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  1. Registriert seit
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    Umgang mit anderen

    Liebes Forum,

    hoffentlich habe ich das passende Unterforum gewählt. Wenn nicht, dann gerne verschieben.

    Kurz zu mir: ich bin 40, verheiratet und Kinder im Kiga-/Grundschulalter.
    Gerade in letzter Zeit fällt mir auf, dass ich irgendwie mit einigen Menschen im Clinch liege, obwohl ich ein umgänglicher Mensch bin.
    Aber seit einiger Zeit habe ich einfach keine Lust mehr, zu allem zu schweigen und lieb Kind zu machen.

    Andererseits frage ich mich, ob ich evtl langsam zu einem Querulanten mutiere. Und Querulanten mag ich eigentlich nicht.

    Vielleicht zähle ich mal ein paar Dinge auf:

    1. Von einer eigentlich engen Freundin, die mir in letzter Zeit ständig Vorhaltungen gemacht hat (siehe anderer Strang), habe ich mich abgewandt.

    2. Die Metzgerei, in der die (als unbeliebt verschrieene) Verkäuferin mein Kind unverschämt angeherrscht hat und mich angefahren hat, als es sich wehgetan hat, suche ich nicht mehr auf

    3. Zu den einige Häuser entfernt wohnenden Nachbarn, die ständig Lärm machen (Rasenmähen zur Mittagszeit, Motorrad aufheulen lassen zur Schlafenszeit, bellender Hund im Garten, da er alleine ist usw), bin ich sehr knapp angebunden, seitdem sie sich mal über eines meiner Kinder beschwert haben, weil es auf der Straße einen Trotzanfall hatte.

    4. Mit dem Friseur, der mir die Haare nicht wie besprochen gesträhnt hat, sondern was völlig anderes produziert hat, habe ich mich ganz schön angelegt, weil er unverschämt wurde.

    Hier also die vier Vorfälle. Und wenn ich es mir so durchlese, klingt es tatsächlich ganz schön nach Querulieren.
    Ich habe nur irgendwie in letzter Zeit keine Lust mehr, nicht immer nur den Mund zu halten, damit ich von allen gemocht werde. Das habe ich nämlich seit ich denken kann gemacht.

    Kennt ihr das?

  2. Avatar von linsemo
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    AW: Umgang mit anderen

    Wenn der Friseur nicht das macht, was er machen sollte, bekommt er eine Ansage oder kein Geld.
    Wenn mein Kind angemacht wird, gibt es eine Ansage.

    Ist gut, wenn du nicht schweigst und etwas sagst.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Ich bin heute so blöd, ich könnte Amerika regieren.
    Oma ist so dick, weil sie so voller Liebe steckt.


  3. Registriert seit
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    AW: Umgang mit anderen

    Naja kommt drauf an.
    Ohne mehr darüber zu wissen klingt nichts von Deinem Verhalten schlimm - so hintereinandergeschrieben klingt das eben, als ob Du gar nichts anderes mehr machst als Dich zu streiten, aber so wird es ja nicht sein, das ist ja eine Liste mit Negativfällen.



    Was ich allerdings kenne: Leute die genau das oben beschriebene nicht tun, sondern eben "immer nur den Mund halten" und sich dann beschweren, wenn andere, die den Mund aufmachen, mehr respektiert werden.

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Umgang mit anderen

    Mir scheint, deine Möglichkeiten der Konfliktbewältigung sind recht begrenzt und du hast noch wenig Erfahrung mit den Abstufungen zwischen „gar nichts sagen“ und „sich mit jemandem anlegen“, kann das sein? Fühlst du dich denn wohl damit?
    Die zwei häufigsten Motive für Mord sind Liebe und Geld.
    Ich werde definitiv eines natürlichen Todes sterben.


  5. Registriert seit
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    AW: Umgang mit anderen

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Naja kommt drauf an.
    Ohne mehr darüber zu wissen klingt nichts von Deinem Verhalten schlimm - so hintereinandergeschrieben klingt das eben, als ob Du gar nichts anderes mehr machst als Dich zu streiten, aber so wird es ja nicht sein, das ist ja eine Liste mit Negativfällen.



    Was ich allerdings kenne: Leute die genau das oben beschriebene nicht tun, sondern eben "immer nur den Mund halten" und sich dann beschweren, wenn andere, die den Mund aufmachen, mehr respektiert werden.
    Das sind hier jetzt natürlich die vier Beispiele am Stück. Passiert ist das alles über zwei Jahre.

    Ich kann schon auch umgänglich sein;-)


  6. Registriert seit
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    AW: Umgang mit anderen

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Mir scheint, deine Möglichkeiten der Konfliktbewältigung sind recht begrenzt und du hast noch wenig Erfahrung mit den Abstufungen zwischen „gar nichts sagen“ und „sich mit jemandem anlegen“, kann das sein? Fühlst du dich denn wohl damit?
    Ja, das kann sein. Ich habe prinzipiell ja nie was gesagt. Aber va seit ich Kinder habe, hat sich das geändert.


  7. Registriert seit
    29.10.2018
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    AW: Umgang mit anderen

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Wenn der Friseur nicht das macht, was er machen sollte, bekommt er eine Ansage oder kein Geld.
    Wenn mein Kind angemacht wird, gibt es eine Ansage.

    Ist gut, wenn du nicht schweigst und etwas sagst.
    Eben! Ich schweige nicht mehr-und mutiere dadurch zur persona non grata?!

  8. Avatar von linsemo
    Registriert seit
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    AW: Umgang mit anderen

    Ich habe Probleme mit Menschen, die in der Situation nichts sagen und sich dann später heftigst darüber auslassen.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Ich bin heute so blöd, ich könnte Amerika regieren.
    Oma ist so dick, weil sie so voller Liebe steckt.


  9. Registriert seit
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    AW: Umgang mit anderen

    Ich finde, die Beispiele klingen gar nicht nach Streit. Die Metzgerei meidest du, zu den Nachbarn bist du kurz angebunden. Lediglich den Friseur hast du offenbar direkt angesprochen.
    Woher sollen die Leute wissen, was dir nicht passt. Sollen sie raten?
    Ich finde dein Verhalten weder querulantenhaft noch mutig.


  10. Registriert seit
    29.10.2018
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    AW: Umgang mit anderen

    Zitat Zitat von Margaret_Houlihan Beitrag anzeigen
    Ich finde, die Beispiele klingen gar nicht nach Streit. Die Metzgerei meidest du, zu den Nachbarn bist du kurz angebunden. Lediglich den Friseur hast du offenbar direkt angesprochen.
    Woher sollen die Leute wissen, was dir nicht passt. Sollen sie raten?
    Ich finde dein Verhalten weder querulantenhaft noch mutig.
    Der Metzgerin habe ich gesagt, dass ich ihre Reaktion völlig daneben finde und die längste Zeit ihre (sehr gute) Kundin war.

    Den Nachbarn habe ich gesagt, dass Trotzanfälle nun einmal dazu gehören und Kinderlärm zu akzeptieren sei.

    Mit dem Friseur hatte ich eine extreme Auseinandersetzung inklusive Mailkorrespondenz.

    Also evtl doch querulieren?

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