Och, ein paar davon werden schon bei Sicherheit landen - Sadismus geht aber auch..
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30.12.2018, 08:23Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
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30.12.2018, 08:25Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
Erinnert mich an mein „Bedürfnis“, nützlich zu sein, das lange Zeit für mich stärker im Vordergrund stand als Ruhe, Rückzugsmöglichkeiten, Nähe usw. „Dahinter geguckt“ bedeutete dieser ständige Drang, in irgend einer Form nützlich zu sein, nichts weiter als den Versuch, auf diese Weise meine Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen. Das zu erkennen war nicht so leicht, bedeutete ja auch, mein Selbstbild (ich Macher, ich bin stark) zu korrigieren und zu erkennen, daß ich mich im Grunde für ein Nichts hielt, das jederzeit fallengelassen und weggeschickt werden kann.
Ich habe eure Diskussion über verschiedene Bedürfnisebenen mitgelesen und nur z.T. verstanden. Wenn ich von Bedürfnissen schreibe meine ich vor allem solche Dinge wie Ruhe, Ungestörtheit, Wahrgenommen werden. Dinge eben, wie sie besonders im Beziehungsleben zu leicht übergangen werden können.
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30.12.2018, 08:30Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 13:27 Uhr)
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30.12.2018, 08:35Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 13:27 Uhr)
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30.12.2018, 08:41Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
Richtig. Das lerne ich immer noch. Als Single konnte ich mich gut abschotten, im Beziehungsalltag ist das Umsetzen immer noch z. T. sehr erschöpfend.
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30.12.2018, 08:46Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 13:27 Uhr)
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30.12.2018, 08:56Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
Das ist auch nicht leicht, im Einzelfall.
Theoretisch lässt es sich für mich herleiten: Macht ist Kontrolle, und damit auch Kontrolle über den Schmerz (der Ablehnung, der Verletzung durch andere).
"Mir kann keiner was".
Also eine Strategie die ein Bedürfnis befriedigt, mit diesem eins wird.
Wobei ich damit nicht sagen will, dass jedes Bedürfnis nach Macht bzw. dem damit verbundenen Zustand pathologisch ist.
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30.12.2018, 08:56Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
@Kenzia, danke daß du dir Gedanken machst: :-) Mein Mann hilft mir, so gut er kann. Und ich kann immerhin inzwischen ganz gut akzeptieren, daß ich inzwischen „schwächer“ bin: älter als mein Mann und nur noch eingeschränkt leistungsfähig. Ruhe muß ich zwar einfordern, er spürt nicht wenn ich mich „totgebabbelt“ fühle, aber er reagiert immer verständnisvoll, wenn ich sage, daß es mir zu viel wird. Einen besseren Coach, eigene Bedürfnisse eindeutig zu artikulieren, als einen Autisten als Partner, gibt es nicht. :-D
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30.12.2018, 09:12Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
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Geändert von Inaktiver User (22.11.2021 um 13:27 Uhr)
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30.12.2018, 09:13Inaktiver User
AW: Eigene Bedürfnisse entdecken und vertreten
Ja, Männer - auch nicht-autistische - können tolle Coachs sein. Meiner hat irgendwann mal ziemlich genervt zu mir gesagt: „Sag mir einfach, was du möchtest. Dann kann ich dir viel besser deine Wünsche erfüllen. Ich kann nämlich keine Gedanken lesen.“
Ich musste sehr heftig schlucken damals. Und lernte.


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