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  1. Inaktiver User

    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Upcycling Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung warum sich meine männlichen Freunde mit mir treffen...vllt weil sie mir was erzählen wollen, weil sie was erlebt haben und es teilen möchten, manchmal auch, weil sie gern was wissen möchten. Ist ja alles auch in Ordnung. Sonst fällt mir jetzt leider nichts ein. Ich kann ganz gut zuhören und bin empathisch- Leute wenden sich gern ratsuchend an mich. Sicher auch meine männlichen Freunde. Und ich sehe sie ja nicht sehr oft, zeitbedingt einfach nur ein paar Mal im Jahr.

    ...

    Na es ist ja nicht so dass ich den Mann nicht mögen würde, mit dem ich zusammen bin. Meist bin ich ganz doll verliebt, finde ihn einfach toll und bewundere seine Fähigkeiten- ganz normal denke ich wenn man verliebt ist. Nur frage ich mich immer warum er sich mit mir denn die Zeit vertreibt, anstatt mit einer anderen Frau, die weniger Probleme macht als ich.

    Die meisten meiner Partner waren ja auch wie gesagt gar nicht wirklich bereit für eine tiefe Beziehung, so wie ich eben auch. Ein bisschen Tür offen ist da immer.

    Und ja, ich hatte glaub ich auch schonmal einen Orgasmus mit einem Mann, aber das kommt in 10 Jahren vllt 2 mal vor. Ich kann nicht abschalten und mich entspannen, versuche auch währenddessen immer noch die Kontrolle zu behalten.
    Meiner Meinung ist das eine Kombination aus „ich dreh mir den Mann, wie er mir (nicht) gefällt“ und „ich spiele eigentlich selbst nur eine von mir ausgedachte Rolle in der Beziehung“.

    Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Diagnose: an dem Menschen hinter dem Mann an deiner Seite hast du eigentlich gar kein Interesse, bzw auch keinen Zugang. Manchmal hat man natürlich auch Pech mit den Männern, aber wenn man mehrfach hintereinander das gleiche Betiehungsproblem hat, liegt es schon auch an einem selbst.

    Ich glaube, das wirst du nur los, wenn du dich mal auf deinen Partner als Person einlässt - in den meisten Beziehungen ist der Partner doch nicht nur „der für Sex“, sondern Seelenverwandter, bester Freund, Sportskamerad und Kälte-Füße-Wärmer. Dieser Teil kommt bei dir aber irgendwie nicht vor, scheint es mir.

    Und mal ganz ehrlich - wer ist schon komplett „problem-frei“? Wenn du danach gehen würdest, würden alle Männer bei vielleicht drei Frauen auf der Welt Schlange stehen. Die durchgeknalltesten Frauen haben doch oft die fürsorglichsten und treuesten Partner, und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich da die Beziehung ausschließlich im Bett abspielt ...

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    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Upcycling Beitrag anzeigen
    Am besten gelingt mir das Abschalten mit einem Mann, mit dem ich gar nicht zusammen bin. Zb in einer Affäre. Keine Ahnung warum. Je mehr Beziehung desto schlechter der Sex.
    Vielleicht, weil es in richtung beziehung näher und "gefährlicher" für dich wird, mehr bedeutung hat vielleicht auch, wenn man sich besser kennenlernt, oder kennenlernen könnte, dann ist es besser, die kontrolle zu behalten. Da wird es dann möglicherweise wichtiger, unbedingt "eine gute figur" zu machen, in jeder hinsicht oder auch die befürchtung, wenn er mich ganz kennenlernt, so wie ich wirklich bin, dann mag er mich nicht mehr - oder etwas anderes in der art.

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  3. Inaktiver User

    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Upcycling Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung warum sich meine männlichen Freunde mit mir treffen...vllt weil sie mir was erzählen wollen, weil sie was erlebt haben und es teilen möchten, manchmal auch, weil sie gern was wissen möchten.
    Andere Frage: Warum treffen sich deine Freundinnen mit dir?


