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    AW: Konflikte austragen lernen

    genau, ich kapier das nicht

    Wenn er das anordnet, ganz offiziell und schriftlich !, dann gilt das als Überstunde und muss in D bezahlt werden...

    Der hat dich ja ganz schön am Nasenring. Zeit dich mal ein bisschen professioneller zu verhalten. Ich finde tatsächlich, du verhältst dich da kindlich... Papa Chef und großer Bruder Kollega lassen die kleine Nicnacnoc springen.

    Sieh das Ganze mal rein beruflich. Du arbeitest x Stunden. Dafür bekommst du y Gehalt. Punkt.
    für Stunden x+ bekommst du Gehalt y+ - das ist der Deal.

    Sonst nix.

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    AW: Konflikte austragen lernen

    und:

    Überstunden kann Chef auch nicht irgendwie und dauerhaft anordnen. Sondern begrenzt und begründet!
    Der weiß das garantiert - du auch?????

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    AW: Konflikte austragen lernen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Sieh das Ganze mal rein beruflich. Du arbeitest x Stunden. Dafür bekommst du y Gehalt. Punkt.
    für Stunden x+ bekommst du Gehalt y+ - das ist der Deal.

    Sonst nix.

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    AW: Konflikte austragen lernen

    Dass an deinem Standort eine starke Frau gebraucht wird, ist nicht dein Problem.
    Du musst nicht etwas aushalten weil jemand anderes ein Thema hat.
    Meine Hypothese ist, dein Chef ist ein schwacher Mann der auch manipulativen Strategien verfolgt.
    Du entscheidest, ob du dich manipulieren lässt.
    Du bist da handlungsfähig, vor allem wenn du deine Muster reflektiert hast.

    Mir ging es auch so, dass ich mich fragte, ob gehen der einzige Weg ist weil ich den Job an sich sehr toll fand.
    Aber es ist nur ein Job und ich habe entschieden, dass ich mich von niemandem mehr schlecht behandeln lasse.
    Die Challenge, dassdurchzustehen hatte ich nicht mehr und das fühlte sich dann sehr leicht an

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    AW: Konflikte austragen lernen

    Deinem Chef ist es egal wie du die zusätzliche Arbeit machst, du machst sie ja. Also sieht dein Chef, die Arbeit wird erledigt, sie schafft das. Er sieht keine Notwendigkeit des Eingreifens, alles funktioniert.

    Wenn du jetzt allerdings hingehst und deinen Kram in der vorgegebenen Arbeitszeit erledigst und für die andere Arbeit keine Zeit mehr hast, dann bleiben die Sachen liegen. Dein Chef sieht, es funktioniert nicht, es muß etwas geändert werden.

    Indem du alles erledigst, gibst du deinem Chef überhaupt keine Möglichkeit zu sehen, daß etwas nicht so läuft wie er sich das vorstellt und er denkt, es geht doch. Und dann meckerst du herum, daß du die Arbeit nicht schaffst. Überlege mal was da passiert. Frage dich, warum du so handelst.

    Ich habe ein Bild von einem Hamster im Hamsterrad. Er rackert sich ab und nichts kommt dabei heraus. Anstatt sich genüßlich in einen Hamsterstuhl zu setzten und seine eigenen Nüsse zu knacken, rödelst du herum.

    Ich sehe da nichts von Konflikten aushalten, ich denke das Problem liegt ganz woanders. Ich glaube, es geht darum beim Chef beliebt zu sein, um Anerkennung. Du wirst nichts dafür bekommen, wenn du zusätzliche Arbeit erledigst, keinen Orden, kein Dankeschön, keinen warmen Händedruck, nichts. Du schadest dir selber. Wenn du es schaffst, dich unbeliebt zu machen, indem du deine Arbeit machst und bei den anderen Arbeiten mal siehst, ob du sie evtl. schaffen könntest, mußt du damit rechnen, daß das deinen Chef nicht gefällt. Dann halte das mal aus. Vielleicht kannst du es auf der neuen Stelle gebrauchen.

