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03.01.2019, 18:48
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
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03.01.2019, 18:51
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Das ist nicht so einfach wegzuschieben. Meine USA-Geschichte wäre damit schon zerbröselt ...
Bleiben die Fragen, wie weit sich das Genträgertum eingrenzen lässt und ob die von Kriminellen zwangsweise ermittelte DNA den Pools zur Verfügung gestellt wird.
Hast du völlig recht. Das ist ein großer Schwachpunkt beim Verheimlichen.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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03.01.2019, 19:15Inaktiver User
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Ja, ein besonders positives.

Darum erstaunt mich wenn Du anderer Meinung bist als ich.
Ich denke meine Meinung hat mit der Erfahrung zu tun, die ich recht nah miterleben konnte.
Auch hier sollte eine "Junge Frau geschont werden", weil man ihr nicht zutraute mit der Wahrheit zu leben.
Dabei hätte sie es wohl am ehesten gekonnt.
Einige andere sind an dem "Schweige-Abkommen" fast zerbrochen.
Das Vertrauensverhältnis durch die Ungleichheit des Wissens war fast zerstört doch auch zu einem späten Zeitpunkt tat die Wahrheit gut.
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03.01.2019, 20:17Inaktiver User
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Ich glaube nicht, dass die Polizei "ihre" DNA-Proben irgendeinem Genpool zur Verfügung stellen wird. Aber es gibt viele Menschen in allen möglichen Ländern, die ihre Gene quasi zum Spaß analysieren lassen, um festzustellen, ob sie skandinavische Wurzeln haben, ob ihr Vater ein Rockefeller war, ob sie mit Marilyn Monroe verwandt sind oder sonstwas.
Dabei müssen die Gene des Erzeugers selbst gar nicht im Spiel sein. Es würde ja schon reichen, wenn die Tochter erfährt, sie ist wahrscheinlich die Enkelin/Nichte/Cousine/Halbschwester von Verwandten dieser Person. Wie gesagt, in zehn oder zwanzig Jahren halte ich sowas für realistisch genug, um es nicht ausschließen zu wollen. Vor zwanzig Jahren hätte ja auch noch niemand angenommen, dass man im Internet so leicht fast alle Menschen wiederfinden kann.
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03.01.2019, 20:33
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Ihr schreibt über so Vieles was mir auch im Kopf herum spukt !
Meine Tochter ist so "gut geraten", menschlich anständig, ehrlich in
allem, da mache ich mir keinerlei Sorgen was ihre genetische Disposi-
tion angeht. Aber wenn zB. ihr Mann und die Schwiegerfamilie irgend-
wann damit konfrontiert werden, keine Ahnung wie sie dann darauf
reagieren. Das ist ja eben keine normale Situation, es ist ein denkbar
belastendes Wissen, das merke ich ja bei mir selber.
Manchmal glaube ich auch das meine Tochter ahnt das ich ihr etwas
Wesentliches verschweige, das sind so vage Andeutungen.
Im günstigen Fall glaubt sie wahrscheinlich ihr Erzeuger sei ein verheira-
teter Mann gewesen, was ich zu spät bemerkt habe. Das sie etwas wirklich
Schlimmes ahnt, glaube ich nicht.
Derzeit ist alles so belastend, dass ich keinen Ausweg oder keine Entschei-
dung treffen kann, sondern das Ganze erst einmal für einige Zeit auf
Eis legen möchte. Wenn das Baby hoffentlich gesund geboren ist, sind ohne-
hin alle abgelenkt im positiven Sinne.
Meine Träume sind total irrsinnig seit einigen Nächten, entweder ich schlafe
kaum oder ich träume absurde Sachen. Das alles war mir früher nicht bekannt
und zeigt mir das da sehr viel nicht verarbeitet wurde. Wie sollte ich da eine
völlig Unschuldige belasten, in ihrer derzeitigen Situation ?
Ich bin froh das dieses für mich ganz schreckliche 2018 zu Ende ist, auch
wenn das alte Problem mit ins neue Jahr übergesiedelt ist.
Ohne professionellen Rat wird es nicht gehen, das ist mir wohl klar.
Vielen Dank an Euch alle, die Beiträge helfen mir sehr !
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03.01.2019, 20:41Inaktiver User
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Nein, wird sie nicht. Aber ich hatte doch weiter vorn schon erläutert, dass das auch nicht so relevant ist, wenn der Mann ausreichend andere Verwandte hat, von denen auch nur einer ganz freiwillig den Test gemacht hat. Von meinen amerikanischen Freunden haben das zB sehr viele gemacht; so als aufgeklärter amerikanischer Bildungsbürger wollte man einfach wissen, was sich so in der eigenen DNA alles tummelt. Der eine oder andere hat da durchaus Überraschendes gefunden, da bin ich mir sicher.
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03.01.2019, 21:31Inaktiver User
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Gerne, liliengleich1707,
dass dieser Mann wirklich ihr biologischer Vater wäre, könnte sie sowieso erst wissen, wenn ein DNA-Abgleich stattgefunden hätte.
Dass eine (reine und unschuldige) Frau von einem bösen, weil verheirateten Mann schwanger wird und dies nicht weiß, dass er verheiratet ist, glaubt spätestens keiner mehr, der hier in der Bri liest. Und das ist mein völliger Ernst. Das dürfte eine völlig unglaubwürdige Geschichte darstellen.Geändert von Inaktiver User (03.01.2019 um 21:36 Uhr)
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03.01.2019, 22:04
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
Das wissen wir nicht. Was wir aber schon jetzt sehen, ist dass das Nicht-Wissen die Tochter quält. Und ich wundere mich, dass sich viele keine Gedanken darüber machen, was DAS langfristig mit ihr macht? Ich weiß nicht, ob man einfach davon ausgehen kann, dass die Tochter in ein paar Wochen/Monaten/Jahren Ruhe gibt? Diese Frage ist ihr wichtig und nagt an ihr. Was, wenn sie DAMIT nicht fertig wird? Wenn der Zweifel und das mangelnde Vertrauen ihrer Mutter sich wie ein Gift in ihrem Leben breit machen?
Der Wunsch, jemanden zu beschützen, mag ja ehrenwert sein. Aber oft ist es in Situationen, wo man jemanden vor der Wahrheit beschützen will, dass man eher sich selbst schützen will...
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03.01.2019, 22:07
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03.01.2019, 22:08
AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...
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(George R. R. Martin)
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