    Bis dahin...glaube an Dich !!!

  9. Avatar von luftistraus
    Registriert seit
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    1.265

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich wünschte, ich könnte ein für allemal aus diesem Muster ausbrechen.
    Keine Strategie ist von dauerhaftem Erfolg, ich falle immer wieder auf mich selbst zurück.
    Kann man unter diesen Voraussetzungen dennoch Frieden mit sich schließen und ein gutes Leben führen?
    Zu erst möchte ich Dir sagen das du unglaublich gut bist, dein Selbst einzuschätzen. So gut könnte ich das selbst wahrscheinlich nicht ;)

    Ich kann nun nur für mich und meinen Weg sprechen. Ob das für Dich funktioniert? Keine Ahnung, aber vielleicht kannst du irgendwas damit anfangen.

    Ich musste erst lernen meine Vergangenheit zu akzeptieren, also wirklich akzeptieren.

    Ich musste mir Raum schaffen, wütend auf meine Mutter zu sein, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Ich darf wegen meiner versauten Kindheit auch Enttäuscht und traurig sein. Diese Gefühle sind gesund und müssen gefühlt werden.

    Ich führe heute ein glückliches leben und darf trotzdem noch enttäuscht wegen meiner Mutter sein, aber ich lasse dieses Gefühl nicht mehr mein Leben negativ beeinflussen. Ich habe losgelassen, da ich die Vergangenheit sowieso nicht ändern kann und mir dieses festhalten daran auch nicht gut getan hat.

    Diesen Druck, immer etwas leisten zu müssen damit ich was wert bin habe , hatte ich auch. Allerdings rein schulisch und später beruflich. Ehrlich gesagt finde ich diese Eigenschaft heutzutage positiv, denn dadurch bin ich Karriere technisch die Leiter sehr weit hoch gekommen. Gleichzeitig hat das stetige weiterkommen mein Selbstwertgefühl stark gesteigert, was auch in private Bereiche reicht. Heute fühle ich diesen Druck nicht mehr, denn ich habe viel erreicht und kann mich auf meinen "Lorbeeren" ausruhen, muss niemanden mehr etwas beweisen. Auch mir nicht mehr.

    Wenn ich lese, erst dann für eine Beziehung bereit zu sein, wenn man sich selbst genügt, müsste ich wohl mein ganzes Leben lang alleine bleiben

    Diese Meinung vertrete ich nicht zu 100 %. Mit dem richtigen Partner, kann sich einiges stabilisieren. Und er kann auch der Halt sein den man im Leben braucht. Ich finde daran nichts schlimmes. Sondern es ist wahnsinnig schwierig so einen Partner zu finden, wenn man seine eigenen Bedürfnisse zurückschraubt und die Hoffnung zur Rettung allein auf den Mann überträgt. Dann passieren oft Dramen auf Kosten der sowieso "angeschlagenen" Frau.

    Ich schäme mich überhaupt nicht zu sagen, das mein Mann mich geerdet hat, das er mir den Halt gegeben hat der mir im Leben gefehlt hat (ohne es zu wissen). Ich möchte aber auch klar dazu schreiben, das ich kein einfacher Mensch bin. Ich habe meine festen Werte und habe eine Null Toleranz Politik in Sachen Männer.

    Ein Mann der mich nicht respektiert, schwindelt, keine moralischen Werte hat usw. Wäre in meinem ganzen Leben nicht in Frage gekommen. Ich war lange Single bzw hatte kurze Dinger am laufen und habe die Männer schnell entsorgt wenn sie meinen Werten nicht entsprochen haben. Ich dachte auch, das ich mein Leben lang allein bleiben würde. Aber ich war lieber allein, als mich auf Kompromisse einzulassen.

    Natürlich habe ich aus meiner Kindheit Narben und ich hab so einige Macken davon getragen. Aber das bin ich. Ich bin ok wie ich bin. Ich bin nicht schwach weil ich über meine Kindheit traurig bin. Ich bin kein schlechterer Mensch weil ich negative Gefühle gegenüber meiner Mutter habe.

    Im Gegenteil. Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurück blicke, kann ich über mich sagen. Wow, sieh was du alles geschafft hast. Und das ganze auch noch alleine. Ich habe ein gutes Leben und bin zufrieden. (unabhängig von einem Mann)


    Das ganze ist ein Prozess der seine Zeit braucht. Das geht alles leider nicht von heute auf morgen bzw auf Knopfdruck.
    Meine Erfahrung: Wenn man die Sicht auf die Dinge ändert, dann ändert sich mit der Zeit auch die Einstellung. Und wenn die Einstellung sich ändert, dann auch das Wohlbefinden.

    Ich hoffe du kannst verstehen was ich meine, wenn nicht..... einfach nachfragen


  10. Registriert seit
    01.02.2017
    Beiträge
    551

    AW: Ein schlechter Mensch in einer schlechten Welt.

    Hallo Pupperle,
    auf Deine Frage: "Ja, man kann Frieden schließen und ein gutes Leben führen."
    Nur geht das nicht von heute auf morgen.
    Nach dem Suizid, den Du verkraften musst, sind vier Jahre nicht viel, das dauert.
    Wie lange machst Du schon Therapie und merkst Du, dass es Dir hilft?
    Geht es in der Therapie um diese Fragen oder eher um die Vergangenheit (z. B. mit den Eltern) aufzuarbeiten?
    Nimmst Du Antidepressiva?
    Hast Du einen Menschen in Deiner Umgebung,
    zu dem Du volles Vertrauen hast und dem Du alles erzählen kannst?
    Damit meine ich keine Therapeuten, eher beste Freundin o. ä.
    Nette1962 ist ein Kürzel von Annette und meinem Geburtsjahr.
    Es ist aber nicht so, dass ich immer nur nett sein muss bzw. will.
    Das kann ich zwar auch, es erweckt aber einen falschen Eindruck von mir.

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