Das ist wohl auch der aktuelle Stand der Forschung. Große Veränderungen sind dennoch möglich, im Rahmen großer äußerer Veränderungen, die ja oft persönliche Krisen verursachen. Michael Mary beschreibt das ganz verständlich. Ich erlebe es auch so. Das ist allerdings weitab von der hippen Selbstoptimierung. Wenn aber sonst nix brennt, finde ich es vom Ansatz gut, aktiv Verbesserungen anzustreben. Da geht schon was. Und in Abständen tatsächlich zu überlegen, was hätte man denn anders machen können, um die Zukunft zu gestalten.
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27.08.2018, 13:12
AW: Der "mein größter Fehler" - Thread
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27.08.2018, 13:20Inaktiver User
AW: Der "mein größter Fehler" - Thread
Ich muss erst einmal herausfinden, ob das Grundeinstellung ist oder Prägung (die aufzubrechen schwer genug ist). Meine Eltern waren/sind der Welt gegenüber sehr misstrauisch eingestellt und vermuten überall erst mal Schlimmes, vor allem, was Veränderungen betrifft. Schon das Ausprobieren eines neuen Kochrezeptes wird als "Risiko" gesehen. Das habe ich natürlich erst übernommen, bin aber trotzdem andere Wege gegangen (vom Elternhaus ausgezogen, statt vor Ort zu studieren; bin das "Risiko" eingegangen, in Freundschaften auch mal Probleme anzusprechen u.a.m.) und habe zunehmend die Erfahrung gemacht, dass nicht alles so schrecklich schlimm ist.
Im Gegenteil: peu a peu kristallisierte sich heraus, dass meine Neugierde und damit meine Offenheit ein gutes Stück Glück in sich birgt und ich daher guten Grund habe, alte Prägungen nicht mein Leben bestimmen zu lassen. Ist aber schwer genug, denn trotzdem steckt da noch ein Stück Elternhaus in mir drin.
Ich bin durchaus der Meinung, dass man sich nicht ausschließlich auf die Stärken konzentrieren sollte - zumindest, wenn einem die Schwächen regelmäßig behindern und hemmen. Dann lohnt es sich u.U. sehr, die Herkulesaufgabe auf sich zu nehmen und zumindest in Ansätzen etwas zu verändern.
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27.08.2018, 21:04Inaktiver User
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27.08.2018, 22:08Inaktiver User
AW: Der "mein größter Fehler" - Thread
Diese vermeintlich lockeren Sprüche klingen schon sehr verkrampft ... immer, wenn du dich schon an das Problem annäherst, "rettest" du dich in so einen Satz. Da wirst du deine Probleme, die du ja ganz offensichtlich hast, sonst hättest du den Thread wohl nicht aufgemacht, jedenfalls nicht lösen.
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27.08.2018, 22:30
AW: Der "mein größter Fehler" - Thread
Das nicht, aber grosse Änderungen sind durchaus möglich. Geduldig und beharrlich ein Detail nach dem andern verbessern, macht langfristig grosse Unterschiede.
Und da kann es durchaus irgendwann auch zu grösseren Verschiebungen, Änderungen von Lebensmustern kommen.
ich bin ein anderer Mensch als noch vor zwei Jahren und sehr viel anders als vor zehn Jahren, oder zwanzig Jahren.
gruss, barbara
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27.08.2018, 22:31
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27.08.2018, 23:34Inaktiver User
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gesperrt
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28.08.2018, 06:28
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28.08.2018, 07:57Inaktiver User
AW: Der "mein größter Fehler" - Thread
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06.09.2018, 19:44Inaktiver User
AW: Der "mein größter Fehler" - Thread
Kann man mit steigendem Alter nicht gerade das Gute und das Schlechte mehr differenzieren?
Ich merke schon, dass ich bei manchen Dingen mehr Abstand gewonnen habe.



Zitieren
- das wird sich beim Marathon in sechs Wochen zeigen 😬. Im Training ist es so lala. Grundsätzlich wird das Knie die Strecke schon durchhalten, aber möglicherweise nicht die Pace, die ich geplant habe. Wir werden sehen.

