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  1. Registriert seit
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    Pick your battles - aber wie?

    Hallo zusammen!

    Ich war stille Mitleserin im Nebenstrang (Konflikte). möchte jetzt aber einen eigenen zum Thema aufmachen, da mich ein paar Zeilen sehr angesprochen haben und ich feststellen musste, dass DAS gerade etwas ist, an dem ich in vielen Bereichen meines Lebens "arbeite".

    Kurz: Wann lohnt es sich eigentlich zu kämpfen, wann lohnt es sich nicht? Hat da jemand so eine Art "Raster", was er/sie verraten würde?

    Genauer: Ich habe mich in den letzten Jahren immer mehr aus mir heraus geschält, sozusagen. Ich weiß noch, das ich gerade als Teenager stumm war wie ein Fisch, weil ich mich oft so unsicher gefühlt habe. Die Gründe dafür kenne ich.

    Dieses Lernen Dinge anzusprechen, war verbunden mit einem stärkeren Wahrnehmen dessen, was ich eigentlich will. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein "gerne" streiten und ich muss sagen, dass das für mich stimmig ist. Zumindest ist es für viele selbstbewusstere Exemplare kein Drama, wenn es mal ein reinigendes Gewitter gibt. Auf der anderen Seite ist Streit aber auch anstrengend, kostet Energie, man offenbart sich, tritt jemand anderem auf den Schlips ...

    Noch genauer:
    Ich merke, dass ich im Beruf sehr häufig Dinge anspreche, die mir nicht gefallen. Da denke ich, gehört es mit zum Job dazu. Allerdings habe ich bisher noch nicht taktisch abgewogen, wann und ob es mir Vor- oder Nachteile bringt.
    Ich glaube, grundsätzlich führt es dazu, dass man schon einen zickigen Ruf kriegt, aber eben auch das, was man will - und Respekt.

    In Freundschaften und/oder Familie /Beziehung habe ich nicht/ finde ich es am schwierigsten. Ich habe die Vorstellung, dass man sich gegenseitig mag, eine gute Zeit verbringt, etwas voneinander lernt ... wenn das aber nicht mehr der Fall ist (z.B. durch veränderte Lebensumstände oder weil man den anderen einfach nicht mag/keinen Draht hat (Familie)), soll man dann "kämpfen"? Es wäre ja auch möglich, sich einfach anderen Menschen zuzuwenden. ...

    Ja, vielleicht kennt ja jemand von euch eine Art Patentrezept.

    Wie handhabt ihr das?

    Wann wird gekämpft, wann geschieht ein bewusster Rückzug?

    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.


  2. Registriert seit
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    AW: Pick your battles - aber wie?

    ich halte es so:

    - ich kämpfe, weil ich Lust habe zu kämpfen. Mir macht das Spass. --> Kampfkunst, Kampfsport

    - ich kämpfe, wenn ich sehe, es ist notwendig, da ist ein gesellschaftlicher oder individueller Missstand, der geht gar nicht. Immer wenn die Idee kommt "jemand sollte was dagegen machen!" ist die Folge daraus, dass man wohl selbst die geeignete Person ist, das zu machen, was immer getan werden sollte. Oder zumindest das Problem auszusprechen, darauf hinzuweisen, kompetente Leute zu kontaktieren...

    - wenn es sich um Leute handelt, die ich mag, habe ich viel Geduld und kämpfe durchaus darum, verstanden zu werden, die Kommunikation konstruktiv zu gestalten, einander zu verstehen, achtsam zu bleiben. Da ist der grösste Kampf der gegen meine eigene Spontaneität, weil es sich hier meist lohnt, erst mal zu beobachten, zu denken, nichts zu sagen - und erst mal recht lang zu reflektieren, bevor man genug sicher ist, um zu handeln. Da ist durchaus auch "temporärer Rückzug" ein Mittel der Wahl, ein Teil des Kampfs und nicht ein Aufgeben des Kampfs.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  3. Avatar von Blue2012
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    AW: Pick your battles - aber wie?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Kurz: Wann lohnt es sich eigentlich zu kämpfen, wann lohnt es sich nicht?
    Es hängt von der Situation ab, ob es sich lohnt oder nicht.
    Im Beruflichen finde ich das noch einfacherer zu lösen als im Privaten, wo die Emotionen häufig überkochen.

