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  1. Inaktiver User

    AW: Will ich Kinder?

    @mambi
    Mir ging es nicht ums juristische. Das wird der TE bei ihrer Entscheidungfindung nämlich nullkommanix helfen. Es sollt eine emotionale Entscheidungshilfe sein, und die muss nicht juristisch korrekt sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @mambi
    Mir ging es nicht ums juristische. Das wird der TE bei ihrer Entscheidungfindung nämlich nullkommanix helfen. Es sollt eine emotionale Entscheidungshilfe sein, und die muss nicht juristisch korrekt sein.
    Mein Hinweis war keineswegs im Bezug auf juristische Belange gedacht....
    Tatsächlich ist es nicht zwangsläufig die Mutter, die eine stärkere emotionale Bindung zum Kind hat, nur die Tatsache, es ausgetragen und geboren zu haben, beinhaltet keinen Automatismus dafür.

  3. Inaktiver User

    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...und es wird dich lieben, dich anlächeln und dich Energie kosten und dich lieb haben - 18 Jahre plus X. Es wird das wichtigste Geschöpf auf der Erde für dich sein, für immer! usw.usf.
    Danke Beatrix für die ausführliche Beschreibung. Ich werde da und wegen dem, was schafwolle schrieb, auch noch ein paar Mal in mich gehen in der nächsten Zeit.

    Gerade stelle ich einfach nur fest, dass mir ein dicker Klotz vom Rücken fällt, , wenn ich den Gedanken zulasse: Ich will keine Kinder - und das ist total okey so.

  4. Inaktiver User

    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen


    Es besteht halt die Gefahr, dass Du später Deinem Partner indirekt die Schuld für Deine
    eventuelle Kinderlosigkeit gibst. Ein derart "wunder Punkt" kommt gerade in Krisensituationen
    zum Tragen.

    Es muss nicht so sein, aber es könnte.
    Ja, deswegen muss ich mir ja sicher sein. Möchte ich mir sicher sein.

    Es ist, glaube ich, etwas schwierig zu verstehen, aber ich versuche es mal ...

    "Eigentlich" haben mein Mann und ich alles, was es braucht, um Kinder in die Welt zu setzen. Wir sind lange zusammen, kennen uns gut, wissen um die Stärken und Schwächen , wir verdienen genug, haben im Frühjahr 2017 geheiratet ... von außen ist alles supi, von außen kommen spätestens seit der Heirat auch immer wieder mal Anfragen, wann es denn soweit sei und so fort.

    "Innen" sieht es bei uns anders aus. Er hat eine Drogenproblematik, die ich nicht wegdiskutieren möchte, er ist mit den Jahren eher lethargischer geworden. Ich bin tenendzielll die Aktive, schlage manchmal auch über die Strenge ... wir tun uns da beide nicht viel
    Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber das kommt nicht von ungefähr, wir haben beide richtig doofe Erfahrungen gemacht zu einer Zeit, als wir selber Kinder waren.

    Wir können super miteinander reden, auch darüber, haben uns viel Halt gegeben, geben uns viel Halt ... aber seitdem dieses Kinderthema da ist, - und auch so akut ist - drehe zumindest ich völlig am Rad.

    Er ist da recht gelassen, sagt, wir können, wenn wir wollen oder eben auch nicht. Ich habe da seit einiger Zeit das Gefühl "wir müssen" und dieser Druck hat sich in den letzten Tagen leider auch in diesem Beitrag im Beziehungsforum abgebaut, wo ich aber gar nicht mit klarkam, dass ich meinen Partner verlassen sollte (haben viele da vorgeschlagen).

    Ich habe ihn gerade eben beim Abendessen gefragt, ob er denkt, dass ich mir Kinder wünsche. Er meinte daraufhin, dass ich mir bisher alles mehr gewünscht hätte als Kinder, und er kennt mich wirklich gut und lange ...

    Das deckt sich auch mit meiner eigenen Beobachtung. Wenn ich an Kinder denke, dann kriege ich keine Herzchengedanken, sondern dann krampft sich bei mir alles zusammen und ich denke, ich müsste sonstwas reißen, damit das alles funktioniert.
    Ich fühle mich ganz arg hilflos, mir macht das Angst.
    Ich kann so viele Gründe dagegen nennen, kaum einen dafür, außer, dass ich in einer perfekten Welt mit einem perfekten Mann natürlich gerne Kinder hätte.

    Das ist aber Unfug, denn so funktioniert das nicht.

    Kurzum, seitdem das raus ist, seitdem ich diese ganzen Erwartungen, die ich unbewusst aufgesaugt habe oder wo auch immer das herkommt , ... seitdem geht es mir besser. Ich fühl mich geklärter. Seh ihn nicht mehr nur negativ. Seh ihn einfach wieder als Mann, den ich sehr schätze für seine Sensibilität und Toleranz, Intelligenz. Der gerade etwas strauchelt, aber für den ich da sein will.

    Zu 90% bin ich sicher.

    Ich will keine Kinder.
    Geändert von Inaktiver User (14.03.2018 um 20:54 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Will ich Kinder?


  6. Moderation

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    AW: Will ich Kinder?

    Ich finde die Gedanken dazu, daß oder warum man keine Kinder möchte, sehr wichtige und auch verantwortungsvolle Gedanken. Obwohl dann die Verantwortung, die man übernimmt, wenn man stimmig kein Kind bekommt, nicht vergleichbar sichtbar wird wie die Verantwortung, die man für ein Kind trägt.



    Ich bin sonst eher mal von der "no risk, no fun"-Fraktion, aber bei Kindern funktioniert das nicht. Denn das "Risiko" liegt sozusagen bei ihnen, und man kann sie nicht wieder rückgängig machen.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ..., haben im Frühjahr 2017 geheiratet ...
    Das überrascht mich jetzt - was war denn Grund/Anlass dafür?

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    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Das überrascht mich jetzt - was war denn Grund/Anlass dafür?
    Vielleicht - Liebe?!

    Verrückter Gedanke, ich weiß...

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    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Woran merkt man denn, dass man Kinder möchte?

    Ist so'n Ziehen in der Herzgegend...

    Man kann sich dem Wunsch, zu geben, nicht mehr entziehen.

    Guter Indikator:
    Samstags bei Ikea geht einem das Kindergeweine und -gebrüll nicht mehr auf die Nerven, sondern man denkt "Ohje, was hat es denn?"

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    AW: Will ich Kinder?

    Zitat Zitat von Gedankentiefe Beitrag anzeigen
    Vielleicht - Liebe?!

    Verrückter Gedanke, ich weiß...
    Schau mal in ihren anderen Thread.
    Da ist die Frage, warum sie sich vor einem Jahr für ein "für immer" entschieden hat, schon naheliegend.
    Gerade überlegt sie ja, ob sie sich trennt.

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