    Nun ja, du bist wahrscheinlich nicht mehr lange auf der Stelle, aber du nimmst dich auf den neuen Arbeitsplatz mit.

    Was ist ein Konflikt: Ein Konflikt entsteht innerhalb einer Personen oder zwei bzw. mehreren Personen, wenn Zielsetzungen, werte und Interessen unvereinbar sind.

    Der Chef hat kein Problem, der Konflikt besteht in dir, weil du siehst, daß dein Chef sich nicht für deine Interessen einsetzt.

    Mal etwas zu dem Thema Konflikte aushalten: Damit hat jeder Mensch zu tun. Bei mir habe ich festgestellt, daß ich Konflikte beende, wenn ich überlegen/nachdenken muß. Ich sage dann, daß es jetzt erst einmal genug ist, verlasse ggf. den Raum, um über die Situation nachzudenken. Es kann dann sein, daß mir durch das Nachdenken aufgeht, wie unsinnig das war, mir fallen andere Dinge ein, wie das Problem gelöst werden kann oder ich komme zu dem Ergebnis, daß ich mich blöde verhalten habe und ändere das. Es kann auch sein, daß durch die ganze Nachdenkerei das Problem weg ist und gar keins mehr ist.
    Geändert von linsemo (24.06.2018 um 11:55 Uhr)
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  6. Inaktiver User

    AW: Konflikte austragen lernen

    An alle ein herzliches Danke für eure Gedanken und Anregungen.

    @R_Rokeby, doch, ich weiß, dass angeordnete Überstunden nur begrenzt und begründet laufen dürfen. Ich hatte das aber tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm.

    Was mich konkret erwartet? Ich schätze, eine ungefähre Chance von 50:50, dass der Kollege sich in kürzester Zeit krankmeldet, wenn die neue Regelung umgesetzt wird. Was dann läuft? Eine Vertretungssituation, zu der der Chef sagt: die dringendsten Sachen wegarbeiten. Im normalen Rahmen (Urlaub/Fortbildung/durchschnittliche Fehltage wegen AU) ist das kein Thema. Bei Langzeitvertretungen heißt das irgendwann, dass ich aufgrund der in meiner regulären Zuständigkeit ja ebenfalls auflaufenden dringenden Sachen irgendwann nur noch "Feuerwehr" bin. Was bedeutet, dass alles andere liegenbleibt und nach Beendigung der Vertretungssituation nachgearbeitet werden muss. Ich habe ja bereits versucht, das beim letzten Mal zu verdeutlichen und klar zu machen. Da habe ich aber auf Granit gebissen. Und ja: Ich habe ganz klar die Sorge, dass der Chef mir eben nicht den Rücken stärkt, wenn tatsächlich mal etwas aufschlägt.

    Das sind reale Befürchtungen aufgrund meiner Erfahrungen in dieser Stelle. Ich würde nie die Hand ins Feuer dafür legen, dass der Chef etwas ändert, wenn mal etwas liegen bleibt oder ein Fehler passiert aufgrund des erhöhten Arbeitsaufkommens.

    Und ja, mir ist klar, dass ich da zu einer veränderten Haltung kommen muss, so kann es wirklich nicht weitergehen. Und leider ist es unwahrscheinlich, dass über Nacht eine gute Fee Glitzer über Chef und Kollege streut und zu guten Einsichten verhilft. Vielleicht bin ich da gerade auch etwas zu verbohrt. Außerdem fühle ich mich müde.

    Dennoch: @linsemo, an deinen Ausführungen ist etwas dran. Ich muss noch mal mehr darüber nachdenken, merke, dass du da etwas getroffen hast und muss es noch mal sortieren.
    Geändert von Inaktiver User (25.06.2018 um 08:05 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. Inaktiver User

    AW: Konflikte austragen lernen

    ..was wäre wenn...….

    schau, was j e t z t ist und handle adäquat- alles weitere danach wird sich daraus ergeben- denn wenn an einem kleinen Stellschräubchen im Jetzt gedreht wird, wird das auch Auswirkungen auf später haben!

    was kommen wird und wie es letztlich dann sein wird und was der Chef (nicht) tun oder sagen wird...wer kann das schon wissen.....

    was helfen Dir Deine Befürchtungen j e t z t ?? Sie ziehen Dir nur Kraft ab....

