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  1. Moderation

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    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Einfach mal kurz: Was Pangolino sagt.

    (Sorry fuer das Reine-Zustimmungspost, aber ich fand tatsaechlich, es muesste bekraeftigt werden.)
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

  2. Moderation

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    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    doppelt.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

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    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Ich habe da ein Beispiel aus meiner Jugend: ich habe im Schulchor gesungen und auch privat Gesangsunterricht gehabt. Ich habe ein ausgeprägtes Gesangstalent und bei mir stand sogar kurzzeitig im Raum, ob ich nicht Musik studiere. Eine Schulfreundin von mir war im selben Chor und hat dann bei derselben Lehrerin Unterricht gehabt. Den Unterricht hat man bei ihr gemerkt, ihre Stimme wurde kräftiger, sie war sehr viel sicherer in der Melodieführung (sie traf einfach die Töne viel besser), aber an dem, was ich konnte und schon einfach mitgebracht habe an Talent kam sie nicht ran. Und das war auch okay so, aber das hätte sie auch mit noch so viel Übung nicht geschafft, da fehlte zum Beispiel der Stimmumfang, das intuitive Erfassen von Melodien und die allgemeine Stimmstärke.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  4. Inaktiver User

    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und die Aussage "ein Studium kann jeder schaffen, der auswendig lernen kann", ist für mich null nachvollziehbar. Aber das könnte natürlich vom Fach abhängen. In meinem Fach jedenfalls hätte man mit Auswendiglernen nicht mal das zweite Semester geschafft, von den Abschlussprüfungen ganz zu schweigen.
    Mein Aussage war: in Deutschland kann jeder einen Studienabschluss erreichen, wenn er das möchte. Das impliziert ja nicht, dass jeder einen Prädikats-Abschluss in Raketentechnik oder höherer Gesangskunst machen kann oder muss. Statt dessen geht auch „irgendwas mit Medien“, wenn es „nur“ um den Abschluss geht.

    Ich habe Biologie studiert und einen MBA gemacht, und in beiden Fächern war es zumindest zu meiner Zeit praktisch völlig unmöglich, durchzufallen, sobald man genügend Energie hatte, zu den Pflichtveranstaltungen zu gehen, und sich vorher mal die Altklausuren mit Lösungen anzuschauen. Ich kenne keinen einzigen, der das nicht geschafft hat, es sei denn, er wollte sowieso das Studienfach wechseln oder war sonstwie persönlich unmotiviert. Insofern sehe ich es persönlich für mich nicht als besondere Leistung an, diese Studiengänge absolviert zu haben. Beides waren reine Auswendiglern-Fächer, selbst der Matheteil war Schmalspur. Dementsprechend ist auch der Stellenwert auf dem Arbeitsmarkt gering.

  5. Inaktiver User

    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Dann haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht ... Okay, ich habe im nahen Ausland studiert, vielleicht liegt es daran?
    Jedenfalls gab es bei uns nichts, was man auswendig lernen konnte, es gab keine alten Klausuren, die man durchgehen konnte, ein Drittel meines Jahrgangs gab vor Ende des Studiums auf.... Andererseits hat man mit Abschluss so gut wie eine Jobgarantie.

  6. Inaktiver User

    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Okay, früher war das dann vermutlich anders.

    Bei uns haben nur 40% der Studienanfänger den Abschluß geschafft.

    Es spielten sich viele Dramen ab, da eben nicht entsprechende Prüfungen geschafft wurden.

    Ich glaube kaum, dass Leute mit einem IQ unter 100 jeden Studiengang schaffen würden.
    Die Aussage, jeder könne das schaffen, würde ja bedeuten, dass es keine IQ-Unterschiede geben würde!
    Merkwürdig, so etwas aus dem Mund einer "Akademikerin" zu hören!


    Und bei uns waren auch keine alten Klausuren im Umlauf!

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    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dementsprechend ist auch der Stellenwert auf dem Arbeitsmarkt gering.
    Das hat doch aber sicher noch andere Gründe? Ich meine, der Marktwert für ein Studienfach wie Altamerikanistik ist sicher auch nicht hoch, aber ich glaube nicht dass das daran liegt, dass es jeder schaffen würde.

    Dagegen wird zumindest hier in der Gegend jeder Maschinenbauer vom Fleck weg engagiert, egal wie lange die Studienzeit und wir grottig die Abschlussnote. Der Bedarf ist halt momentan da.

    Ich sehe mein Studium auch nicht als intellektuelle Höchstleistung an. Aber selbst da gab es genügend Leute, die es gar nicht, nicht pünktlich oder mit sehr schlechter Abschlussnote geschafft haben.

  8. Inaktiver User

    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz genau.

    Ich glaube, das liegt daran, dass es zurzeit verpönt ist, irgendetwas außer der Haar- und Augenfarbe auf die Genetik zurückzuführen. Das ist ganz böse.

    Obwohl die Forschung gerade in letzter Zeit das Gegenteil belegt.
    Demnach sind sogar die Folgen von Traumatisierungen vererbbar, sowie Persönlichkeitseigenschaften!

  9. Inaktiver User

    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Zu meiner Zeit (Ing.-Studium) hieß es in der ersten Vorlesung: "Jeder dritte von Ihnen wird das Studium nicht schaffen."
    Und so ähnlich kam es auch. Mit Auswendiglernen kam man in ein paar nicht so wichtigen Fächern durch, ok, aber das reichte nicht. Bei weitem nicht. Und Fleiß? Du liebe Zeit, die Tage waren voll gestopft mit Pflichtveranstaltungen mit Anwesensheitsliste, oft von morgens bis abends. Jede Woche dazu Testate. Dann Wochenhausarbeiten. Die vorlesungsfreie Zeit Klausuren, noch und nöcher. Semsterferien, haha.

    Interessant aber war, dass die wenigen Frauen, die sich da rumtummelten, fast alle durch kamen.

  10. Inaktiver User

    AW: Akademikerinnen und das Backen der ewig kleinen Brötchen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Aussage war: in Deutschland kann jeder einen Studienabschluss erreichen, wenn er das möchte. Das impliziert ja nicht, dass jeder einen Prädikats-Abschluss in Raketentechnik oder höherer Gesangskunst machen kann oder muss. Statt dessen geht auch „irgendwas mit Medien“, wenn es „nur“ um den Abschluss geht.
    Und diese Annahme ist eben falsch. Sicher gibt es Unterschiede in den Anforderungen der verschiedenen Studiengänge, aber JEDER kann eben NICHT einen Studienabschluss erreichen, weil eben nicht jeder genügend Gehirnschmalz dafür hat (von anderen dafür nötigen Eigenschaften mal abgesehen).

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