    Ich kann ganz gut zuhören und bin empathisch- Leute wenden sich gern ratsuchend an mich. Sicher auch meine männlichen Freunde.
    Das wär doch schon mal was. Scheint, dass du ein recht netter Mensch bist? Könnte das ein Grund sein, Zeit mit dir verbringen zu wollen? Hast du gar noch mehr positive Eigenschaften?

    Das ist aber ein generelles und anderes Problem- Zeit finden um Freundschaften zu pflegen. Aber das kennt sicher jeder ein bisschen.
    Ich traf gestern eine liebe Freundin, die ich seit der Grundschule kenne. Wir schaffen das bloß alle 1-2 Jahre, das macht aber nix. Es kommt auf die Qualität an nicht auf die Quantität der Treffen.

    Na es ist ja nicht so dass ich den Mann nicht mögen würde, mit dem ich zusammen bin. Meist bin ich ganz doll verliebt, finde ihn einfach toll und bewundere seine Fähigkeiten- ganz normal denke ich wenn man verliebt ist.
    Ja, so weit - so normal.

    Nur frage ich mich immer warum er sich mit mir denn die Zeit vertreibt, anstatt mit einer anderen Frau, die weniger Probleme macht als ich.
    Ich hätte da eine wilde Theorie: Vielleicht geht es ja dem Mann mit dir genauso wie Dir mit ihm?

    Die meisten meiner Partner waren ja auch wie gesagt gar nicht wirklich bereit für eine tiefe Beziehung, so wie ich eben auch. Ein bisschen Tür offen ist da immer.
    Die Liebe ist ein Kind der Freiheit. Dass da offene Türen sind, ist ja erstmal gar nicht schlimm. Im Gegenteil. Schlimmer wäre es doch, wenn du und/oder er in Ketten aneinander gefesselt wären, oder? Die Frage stellt sich im Verlauf dann wahrscheinlich eher so: „Wie gern bleibe ich und gehe eben nicht durch diese Tür?“
    Und das hat viel damit zu tun: Wie sehr kannst du dich einlassen, vertrauen?

    Und ja, ich hatte glaub ich auch schonmal einen Orgasmus mit einem Mann, aber das kommt in 10 Jahren vllt 2 mal vor. Ich kann nicht abschalten und mich entspannen, versuche auch währenddessen immer noch die Kontrolle zu behalten. Am besten gelingt mir das Abschalten mit einem Mann, mit dem ich gar nicht zusammen bin. Zb in einer Affäre. Keine Ahnung warum. Je mehr Beziehung desto schlechter der Sex.
    Genau wegen des Einlassens, des Vertrauenkönnens ist der Sex wohl bei dir so wie er nunmal bisher war - eher Pflichtprogramm. Oder täusche ich mich?

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    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    @ Kara: meine längste Beziehung ging schon ein paar Jahre und klar, ich habe meinen Partner dann schon gekannt, mit allen Höhen und Tiefen. Zwar nicht als Seelenverwandter, aber der Begriff an sich ist mir schon fremd, also das muss ein Mann gar nicht mit mir teilen, jeder wie er das mag.

    Nur habe ich das Gefühl, dass je älter ich werde, es mir immer schwerer fällt.
    Und mich interessiert mein Gegenüber brennend: ich will alles von ihm wissen, alles was ihn bewegt, was er liebt, was er nicht mag und so weiter. Ich kann nicht sagen dass ich oberflächliche Kontakte habe. Lieber habe ich gar keine, weil es mich so anstrengt. Ich kann mich ganz schlecht abgrenzen.


    @arabeske: ja das vermute ich auch. Ich habe dann oft das Gefühl dass mir etwas fehlt in der Beziehung, und das Loch wird dann immer größer, je länger die Beziehung geht.

    @ tt333: Meine Freundinnen treffen sich mit mir, weil wir vieles teilen und ich gern zuhöre, wenn sie berichten. Viele haben ein spannendes Arbeitsleben oder auch Probleme. Manchmal diskutieren wir aber auch über was ganz unabhängiges, zB über das Weltall oder kuriose Begebenheiten. Wir reden sehr viel und es ist sehr bereichernd- jede kann etwas einbringen und wir helfen uns, Probelem zu verstehen und zu überwinden. Das zeichnet meine Freundschaften aus.

