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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du fragst mich hier nach detaillierten Therapiemassnahmen. Das weiss ich nicht, das kann Dir nur ein Experte beantworten.

    Aber es scheint mir plausibel, dass ein Therapeut besser arbeiten kann, je mehr Informationen er hat.
    So, und jetzt gehe ich noch ein wenig Skifahren. Bis denne
    Ich hab nicht gefragt, nur festgestellt
    27.7.2020

  2. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Ich kann mir vorstellen, dass Nachfahren von KZ-Insassen mit anderen Themen konfrontiert sind als in einer Schlange um Essen anzustehen. Das empfinde ich als sehr banalisiert; denn die meisten dieser 'Themen' werden sehr subtil sein und weniger plastisch. Hauptsächlich war es in der ersten Generation danach, Scham und Schuldgefühle, die die Betroffenen umtrieb. Die Generation darauf hatte auffallend viele Suizide zu verzeichnen. Dafür gibt es sicherlich neben meinen durch GEspräche erworbene Informationen auch Quellen.

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    @Julifrau: Das mag sein, das Beispiel war in dem Geo-Artikel erwähnt.
    Da mich das Thema aus unerfindlichen Gründen stark berührt und interessiert, hab ich mir heute das von frangipani genannte Buch geholt.
    27.7.2020

  4. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    @Julifrau: Das mag sein, das Beispiel war in dem Geo-Artikel erwähnt.
    Da mich das Thema aus unerfindlichen Gründen stark berührt und interessiert, hab ich mir heute das von frangipani genannte Buch geholt.
    Das ist sicher interessant; vielleicht interessiert dich dann auch das Gespräch mit Niklas Frank, siehe Link.

    Falls du dich intensiver mit den Wirkungen der Traumata der Holocaust-Opfer beschäftigen willst, empfehle ich z. B. von Lizzie Dorwon 'Warum bist du nicht aus dem Krieg gekommen'. Eine berührende Erzählung, schön und traurig zugleich.

    Niklas Frank im Interview uber seinen Vater, den Nazi-Verbrecher Hans Frank - Suddeutsche Zeitung Magazin

  5. VIP

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Ich werde den Strang vorübergehend schließen. Gerade bewegt ihr euch weit vom persönlichen Thema der Eröffnerin weg.

    Wenn jemand möchte kann er gerne zum Thema „Umgang mit Familiengeheimnissen“ eröffnen, der ermöglicht das interessante Thema auf der Metaebene, wie auch schon in den letzten Beiträgen sichtbar, zu diskutieren.

    Sollte sich niemand finden, der dies tut, werde ich den Strang eröffnen - allerdings erst spät am Abend.

    Danke für euer Verständnis.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  6. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Guten Morgen zusammen,

    ich öffne den Strang jetzt wieder und mache nochmal auf den Beitrag von Xanidae aufmerksam. Bitte eröffnet einen eigenen Strang, wenn ihr das Thema weitgreifender, aber nicht mehr auf das persönliche Thema der TE bezogen diskutieren möchtet.

    Zuza

  7. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich unterschätze die Gene sicher nicht, allerdings halte ich solche Lügen über Generationen hinweg für deutlich schädlicher...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ohne genau diesen Mann und seine Gene wäre Deine Tochter doch ein vollkommen anderer Mensch, ein anderes Wesen, genau dieses Kind hast Du nur durch genau diesen Mann bekommen.


    Zitat Zitat von Saturna Beitrag anzeigen
    Hätten die beiden offen darüber reden können, dann hätten beide das Thema be- und verarbeiten können. Zumindest denke ich das.

    ... ich lasse Blumen regnen Danke auch fuer die vielen anderen interessanten Beitraege.

    Sternenfliegerin, ich verstehe (glaube ich ), was du sagen willst - ich beschaeftige mich (besonders vor meinem eigenen Familienhintergrund) auch viel mit dem Thema Radical Acceptance, und ich denke, dass diese Themen verflochten sind oder eines in das andere speist.

