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  1. Inaktiver User

    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich habe solche Dinge, und ja, einige davon kann ich nur einem Liebespartner erzählen.
    Das kann ich für mich nicht nachvollziehen, was das sein soll was ich nicht auch oder sogar eher mit einer Freundin teilen würde.

    Für mich wär das viel eher denkbar, schließlich kenn ich meine engsten Freundinnen inzwischen 45 oder 50 Jahre.

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    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sind alles unterschiedliche Arten sich zu erfahren, ich würde da keine als intensiver oder wertvoller werten wollen.
    Natürlich nicht, das sind eben nur verschiedene Erfahrungen.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  3. Inaktiver User

    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht, das sind eben nur verschiedene Erfahrungen.
    Darauf wollte ich hinaus.

    Wie gesagt, das kann in einer Beziehung schon stattfinden, dass man sich dadurch entwickelt - aber genauso gut kann ein Paarleben der Entwicklung einer Beziehung zu sich selbst im Weg stehen.

    Ich würd das daher gar nicht so an der Lebensform festmachen, es gibt Leute, die reflektieren und sich weiterentwickeln, und andere tut das nicht. Egal ob mit oder ohne Partner.

  4. Inaktiver User

    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    NicNacNoc

    gegen Bewertungen ist nicht das Geringste einzuwenden. Es schadet nie, jemanden zu haben, der mir auch mal sagt "das war jetzt aber eine wirklich blöde Idee, die du da hattest".
    Stimmt, hast du recht. Solange das in einer angemessenen Form geschieht.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Und was Änderungen betrifft... ist ja gut so, ich mag es, herausgefordert zu werden, und auch in Richtungen, auf die ich selbst nicht unbedingt komme.
    Kann ich auch nachvollziehen. Es kommt für mich aber auch darauf an, wie etwas zur Sprache gebracht wird und mit welcher Intention. Gerade der "Mist", von dem wir hier sprechen, ist ja oft der Anteil, der einem sowieso selbst unangenehm ist. Da wäre die Herausforderung erst einmal, das überhaupt anzusehen und zu akzeptieren.
    Etwas anderes ist es, konkret etwas zu ändern. Wenn man schon an dem Punkt ist, änderungsbereit zu sein, ist es mega-spannend, sich darüber auszutauschen, wie der Partner das sieht, was ihm dazu einfällt.

    Und wie immer: Der Ton macht die Musik. Die meisten, die mich ansatzweise kennen, wissen, dass man seltenst mit dem Zaunpfahl winken muss, ich reagiere auch schon auf weniger demonstrative Ansagen. Ein "Da warst du aber etwas drüber" (wie es hier oft ausgedrückt wird) reicht mir, um nachdenklich zu werden. Es muss kein "Du bist ja völlig verrückt geworden!" sein.

    @ Mary, wunderbar ausgedrückt! Es ist zwar wunderbar, wenn es enge Freunde gibt, die man auch in seine "inneren Kreise" vorlassen kann (das Vertrauen dazu hätte ich bei meinem Freundeskreis maximal zu 2-3 Menschen), aber es gibt einen Bereich, da kommt eben nur mein Mann hin. Und einen "Inner Circle", der verschlossen bleibt. Ist etwas OT, aber wäre das deiner Meinung nach ein Bereich, der in einer Therapie "aufgeschlossen" werden kann?

  5. gesperrt

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    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann ich für mich nicht nachvollziehen, was das sein soll was ich nicht auch oder sogar eher mit einer Freundin teilen würde.
    ich bin Männern näher als Frauen. Auch was Freundschaften betrifft. es gibt keine besseren "beste Freundinnen" als aaktuelle wie auch verflossene Liebhaber.