    Banales Beispiel:
    Mein Mann wollte eine Nespresso, als unsere Kaffeemaschine kaputt ging. Dieses Teil mit den Kapseln. Ich wollte die nicht. Aber wir hatten vor Jahren einen erbitterten Streit über einen perfekten teuren Kaffeevollautomaten, den er stolz gekauft hatte, um mir eine Freude zu machen, während ich eher täglich angenervt war über dieses klobige Ding, das so wartungsintensiv war und bei dem nicht mal der Kaffee gut schmeckte. Als das Teil dann am Ende im Keller landete, war er innerlich beleidigt. Und kommunizierte in Richtung: "Ich kauf nix mehr, is eh nicht recht." (gaaaanz schlecht bei meinem Mann sowas). Also dachte ich mir jetzt: "Blue. Ist doch nur eine Kaffeemaschine. Kaufste halt Kapseln. Mann happy, feels like George Clooney."

    Also kaufte mein Mann so eine Kapselmaschine und ich türmte ihm die Kapseln fein säuberlich in vielen Farben auf.

    Oh Mann, der war glücklich.

    Ein anderes banales Beispiel:
    Mein Mann müllt gerne den Keller zu. Keine Ahnung, muss in den Genen liegen, schon in seinem Elternhaus war der Keller bis oben hin voll, tausend Kisten, irgendwann nur noch unliebsam obendrauf gedonnert - unübersichtlich, ungeliebt, fürchterlich. Jetzt wohnen wir in einer Wohnung mit Riesenkeller. Und mein Mann kriegt es immer wieder hin, ihn voll zu stopfen. Keine Ahnung, wie er das macht. Wie oft hab ich den Keller aufgeräumt...Wochen später das gleiche Bild...
    Gespräche fruchtlos, freundliches Bitten um Sortierarbeiten ein wochenlanges Mikrosortieren, was sich hinzieht bis ebay.
    Also lebe ich damit jetzt.
    Wenns zuviel wird, klopp ich Kram weg oder verräume es so, dass es Struktur hat.
    So isser halt, mein Mann.

    Bei anderen Sachen war ich unerbittlich. Für mich war es z.B. sehr wichtig, dass wir uns damals verlobten und 2 Jahre später heirateten. Da hätte ich nicht herumgefeilscht. Auch mit dem Kinderwunsch hätte ich nicht lange gefackelt, wenn er gesagt hätte, "Kinder no go", wär ich weg gewesen.
    Where do we gohohoao? Uao, where do we go now - now, now, now, now, now, now, now?
    Sweet chi-hi-hild - Sweet chi hi hi hi hihild of Mahahahaiiiiiiiiinnnn - Uaw.
    Guns n' Roses

  4. Moderation
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    AW: Pick your battles - aber wie?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Kurz: Wann lohnt es sich eigentlich zu kämpfen, wann lohnt es sich nicht? Hat da jemand so eine Art "Raster", was er/sie verraten würde?
    Ich hab für alles ein Kochrezept

    Es gibt in jedem Konflikt drei Möglichkeiten:
    - Abfinden/Nachgeben
    - Verhandeln/Kämpfen
    - Ausweichen/Weggehen

    Die erste Frage:

    Wie sähe in diesem spezifischen Konflikt jede einzelne Alternative aus? Was ist das beste Ergebnis, was das schlechteste, was das wahrscheinlichste? Welches Ergebnis ist am wenigsten erträglich? Was kannst du gewinnen? Was nützt es dir? Was kannst du verlieren? Was schadet es dir? Wie federst du den Schaden ab?

    An dieser Stelle kann es helfen, sich vorzustellen, "Wie wird das aussehen, wenn es passiert? Was fühle ich dabei? Kann ich dem auf den Grund gehen, *warum* dieses oder jenes sich gut oder schlecht anfühlt?"


    Mehr Details und Aspekte:

    Wenn du dich entscheidest, dich abzufinden oder nachzugeben: Wie weit bist du bereit, dich zurückzuziehen? Wann mußt du die Sache neu bewerten?

    Wenn du dich entscheidest, zu verhandeln oder zu kämpfen: Welches Ergebnis willst du erreichen? Welches Ergebnis ist akzeptabel? Welche Ressourcen kannst du einsetzen? Welche willst du einsetzen? Was kannst du dir leisten, zu verlieren? Wie weit bist du bereit, zu gehen? Wann mußt du die Sache neu bewerten?

