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  1. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt mache ich gerade Mittags-MeTime.
    Schön.
    … und wenn du sie hier verbringst (so wie ich), ist es BriTime. Auch schön.

  2. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Ich wünschte mir daß ich einige alte Freunde hätte wo die Verbindung so tief ist daß ich die Freundschaft kaum pflegen muß weil ich so viel me-time brauche daß ich einfach kaum Zeit und Interesse hätte sie zu sehen. Auch bei einer Partnerin würde es mir genügen zu wissen daß sie da ist und wir einander demnächst mal wiedersehen.
    Nachdem das schon immer so war, ich Smalltalk hasse, weder mit Mitschülern noch Arbeitskollegen jemals normale oberflächliche Gespräche geführt habe war es mir mein Leben lang unmöglich solche Kontakte aufzubauen.
    Ich halte auch meine Mittagspause wenn es irgendwie möglich ist so daß ich alleine bin.
    Bin offenbar sehr selektiv, die Nähe und Gespräche mit den meisten Menschen abgesehen von einer Liebesbeziehung empfinde ich als extrem anstrengend, energieraubend, als würde etwas unangenehmes, fremdes, störend in meine Aura eindringen, ich empfinde das auch körperlich als unangenehm.
    Irgendwo habe ich mal gelesen daß hochsensible Menschen nicht in einer Großstadt leben sollten weil die Energie all dieser Menschen durch ihre bloße Existenz, also ohne daß man Kontakt mit ihnen hat viel Energie kostet.
    Me-time all the way.
    Wahnsinnig schwierig unter diesen Voraussetzungen ohne unnötiges socializing die
    wenigen, besonderen Menschen zu finden die ich mir durchaus wünsche.
    Geändert von Inaktiver User (27.10.2018 um 15:53 Uhr)

  3. Moderation

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    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwo habe ich mal gelesen daß hochsensible Menschen nicht in einer Großstadt leben sollten weil die Energie all dieser Menschen durch ihre bloße Existenz, also ohne daß man Kontakt mit ihnen hat viel Energie kostet.
    Ist es eigentlich möglich, gegen Hochsensibilität eine Art Hyposensibilisierung zu fahren? CBT, Meditation, Erlernen von Filtertechniken, irgendwas in der Richtung? Oder ist man da seinen Sinnen ausgeliefert?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Keine Ahnung. Mich diesen Situationen zu stellen bewährt sich für mich nicht so gut, ich überfordere mich damit mehr als daß es zu "Abhärtung" führt und habe noch größeres Bedürfnis nach Rückzug.

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    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Ich brauche auch recht viel Zeit für mich und habe einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Ich sehe da eigentlich kein Problem.

  6. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Ich hab vor einem Jahr mal einen Test zu Hochsensibilitaet gemacht.. er lag weit über dem Durchschnitt. Vielleicht hat es auch mit multiplen Traumata in der Kindheit zu tun, in jedem Fall bin ich in Anwesenheit anderer Menschen extrem aufmerksam, fokussiert und interessiert.
    In meinem Job kommt das der Qualität der Arbeit zugute, ich bin auch privat eine sehr gute Gesprächspartnerin und habe innige Freundschaften.

    Die Kehrseite: ich brauche ueberlebensnotwendig!! immer wieder Rückzug und alleine Tage zum "verdauen" und aufladen.
    Wenn ich die nicht habe, geht es mir sehr schlecht, ich verliere meine Mitte und treffe falsche Entscheidungen.

    Ein Problem war meine Struktur eigentlich nur in Partnerschaft mit Männern, die mich immer um sich haben wollten. Diese haben auch nie gehalten. Im Moment achte ich beim Daten sehr genau drauf ob der Mann autonom ist. Alles andere geht nicht mit mir.

    Und Schlaf :-) Schlaf ist total wichtig.
    Und täglich einmal raus in den Wald, die Natur. Großstadt hatte ich paar Jahre: nie wieder!!

    Erholt kann ich dann auch einen ganzen Saal unterhalten. Ich hab mich da mit meiner Persönlichkeit recht gut arrangiert und schätze Menschen, die aehnlich ticken.

  7. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    So hört man das eher. Auf Schlaf, überhaupt Erholung und Natur sollte ich noch viel mehr achten.
    Ich scheine andere Menschen nur in sehr geringen Dosen zu ertragen, und das am ehesten in stiller, unaufgeregter, intimer Zweisamkeit.

  8. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So hört man das eher. Auf Schlaf, überhaupt Erholung und Natur sollte ich noch viel mehr achten.
    Ich scheine andere Menschen nur in sehr geringen Dosen zu ertragen, und das am ehesten in stiller, unaufgeregter, intimer Zweisamkeit.
    Das ist auch natürlich denke ich. Die Masse an Informationen, Lärm, Tempo und "Menschen Durchsatz" heute ist nicht vergleichbar mit der unserer Vorfahren. Dafür sind wir biologisch..zumindest nicht jeder..nicht konstruiert.

  9. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Stimmt, irgendwo habe ich gelesen: wenn man heute durch ein Einkaufszentrum geht sieht man in 15 Minuten mehr Menschen als unsere Vorfahren in ihrem ganzen Leben.
    Bei mir setzt da wohl ein archaischer Flucht- und Abwehrinstinkt ein.

  10. Inaktiver User

    AW: Me-Time contra Wunsch nach (größerem stabilem) sozialen Netzwerk

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt, irgendwo habe ich gelesen: wenn man heute durch ein Einkaufszentrum geht sieht man in 15 Minuten mehr Menschen als unsere Vorfahren in ihrem ganzen Leben.
    Bei mir setzt da wohl ein archaischer Flucht- und Abwehrinstinkt ein.
    Ja. Und ich finde, solch Empfindsamkeit sollte man nicht "abtrainieren" wollen wie hier vorgeschlagen. Es ist ja auch und ein Geschenk. Ich kann mich zum Beispiel viel mehr über kleine Sachen freuen wie ein gutes Essen, in der Sonne liegen, ein schönes Lied, ein Sauna Tag...man empfindet ja auch positives dann stärker.

    Auch glaube ich dass die Qualität der Beziehung mit der Quantität eher abnimmt. Ich habe 7 Jahre im großstädtischen Ballungsraum um Mannheim gelebt. Ich habe die Menschen dort als gehetzt, oft rücksichtslos und respektlos empfunden. Garnicht böswillig unbedingt, sondern ueberreizt, genervt und überfordert. Und habe ungute Veränderungen in der Zeit auch an mir wahrgenommen. Dann noch der Smog, der Lärm, die Umweltgifte.
    Ich war wie ein Frosch in der Wüste. Ich bin beileibe kein Einsiedler, aber diese Mischung aus seelenloser Anonymität und Ueberreizung hat meinem Sozialleben eher geschadet.

    Nun leb ich auf m Land mit guter Anbindung in 2 schöne Städte und hab hier viel schneller Anschluss gefunden, obwohl weniger Menschen da sind :-) Aber es ist persönlicher, mein Nervenkostuem ist besser (Verträglichkeit) und insgesamt läuft hier alles langsamer und damit auch achtsamer und respektvoller ab. Liegt mit Sicherheit auch an der Gegend, aber die Natur färbt auf Menschen ab, glaube ich. Nie wieder werde ich in der Großstadt leben. Höchstens arbeiten mit pendeln.

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