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    AW: Konflikte austragen lernen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was mich konkret erwartet? Ich schätze, eine ungefähre Chance von 50:50, dass der Kollege sich in kürzester Zeit krankmeldet, wenn die neue Regelung umgesetzt wird. Was dann läuft? Eine Vertretungssituation, zu der der Chef sagt: die dringendsten Sachen wegarbeiten. Im normalen Rahmen (Urlaub/Fortbildung/durchschnittliche Fehltage wegen AU) ist das kein Thema. Bei Langzeitvertretungen heißt das irgendwann, dass ich aufgrund der in meiner regulären Zuständigkeit ja ebenfalls auflaufenden dringenden Sachen irgendwann nur noch "Feuerwehr" bin. Was bedeutet, dass alles andere liegenbleibt und nach Beendigung der Vertretungssituation nachgearbeitet werden muss. Ich habe ja bereits versucht, das beim letzten Mal zu verdeutlichen und klar zu machen. Da habe ich aber auf Granit gebissen. Und ja: Ich habe ganz klar die Sorge, dass der Chef mir eben nicht den Rücken stärkt, wenn tatsächlich mal etwas aufschlägt.
    Ja, genau so läuft das. Das habe ich mir schon so gedacht.

    Aber...

    Das kann dir doch vollkommen egal sein! Wieso steigerst du dich da soooo rein? Vor allem, du kennst die Sitation doch schon.

    Es kommt also wie von dir oben antizipiert. Dann:

    machst du den berühmten Dienst nach Vorschrift. Du arbeitest wie der Chef sagt, die dringendsten Fälle ab. In Ruhe und ganz normal. In deiner vereinbarten und bezahlten Arbeitszeit. Der Rest bleibt liegen. Weil du leider nicht "mehr machen kannst".

    Wenn Chef dann Überstunden anordnet. Schriftlich usw. dann machst du - wenn du magst! - die schriftlich angeordneten 2 Überstunden. Dann bleibt immer noch viel Arbeit liegen. Die liegt dann bis in alle Ewigkeit, Nicnacnoc. Das ist NICHT dein Problem. Das ist übrigens nicht mal das Problem deines Schwänzer-Kollegen....

    Auf jedewede Kritik etc. deines Chefs sagst du: "Das ist richtig!" Ich kann nicht mehr arbeiten".
    Im Notfall wiederholst du das stündlich.

    Du rechtfertigst dich nicht, du beklagst dich nicht, du machst einfach ganz normal deine Arbeit. Als ob nichts wäre

    Dein Chef wird versuchen, Druck zu machen - soll er!

    Überstunden musst du übrigens auch nicht einfach schlucken! Durchaus mal BR fragen etc....Es ist meist nicht so einfach durchsetzbar, dass eine! Einzelperson alleine Überstunden machen muss...

    Wenn quasi alles eskaliert und Kunden schimpfen, dann verweist du an deinen Chef.
    Ganz konkret: Herr XY, was soll ich jetzt tun? oder

    Herr XY, der Kunde A will dies das und jenes. Ich kann das nicht mehr bearbeiten weil ich jetzt gehe. Es ist dringend, er wartet auf ....

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    AW: Konflikte austragen lernen

    Wovor hast du eigentlich solche Angst?

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    AW: Konflikte austragen lernen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sind reale Befürchtungen aufgrund meiner Erfahrungen in dieser Stelle. Ich würde nie die Hand ins Feuer dafür legen, dass der Chef etwas ändert, wenn mal etwas liegen bleibt oder ein Fehler passiert aufgrund des erhöhten Arbeitsaufkommens.
    Ich befürchte du hast das Perfektionsgen, kann das sein?

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