Erst kommt aber oft das Ziel.
Soo philosophisch ist Sport nun wieder auch nicht, jedenfalls anfangs nicht.
Man kann es auch keinem Menschen abnehmen da seine Entscheidungen zu treffen, seine Wahl.
Joggen und Fitnesstudio sind nicht mein Ding, für Andere schon.
Dabei hat ja gerade Joggen den Wahnsinns-Vorteil: einfach überall so los laufen zu können. Es bedarf keines Studios etc.....
Aber, so mal um die Ecke schlurfen zu können wär auch nie meins.
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27.06.2018, 08:45Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
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27.06.2018, 08:54Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
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27.06.2018, 09:03
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Weil der Anteil an "Zufall" oder "Schicksal" eben in den allermeisten Fällen deutlich kleiner ist, als man das so gemeinhin vermutet.
Bei einen mir sehr nahe stehenden Menschen habe ich einen Monat (!) im Voraus gemerkt, da ist was in der Luft... irgendwas ist komisch. Irgendwas stimmt nicht. habe das mit der Person auch angesprochen, und selbst darüber gegrübelt (die Tagebücher, wo das dokumentiert ist, gibt es immer noch) - bis dann, tatsächlich, diesem Menschen ein schwerer Unfall passierte, mit mehrmonatigem Spitalaufenthalt. Und doch, da ich diesen Menschen gut kenne, kann ich auch beurteilen, dass es da gewisse chronische Verhaltensweisen und Macken gab, die einen Unfall eher förderten und bestimmt nicht verhinderten.
und da fing mich das Thema an zu interessieren, und ich beobachtete, und fragte auch nach - und ja da kam eben wirklich oft Aussagen wie "ich war im Kopf schon zuhause" oder "ich hab mir Sorgen gemacht um meine Tochter, die hat Probleme".
Der Anteil "zufälliges Schicksal" wird dadurch nicht ausgeschaltet, aber doch sehr oft auf den Status versetzt "bei DER Lebensweise wundert es ja niemanden, dass irgendwann was passiert" oder gar "bei DER Lebensweise ist es verwunderlich, dass nicht schon viel früher was passiert ist, der hat jetzt echt Glück gehabt, mir seinem Unsinn so lang unbeschadet durchzukommen!"
Auch Technik wird von Menschen beaufsichtigt; wobei die hiesige Technik inzwischen so gut und so gut kontrolliert ist, dass eigentlich immer "menschliches Versagen" irgendwo eine Rolle spielt. und Menschen versagen... weil sie müde, gestresst, besorgt, von Schmerzen geplagt oder aus sonstigen Gründen unkonzentriert sind.Denn zum einen passieren sie nicht nur aufgrund Übermüdung, Überlastung .. , sondern beispielsweise aufgrund technischer Fehler,
Gerade im technischen Bereich, Sicherheit von technischen Anlagen, lernt man ja konsequent aus früheren Fehlern und baut Sicherheitsmassnahmen auf.
kommt vor, ist aber eher selten. Die meisten schädigen sich selbst.zum anderen schädigt sich die übermüdete, überlastete Person nicht immer nur oder nur ausschließlich sich selber, da der Unfall (gerade im Straßenverkehr, aber auch in anderen Fällen, Arbeitsunfälle, Sportunfälle etc.) Dritte, die gerade putzmunter und ausgeruht sein können, trifft.
kein Spruch ist immer passend.Und ja, trotz allen Optimusmus, es gibt schlicht eine ganze Reihe von Schicksalsschlägen und Situationen, da ist der Spruch schlicht unpassend.
Für mich habe ich mich trotzdem entschieden: wenn mir schon ein Mist passiert, egal welcher Sorte, egal ob vom Gefühl her eher "zufällig schicksalshaft" oder "selbst vieles zum Missstand beigetragen".... will ich wenigstens die Lektion daraus mitnehmen. und es das nächse Mal besser machen.
Bei unfallträchtigen Situationen zum Beispiel
"es ist erst fertig, wenn es fertig ist, und solange muss ich konzentriert bleiben" (und nicht schon 100 m vor dem Ziel, und nicht wenn man auf dem Berggipfel steht aber noch nicht runter gelaufen ist, und nein, auch noch nicht, wenn es nur noch ein paar popelige Treppenstufen bis in den Zug rein sind)
gruss, barbara
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27.06.2018, 09:06
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27.06.2018, 09:11
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
muss nicht so sein.

