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10.10.2018, 11:36Inaktiver User
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
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10.10.2018, 12:14
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
Was ist schon normal? Die meisten hätten zu diesen Zeitpunkt die Schwangerschaft überhaupt noch niemanden bekannt gegeben, eben weil in den ersten 12. Wochen so viel passieren kann. Natürlich ist es schade, dass deine Freundinnen nicht so für dich da sind, wie du es jetzt brauchen würdest - aber das ist eine ziemlich persönliche Situation und ich würde da auch eher davon ausgehen, dass man sich da lieber mit dem Partner austauscht und würde mich ansonsten zurücknehmen.
Die Schwangerschaft hat ja leider nicht sehr lange gedauert - vielleicht hat das alles gar nichts mit deiner Schwangerschaft zutun, sondern einfach mit euch als Freunde? Wie war es denn davor?
Ich würde einfach davon ausgehen, dass sie Rücksicht nehmen und vielleicht auch nicht einschätzen können, wie es dir damit geht und wie sie damit umgehen sollen - meld dich einfach mal und schau, wie es läuft.Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists
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10.10.2018, 12:28
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
bisher war die kommunikation wie ich fand normal.. da gab es auch mal zeiten wo meine Freundin keine Zeit hatte und dann kam aber nach einer weile wieder eine nachricht und vorschläge zum treffen..
oder ich meldete mich etc..
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10.10.2018, 12:54
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
Ich sehe hier keine "immer kälter werdende Gesellschaft", ganz im Gegenteil.
Unterhalte dich mal mit Frauen im Rentenalter- etliche Fehlgeburten waren damals sehr häufig ( meine Schwiegermutter hatte 7, meine Mutter 3...). Darüber wurde als "passiert halt" hinweg gegangen.
ich muss sagen, als ich meine Töchter in den 90gern bekam, schrieben die Ärzte das Attest für den Arbeitgeber meist erst ab Woche 16 aus. Vorher wurde man bei Problemen einfach AU geschrieben und ich kenne auch noch den ärztlichen Rat, erst ab Woche 12 von der Schwangerschaft zu sprechen- vorher kann einfach zuviel passieren.
Mein Mutterpass beginnt auch erst ab Woche 12, habe nachgesehen.
Das ändert an deiner persönlichen Trauer nun gar nichts, aber erklärt vielleicht auch ein bisschen das Verhalten deiner Freundinnen. Sie wissen vermutlich nicht wie damit umgehen....
Hilft es vielleicht wenn du klar sagst: Hast du Zeit, ich brauche jemanden zum Reden?
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10.10.2018, 13:16
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
Dieser Aspekt ist denke ich wichtig. Freundin A hat 1 Kind, musst den weiteren Kiwu aber begraben (alter). Freundin B hat noch keines.
Mit Freundin B redete ich öfter über Ihren Kiwu und die Partnersuche.. ist alles nicht so leicht..
Freundin A hatte viel versucht für Kind 2, hatte mir vieles aber erst im Nachhinein erzählt..
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10.10.2018, 13:19
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
Ich halte eigentlich nicht soviel davon, erst ab Woche 12 von der Schwangerschaft zu erzählen- genau aus dem Grund, was ist wenn es nicht klappt, dann muss ich es alles mit mir selbst ausmachen/ muss mich verstellen und auf gute Laune machen?
Ich habe es nur den Freundinnen erzählt, welchen ich es auch dann erzählen kann, wenn es schiefgeht..
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10.10.2018, 13:20
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10.10.2018, 14:17
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10.10.2018, 14:19Inaktiver User
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10.10.2018, 15:01
AW: Fehlgeburt und keine Unterstützung durch Freundinnen??
Das ist meine tiefe Überzeugung.
Und zudem....das von mir zitierte Post der TE, bin ich die Einzige, die es merkwürdig findet, dass sie ihren Freundinnen so früh von der Schwangerschaft erzählte....nicht, damit diese sich mit ihr freuen, sondern, damit diese ihr im Fall des Falles beistehen und sie das nicht allein mit sich ausmachen muss.
Na da hoffe ich doch, dass mir demnächst keiner von seiner Schwangerschaft erzählt.



Zitieren
, dass Ihr das normal findet. Aber ich wollte ja auch raushören, ob ich überzogene Ansprüche habe..
