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    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es kann. Oft wird ein Thema einfach nur totgeredet, ohne dass sich etwas ändert. Weniger reden, mehr handeln ist oft eine gute Devise.

    gruss, barbara
    So einfach ist die Sache dann doch auch wieder nicht. Vielleicht sind es die Handlungen welche erst den Anlass geben darüber reden zu müssen. Hier finden sich dann wieder Rechtfertigungen ein und was weiss ich nicht alles. Sozusagen ist es dann doch gut zu wissen auf was man sich einlässt.

    Erkennen, wann man Verantwortung nicht übernehmen braucht ist auch eine gute Erkenntnis. Schon im Reden steckt Verantwortung drin mit dem was man eigentlich sagt.

    Ob jetzt die TE die Verantwortung übernehmen will sich doch noch mit dem Thema auseinander zu setzen keine Ahnung, vielleicht interessiert es Impulsina auch nicht mehr.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  2. Moderation

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    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen konkreten Fall, ich merke nur immer wieder, dass ich offenbar etwas sehr Grundlegendes nicht checke und mir selber dadurch im Weg stehe. Bzw. fällt mir schon was Konkretes ein: wenn ich mein Verhalten erkläre, bekomme ich zu hören, dass ich mich "rechtfertige". Ich soll aufhören, nach Gründen für mein Verhalten zu suchen und "Verantwortung dafür übernehmen".
    Verantwortung, die man übernehmen kann, reicht genau so weit wie die Macht, die man hat.

    Wenn man Macht, die man hat, nicht wahrnimmt, drückt man sich vor seiner Verantwortung, wissentlich oder unwissentlich. ("Ich konnte doch nichts tun!") In dem Moment, wo man merkt, daß man Macht hat, ist man verantwortlich dafür, wie man sie anwendet oder es läßt. ("Ich hätte was tun können, aber habe nicht, weil (Grund) .")

    Wenn man Verantwortung für etwas akzeptiert, worüber man keine Macht hat, bringt man sich in absurde und frustrierende Situationen. ("Ich hätte den Meteroiteneinschlag verhindern sollen!" "Wer bist du, Superman?")

    Ich glaube aber, Impulsina, daß du ein Kommunikationsproblem hast, nämlich die Rechtfertigeritis. Kann es sein, du findest es wichtig, verstanden zu werden, willst alles erklären, Respekt für deine Ansichten und Entscheidungen einwerben, und, sorry, gehst damit Leuten auf den Wecker, die dann irgendeine Hohlfloskel über "Verantwortung" auspacken? Überleg mal, was diese Leute von dir wollen (sie müssen ja irgendwas getan haben, was bei dir ein Rechtfertigen ausgelöst hat, und das haben sie vermutlich getan, weil sie irgendwas wollten), ob du ihnen geben möchtest (kannst), was sie wollen, und wenn nicht, wie du ihnen sagst "ist nicht", statt rumzuerklären.

    Die Verantwortungen des Erwachsenseins sind, sich um sich selber zu kümmern (Zähneputzen, Haarewaschen, Mütze aufsetzen,...), und seine Rechnungen zu bezahlen. Alles darüber hinausgehende ist Kür.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Kann es sein, du findest es wichtig, verstanden zu werden, willst alles erklären, Respekt für deine Ansichten und Entscheidungen einwerben, und, sorry, gehst damit Leuten auf den Wecker, die dann irgendeine Hohlfloskel über "Verantwortung" auspacken?
    Ja! Und ich erzähle das der Vollständigkeit halber, nicht weil ich es für die Zukunft so beibehalten will. Es wird aber so verstanden, dass ich das immer so handhaben will (also das Verhalten wiederholen).

  4. Inaktiver User

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    So einfach ist die Sache dann doch auch wieder nicht. Vielleicht sind es die Handlungen welche erst den Anlass geben darüber reden zu müssen. Hier finden sich dann wieder Rechtfertigungen ein und was weiss ich nicht alles. Sozusagen ist es dann doch gut zu wissen auf was man sich einlässt.

    Erkennen, wann man Verantwortung nicht übernehmen braucht ist auch eine gute Erkenntnis. Schon im Reden steckt Verantwortung drin mit dem was man eigentlich sagt.

    Ob jetzt die TE die Verantwortung übernehmen will sich doch noch mit dem Thema auseinander zu setzen keine Ahnung, vielleicht interessiert es Impulsina auch nicht mehr.
    Das verstehe ich nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Rechtfertigung heißt aber oft: man redet über die Probleme statt über die Lösung.
    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Oder auch: man ist am Reden, statt endlich mal zu handeln.

    gruss, barbara
    Ich glaube, das könnte es sein, was das Gegenüber nervt.

