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24.06.2018, 20:01Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
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24.06.2018, 20:15Inaktiver User
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24.06.2018, 20:38
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24.06.2018, 20:43Inaktiver User
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24.06.2018, 20:44Inaktiver User
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24.06.2018, 20:47Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Bei Sportverletzungen, die ich zum Glück nur selten habe, versuche ich mich eher mit „das hätte auch viel schlimmer enden können“ zu trösten.
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24.06.2018, 21:07Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
So habe ich das bisher auch selber erlebt. Meistens fühlte es sich für mich nicht nach Trost, sondern nach einer heftigen Ohrfeige an. Gesagt wurde er bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten (und meist von eher esotherisch veranlagten Menschen.
Ich stimme zu!
Genau die Brennsuppenschwimmer kommen aber aus ihren Löchern gekrochen. Ich habe das leider schon mehrmals erleben müssen (persönlich betroffen, oder auch wenn über andere gesprochen wurde). Die Empathie ist nicht vorhanden, Stille wäre besser gewesen. Manchmal wurde dadurch zusätzlich Schuld eingeimpft!
Warum nicht? Der Spruch passt doch immer! (Leider so bei lebensbedrohlicher Krankheit und Kinder-Todesfall erlebt!
Genau dieses geplante Schicksal ist mir absolut fremd. Das vorbestimmte, unabänderliche genauso wie das spontane Ausfallen durch Krankheit wegen vorheriger Überlastung. Schnell kommt man dann auch zur Frage der Schuld.
Beim Stau (dem Beispiel dass man sich freuen kann, dass man den Unfall weiter vorne eben nicht hatte) zum Beispiel.
Der Spruch ist in meinen Augen das hinterletzte!
Viele Grüße von
Kiki
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24.06.2018, 21:27
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Vielleicht so: wenn du nicht in deinem ersten Beruf versagt hättest, wäre es vielleicht nie dazu gekommen, dass du danach deinen Traumberuf gesucht und gefunden hast. du wärst halt mittelmässig-zufrieden gewesen, statt das zu finden, was wirklich dein Ding ist. DAs zu tun, wozu du gemeint bist.
Oder du lernst unter widrigen Umständen Menschen kennen, die dir später weiter helfen oder Chancen eröffnen, die dir zum Beispiel über Vitamin B zu einem Job verhelfen.
Oder du lernst durch Widrigkeiten neue Fähigkeiten wie Charakterstärke, Beharrlichkeit, Disziplin, Verständnis von Zusammenhängen etc, die dir nachher nützlich sind.
gruss, barbara
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24.06.2018, 21:33
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Fehler zu machen und damit verbunden womöglich schmerzhafte oder peinliche oder beschämte oder gedemütigte Momente zu erleben, habe ich zum Prinzip gemacht, und das lautet: ich mache alle Fehler, die ich will, aber jeden nur ein Mal. Kann ich natürlich nicht immer einhalten, aber oft genug inpiriert es mich dazu, für alte Probleme neue Lösungen zu suchen, andere Vorgehen. Irgendwas, egal was, hauptsache was Anderes.
Wenn man erst mal ein paar hundert unterschiedliche Fehler hinter sich gebracht hat, wächst dann doch die Lebensqualität immer mehr; man muss auch immer kreativer werden, um neue oder interessante Fehler zu finden, die man machen kann.
Wer das Wort "Fehler" nicht mag, kann ja auch "Experiment" sagen.
gruss, barbara
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24.06.2018, 21:36Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Der Spruch impliziert aber, dass es besser wird oder man jedenfalls besser im weiteren Leben zurechtkommt.
Das ist aber durchaus nicht immer der Fall:
Die nächste Arbeitsstelle (-n) können durchaus unbefriedigender sein.
Es kann das einzige Kind gestorben sein - unersetzlich und oft zu Depressionen und Trennung führen.
Die Gesundheit kann dauerhaft extrem eingeschränkt sein und den Lebensmut zerstören.
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Gerade die psychischen Folgen habe ich nur als schrecklich erlebt. Auf Jahre!



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