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  1. Registriert seit
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    AW: Partner als Vaterersatz

    Vielleicht war der Mann auch nur so geduldig mit dir, weil es ihm gefallen hat, sich als dein Mentor aufzuspielen? Hätte er weniger Geduld gehabt oder hättest du schneller "gelernt", hätte er seine Macht über dich verloren.

    Er ist der Betonklotz, der dich am Schwimmen hindert. Der Klotz, den du loswerden musst.

  2. Moderation
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    AW: Partner als Vaterersatz

    weissersand, warum ist es wichtig für dich, daß jemand versteht, wie du dich fühlst?
    Gefühle präzise mitteilen zu können ist eine Leistung in Sachen Kommunikation, aber letzten Endes gilt immer "man steckt nicht drin". Niemand anders lebt in deiner Haut.

    Es ist klar, man will verstanden werden, aber wenn das zu zentral wird (ich weiß nicht, ob es das wird, aber so als Gedanke) lenkt man sich leicht mit dem Unmöglichen vom Möglichen ab, und wird leichte Beute für Leute, die sehr verständnisvoll auftreten, und vielleicht nur Jasager sind.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  3. Registriert seit
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    AW: Partner als Vaterersatz

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Vielleicht war der Mann auch nur so geduldig mit dir, weil es ihm gefallen hat, sich als dein Mentor aufzuspielen? Hätte er weniger Geduld gehabt oder hättest du schneller "gelernt", hätte er seine Macht über dich verloren.

    Er ist der Betonklotz, der dich am Schwimmen hindert. Der Klotz, den du loswerden musst.
    Das stimmt wohl, dass er der Betonklotz ist, der mich nun hindert. Ich habe aus lauter Verzweiflung heraus seine Ex angeschrieben, mit der er jahrelang zusammen war. Sie hat mir gesagt, dass er zu ihr immer freundlich war und sie unterstützt hat und sie durch ihn selbstbewusst geworden ist. Ich versteh das alles nicht.


  4. Registriert seit
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    AW: Partner als Vaterersatz

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    weissersand, warum ist es wichtig für dich, daß jemand versteht, wie du dich fühlst?
    Gefühle präzise mitteilen zu können ist eine Leistung in Sachen Kommunikation, aber letzten Endes gilt immer "man steckt nicht drin". Niemand anders lebt in deiner Haut.

    Es ist klar, man will verstanden werden, aber wenn das zu zentral wird (ich weiß nicht, ob es das wird, aber so als Gedanke) lenkt man sich leicht mit dem Unmöglichen vom Möglichen ab, und wird leichte Beute für Leute, die sehr verständnisvoll auftreten, und vielleicht nur Jasager sind.

    Weil ich mich fühle, als würde ich meinen Verstand verlieren und paranoid werden. Ich denke zB, dass ich der Person vertrauen kann und sie mir helfen will, aber dann im Endeffekt, dass er mich ausnutzen und Macht demonstrieren wollte.

    Das ich nicht weiß, was Realität ist, macht mich schier verrückt.


  5. Registriert seit
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    AW: Partner als Vaterersatz

    Du weißt nicht, was Realität ist? Meiner Meinung nach gibt es letztlich keine objektive Realität, sondern nur die subjektive. Jeder Mensch erlebt seine eigene Realität. Vielleicht musst du deine eigene herausfinden. Und das wirklich erstmal allein und ohne den Einfluss anderer Leute. Auch von der Ex lässt du dich doch irgendwo beeinflussen. Du hast eben andere Erfahrungen mit dem Typen gemacht als sie - sind deine Erfahrungen denn weniger wahr als ihre, nur weil sie angeblich das Gegenteil erlebt hat? Fakt ist, dass dein Selbstbewusstsein zerstört und nicht aufgebaut wurde. Egal, wie sie das damals erlebt hat.

  6. Moderation
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    AW: Partner als Vaterersatz

    Zitat Zitat von weissersand Beitrag anzeigen
    Das ich nicht weiß, was Realität ist, macht mich schier verrückt.
    Jeder muß mit der Ungewißheit leben. Niemand kann dir sagen, was genau Sache ist. Nicht mal der Mann, der es gemacht hat. Wie der Spruch geht, "Zwischen Mann und Frau gibt es immer vier Wahrheiten, ihre Wahrheit, seine Wahrheit, die Wahrheit von außen gesehen, und das, was wirklich passiert ist."

    Das geht absolut jedem Menschen so. Wenn du Gewißheit hättest, wärest du eine Freak der Natur, ein Gedankenleser, allwissend, oder eine Göttin.

    Die Realität ist, aus meiner Sicht:
    - Die Beziehung hat nicht funktioniert.
    - Das hat wehgetan
    - Eine Weile lang war's aber gut.
    - Du willst nächtes Mal mehr Gutes und weniger Wehtun und weißt nicht, wie du das erreichst.

    Und meiner Meinung nach ist das Sinnvolle dort nicht, sich zu versuchen, von außen zu sehen, oder eine objektive Wahrheit zu ermitteln, sondern zu lernen, sich von Innen zu sehen. "Wie fühle ich mich jetzt?" und das in Relation zu den eigenen Möglichkeiten, der Erfahrung mit Selbst und Welt zu setzen. "Will ich das? Wenn nein, was kann ich tun um es besser zu machen?" Und dadurch auch die Erfahrung sammeln, selbstbestimmt zu handeln.

    Du gewinnst Sicherheit nicht, indem du jedem Menschen in den Grund seiner Seele schaust und ihn besser kennst als er sich selbst, sondern indem du weißt, was du bereit bist zu geben und was nicht, und weißt, daß du Grenzen hast und wie du sie mitteilst und nötigenfalls verteidigst. Wenn du Seiltanzen lernen willst, mußt du nicht Seile studieren, sondern Positionen im Raum.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
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