    Wenn du dich entscheidest, auszuweichen oder wegzugehen: Wohin? Kannst du gehen? Was mußt du tun, um gehen zu können? Was willst du mitnehmen? Was kannst du mitnehmen? Gibt es Umstände, unter denen zu wiederkommen würdest? "Weggehen" ist immer gut, als Plan B zu betrachten. Wenn du "gehen" zu einer brauchbaren Alternative machst, kannst du meist gelassener akzeptieren und selbstbewußter verhandeln. Wenn du ausweichst, ab wo wird es ein Akzeptieren? Ab wo ist es ein Weggehen?


    Technik:

    "Wann mußt du die Sache neu bewerten?" ist ganz zentral. Es kann zwar sein, daß es nie nötig wird. Es kann aber auch sein "morgen" oder "zum nächsten Ersten" oder "nach diesem Gespräch". Und das ist eine große Stärke! Denn am Anfang fehlen dir vielleicht (bestimmt!) wichtige Informationen. Mindestens die: Wie reagiert der andere?

    Du kannst zum Beispiel, wenn dein neuer Arbeitsplatz in der Besenkammer ist, zu der Person gehen, die etwas daran ändern kann, und sagen, "Nicht gut, weil, ich hätte lieber/es wäre besser...". Das ist die allerunterste Stufe von "Verhandeln", das kannst du fast immer machen. Dann kommt irgendwas. Das hörst du dir an, denkst darüber nach (für irgendeine Spanne zwischen einer Sekunde und bis zum nächsten Morgen) und guckst wieder: Akzeptieren, Verhandeln, Weggehen? Und planst entsprechend den nächsten Zug.

    Es ist gut, ein paar Züge im voraus zu planen, damit man schnell reagieren kann.
    Es ist aber auch gut, wenn man den Boden seiner Planung verläßt ("Hm, die Besenkammer ist der einzige *ruhige* Raum. Das habe ich nicht berücksichtigt.") eine Pause zu machen, bis man die neue Info berücksichtigt hat.

    Es ist gut, einen kleinen Satz klarer Richtlinien, auf die man immer wieder zurückkommen kann, zu haben. ("Kann sein, daß das der einzige ruhige Raum ist, aber es ist notwendig, daß ich bei meinem Team sitze.") So kann man aus jeder Ablenkung, Verwirrung oder "dafür habe ich nicht geplant" ohne langes Nachdenken weitermachen.
    Es ist aber auch gut, viele "annehmbare" Ergebnisse im Kopf zu haben, damit man sich nicht an einem Prinzip festfrißt. ("Wenn ich schon nicht bei meinem Team sitzen kann, weil kein Platz ist, wie sieht es mit Home Office aus?")


    Und dann, umsetzen:

    Alles weitere ist Übungssache, und Übung kriegt man, indem man macht.
    Setz dir für den Anfang einen Punkt, an dem du aufhören willst, den du erreichen kannst, ohne den Überblick zu verlieren.
    Denke daran, daß Worten Taten folgen müssen. Von dir oder von anderen. Erfolg mißt sich nicht an Worten.

    ***

    Selbstbewußte Leute empfinden es oft gar nicht als Konflikt oder als Kampf, anzumelden, was sie wollen, und Motivation zu schaffen, daß es passiert. Und oft ist es für sie auch keiner, da sie es anderen einfacher machen, auf ihrer Seite zu stehen, keine zweite Front gegen sich selber aufmachen, und aus Gefühl oder Erfahrung wissen, was geht und was nicht.


    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Ich glaube, grundsätzlich führt es dazu, dass man schon einen zickigen Ruf kriegt, aber eben auch das, was man will - und Respekt.
    Machiavelli sagt, ein Fürst soll entscheiden, ob er geliebt, gefürchtet, oder gehaßt werden will: Es geht nur eines. Er sagt weiter, daß "gefürchtet" am sichersten ist, denn Liebe ist wankelmütig und Haß gefährlich.

    Ich würde das auf "gemocht, respektiert, gefürchtet" modernisieren und mildern, und sagen, daß man in unterschiedlichen Zusammenhängen (Arbeit, Familie, Freunde) jeweils etwas anderes sein kann.

