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  1. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    .
    Geändert von Inaktiver User (03.01.2019 um 16:49 Uhr) Grund: unnötig

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Wenn es sich um so etwas handelt, würde ich hingegen meiner Mutter dankbar sein, dass sie mich vor dieser schrecklichen Sache bewahren wollte, um mir das Leben zu ermöglichen, was ich führen durfte ohne im Schatten eines solchen Menschen leben zu müssen.

    SIe hat ihrer Tochter ein schönes Leben ermöglicht und die Bürde für sie getragen .
    Und was bringt ihr das? Sie fühlt sich damit nicht wohl und auch die Tochter merkt, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Deshalb fragt sie doch auch.

    Ich würde an der Stelle der TE vielleicht bis nach der Geburt des Kindes warten, falls ich es ihr sagen würde.

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was sie herausfinden kann, ist, dass die Mutter ihr genug vertraut, um ihr die Wahrheit zu sagen.
    Oder nicht.
    Letztere Erkenntnis muss unglaublich wehtun.
    Ich fände es als Tochter gar nicht unbedingt so relevant, wie der Vater war -aber dass die Mutter mich selbst im klar Erwachsenenalter für der Wahrheit nicht würdig hält, das wäre sehr sehr schmerzhaft.
    Nicht für würdig?
    Der Mann war doch kein König und die Tochter nicht das unwürdige "Bamkert"

    ICH als Tochter würde mich außerdem schlecht fühlen, wenn ich meiner Mutter das herausgeleiert hätte, was sie seit 30 Jahren aus guten Grund verdrängt hat.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Und was bringt ihr das? Sie fühlt sich damit nicht wohl und auch die Tochter merkt, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Deshalb fragt sie doch auch.

    Ich würde an der Stelle der TE vielleicht bis nach der Geburt des Kindes warten, falls ich es ihr sagen würde.
    Natürlich fühlt sie sich nicht wohl, weil die Tochter es gerade nur interessiert, weil sie schwanger ist und das Interesse wird auch wieder abflauen, wenn nichts Neues dabei herumkommt.

    Manchmal muss man als Mutter eben die Last alleine tragen. Es wird ja nicht leichter für sie, wenn es ihrer Tochter nach so einer Offenbarung mies geht und diese eventuell in Depressionen und Ängste, Schuldgefühle, dass sie die Tochter eines solchen Mannes ist, verfällt etc. etc.

    Es scheint sich hier ja nicht um Dagobert oder um irgendeinen Robin Hood- Kriminellen zu handeln, sondern um- ja- eben um ein "Monster".

    Nicht-Erzählen ist hier die menschlichere Entscheidung.

  5. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Cara

    *jedesWortUnterschreib...

  6. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Nicht für würdig?
    Der Mann war doch kein König und die Tochter nicht das unwürdige "Bamkert"
    Würdig meint in dem Fall, würdig, dass die Mutter ihr mit dieser Information vertraut/ihr zutraut, mit was auch immer da ist fertigzuwerden.
    ICH als Tochter würde mich außerdem schlecht fühlen, wenn ich meiner Mutter das herausgeleiert hätte, was sie seit 30 Jahren aus guten Grund verdrängt hat.

    Es stimmt schon, das Anrecht auf das Wissen über die eigene Herkunft ist in vielen Fällen ein leeres Recht, weil man realistisch niemanden zwingen kann mit der Sprache herauszurücken - aber prinzipiell steht die Information der Tochter zu.
    Man kann den Schutzgedanken bei einem Kind und Teenager verstehen, bei einer 30jährigen Frau, die wissen möchte, was los ist?
    Wie alt muss man denn sein, bis man als erwachsen genug gilt, selbst zu entscheiden, was man wissen möchte und was nicht?

  7. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von liliengleich1709 Beitrag anzeigen

    Zur Zeit geht es mir derart mies, dass ich nur mit einem starken pflanz-
    lichen Beruhigungsmittel meinen Alltag bewältigen kann. Auch meine
    Kollegen merken das etwas nicht stimmt, fragen nach. Das ist zwar lieb
    gemeint aber sinnlos momentan.
    Im vergangenen Jahr war ich, durch ständig neue Infos zu besagtem
    Mann, permanent mit dem Thema konfrontiert. Manchmal könnte
    ich vor Wut laut schreien, auch wenn diese Wut den Verursacher nicht
    mehr treffen kann.


    Glaubst du, dass es dir helfen würde, wenn du deine Tochter informierst?

    Wäre es für dich eine Befreiung, wenn die Wahrheit ans Licht käme?

    Oder willst Du noch weitere Jahre mit dieser Last durchs Leben gehen und dabei noch mehr "erkranken"?

    M.E. wirst Du, alleine schon um deiner selbstwillen, nicht umhin kommen, deine Tochter zu informieren.

    Es ist wohl nur noch eine Frage des Zeitpunktes, vor der Geburt deines Enkels ist das wohl nicht nötig.

    lg jaws

  8. Inaktiver User

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie alt muss man denn sein, bis man als erwachsen genug gilt, selbst zu entscheiden, was man wissen möchte und was nicht?
    Die Krux hierbei ist doch, dass die Tochter gar nicht entscheiden kann ob sie diese Wahrheit ertragen kann oder nicht. Das könnte sie erst im nachhinein beurteilen.

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    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Es scheint sich hier ja nicht um Dagobert oder um irgendeinen Robin Hood- Kriminellen zu handeln, sondern um- ja- eben um ein "Monster".

    Nicht-Erzählen ist hier die menschlichere Entscheidung.
    Ich weiß nicht...was ist, wenn die Wahrheit auf Umwegen herauskommt? Dann fühlt sich die Tochter sicher mehr als mies.

  10. User Info Menu

    AW: Wenn der Erzeuger ein Monster war...

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht...was ist, wenn die Wahrheit auf Umwegen herauskommt? Dann fühlt sich die Tochter sicher mehr als mies.
    Wäre bei mir nicht so. Wenn ich es denn erfahren würde und meine Mutter würde sagen, das sie nie wieder von dem Mann reden wollte und es mir nicht sagen wollte, um mich nicht zu belasten, wie könnte ich da meiner Mutter böse sein?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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