    Ich schrieb es eben schon, früher fiel mir das "Einlassen" leichter. Seit meiner letzten Erfahrung habe ich einfach den Mut verloren, es nochmal zu versuchen. Es kostet soviel Kraft und ich weiß nicht ob ich es nochmal aushalte, wenn alles vor den Baum geht. Manch einer kann das recht gut verkraften, mir fällt es schwer. Vielleicht weil ich mich auch zu sehr einlasse. Der Mensch in meiner Beziehung wird dann schnell ein Fokus, und ich habe keine Ahnung wie ich eine Balance gestalten soll zwischen Nähe und Freiheit. Also wähle ich entweder das eine oder andere. Beides zusammen scheint mir kaum denkbar.

  5. Inaktiver User

    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Wenn Freunde sich so gerne ratsuchend und mit Problemen an Dich wenden, lässt Du Dich gerne als Kummerkastentante benutzen.
    Ob das so gesund ist für Dich selber, sei der dahin gestellt.
    Das reicht von Helfersydrom bis zur Suche nach Problemen Anderer, um von seinen eigenen abzulenken...und Alles dazwischen.

    Wichtiger ist es aber, sich selber zu sehen...es wollen und können..

  6. Inaktiver User

    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Upcycling Beitrag anzeigen
    Ich habe dann oft das Gefühl dass mir etwas fehlt in der Beziehung, und das Loch wird dann immer größer, je länger die Beziehung geht.
    Kannst du benennen, WAS dir dann konkret fehlt?
    Ich schrieb es eben schon, früher fiel mir das "Einlassen" leichter. Seit meiner letzten Erfahrung habe ich einfach den Mut verloren, es nochmal zu versuchen.
    Könnte es sein, dass du schlicht noch Liebeskummer und Herzeleid hast? Wie lange ist denn diese Erfahrung her?

    Es kostet soviel Kraft und ich weiß nicht ob ich es nochmal aushalte, wenn alles vor den Baum geht. Manch einer kann das recht gut verkraften, mir fällt es schwer.
    Ich glaube, gebrochene Herzen mag niemand. Und leicht ist sowas für keinen. Der Gedanke, sich einzuigeln und gar niemanden jemals wieder an sich heranzulassen, der ist in so einer Situation durchaus normal.

    Vielleicht weil ich mich auch zu sehr einlasse. Der Mensch in meiner Beziehung wird dann schnell ein Fokus, und ich habe keine Ahnung wie ich eine Balance gestalten soll zwischen Nähe und Freiheit. Also wähle ich entweder das eine oder andere. Beides zusammen scheint mir kaum denkbar.
    Verlierst du dich selbst in einer Beziehung? Wie bist du wirklich?

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    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Freunde sich so gerne ratsuchend und mit Problemen an Dich wenden, lässt Du Dich gerne als Kummerkastentante benutzen.
    Ob das so gesund ist für Dich selber, sei der dahin gestellt.
    Das reicht von Helfersydrom bis zur Suche nach Problemen Anderer, um von seinen eigenen abzulenken...und Alles dazwischen.

    Wichtiger ist es aber, sich selber zu sehen...es wollen und können..
    Das ist mir schon bewusst. Mir ist klar, dass Freunde gern dann kommen, wenn sie etwas brauchen und suchen. Ich habe dem aber schon einen Riegel vorgeschoben und lege mittlerweile mehr Wert auf eine Augenhöhe. Früher war das richtig schlimm, da lies ich mich richtig ausnutzen.
    Heute ist es besser, von einem Helfersyndrom würde ich nicht reden. Es nervt mich nämlich recht schnell wenn ich merke es wird einseitig, kann aber schlecht nein sagen generell. Meist ghoste ich dann solche Leute und lass den Kontakt einschlafen. Meine besten Freunde habe ich aber seit mehr als 20 Jahren. Da ist man gegenseitig füreinander da. Eine Schieflage ist nicht zu erkennen.
    Aber alles in allem habe ich einfach kaum Zeit für Freunde. Meine Kontakte erstrecken sich über Komillitonen und Arbeitskollegen und Familienmitglieder. Für mich selbst und Freunde bleibt einfach kaum Zeit.