    Wer "zickig" ist, ist vielleicht gefürchtet, aber nicht respektiert. Er kriegt, was er will, weil es zu viel Streß ist, es ihm nicht zu geben, aber es mangelt ihm oft an Verbündeten und der Informationsfluß leidet.

    Zu "respektiert" gehört, auch mal was gehen zu lassen, auf Gegenseitigkeit zu achten, ein guter Gewinner zu sein, und keine toten Pferde zu reiten. Aber auch da: Das übt sich.

    Ich zitiere zwar Machiavelli, aber ich würde raten, Knigge zu lesen. "Vom Umgang mit Menschen" trifft die Unterscheidungen, "Mit wem habe ich zu tun, und wie gehe ich mit dieser Person am besten um". Sozusagen Anfängerkurs Menschenkenntnis. Natürlich ist es gealtert (in ein oder zwei Kapiteln rollen sich einem die Fingernägel auf), aber Menschen ändern sich nicht so sehr, nur die Rollen, die sie einnehmen, und die Namen, die wir einander geben.

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    In Freundschaften und/oder Familie /Beziehung habe ich nicht/ finde ich es am schwierigsten. Ich habe die Vorstellung, dass man sich gegenseitig mag, eine gute Zeit verbringt, etwas voneinander lernt ... wenn das aber nicht mehr der Fall ist (...)?
    Akzeptieren? Verhandeln? Weggehen?
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Avatar von Horus
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    AW: Pick your battles - aber wie?

    Es gibt in jedem Konflikt drei Möglichkeiten:
    - Abfinden/Nachgeben
    - Verhandeln/Kämpfen
    - Ausweichen/Weggehen
    Vierte Möglichkeit: Ignorieren und Aussitzen. Nein, das ist nicht das Gleiche wie 1 oder 3.
    Es ist eine Möglichkeit, der oft die Bewertung "feige" oder "lahm" oder "verharren" negativ angeheftet wird. Und doch kann es manchmal die beste Möglichkeit sein. Denn manche Konflikte / Situationen lösen sich von selbst in Nichts bzw. zur eigenen Zufriedenheit auf, wenn man nur die Nerven hat, sie auszusitzen und abzuwarten.

    Wie sähe in diesem spezifischen Konflikt jede einzelne Alternative aus? Was ist das beste Ergebnis, was das schlechteste, was das wahrscheinlichste? Welches Ergebnis ist am wenigsten erträglich? Was kannst du gewinnen? Was nützt es dir? Was kannst du verlieren? Was schadet es dir? Wie federst du den Schaden ab?
    Ergänzt mit: Wie viel Energie, Aufwand, Kraft ... muss ich in welche Möglichkeit investieren für ein akzeptables Ergebnis.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  6. Registriert seit
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    AW: Pick your battles - aber wie?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich zitiere zwar Machiavelli, aber ich würde raten, Knigge zu lesen. "Vom Umgang mit Menschen"
    nein, bitte unbedingt beide lesen! unbedingt!

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  7. Registriert seit
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    AW: Pick your battles - aber wie?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen

    Kurz: Wann lohnt es sich eigentlich zu kämpfen, wann lohnt es sich nicht? Hat da jemand so eine Art "Raster", was er/sie verraten würde?

    :
    Ich steige nur dann in Konflikte ein, wenn sie meinen Zielen nutzen. So ein Dauerkonfliktstatus, wie du ihn im Job produzierst, bringt dir vor allem eins: einen Ruf als Problembärin.

    Ich hatte damals einen riesigen Krach mit meiner Promotionsbetreuerin, da sie mich aus fadenscheinigen Gründen nicht zur Prüfung zulassen wollte. Da mein Ziel klar und deutlich war, habe ich das bis in die höchste Etage getragen und auch Recht bekommen - es war anstrengend, hat sich aber gelohnt. In kleinere Konflikte mit Kollegen oder Mitarbeitern lasse ich mich dagegen nicht mehr hinein ziehen, wenn ich keinen absolut klar definierbaren Nutzen davon habe. Das war allerdings auch ein Lernprozess. Steigst du in der Hierarchieebene auf, suchen sowieso viel weniger Leute Streit mit dir. Dafür musst du aber lernen, ganz klassisch konsequent deine eigenen Interessen zu vertreten, und die Weitsicht entwickeln, wann es Sinn macht, Zugeständnisse zu machen..
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?


    Sometimes you find motivation, and sometimes motivation finds you.

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