Du hast wohl vergessen, daß die hier Borderliner im Raum steht.
Ich weiß nicht welche Vorstellungen du von Frauen hast. Es gibt nichts Schöneres als einen Borderliner an die Hand zu nehmen und ihm das Leben zu zeigen *Ironie*. Es gibt auch nichts Schöneres als einen normalen Mann, der sich wie eines kleines Kind verhält, an die Hand zu nehmen und ihm das Leben zu zeigen. Deine soziale Ader geht einfach zu weit und schließt das normale Leben und das Lernen, was damit verbunden ist, einfach aus.
Vielleicht findet sich eine Frau mit Helfersyndrom, die nachher kaputt aus der Beziehung herauskommt *Ironie*.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 55
-
11.06.2018, 11:57
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Geändert von linsemo (11.06.2018 um 12:05 Uhr)
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
-
11.06.2018, 12:09
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Ok, das mit der Borderline Thematik hatte ich wirklich vergessen
Trotzdem wäre die Chance bei Menschen aus einem anderen Kulturkreis für Ihn am Anfang dann als "Normaler" Mann angesehen zu werden für einen Kontaktversuch sicherlich höher als mit Menschen aus dem eigenen Kulturkreis
Weil hier wird bsw. jede Frau nach relativ kurzer Zeit, wie auch hier in diesem Thread sich an seiner Persöhnlichkeitsstörung stören , weil sie diese Ihr als solche sofort auffällt und inakzeptabel für sie ist.
In einem anderem Kulturkreis wird diese evtl. aber nicht sofort als solche erkannt und auf die unterschiedliche Kultur, Umgangsformen oder mangelnde fehlende Sprachkenntnisse Verständigungsmöglichkeiten geschoben werden. Zumindest Anfangs .
Das heißt , er hätte dadurch evtl. eine längere Chance den Kontakt zu halten und endlich wertvolle Erfahrungen zu sammeln als hier.
Außerdem wäre er eine Einnahmequelle für diese Person und zahlt und diese möchte man nicht so schnell verlieren, könnte also eine win win Situation für beide sein.
Naiv ? Vielleicht.. aber auch wenigstens mal eine echte Chance oder ein konkreter praktischer Vorschlag etwas anderes auszuprobieren
Was hätte er den sonst für eine Wahl außer Therapie ?Geändert von Punpun (11.06.2018 um 12:14 Uhr)
-
11.06.2018, 12:12Inaktiver User
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
So wie du das schilderst, kann ich die Einschätzung des Therapeuten nicht verstehen. Frauen können tragen, was sie wollen, sie senden damit nicht zwingend Signale aus, dass sie Sex wollen. Du hast dieser Frau sexuell konnotierte Nachrichten geschickt - und ich vermute mal, dass die Nachricht auch nicht in einem entsprechenden Zusammenhang verschickt wurde. Sie hat sich Unterstützung bei ihrem Chef gesucht, was ich gut nachvollziehen kann. Die Schuld liegt hier nicht bei ihr, sondern bei dir. Willst du einen wertschätzenden, normalen (!) Umgang mit Frauen pflegen, solltest du das ganz schnell begreifen.
Bei allem Verständnis dafür, dass du offenbar keine normale Sozialisation in Bezug auf das andere Geschlecht gelernt hast - aber von dem Ast solltest du ganz schnell runterkommen, dass Frauen "gemein" sind, es "keine zweite Chance" gibt, dass Frauen eben Schuld haben, dass es bei dir nicht klappt.
Die meisten anderen Menschen haben eine normale Sozialisation erlebt und erwarten diese dementsprechend auch bei anderen Menschen. Wenn man selber von der groben Norm abweicht - egal, in welcher Form - eckt man an. Das ist so. Das geht vielen Leuten so. Damit musst du umgehen lernen. Und du musst lernen, dass Frauen ganz normale Menschen sind, die eben auf den ersten Blick nicht verstehen, wie du tickst. Sie sind deswegen nicht automatisch gemein (auch wenn es natürlich gemeine Menschen gibt, keine Frage).
Wenn du den Pfad des Frauenhasses betrittst - und das lese ich bei dir so raus - wirst du diesen nicht mehr verlassen. Wenn du erst mal anfängst, zu denken, dass Frauen an deinem Dilemma Schuld sind, dann wird sich NIE etwas ändern, denn das einzige, was du ändern kannst, bist immer nur du selbst und dein Verhalten.
Innerhalb einer Therapie solltest du außerdem lernen, mit deiner Vergangenheit abzuschließen. Wer in der Vergangenheit lebt, kommt niemals in der Gegenwart an.