    Sasapi, ich denke, jeder, der diese Erfahrung gemacht hat - Familiengeheimnisse, was wird unter den Teppich gekehrt (uebrigens habe ich im Zuge meiner KIP-Therapie dazu mal ein derart aufschlussreiches Bild gezeichnet, dass mir bei der naechsten Sitzung die Kinnlade runtergefallen ist. Soviel zum Thema 'Wieviel koennen Kinder erahnen') - haben weitreichende Folgen, ueber Generationen hinweg. Bei mir ging es bei den Urgrosseltern los, also Generation erster Weltkrieg, und dann weiter bei Grosseltern und Mutter. Ich bin 1977 geboren - es ist nicht zu unterschaetzen!
    Vielleicht wird meine Tochter ja normal, zu wuenschen waere es ihr
    Dazu komme ich aber vermutlich nicht umhin, einen anderen Umgang ihr gegenueber zu pflegen als es meine Mutter mit mir tat - und Letzteres war sehr stark gepraegt von ihren Traumata und der daraus resultierenden Stoerung. (Wobei sie nicht die Einzige war in unserer Familie, auch das hat das Gefuege und das erweiterte Familienleben natuerlich gepraegt.)

    Eine solche unterstelle ich dir natuerlich nicht, liebe liliengleich, und schaetze im Gegenteil eure Ausgangslage auch sehr viel besser ein als in meiner Familie - ihr seid stabil (auch, bei aller temporaerer Unsicherheit, du - und du kannst Dinge durchdenken und benennen!) , pflegt einen liebevollen Umgang, koennt miteinander kommunizieren ... und all diese Dinge machen doch einen grossen Unterschied bei der Bewaeltigung jeglicher Konflikt- und Problemsituationen.
    Salopp ausgedrueckt: Das kann euch niemand wegnehmen - kein noch so verbrecherischer Geister-Vater, schwafelnde Nachbarn oder sonstwer.
    Und das, was Saturna schreibt, halte ich fuer einen wesentlichen Punkt: Diese gemeinsame Be- und Verarbeitung - kann eben etwas Verbindendes sein, einander naeher bringen, zusammenschweissen. (Genauso wie der fehlende gesunde Umgang damit etwas Entzweiendes sein kann und Menschen einander entfremdet!)
    Es gibt Leute, die an Schicksalsschlaegen zerbrechen - es gibt Paare, die sich nach dem Verlust eines Kindes trennen - und solche, die danach noch Jahrzehnte zusammenbleiben. Staerker als zuvor.
    Ich hoffe, es ist halbwegs verstaendlich, was ich dir damit sagen will
    Ich wuensche dir alles Gute, und auch den werdenden Eltern - hier wird das Baby bald zeigen, wie das Leben (in jeder Hinsicht) weitergeht. Bittersuess, das alles, oder?

  8. User Info Menu

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Oh, das ging hier ja noch weiter ! Nochmals herzlichen Dank an Euch alle !!!
    Die letzten Tage habe ich nicht mehr gelesen, seit Anfang der Woche hat es
    mich richtig erwischt, hohes Fieber, gripp. Infekt, Halsweh usw. Pünktlich zu
    Urlaubsbeginn ;-)
    Alles nicht so wild, aber dumm das ich meinen heute geborenen süßen
    Enkel noch nicht in den Arm nehmen darf - DAS IST SCHADE !

    Mutter und Kind wohlauf, es rollten viele Freudentränen und mein Mann
    hat unser erstes Enkelkind schon persönlich begrüßt, er ist ganz begeistert !
    Mittlerweile bin ich ein bisschen innerlich zur Ruhe gekommen und glaube
    das alles irgendwie ins Lot kommen wird, das es mit der Zeit eine Möglich-
    keit erschließt mit der Thematik abzuschließen ohne zu viel Leid und Belastung.
    Vielleicht bin ich momentan einfach zu "Oma-Hormon" geflutet, aber ich glaube
    das wir alle einer guten Zukunft entgegen sehen.

    Euch alles erdenklich Gute und liebe Grüße von liliengleich (so wurde ich mal
    genannt)…..

  9. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Herzlichen Glückwunsch, liliengleich. Das Baby ist da , wie schön! Ich bin auch sicher, alles kommt in's Lot. Nicht selten geschieht das viel einfacher als gedacht.

  10. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Herzlichen Glückwunsch zum Enkel, liliengleich!

    Werde schnell wieder gesund und genieße jetzt einfach nur die Oma-Hormone!

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