  6. Inaktiver User

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    ich glaube, verantwortung übernehmen heißt, entscheidungen zu treffen, was zu machen und dann dazu zu stehen, dass ich das wollte und gemacht habe, ohne mich episch zu erklären.

    die verantwortung nicht zu übernehmen hieße, sich zu rechtfertigen und zu erklären, mit dem ziel, dass die anderen sagen, ja, schon klar, ich könne nichts dafür, dass etwas so oder so gelaufen ist.

    ein klassiker aus meinem umfeld, man beschließt gemeinsam ins theater zu gehen, und einer nölt schon am fahrkartenautomaten rum, was das fürn schxxx ist, und das geht dann so weiter: wie nervig, die schlange am einlass, dann die sitze zu hart, die luft zu schlecht.
    so jemand übernimmt keine verantwortung dafür, dass der abend gelingt, während der abend läuft.
    und wenn er hinterher erklärt, dass er ja lustvoll und motiviert losgestiefelt sei, aber alles war so furchtbar, er kann nichts dafür, dass er so schlechte laune verbreitet hat, dann lehnt er seine verantwortung ein weiteres mal ab.

    so ungefähr würde ich es erklären mit der verantwortung. was so alltagsdinge betrifft.

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    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das könnte es sein, was das Gegenüber nervt.
    Das kann man wohl sagen und wie.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  8. Inaktiver User

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich glaube, verantwortung übernehmen heißt, entscheidungen zu treffen, was zu machen und dann dazu zu stehen, dass ich das wollte und gemacht habe, ohne mich episch zu erklären.
    Das ist eine gute Definition!

    Und dazu gehört noch: Entscheidungen selbst zu treffen - und nicht andere in die Pflicht zu nehmen, für einen selbst zu entscheiden.

    Beispiel: Du willst dir ein Auto kaufen. Natürlich fragst du andere, welche Erfahrungen sie mit welchem Autotyp gemacht haben. Aber letztlich musst du entscheiden, welches Auto du kaufst. Und nicht drauf warten, dass XY sagt "kauf einen Golf" oder Z sagt "kauf einen Porsche" - und dann zu jaulen: "Aber du hast doch gesagt, dass ich...."

    Oder bei der Entscheidung, wohin du in Urlaub fährst: Wenn alle sagen, Robinson-Club in der Türkei ist toll, weil warm, sonnig, tolles Buffet...." und du möchtest lieber nach Spitzbergen - dann fahr nach Spitzbergen. Aber jammer hinterher nicht rum, dass es dort kalt war und dunkel und nur Stockfisch gab.

  9. Inaktiver User

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    TE - ich versuche mal ein Bild zu machen. Wir beide verabreden und zum gemeinsamen Kochen. Ich übernehme das Einkaufen von xx, du das Einkaufen von Nudeln. Wir sind um 14.00 bei mir in der Küche verabredet. Du kommst um 15.00 an und erklärst, du konntest die Nudeln nicht einkaufen, weil die von die bevorzugten Spagetti nicht mehr vorhanden waren und du wusstest nicht, ob du Bandnudeln nehmen durftest. Und dann erklärst du mir, du konntest nicht um 14.00 Uhr kommen wie verabredet, denn du hast morgens um 8.00 entdeckt, daß du dir noch die Nägel lackeren musst - heute - und deshalb bist du später aus dem Haus gehommen - und anrufen konntest du mich auch nicht, weil der Nagelläck trocknen musste - und .
    Das ist eine Situation wo ich dich gerne schriftlich darauf hinweisen möchte, daß du keine Verantwortung für dich übernimmst und mit mit deiner Verantwortungslosigkeit belastest.

    Wildwusel eine klitzekleine Kritik - nicht wenn ich bemerke / merke / erkenne daß ich die Macht habe etwas zu tun - sonden wenn ich die Macht habe, dann beginnt meine Verantwortung mir selbst gegenüber. Wenn ich nicht merke, daß ich die Macht habe, dann ist das einfach fehlendes Unrechtsbewußtsein oder fehlende Gesetzeskenntnis die nicht vor Strafe schützt. Zurecht nicht. Ansonsten - dein Beitrag ist gut.

    Grüsse - der die das Allesch

  10. User Info Menu

    AW: Was heißt "Verantwortung für sich übernehmen"?

    Viele machen was und dann geht das Gemecker los.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

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