Zusammengefasst: Fremde Menschen kennen dich nicht und verstehen deinen sozialen Background nicht. DU musst was tun. Und die anderen sind NICHT daran Schuld, dass du die sozialen und gesellschaftlichen Spielregeln nicht kennst. Und ja, das kann man deutlich an deinen Nachrichten rauslesen. Denn sorry, zu denken, eine Frau wolle Sex, weil sie ein vermutlich normal modisches, transparentes Oberteil trägt, zeigt, dass du keine Ahnung hast, was eigentlich ein normaler Umgang mit anderen Menschen ist.
-
11.06.2018, 12:20
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Für solche Fälle gibt es Menschen, die die Ausbildung haben, eine solche Persönlichkeitsstörung evtl. in geregelte Bahnen zu bringen. Du bist anscheinend der Meinung, daß sich völlig normale Menschen insbesondere und speziell Frauen sich damit abgeben müssen, um dem Menschen ein normales Leben vorzuleben?
Du kannst hier im Forum reihenweise Stränge lesen, die damit zusammenhängen. Es ist schön, daß du den TE in der Form unterstützt und das dir Frauen, die daran zu Grunde gehen, völlig egal sind.
Welcher andere Kulturkreis. Borderline ist kein Kulturkreis. Es ist eine Persönlichkeitsstörung. Weißt du was das ist?Geändert von linsemo (11.06.2018 um 12:27 Uhr)
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
-
11.06.2018, 12:23
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Er sollte sich an Begleiterinnen im Ausland ausprobieren das war mit fremder Kulturkreis gemeint wo er sich evtl. besser im Umgang mit dem anderen Geschlecht üben und ausprobieren könnte ...
Hier hätte er viel weniger Chancen aufgrund der Borderline Thematik und mangelnden Erfahrung diese zu sammelnGeändert von Punpun (11.06.2018 um 12:34 Uhr)
-
11.06.2018, 12:29
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
-
11.06.2018, 12:30
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
-
11.06.2018, 12:37
-
11.06.2018, 12:38
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Lies bitte mal alle meine vorherigen Antworten in diesem Thread , besonders den ersten an Marek
Denn genau darauf bezog ich mich mit all meinen Antworten.
Deswegen verstehe ich jetzt Deine Reaktion auch nicht , es sind konstruktive praktische Vorschläge, die man versuchen kann , aber nicht muss , nicht mehr und nicht weniger
-
11.06.2018, 13:29Inaktiver User
AW: Hasse mein Leben, auch weil ich so mega verklemmt bin...
Hallo Marek,
es ist schön, dass du in deinem Therapeuten einen guten Wegbegleiter gefunden hast. Wahrscheinlich wirst du dich schon mit dem Thema Borderline auseinander gesetzt haben und weißt, dass dieses Krankheitsbild eine Beziehungsstörung ist. Gerade weil du hier das Thema Partnerschaft einbringst, die ja nun eine sehr enge, intime Form von Beziehung ist, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, ob du dies erst einmal so weit aufschiebst, bis du dich durch deine Therapie gefestigter fühlst und gestärkter, in Beziehungen auch Nuancen zu sehen, zu reflektieren und im richtigen Maße auf dich zu beziehen. Nicht, weil ich dir nicht sehr eine erfüllende Partnerschaft wünsche, sondern weil ich glaube, dass du im Moment noch zu verletzbar bist durch die Auswirkungen deiner Borderline-PS. Ich verstehe deinen Wunsch nach Nähe, das ist absolut menschlich. Die wichtigste Beziehung, die ein Mensch hat, ist aber zunächst einmal die zu sich selbst - die würde ich an deiner Stelle erst einmal mithilfe der Therapie stärken und stabilisieren. Du hast doch schon sehr viel erreicht, das sind große Erfolge (die Arbeit an sich selbst ist eine der schwersten...).
Was ist mit Freundschaften? Gibt es Menschen, zu denen du eine Freundschaft pflegst? Und wenn nicht: Wie wäre es, wenn du versuchst, auf freundschaftlicher Ebene Menschen kennen zu lernen, mit denen du zwar keinen Sex hast, aber vielleicht auf anderer Ebene irgendwann (<-- auch Freundschaft braucht Zeit, sich zu entwickeln) menschliche Nähe erlebst? Freundschaft ist oft "einfacher" in der Beziehungsgestaltung, weil die körperliche, intime Nähe wegfällt. Und trotzdem kann man schon mal lernen, nonverbale Signale zu deuten, Missverständnisse zu klären, sich auf Augenhöhe zu begegnen und das Kennenlernen/Freundschaft pflegen zu üben.
Was ist dir noch wichtig in deinem Leben?



Zitieren
