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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht...was ist, wenn die Wahrheit auf Umwegen herauskommt? Dann fühlt sich die Tochter sicher mehr als mies.
    … und belogen. Damit muß die TE dann leben.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder willst Du noch weitere Jahre mit dieser Last durchs Leben gehen und dabei noch mehr "erkranken"?
    M.E. wirst Du, alleine schon um deiner selbstwillen,
    Gekürzt von mir
    Das sie sich selber Hilfe holen sollte, das würde ich auch dringend raten.
    Erst wenn sie selber gefestigt ist, sollte sie entscheiden, was sie letztendlich tut, oder lässt.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  3. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Wäre bei mir nicht so. Wenn ich es denn erfahren würde und meine Mutter würde sagen, das sie nie wieder von dem Mann reden wollte und es mir nicht sagen wollte, um mich nicht zu belasten, wie könnte ich da meiner Mutter böse sein?
    Das mag für Dich gelten, andere Töchter wären unter Umständen sehr wohl "böse".

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das mag für Dich gelten, andere Töchter wären unter Umständen sehr wohl "böse".
    Ich kann ja nur meine Haltung wiedergeben und auch andere Aspekte mit reinbringen.
    So, wie es hier jeder andere tut.
    Was letztendlich getan wird, kann hier ja keiner vorschreiben.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  5. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Das sie sich selber Hilfe holen sollte, das würde ich auch dringend raten.
    Erst wenn sie selber gefestigt ist, sollte sie entscheiden, was sie letztendlich tut, oder lässt.
    Ich würde ich der TE auch ans Herz legen ihre eigene Geschichte mit therapeutischer Unterstützung aufzuarbeiten.

    Im Moment kann und sollte sie keine folgenschwere Entscheidung treffen.

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich halte es nicht für vermessen, sondern für lebensklug und manchmal einfach besser.

    Schweigen ist zwar nicht immer Gold, aber hier halte ich es für wichtig.
    Hier wird aber nicht nur geschwiegen, sondern aktiv gelogen. Sie wird direkt gefragt und lügt jedesmal wieder. Das ist ja für beide Seiten belastend. Die TE als Mutter muss jedesmal wieder lügen und die Tochter kennt ja ihre Mutter und merkt, dass sie angelogen wird oder zumindest, dass etwas verheimlicht wird.

    Bei mir würde da über kurz oder lang Kopfkino einsetzen und ich mir noch schlimmere Dinge ausmalen, die mich und meine Mutter direkter betreffen.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Ich denke mir, ein goldener Mittelweg könnte dieser schon Vorgeschlagene sein.
    (Wenn Mutter sowie Tochter gesundheitlich wie seelisch "auf sicheren Beinen" stehen.)

    Soll es die bereits erwachsene Tochter selbst entscheiden.

    (So oder ähnlich )
    Also zu sagen, wenn du mehr über dein Vater wissen möchtest, so kann ich es akzeptieren.
    Aber eine Frage möchte ich dir vorher stellen.

    Willst du auch über ihn näheres erfahren, wenn er menschlich schwerwiegende Dinge getan hat?
    Also dich das Wissen über ihn bestürzen, belasten und sehr mitnehmen wird?

    Erst nach einem eindeutigem "Ja".

    Viele "Kinder" malen sich ihre Väter in den schönsten bundesten Farben. Das sie einen anders gearteten Vater haben könnten, denken die wenigsten. Zu mindestens Pilot oder Astronaut sollte der Unbekannte schon sein, gell?

  8. Moderation

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe es ja eher umgekehrt- diejenigen machen Angst, die sagen die Wahrheit sagen, wäre quasi der Anfang vom Ende.

    Die anderen er-mut-igen eher.
    Und Liliengleich geht es ja keineswegs gut.
    Das zählt doch auch!

    Ganda, ich lese Dich schon länger und bin erstaunt über Deine Ansicht.
    Saily, zum deinem letzten Satz: Das schreibst du mir nicht zum ersten Mal. Hast du so ein bestimmtes Bild von mir?

    Zum anderen Inhalt: Das hat mit Mut nix zu tun, sondern mit Verstand und Herz. Oder Lebensklugheit, wie es jemand anderes hier nannte. Ich sehe keine Vorteile darin, immer mit der Wahrheit um die Ecke zu kommen, zumal das hier reichlich spät ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was sie herausfinden kann, ist, dass die Mutter ihr genug vertraut, um ihr die Wahrheit zu sagen.
    Oder nicht.
    Letztere Erkenntnis muss unglaublich wehtun.


    Ich fände es als Tochter gar nicht unbedingt so relevant, wie der Vater war -aber dass die Mutter mich selbst im klar Erwachsenenalter für der Wahrheit nicht würdig hält, das wäre sehr sehr schmerzhaft.
    Das ist alles hochspekulative Interpretation einer möglichen Reaktion, die so gar nicht ausfallen muss. "würdig" ist z.B. ein Wort, das in diesem Zusammenhang für mich überhaupt nicht reinpasst. Ich hatte ein gute Beziehung mit meiner Mutter und hätte Fürsorge oder Schutzbedürfnis angenommen, wäre ich in diesem Fall die Tochter. Aber noch nicht mangelnden Respekt oder für unwürdig gehalten zu werden. Das Drama hier liegt mM nach an ganz anderer Stelle.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  9. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    S

    Das ist alles hochspekulative Interpretation einer möglichen Reaktion, die so gar nicht ausfallen muss.
    Und die Vermutung, die Tochter werde an der Wahrheit ihr Leben lang zu knabbern haben ist das nicht?



    Würdig war vielleicht der falsche Begriff, eeher: Die Mutter traut ihr nicht zu, damit fertig zu werden.
    Nur: Sie, die Mutter, musste das ja auch. Warum also traut sie der Tochter weniger zu als sich selbst?

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und die Vermutung, die Tochter werde an der Wahrheit ihr Leben lang zu knabbern haben ist das nicht??
    Nein, das ist nicht spekulativ. Denn es wäre gegen die menschliche Natur, dass es einem nichts ausmacht, dass der Vater ein Serienkiller oder Mörder oder was auch immer war.

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