    Für mich wär das viel eher denkbar, schließlich kenn ich meine engsten Freundinnen inzwischen 45 oder 50 Jahre.
    diese Art Freundinnen habe ich nicht.

    gruss, barbara

  6. gesperrt

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    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gerade der "Mist", von dem wir hier sprechen, ist ja oft der Anteil, der einem sowieso selbst unangenehm ist. Da wäre die Herausforderung erst einmal, das überhaupt anzusehen und zu akzeptieren.
    ja eben - und mit wem könnte ich das besser machen, als dem Menschen, der mir sowieso der liebste und nächste ist? von dem ich weiss, dass er nicht schreiend davon rennt, weil auch auch mal DIESE Seite von mir zu sehen kriegt?

    gruss, barbara

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    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich bin Männern näher als Frauen. Auch was Freundschaften betrifft. es gibt keine besseren "beste Freundinnen" als aaktuelle wie auch verflossene Liebhaber.

    diese Art Freundinnen habe ich nicht.

    gruss, barbara
    Das geht mir eigentlich ähnlich, wobei ich das Meiste sowieso gut mit mir selbst ausmachen kann. Austausch ist für mich ein Sahnehäubchen. Aber mit dem richtigen Partner kann das eine sehr große Tiefe bekommen.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  8. Inaktiver User

    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich will diesen Mist weg haben, nicht nur "aus den Augen, aus dem Sinn", sondern tatsächlich weg, geputzt, entsorgt. So wie die gute Hausfrau es halt im Haushalt hält.

    und das geht nun mal am besten mit einem Partner, der dies für seinen alten Mist auch will und tut.

    Interessanterweise ist es ja oft leichter, andern beim Putzen zu helfen, als für sich selbst zu putzen.
    In meinem Leben habe ich gottlob nix unter den Teppich gekehrt.
    Alles ordnungsgemäß abge- und verarbeitet und abgehakt. Reiner Tisch.

    Und ja, ich gehöre nicht zu den Menschen, die über den Partner alles wissen, geschweige denn teilen wollen.

    Es gibt vielleicht mal nen Joke aus der Vergangenheit, aber da ist nix, über was ich heute noch grübele oder jemanden "brauche", um mich daran noch einmal abzuarbeiten.

    Im Gegenzug habe ich es nicht gern, wenn man mir nach xy Wochen/Monaten oder vielleicht gar Jahren offeriert, dass es da noch etwas gibt, was ihn "umtreibt" und das ich mir nun unbedingt anhören müsse, damit ich helfe bei der Bewältigung von was-weiß-ich.

    Meine Neugier hält sich generell arg in Grenzen.

    Wer mir was erzählt, tut's und wer nicht, der nicht.

  9. Inaktiver User

    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja eben - und mit wem könnte ich das besser machen, als dem Menschen, der mir sowieso der liebste und nächste ist? von dem ich weiss, dass er nicht schreiend davon rennt, weil auch auch mal DIESE Seite von mir zu sehen kriegt?
    Hmmm, ich habe mich wohl nicht deutlich ausgedrückt: derselben Meinung bin ich auch. Allerdings scheint das nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit zu sein, wenn man sich hier mal durch die Foren liest (okay, klar, hier melden sich natürlich in erster Linie diejenigen, die gerade Schwierigkeiten haben, aber auch da liest man oft von langjährigen Vorgeschichten). Und auch ich habe das bei weitem nicht in jeder Beziehung erlebt. Dass ich es überhaupt in der Intensität in einer Beziehung erfahren konnte, hat ja mit dazu beigetragen, dass ich mir eine Ehe mit meinem Partner überhaupt vorstellen konnte.
    Aber ich (du anscheinend ja auch) habe es auch schon anders erlebt - dass ein solches Öffnen gar nicht möglich war oder eben die Gefahr bestand, dass damit eben nicht respektvoll umgegangen wird. Will sagen: Es ist schon eine langfristige Vertrauensbildung nötig, damit diese Ebene überhaupt ins Spiel kommt. Zumindest für mich.

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Warum eine Beziehung führen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist schon eine langfristige Vertrauensbildung nötig, damit diese Ebene überhaupt ins Spiel kommt. Zumindest für mich.
    aus der Weisheit meines hohen Alters nehm ich mir nun auch ein paar Monate Zeit für sowas, früher neigte ich dazu, mit der Tür ins Haus zu fallen.

    Wobei es wirklich selten ist, dass es Leute gibt, die überhaupt bereit sind, an diese Orte zu gehen. Die allermeisten sind es nicht.

    gruss, barbara

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