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  1. Moderation

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    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Wenn jeder sein Päckchen zu tragen hat, was ich auch so sehe, ist aber letztlich keiner verwöhnt.
    Es kann einem ja immer in einer Sache (oder zwei oder drei oder sonstsovielen) sehr gut gehen: Nette Eltern, gute Gesundheit, ausstehliches Umfeld, angepaßtes Aussehen, gesichterte Grundversorgung, Frieden, keine unglücklichen Zufallstiefschäge... und in ein oder zwei gar nicht.

    Das ist wesentlich wahrscheinlicher, als mit 100 Würfeln keine 1 zu werfen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Ich habe unterbewusst auch sehr deutlich diesen Glaubenssatz eingeprägt. Ich weiß gar nicht woher das kommt, denn bewusst wurde ich nicht so erzogen.

    Auch ist mir vom Verstand völlig klar, dass das nicht so sein muss, doch unbewusst sind meine Handlungen und Bewertungen sehr davon geprägt.

    Interessant, das fällt mir gerade auf!

  3. Inaktiver User

    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Ich bin ja der Meinung, ist doch schön, wenn jemanden alles zufällt und er ohne größere Sorgen durchs Leben gehen kann!

    Ist es Neid, der die Menschen den Erfolg der Erfolgsverwöhnten schlechtreden und den (eigenen) steinigen Weg schönreden lässt?
    Das wär mir zu negativ.

    Ich glaube, wenn einem vieles zufliegt und man kaum mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte ist es schwierig, das dann auch wertschätzen zu können.

    Was ich wiederum als Voraussetzung für Zufriedenheit empfinde: dankbar sein für das was man hat und es nicht selbstverständlich finden.

    Was andere Leute so für ganz selbstverständlich halten, oder gar für etwas was ihnen ihrer Meinung nach zusteht, darüber staune ich tatsächlich oft.

    Dazu kommt, dass man sich ja durch Herausforderungen auch entwickelt - in der Komfortzone weniger.

  4. Moderation

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    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, wenn einem vieles zufliegt und man kaum mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte ist es schwierig, das dann auch wertschätzen zu können.
    Es kann oft der absolute Augenöffner sein, zu sehen, wie blöd, oder auch wie einfach *anders* es für Leute sein kann, die das nicht haben, was man für nichts besonderes hält, weil man es immer hatte oder immer konnte.

    Ich finde das faszinierend. Wie *sehr* man nicht drinsteckt, und wie anders es sein kann.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Ich hab in jungen Jahren mal einen reichen Erben kennengelernt, ebenfalls jung. Der konnte sich vom Taschengeld immer das grad angesagteste Auto kaufen, und hat mir mal erzählt, in dem Moment wo er den Kaufvertrag unterschreibt interessiert ihn das schon nicht mehr, dann fängt schon die Suche nach dem nächsten Auto an.

    Ich meine, das passiert einem halt eher nicht wenn man lang hinspart und dann endlich die erste Karre kaufen kann...

    Eigentlich ist das schon fast tragisch, finde ich. Große Freude hatte er nicht an seinen tollen Autos.

  6. Inaktiver User

    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Es kann oft der absolute Augenöffner sein, zu sehen, wie blöd, oder auch wie einfach *anders* es für Leute sein kann, die das nicht haben, was man für nichts besonderes hält, weil man es immer hatte oder immer konnte.

    Ich finde das faszinierend. Wie *sehr* man nicht drinsteckt, und wie anders es sein kann.
    Absolut. Oder wie wertvoll was ist, wenn man es auf einmal nicht mehr hat.

    Und sei es der Ehepartner, den man jahrelang als völlig selbstverständlich betrachtet und auch so behandelt hat...

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    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab in jungen Jahren mal einen reichen Erben kennengelernt, ebenfalls jung. Der konnte sich vom Taschengeld immer das grad angesagteste Auto kaufen, und hat mir mal erzählt, in dem Moment wo er den Kaufvertrag unterschreibt interessiert ihn das schon nicht mehr, dann fängt schon die Suche nach dem nächsten Auto an.

    Ich meine, das passiert einem halt eher nicht wenn man lang hinspart und dann endlich die erste Karre kaufen kann...

    Eigentlich ist das schon fast tragisch, finde ich. Große Freude hatte er nicht an seinen tollen Autos.
    Das liegt ja vielleicht daran, dass der reiche erbe es nur vermeintlich leicht hatte - genug geld zwar, aber möglicherweise hat er ganz anderes entbehren müssen - zeit, zuwendung, etc. und sich zwar das kaufen konnte, was andere sich mühsam zusammensparen, aber sich nicht das "erarbeiten" konnte, egal wie hart er sich angestrengt hätte, was er wirklich gebraucht hätte.


    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen

    Ich meine Weniger ist nicht mehr - mehr ist mehr! Ich glaube ja auch, dass solche Sprüche von Bescheidenheit, dem steinigen Weg, der der bessere ist etc. von ganz früher kommen, dazu gedacht, die Leute klein und bescheiden zu halten?

    Was meint ihr?
    Unbedingt! wenn ich an die denke, von denen ich entsprechende bemerkungen und sprüche erinnere. Das waren überwiegend (groß)tanten und deren cousinen in meiner familie und die waren durchaus der meinung, dass so ein junges, hübsches ding nur mal nicht zu übermütig werden sollte.

    Was fand ich das gut, als ich viele, viele jahre später im internet statt dem altbekannten "sei wie das veilchen im moose ..." das hier gefunden habe:

    Sei wie die stolze Rose
    selbstbewusst, glücklich und frei
    und nicht wie das Veilchen im Moose -
    so dämlich, behämmert und scheu!


    Schade, dass ich das damals den tanten nicht erwidern konnte - und anderen ging es sicher ähnlich - die dämlichen sprüche wurden ja auch in die poesiealben geschrieben.

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Ich mag es, mich für Dinge anzustrengen, die ich wirklich will. Strenge ich mich nie an, lebe ich nur in meiner Komfortzone. Klar, ein Heimatspiel ist schön. Wirklich sich verbessern kann man aber nur im Auswärtsspiel.
    Be a voice not an echo.

  9. Inaktiver User

    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genauso ist meine Erfahrung.
    Ich kenne Menschen, die es sehr leicht im Leben hatten. Ich finde sie aber sehr oberflächlich.
    Ich verspüre keinen Neid auf diese Menschen. Sie tun mir eher leid, weil sie vom Leben so viel
    weniger erfahren.
    Das ist schon sehr herablassend und steckt voller Vorurteile, zumal du ja gar nicht wissen kannst, wie leicht sie es tatsächlich hatten, welche Probleme sie haben und was sie vom Leben erfahren.

    Dazu kommt, dass die Ansicht, was "leicht" ist, doch sehr variieren dürfte.

  10. Inaktiver User

    AW: Ist ohne Anstrengung alles nichts wert?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Es kann oft der absolute Augenöffner sein, zu sehen, wie blöd, oder auch wie einfach *anders* es für Leute sein kann, die das nicht haben, was man für nichts besonderes hält, weil man es immer hatte oder immer konnte.

    Ich finde das faszinierend. Wie *sehr* man nicht drinsteckt, und wie anders es sein kann.
    Ja, dem stimme ich zu. Genau so ist es.

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