    @TT333:
    Liebeskummer würde ich es nicht direkt nennen. Es ist halt so, dass ich vieles gar nicht verarbeiten kann oder vergessen kann. Ich denke dann jeder Mann könnte so drauf sein wie mein Ex, es fällt mir schwer zu vertrauen.
    Das ist auch das was mich so anstrengt, mich intensiv mit jemanden zu befassen. Vielleicht ist auch einfach nicht die richtige Zeit dafür. Ich bin immer so gestrsst und gehetzt und dauermüde, dass ich gar nicht weiß wie ich das auch noch bewerkstelligen soll.
    Aber ja, du hast Recht, vergessen habe ich das nicht. All meine Exfreunde habe ich mit einem großem TamTam verlassen, einer stalkte mich, der andere kam immer wieder an, es ging on und off (da war ich noch 12 Jahre jünger) und ich weiß einfach nicht wie man das vergessen soll. Es waren ja durchweg mehr einseitige Geschichten und irgendwie habe ich mich immer sehr dem Mann nach ausgerichtet.
    Wie ich wirklich bin kann ich jetzt schlecht beschreiben. Alleine komme ich sehr gut klar, aber sobald jemand noch mit dabei ist wird es schon schwer. Ich mache zuviele Kompromisse für andere und kann nicht wirklich für mich einstehen, weil ich immer denke, die Liebe ist an Pflichterfüllung gekoppelt. Keine Leistung, keine Liebe. So ist das.

    Zur Frage was mir fehlt: mir fehlt in Beziehungen oft ein Gefühl der Geborgenheit. Das ist bisher noch in keiner Beziehung entstanden.

  8. Inaktiver User

    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Upcycling Beitrag anzeigen
    Ich mache zuviele Kompromisse für andere und kann nicht wirklich für mich einstehen, weil ich immer denke, die Liebe ist an Pflichterfüllung gekoppelt. Keine Leistung, keine Liebe. So ist das.

    Zur Frage was mir fehlt: mir fehlt in Beziehungen oft ein Gefühl der Geborgenheit. Das ist bisher noch in keiner Beziehung entstanden.
    Angesichts Deiner Feststellung ein Teufelskreislauf.
    Liebe hat nichts mit Pflichterfüllung zu tun.
    Bleibt Deine Haltung so, wirst Du das ersehnte Gefühl nicht erreichen.
    Du blockiert es so für Dich.

    Einen Kompromiss gibt es nicht.

    Nehmen und Geben im Emotionalen Bereich ist eine grundsätzlich freiwillige Entscheidung, weil jeder es für sich und zusammen mit dem Partner gerne macht.

    Entsteht dann ein Gefühl des Gezwungenwerdens, wie der Gedanke Pflichterfüllung, ist die emotionale positive Verbindung nicht mehr existent.

  9. Inaktiver User

    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Zitat Zitat von Upcycling Beitrag anzeigen
    Liebeskummer würde ich es nicht direkt nennen. Es ist halt so, dass ich vieles gar nicht verarbeiten kann oder vergessen kann.
    Manche Dinge brauchen einfach solange wie sie brauchen. Hab Geduld mit dir

    Ich denke dann jeder Mann könnte so drauf sein wie mein Ex, es fällt mir schwer zu vertrauen.
    Dein Kopf weiß ja schon Bescheid. Deine Seele und dein Herz werden das auch noch verstehen und begreifen.

    Das ist auch das was mich so anstrengt, mich intensiv mit jemanden zu befassen. Vielleicht ist auch einfach nicht die richtige Zeit dafür. Ich bin immer so gestrsst und gehetzt und dauermüde, dass ich gar nicht weiß wie ich das auch noch bewerkstelligen soll.
    Dann ist es wahrscheinlich wirklich nicht die beste Zeit, dich in was Neues zu stürzen? Was ist eigentlich aus dem netten Mann mit dem Kaffee geworden? Und lässt sich dein Leben absehbar „ent-stressen“?

