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    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    :

    Wofür Deine Sportverletzung ganz pragmatisch betrachtet gut sein könnte: Erkenne die Grenzen Deines Körpers! Nimm Schmerzen in Zukunft ernst und pass Dein Training an anstatt immer weiter stur nach Trainingsplan zu arbeiten. Dann kannst Du kontinuierlich laufen und ersparst Dir die quälenden Pausen (oh wie gut ich das verstehe kann...). Bestzeiten wirst Du damit nicht rausholen, aber es ist eben die zentrale Frage, ob die wirklich (noch) sein müssen bzw zu welchem Preis?
    Ja so ähnlich würde ich das auch sehen, bzw. auch für mich als Aufgabe sehen.

    Apropos: Knie oder Hüfte kaputt kommt wesentlich häufiger durch Übergewicht als durch Laufen/Sport.
    Oder wenn durch einseitige und unüberlegte Belastung, nicht durch viel Bewegung an sich.

    OT: Wen es interessiert, dem empfehle ich Dr.Matthias Marquardt.

  2. Inaktiver User

    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von Kleiner_Vogel Beitrag anzeigen
    @Kara, ich verstehe dich (als einzige hier), da zu weiten Teilen.

    Ich bin ja auch Läuferin mit Ambitionen, mich zu verbessern, das ist nicht der einzige, aber ein wichtiger Grund, warum ich das mache.

    Gestern las ich irgendwo von einer, die seit 30 Jahren joggt und niemals weiter als 5 km gekommen ist. DAS würde ich nicht aushalten.
    Aber ich glaube, das versteht nur, wer diesen Zielerreichungs-Drang in sich hat und daraus Freude schöpft. Wer das erfüllen eines Trainingsplans als befriedigend erlebt. Ja, das kann man durchaus!

    .
    Danke dir, genau so ist es !

  3. Inaktiver User

    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, und? Deswegen kann man doch den Weg lieben? Was ist ein Ziel wert, dessen Weg dorthin man hasst? Schrecklich. So ein Weg dauert doch oft Jahre, warum will man die mit etwas verbringen, was man eigentlich nicht schätzt? Für den relativ kurzen Moment des Zielerreichens?
    Von „hassen“ hat keiner was gesagt. Aber jeder halbwegs ambitionierte Sportler wird bestätigen können, dass man auch damit klar kommen muss, dass nicht jede Trainingseinheit „Spaß“ macht - sonst entwickelt man sich nämlich nicht weiter, wenn man sich nicht fordert, und wenn man nicht vor die Tür geht, weil man gerade keine Lust hat*. Eine neutrale Einstellung ist da jedenfalls nicht verkehrt. Mir macht es aber persönlich nicht sehr viel Spaß, mich mit Mini-Distanzen im Schneckentempo herumzuschlagen, um wieder halbwegs in Form zu kommen, da ich fast 5 Wochen ausgesetzt habe und man bekanntlich 3x so lange braucht, um wieder dorthin zu kommen, wo man vorher war. Deshalb ist die Saison eben für die Tonne, denn ich werde im Oktober maximal die Zeit erreichen, die ich schon im März /April hatte (und da war ich noch guter Dinge, unter besseren Bedingungen sogar noch eine Schippe drauf legen zu können), und selbst das wird eine Herausforderung. So was ist einfach ärgerlich und frustrierend, und am liebsten würde man den Vorspulknopf betätigen.

    *Heute auf einer T-Shirt-Werbung für Triathleten gelesen: „Du trainierst nicht, wenn es regnet? Wie süß!“

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    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Einer der Punkte, der einen Läufer vom Jogger unterscheidet

    So jetzt muss ich noch Blackrollen, damit die Zipperlein ruhig bleiben.
    Dafür war das gut, um den Nutzen dieser Maßnahmen zu verstehen.
    Was muss das muss!

  5. Inaktiver User

    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von Kleiner_Vogel Beitrag anzeigen

    So jetzt muss ich noch Blackrollen, damit die Zipperlein ruhig bleiben.
    !
    Viel Erfolg und wenig Schmerzen !

  6. Inaktiver User

    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von „hassen“ hat keiner was gesagt. Aber jeder halbwegs ambitionierte Sportler wird bestätigen können, dass man auch damit klar kommen muss, dass nicht jede Trainingseinheit „Spaß“ macht - sonst entwickelt man sich nämlich nicht weiter, wenn man sich nicht fordert, und wenn man nicht vor die Tür geht, weil man gerade keine Lust hat.
    Kann ich nicht bestätigen. Ich bin sehr gut in meinem Sport, und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal keine Lust dazu hatte. Ich liebe einfach, was ich tue, daher wäre ich zwar traurig, wenn ich ein halbes Jahr nicht trainieren könnte, aber niemals würde ich die Vorbereitung der Zeit davor als verschwendete Zeit empfinden.

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    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Viel Erfolg und wenig Schmerzen !
    Danke!

    Zum Glück habe ich ja keine Schmerzen. Aber ich habe gemerkt, dass ich dafür was tun muss in Form von Dehnen, Rollen und Kräftigen. Dafür war das sozusagen gut!

  8. Inaktiver User

    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal keine Lust dazu hatte. Ich liebe einfach, was ich tue.
    Auch das soll‘s geben, das will ich ja gar nicht abstreiten. Aber dass man jede (und auch wirklich jede) Trainigseinheit „lieben“ muss - das ist nun wieder nicht notwendig aus meiner Sicht.

    Wenn du vorher lang genug trainiert hast, hält das Wolke-7-Gefühl hinter der Ziellinie schon eine Weile an, und in schlechten Zeiten kann man den Moment der Freude wieder vor dem inneren Auge abrufen.

    Und Aufbautraining finde ich trotzdem nervig, sorry, ist einfach so. Form halten ist einfacher als Form aufbauen. Man sieht ja immer, wo man vorher war, und wie weit der Weg zurück ist. Das ist mental anstrengend (und körperlich auch). Und peinlich noch dazu.
    Geändert von Inaktiver User (27.06.2018 um 23:00 Uhr)

  9. Moderation

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    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Es gibt Tage, da ist es gut, was zu machen, und Tage, da ist es besser, was gemacht zu *haben*.
    Idealerweise beides. So oder so ist das ganz klar für was gut.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“

    Ja, das ist das gut daran: Das Gefühl "was gamacht zu haben" trittimmer auf und ist immer gut.

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