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Thema: Partner als Vaterersatz
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18.08.2018, 13:49Inaktiver User
AW: Partner als Vaterersatz
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18.08.2018, 13:55
AW: Partner als Vaterersatz
Zufällig übers Internet. Er hat schon aus meinem Beitrag gemerkt, dass ich psychisch nicht stabil bin und hat sich ständig als mein Coach aufgespielt. Ich habe ihm vertraut und gedacht, er will mir helfen. Aber vielleicht hat er in mir nur eine leichte Beute gesehen?
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18.08.2018, 13:58Inaktiver User
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18.08.2018, 14:10
AW: Partner als Vaterersatz
Er meinte, er habe ein "Helfersyndrom" und wir haben uns auch gut verstanden. Ich dachte irgendwann, wir verstehen uns richtig gut und liegen auf einer Wellenlänge und daher habe ich nicht mehr über seine eigentlichen Beweggründe nachgedacht. Er meinte auch, dass er über seine Ex-Partnerinnen hinweg ist, hat aber dann oft über seine Ex geredet.
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18.08.2018, 14:15Inaktiver User
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18.08.2018, 14:56
AW: Partner als Vaterersatz
Selbst wenn er wirklich ein Helfersyndrom haben sollte - Finger weg, die Leute sind psychisch schwer angeschlagen!

Ich tippe eher auf massives Rechthaber-Syndrom (haben die Helfer natürlich auch in irgendeiner Form - man will sich ja stark fühlen, wenn man dem Schwächeren hilft). Unter dem Deckmäntelchen der Hilfsbereitschaft lässt sich natürlich vortrefflichst viel Negatives verstecken.Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.
Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!
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18.08.2018, 14:58
AW: Partner als Vaterersatz
Er hat in mir den Gedanken eingepflanzt, nicht "gut genug" zu sein. Anfangs tat er aber noch so, als wäre ich wundervoll etc. Aber er ist ein sehr leistungsorientierter und akkurater Mensch. Ich merke, dass ich ihm noch immer "gefallen" will und dass ich mich sehr stark anstrengen will, um ihn irgendwann zu beeindrucken. Er hat mein Ego runtergefahren und ich strebe immer noch danach, dass er mir irgendwann seinen Respekt schenkt. Obwohl wir keinen Kontakt haben. Ich bin gespannt, was der Therapeut dazu sagt, aber ich wollte das alles mal loswerden.
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18.08.2018, 15:09
AW: Partner als Vaterersatz
Ich habe dir noch ein paar Details per PN geschickt. Aber öffentlich kann ich schon mal schreiben, dass ich ihm gegenüber Schuldgefühle hatte. Ich habe ihm geschrieben, dass ich auch gerne für ihn da gewesen wäre, wenn es ihm mal schlecht ginge / er sich traurig/verzweifelt gefühlt hat.
Daraufhin meinte er allen Ernstes "Solche Momente gibt es bei mir kaum." Ich habe ihn immer für seinen klaren Verstand und seine Rationalität bewundert, aber es scheint mir so, als ob ihm das Emotionale irgendwie fehlt?
Vom Umfeld höre ich "Männer sind so" und dass sie einfach weniger emotional sind.
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19.08.2018, 20:50
AW: Partner als Vaterersatz
Besser ist das. Social Media und Nachrichten belasten das emotionale Konto. Je schlechter einem geht, desto mehr ähnelt es dem Grübeln, nur daß es nicht mal sebstbestimmtes Grübeln ist, sondern immer wieder von außen angestupst wird.
Wenn man es sich nicht leisten kann, Zeit, Energie und gute Laune im digitalen Orkus zu versenken, sollte man es nicht tun. Oder lieber Katzenbilder angucken.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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20.08.2018, 18:16
AW: Partner als Vaterersatz
Ich dachte, ich komme los von ihm, aber ich falle immer wieder in alte Muster zurück. Ich bin mir sehr sehr sicher, Borderlinerin zu sein. Ich habe mir den alten Chat durchgelesen, auf der Suche nach Antworten. Das mag ein Fehler gewesen sein, aber in dem Moment brauchte ich es einfach. Ich wollte wissen, ob ich benutzt wurde. Ich wollte wissen, was real ist und was mir mein Geist vorgespielt hat. Ich muss sagen: Er war sehr geduldig mit mir und wollte mir helfen. Aber im Endeffekt ist alles gekippt. Ich will darüber hinwegkommen, es ist sehr sehr intensiv für mich. Ich bin extrem emotional (aufgewühlt). Niemand versteht mich. Alle sagen mir, ich soll endlich abschließen und mich nicht so haben. Aber niemand versteht, wie ich mich fühle. Ich kann mich nicht konzentrieren. Nachts habe ich Albträume. Es fühlt sich an, als ob man schwimmen will und einem Betonklötze an den Beinen hängen. Und dann sagen dir alle noch, du sollst "einfach schwimmen". Ich will nicht jammern, aber so oft tut mir diese Existenz weh. Ich mache jetzt die Therapie und eventuell werde ich Medikamente nehmen.



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