    Aber ja, du hast Recht, vergessen habe ich das nicht. All meine Exfreunde habe ich mit einem großem TamTam verlassen, einer stalkte mich, der andere kam immer wieder an, es ging on und off (da war ich noch 12 Jahre jünger) und ich weiß einfach nicht wie man das vergessen soll. Es waren ja durchweg mehr einseitige Geschichten und irgendwie habe ich mich immer sehr dem Mann nach ausgerichtet.
    Und in den Zeiten in denen du Single warst, da warst du ja kein halber Mensch, oder? Fehlte Dir da wirklich was? Oder war das nur in deinem Kopf „man muss“ einen Partner haben, sonst - ja was eigentlich?

    Wie ich wirklich bin kann ich jetzt schlecht beschreiben. Alleine komme ich sehr gut klar, aber sobald jemand noch mit dabei ist wird es schon schwer. Ich mache zuviele Kompromisse für andere und kann nicht wirklich für mich einstehen, weil ich immer denke, die Liebe ist an Pflichterfüllung gekoppelt. Keine Leistung, keine Liebe. So ist das.
    Liebe ist das komplette Gegenteil von Pflichterfüllung. Wahre Liebe ist das freiwilligste und schönste, was es gibt und was man geben kann. Wenn es Pflicht ist, ist es keine Liebe. Meine Meinung.

    Zur Frage was mir fehlt: mir fehlt in Beziehungen oft ein Gefühl der Geborgenheit. Das ist bisher noch in keiner Beziehung entstanden.
    Gab es als Kind einen Ort oder einen Menschen, wo du dich geborgen gefühlt hast? Wo dir nichts passieren konnte? Wo du sicher warst?

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    AW: Männer kennenlernen kein Problem- aber alles weitere unmöglich?

    Mir ist bewusst, dass Liebe etwas freiwilliges ist und dass man da nix für machen muss- eigentlich. Mein Gefühl ist aber ein anderes. Ich habe oft das Gefühl in Beziehungen, dass ich sehr wohl was leisten und bringen muss, nämlich irgendwie Freude und Spaß und auch Erfüllung. Mein erster Freund hat mich immer ignoriert und nicht mehr mit mir gesprochen, wenn ich etwas falsch gemacht habe. Er war der Meinung, er müsse mich erziehen. Da war ich halt sehr jung und dachte, ok, dann wird das jetzt halt so sein.

    Meinen anderen Freunden war ich auch nie gut genug. Ich musste immer so oder so sein um akzeptiert zu werden. Mir ist rational klar dass das dann keine Liebe ist aber ich hielt es eben dafür. Es fühlte sich so an. Ich habe mich total selbst aufgegeben nur um dem Mann alles recht zu machen. Nur dann fühlte ich mich gut. Was ich will und brauche wusste ich nicht.

    @TT333:

    Ich bin als Single gar nicht unglücklich. Ich mag es mich zurückziehen zu können und zu tun und zu lassen wie ich es mag. Das einzige was mir halt fehlt ist ein Partner für Unternehmungen, Reisen, Abends mal zusammensitzen, sowas wäre schön.

    Und nein in meiner Kindheit gab es einen solchen Ort nicht. Ich hatte nie eine Vertrauensperson, meine Eltern waren gewalttätig. Später nahm mich ein Freund der Familie an, aber als ich anfing ihm zu vertrauen fing er an an mir herumzufummeln und mich zu missbrauchen. Ich habe gelernt dass es besser ist niemandem zu trauen denn man weiß halt nicht ob nicht doch noch was da rumkommt, was am Ende in eine Katastrophe führt. Auch ist mir klar, dass das wiederum unfair ist und mich selber blockiert. Ich würde das auch gern ändern und zahlreiche Therapien haben an der massiven Angst nichts ändern können- ich bin und bleibe vorsichtig. Und diese Gefühl der Geborgenheit kann folglich nie entstehen, weil ich es nicht zulassen kann. Diesen Schritt zum Vertrauen ist für mich ein schier unüberwindbarer.

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