ich beobachte immer wiedker mal, dass Leute wegen einem kleinen irrelevantem Detail ein riesiges Drama veranstalten, die groben Missstände aber einfach ignorieren.
Das scheint mir aber geschlechtsübergreifend recht gleichmässig verteilt zu sein und nicht frauenspezifisch.
Meinungen und Wahrnehmungen können natürlich unterschiedlich sein, aber es wird schon welche geben, die näher an der Realität der objektiven Fakten sind als andere.Und können auch hier die Meinungen nicht unterschiedlich sein? Genauso wie die Wahrnehmungen?
gruss, barbara
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02.09.2018, 20:19
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
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02.09.2018, 20:25
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
Ob es die Quintessenz für mich ist, sei dahingestellt - aber, ja, die Tendenz im Forum ist für mich schon so, dass Ungleichheit schwer ausgehalten wird und Zufriedenheit mit der eigenen Leistung, so sie geäußert wird, nicht gerne gesehen wird.
Konnte man neulich wieder schön im Strang über den Umgang mit dem Doktortitel sehen (- und auf anderem Terrain im Modeforum, wenn dort eine durchblicken lässt, sie fände sich schön (und sei vielleicht auch noch schlank...))
Klar kann einem das schnuppe sein, aber es ist schon ein Bruch in der scheinbaren Solidarität untereinander.
Da ich persönlich im RL nicht in einer Frauenenklave lebe und arbeite, mache ich dort andere Erfahrungen. Ich bin z.B. Teil einer Forschungsabteilung, dort unterstützen wir einander und geben Feedback, um einander besser zu machen. Und meine - nicht promovierte - Klinikleitung hat mich immer gefördert, sowohl in der fachlichen Ausbildung als auch bei Forschungsvorhaben.
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02.09.2018, 20:34Inaktiver User
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02.09.2018, 20:34
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
Ich sehe da eher die kulturellen Unterschiede.
A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer
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02.09.2018, 20:35
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02.09.2018, 20:36
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02.09.2018, 20:41Inaktiver User
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
Das faende ich aber auch ein trauriges Fazit.
Ich finde es auch gut stolz zu sein und sich seine Leistung(en) bewusst zu machen. Und tue das auch.Ich hab für mich rausgezogen, dass es (für mich) gut ist, stolz zu sein - und zwar aus ganzem Herzen. Dann kommen Neid oder Missgunst anderer gar nicht zu einem durch. Und was die dann denken mögen: mei...
Man darf/sollte vielleicht nicht erwarten, dass andere eine bestimmte (!) Leistung auf eine bestimmte Weise, hmm, bewundern, verehren, Respekt zollen.
Menschen finden halt unterschiedliche Leistungen gut, der eine bewundert die alleinerziehende Mama, der naechste diejenige die die sich den reichen Zahnarzt gekrallt hat, der naechste Ivanka Trump und wieder einer Mutter Teresa.
Vielleicht sollten man auch noch andere Motive zumindest fuer moeglich halten als Neid und Missgunst.
Wenn nicht....mei
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02.09.2018, 20:41
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
Naja, hier ist es zB unüblich, akademische Titel aktiv zu führen. In Österreich ist es sehr üblich.
In „meiner“ Wissenschaft erwähnt man die Promotion höchstens ganz am Anfang der Karriere (für den ersten Job). Bei den Medizinern nutzt man den Titel lang und oft.
Ich versuche es grundsätzlich mal mit „when in Rome ...“ und fand die Diskussion in den Strängen drum sehr interessant.
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02.09.2018, 20:56
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
@minstrel: die Mediziner in der Forschung halten das nach meiner Erfahrung ähnlich wie die anderen Wissenschaftler, entweder man ist mit seiner Promotion beschäftigt oder in einer postdoktoralen Stellung, was soll man da sagen? Gemessen werden ja die Ergebnisse und Publikationen.
Mediziner in der Klinik (in Deutschland) benutzen den Titel eher mal, wobei ja auch oft nichtpromovierte Kollegen als Herr/Frau Doktor angesprochen bzw von den Pflegern so tituliert werden, "die Frau Doktor kommt nachher noch mal zu Ihnen..."
Wo ich jetzt lebe, hat man seine Titel und Positionen vorne auf seinen Präsentationen drauf sowie auf den Visitenkarten. Ansonsten duzen sich hier eh alle. Aber in einem wissenschaftlichen Umfeld wird schon drauf geschaut, was die Leute draufhaben. Da ist es sich wieder ähnlich.
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02.09.2018, 21:05
AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen
Hier ist halt Understatement grundsätzlich wichtig und den Titel nutzen ist eher verpönt.
Dieses spontane Gefühl von „tut etwas Ungehöriges“ hat aber mit Neid nichts zu tun.A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer



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