Hallo und Danke noch mal für eure weiteren Einschätzungen.
@wildwusel
Ich denke, da ist was dran. Momentan kann ich mich immer noch darauf zurückziehen zu sagen, ich habe es nie richtig versucht.
...
Ein anderer Teil, warum ich mich nicht mehr darum kümmere, ist, denke ich, auch einfach die fehlende Kraft. Ich bin in einem Vollzeitjob, habe einen Partner, mache noch zwei drei andere Dinge gerne.
Das Schreiben "frisst" sehr viel Zeit.
Marketing etc. kommt noch oben auf. Ich habe aber auch gelesen, dass es sich eigentlich erst ab drei Büchern wirklich lohnt. (Wobei das jetzt langsam an der Zeit wäre.)
Mir fällt auch auf, dass ich da ein wenig naiv heran gegangen bin. Jemand schrieb von "Arbeit", also das Schreiben zu routinieren, systematisieren.
Ja, Schreiben ist auch Arbeit, aber in erster Linie will ich, dass es mir Spaß macht und dass es eben gerade nicht "in Arbeit ausartet" :)
Praktischerweise macht mir auch Arbeit in dieser Hinsicht Spaß, aber ich merke gerade, dass ich noch mehr "Arbeit" in meinem Leben eigentlich nicht brauche, weswegen ich diese (mir eher ungeliebte) Marketing-Sache so vor mir herschiebe.
Ich dachte bisher, dass sich Qualität irgendwann einfach so durchsetzt. Das ist aber mittlerweile kaum noch möglich bei den Tonnen an (guten) Büchern, die den Markt überschwemmen. Werbung scheint mir da fast noch wichtiger.
Nach meinem Ziel habt ihr auch gefragt.
Gute Frage!
Ich muss noch ein wenig darüber nachdenken.
Hollande
(für die sich schon einiges klärt ...)
Antworten
Ergebnis 11 bis 15 von 15
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16.06.2018, 07:59Inaktiver User
AW: Angst vor dem Scheitern/Erfolg - oder: Warum verstecke ich mich?
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16.06.2018, 08:01Inaktiver User
AW: Angst vor dem Scheitern/Erfolg - oder: Warum verstecke ich mich?
Und ganz wichtiges Thema:
Abgrenzung. (Gerade in nahen Beziehungen.)
- Muss ich auch noch drüber nachdenken.
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16.06.2018, 10:30Inaktiver User
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19.06.2018, 08:41Inaktiver User
AW: Angst vor dem Scheitern/Erfolg - oder: Warum verstecke ich mich?
Hallo noch mal!
Es sind ein paar Tage vergangen und für mich hat sich einiges geklärt. Dafür herzlichen Dank, denn vieles ist auch nur durch eure Anstöße ins Rollen gekommen.
Mittlerweile geht es mir gut mit der Vorstellung für mich zu werben. Am Wochenende hatte ich viel Zeit, darüber nachzudenken, und ich wurde von einer Flut an Ideen überschwemmt. :)
Die Umsetzung wird dennoch schwierig, also es WIRKLICH zu tun, --- aber das ist ein Prozess, der bereits vor Jahren begonnen hat und dem ich mich jetzt einfach aussetzen werde.
Auf einer tiefen Ebene hat das sehr viel mit
Vertrauen
Loslassen
und
Verlässlichkeit
zu tun.
Herzliche Grüße und besten Dank!
Hollande
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19.06.2018, 12:05Inaktiver User
AW: Angst vor dem Scheitern/Erfolg - oder: Warum verstecke ich mich?
"Angst vor dem Erfolg" und "Selbstsabotage"... ja, das sind sicherlich Konzepte, die greifen. Aber meist sind sie ähnlich schmeichelhafte Erklärungen, warum wir Dinge nicht angehen, wie die vermeintliche Hochbegabung schuld an den schlechten Schulnoten des Kindes ist (es langweilt sich ja nur!).
Und damit meine ich nicht, daß Du kein Talent hättest, Hollande! In der Mehrheit der Fälle haben wir keine Angst vor dem Erfolg, sondern sind zu feige und bequem, unsere Komfortzone zu verlassen. Und die Angst vor dem Scheitern ist mehrheitlich ebenfalls sicherlich größer als die vor dem Erfolg.
Also: pack es an! Und: Viel Erfolg!
LG Sin


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