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11.01.2019, 21:59Inaktiver User
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
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11.01.2019, 22:06Inaktiver User
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
Genau deswegen:
Sie fühlt sich unwohl, weil sie das auf eine bestimmte Art einsortiert.Die TE fühlte sich unwohl, warum auch immer - das darf sie.
Und sogar fragen, wie andere das sehen und die anderen dürfen dann antworten....
Andere bewerten es anders und fühlen sich damit offensichtlich nicht unwohl.
Da kann man dann, ganz grundsätzlich, nicht auf die Person der TE bezogen, weiterhin auf seiner Sicht beharren und sich bestätigen lassen, dass man sich damit zwangsläufig unwohl fühlen muss, und das dann auch weiterhin tun, oder seine Haltung überdenken. Jedenfalls solange kein Wunder geschieht und die Übeltäter einsehen, dass sie manches nicht sagen sollten.
Ich hab den Eindruck, ersteres ist sehr beliebt (auch nicht auf die TE bezogen).
Oder, wie auch schon geschrieben wurde: ändern kann man immer nur sich selbst. Unabhängig davon, was andere alles falsch machen.
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11.01.2019, 22:17Inaktiver User
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
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11.01.2019, 22:19
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
Spannend!
Ja, das ist so eine Sache mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung. Vor allem der Satz von _vorbei "Die anderen sind auch nur Subjekte und handeln ganz von selbst" hat mir gut gefallen, weil es zeigt, dass viel weniger mit uns zu tun hat, als man das in seinem stillen Oberstübchen so vermutet.
Es zeigt vor allem auch ein Problem in der Kommunikation. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine Aussage richtig verstehen, ist ziemlich gering. Man denke nur an den Mann und die Frau, "Die Suppe ist grün." - Und was man da alles verstehen kann.
Ich bleibe dennoch bei der Haltung, dass man das, was einen stört, ruhig benennen sollte. Auf freundliche Weise. Denn nur so kann Kommunikation funktionieren und "Nähe" hergestellt werden. Das meine ich auch, wenn ich von Distanz schreibe: Also über die Benennung unterschiedlicher Sichtweisen (Distanz), zu echter Nähe zu finden, weil man sich besser aufeinander einstellen kann. Das ist für mich authentisch und ich persönlich praktiziere das, so oft es geht.
Es wäre cool, alles an mir abperlen zu lassen und ehrlich ruhig und gelassen darauf zu reagieren. Wenn das so ist: Wunderbar. Dann brauche ich auch nix sagen, wieso auch?
Wenn das nicht so ist, ist es aber meiner Erfahrung nach besser, das auch kund zu tun, gerade in engerem Kontakt. Je eher und präziser, desto besser. - Ob Tante Jorna aus Hintertupfingen auch dazu zählt, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich würde es ansprechen - zumindest nach heutigem Ermessen und aus echtem Interesse.Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
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11.01.2019, 22:21
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
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11.01.2019, 22:22
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
Oder Lob. Lob funktioniert sowieso am besten. ;)
Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
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11.01.2019, 22:26
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
Wenn mich etwas stört und ich es anspreche, heißt das nicht, dass ich darunter "leide" oder dass mich etwas verletzt hat. Das heißt eher, es handelt sich um eine Irritation (recht neutral) und ich bin vor allem neugierig, wie sich die Beziehung weiter gestaltet und was Person XY nun eigentlich wirklich wollte - und ob ich das richtig verstanden habe, etc. pp.
Deswegen frage ich nach und reagiere.Geändert von Susisa (11.01.2019 um 22:32 Uhr)
Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
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11.01.2019, 22:30Inaktiver User
AW: Ungefiltert die Meinung sagen zu persönlichen Themen
Wie sie das einsortiert haben wir ja (noch) gar nicht erfahren.
Es hätte mich auch interessiert.
Das Unwohlsein erscheint mir etwas diffus, aber es ist da und ich finde es auch zu einfach das so weg zu wischen.
Den Punkt, dass sie sich in gewisser Weise durch die Umgebung (Einladung bei Mutter, Kind auf dem Arm) gehemmt hat kann man auch würdigen, finde ich.
Es sind nicht alle Menschen gleich.Andere bewerten es anders und fühlen sich damit offensichtlich nicht unwohl.
(Hervorhebung von mir)Da kann man dann, ganz grundsätzlich, nicht auf die Person der TE bezogen, weiterhin auf seiner Sicht beharren und sich bestätigen lassen, dass man sich damit zwangsläufig unwohl fühlen muss, und das dann auch weiterhin tun, oder seine Haltung überdenken. Jedenfalls solange kein Wunder geschieht und die Übeltäter einsehen, dass sie manches nicht sagen sollten.
Das ist eine Unterstellung, ich verstehe nicht warum du das machst.
Zimmerst du dir gerade damit nicht gerade eine Sicht zusammen über die Intention anderer Schreiberinnen?Ich hab den Eindruck, ersteres ist sehr beliebt (auch nicht auf die TE bezogen).
Man kann die anderen nicht ändern, man muß nicht einmal sich selbst ändern.Oder, wie auch schon geschrieben wurde: ändern kann man immer nur sich selbst. Unabhängig davon, was andere alles falsch machen.
Es kann auch genügen, Distanz zu finden.
Dann findet man etwas unangemessen, fühlt sich aber dabei nicht unwohl.
Geht auch, für mich persönlich ist das in Fällen von Taktlosigkeit oder schlicht: Geschwätz anderer Leute völlig ausreichend.
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11.01.2019, 22:39
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11.01.2019, 22:42



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