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27.06.2018, 06:51Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
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27.06.2018, 07:00Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
niemals!
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27.06.2018, 07:02Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Liebe Kara,
ich hab einige Sportskanonen, die - in die Jahre gekommen - meine Patienten wurden. So hilfreich (moderater) Sport für alles mögliche ist, so sehr geht er doch auf die Gelenke. Und wenn die Sportskanonen altersmässig die 60 oder 70 touchieren und dann wirklich nicht mehr so können wie sie wollen, weil Knie kaputt, Sprunggelenke kaputt etc., dann gibt es viele, die dann schwer mit Depressionen zu kämpfen haben, weil sie ihr Lebtag lang ihr Lebensglück nur an Bestzeiten und Höchstform festgemacht haben. Andere erfüllende Hobbies haben die nicht. Die Partner laufen ihnen im Laufe der Zeit im Zweifel davon, weil es nur Sport als Lebensinhalt gibt und sie klagen über Schmerzen Schmerzen Schmerzen...
Nur so als kleine Anmerkung aus der Arztpraxis.
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27.06.2018, 07:23Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Selten was so gern gelesen wie das - Sport ist Mord. Sach ich ja immer.
Jedes Viech kann das mit links, wozu sich manche abstrampeln für Bestzeit und Höchstleistung, zu was? Ich meine, das macht den Menschen nicht aus, dieses körperliche höher, schneller, weiter.
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27.06.2018, 07:30Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Du verstehst es nicht.....als ich noch laufen konnte, waren es diese Momente voll Magie, morgens an der Nordsee joggen, das Meer um die Füße, diese Einsamkeit, diese magische Weite...all das toppt doch jedes "Ein paar Millisekunden schneller"Gefühl...
Auf die Frage,"Was macht Dich glücklich?" mit "5km in X min" zu antworten, finde ich sehr, sehr traurig....
Hast Du in Deinem Leben gar nichts, was ohne Leistung dahinter einfach positiv ist....?
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27.06.2018, 07:35Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Ich wurde vor Jahren (mit Mitte 30) vor "Sportsucht" gewarnt, ich war 7x /Woche im Fitnessstudio und bin noch bis zu 3x /Woche morgens 30 min zum Aufwachen gejoggt.Dazu Volltagsjob und zwei Kinder.......Hatte ich mal keine Zeit für mein "Programm", wurde ich unerträglich für mich und für meine Umwelt.....Man sollte im Hinblick aufs "Alter" schon langfristig eine gesunde, wenig leistungsorientierte Mischung anstreben. Ich mag seitdem Yoga, weil es ermöglicht, daß jeder auf seinem Niveau an sich arbeitet....
Auch wenn es doof klingt, irgendwann wird es wohl Hockergymnastik...
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27.06.2018, 07:51
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
@Kara, ich verstehe dich (als einzige hier), da zu weiten Teilen.
Ich bin ja auch Läuferin mit Ambitionen, mich zu verbessern, das ist nicht der einzige, aber ein wichtiger Grund, warum ich das mache.
Gestern las ich irgendwo von einer, die seit 30 Jahren joggt und niemals weiter als 5 km gekommen ist. DAS würde ich nicht aushalten.
Aber ich glaube, das versteht nur, wer diesen Zielerreichungs-Drang in sich hat und daraus Freude schöpft. Wer das erfüllen eines Trainingsplans als befriedigend erlebt. Ja, das kann man durchaus!
Ich sah gerade diese Doku, da kommt das Nebeneinander von größter Quälerei und größtem Glück gut zum Ausdruck, finde ich:
YouTube
Ich verstehe es total, wenn man durch eine Verletzung nicht so laufen kann, wie man will. Das macht mich äußerst unzufrieden. Ich habe jezt gerade eine Achillessehnenreizung mit viel Einsatz erfolgreich abgebogen.
Aber auch die anderen Ansicht kann ich teilweise nachvollziehen, wenn es Dinge sind, die ich durch anderes Verhalten hätte vermeiden können. Z.B: ich habe die Laufumfänge zu schnelle gesteigert, zu viel in harten Schuhen, die ersten Anzeichen ignoriert. Da kann ich schon sagen: Das war dazu gut, dass ich nicht immer mehr immer schneller machen kann, Superkompensation erfordert auch lockerere Phasen, das fällt mir schwer, so wurde ich dazu gezwungen.
Kräftigungs- und Dehnungsübungen nicht vernachlässigen.
Bei schweren schweren Schicksalsschlägen ist der Spruch nicht sinnvoll.
M.M.n. kommt es darauf an, ob man selbst etwas beigetragen hat, an dem man etwas ändern könnte.
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27.06.2018, 08:02Inaktiver User
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27.06.2018, 08:33Inaktiver User
AW: „Wer weiß, wofür das gut war...“
Das sind aber düstere Erfahrungswerte.
Es gibt auch andere magische Momente: nämlich wenn ich meine Zeit durchgehalten habe.
Wenn sich ein anderes Lebensgefühl einstellt.
Beim Schwimmen zum Ende, 1000 Meter, schlichtweg Hunger - und wachsein, gute Laune....
Das schöne Gefühl im Wasser zu sein, im Laufe der Zeit immer besser zu liegen, zu gleiten, das Farbenspiel zu geniessen gehört dazu.
Und bei der Gymnastik war es auch anfangs Überwindung.
Wenn ich im Laufe der Zeit nicht den Mumm gehabt hätte gewisse Hürden zu überwinden würde ich statt Schwimmen baden gehen.
Es ist doch eher so - dass es für fast jeden Menschen auch im hohen Alter noch so viel an Möglichkeiten gibt seinen Körper zu trainieren.
Um ihn zu spüren. Das ist bei mir das A + O.
Mich selber besser zu spüren und auch bewegen zu können.
Wobei ich aber auch zugegebenerweise in meiner ersten Nichtraucherzeit den Pfunden einfach davon geradelt und geschwommen bin.
Es entsteht mit der Zeit ein gewisses Verlangen.
Was ich aber eher begrüssenswert halte.
Das sollte aber nun wirklich nicht der Lebensinhalt sein.
Vor kurzem habe ich mir Spazierengehen verordnet.
Fand ich regelrecht blöde.
Und als ich wieder zu hause war erstaunte mich was ich alles wahr genommen hatte.
Das Grün der Büsche und Bäume, das unterschiedliche Grün. Das Spüren meiner Fußsohlen, wie der anfängliche Widerstand schmilzt. Und auch die bewusstere Wahrnehmung der Umgebung als solches.
Ich bin an Schulen und Kitas vorbei gekommen.
Und habe förmlich die Ferienstimmung die in der Luft liegt wahr genommen.
Bewegung ist einfach die pure Lust am Leben.
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27.06.2018, 08:35Inaktiver User



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