Die Freude an einem funktionierenden, leistungsfähigen Bewegungsapparat ist schon eine besondere Art von Vergnügen, vermittelt eine spezielle und eigene Variante von Selbstvertrauen (ein sehr körperliches Selbstvertrauen), und ein generell gutes Lebensgefühl. und auch das Gefühl zu gewinnen ist grossartig. Das Gefühl, eine anspruchsvolle Aufgabe erfolgreich gelöst zu haben.Ich meine, das macht den Menschen nicht aus, dieses körperliche höher, schneller, weiter.

doch, ich denke das "schneller höher weiter" ist sehr menschlich.
aber sicher nicht das Einzige, was einen Menschen ausmacht.
gruss, barbara
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27.06.2018, 09:16Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Also nach meiner Erfahrung ist es anfangs sehr mühsam.
Und oft auch voller Zweifel, bei mir jedenfalls.
Es ist immer so als wenn man einen inneren Widerstand überwindet, etwas sehr Sperriges.
Außerdem hatte ich oft richtig dollen, aber richtig dollen Muskelkater.
Bei meiner jetzigen Gymnastik, Yoga zähle ich mal einfach so dazu - hat es mir im Grunde genommen nur geholfen - dass ich zwei aus der Gruppe bei einem anderen Kurs getroffen habe.
Die Leichtigkeit kommt erst nach den Mühen. Ist wirklich so.
Für den kurzen Moment schreibst du?
Noch nie was von Ausdauersport gehört?
Wenn man meinetwegen mal bei meinem Beispiel des Schwimmens die 1000 Meter schafft - ist es ein umfassendes Gefühl. Wirklich so was wie durchgehalten haben.
Das kommt auch immer wieder so - das ist vielleicht das Schöne.
Die ersten 500 Meter sind Pflicht, danach änderst sich alles.
Es lohnt sich kann ich nur sagen.
Das kann aber kein anderer Mensch, selbst kein Arzt von aussen verordnen.
Ich wünschte heute - ich hätte mit Gymnastik mindestens 10 Jahre früher angefangen.
Diese simple einfache Gymnastik halte ich für das Wichtigste überhaupt.
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27.06.2018, 09:27Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Für mich nicht. Wenn ich es als mühsam empfinde, ist es nicht das Richtige für mich. Weg und Ziel müssen für mich zusammenpassen, und dazu gehört, dass der Weg mir Erfüllung bringt.
Kara_Thrace geht es aber eben gar nicht darum, wie aus allen ihren Postings zu lesen ist, sondern nur um das Bessersein, die Bestzeit, das Siegen. Wäre es anders, würde sie nicht sagen, das letzte halbe Jahr sei "für die Tonne" gewesen.
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27.06.2018, 12:06Inaktiver User
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27.06.2018, 12:30
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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27.06.2018, 13:29
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Vielleicht haben die Leute, die Dir gegenüber diesen Spruch brachten, ähnlich gedacht wie einige Schreiberinnen hier: Villeicht ist es dafür gut, dass Kara mal ihre Lebensweise überdenkt? Vielleicht empfinden Sie Dich auch als ständig getrieben vom Leistungsdenken und als freudlos? Ich maße mir hier kein Urteil an...ich ticke ähnlich, allerdings weniger stark ausgeprägt

Wofür Deine Sportverletzung ganz pragmatisch betrachtet gut sein könnte: Erkenne die Grenzen Deines Körpers! Nimm Schmerzen in Zukunft ernst und pass Dein Training an anstatt immer weiter stur nach Trainingsplan zu arbeiten. Dann kannst Du kontinuierlich laufen und ersparst Dir die quälenden Pausen (oh wie gut ich das verstehe kann...). Bestzeiten wirst Du damit nicht rausholen, aber es ist eben die zentrale Frage, ob die wirklich (noch) sein müssen bzw zu welchem Preis?


Zitieren

, aber ich lebe eher nach dem Motto: Cross that bridge when you come to it. Was man dann tut, wenn es so kommen sollte, kann man sich immer noch überlegen.

