Fiorella, ich habe jetzt einige Zeit überlegt, ob ich das schreiben soll, denn das mache ich eigentlich sehr ungern (ich empfinde es oft als übergriffig):
Ich würde mir an deiner Stelle (und habe das selbst aus ähnlichen Gründen auch getan), Unterstützung, professionelle Unterstützung suchen. Das sind Verletzungen, die von alleine fast nicht mehr heilen können oder wenn, dann erst sehr, sehr spät und darauf würde ich mich nicht verlassen.
Es tut mir sehr leid, was du erlebt hast.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 40
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10.03.2018, 13:56Inaktiver User
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
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10.03.2018, 13:57Inaktiver User
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
Zu lange überlegt, PeggySue ist mir zuvor gekommen, aber - doppelt hält besser.
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10.03.2018, 14:01
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
Das ist, glaube ich, etwas ganz anderes. Tagesmutter und eigenen Mutter sind überhaupt nicht vergleichbar.
Abstreiten ist begründbar? Hmmm...auch wenn das Kind darunter leidet? Das sehe ich komplett anders.
Als liebende Eltern hätte man sich doch alles ausgerissen, um dem Kind das Gefühl zu geben, geliebt zu werden.
Vielleicht ging es in dem Gespräch um etwas anderes-ok. Ich als Mutter wäre trotzdem total erschreckt, wenn bei meinem Kind so etwas angekommen wäre.
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10.03.2018, 14:02
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10.03.2018, 14:04
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
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10.03.2018, 14:10
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
Rene66:
Es ging doch nicht darum, dass es eine Tagesmutter oder der Postbote gesagt hat, sondern darum, dass ich als Kind etwas völlig falsch verstanden habe und es auf mich bezogen habe, was gar nicht so gemeint war.
Was ist, wenn sie etwas ganz anders gesagt und gemeint haben, als es bei einem 6jährigen Kind angekommen ist?
Wie sollen sie es denn anders klarstellen als zu sagen: "Das was du gehört hast, haben wir nicht gesagt. Das stimmt nicht."
WIeso sollten sie zugeben, was sie nicht gesagt haben und nicht so gemeint haben?
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10.03.2018, 14:17
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
Vielleicht streiten sie es auch ab, weil sie es nicht zugeben wollen. ich habe das bei meiner Grundschulfreundin so empfunden, vielleicht mehr noch als sie selbst. Jedenfalls hat sie noch lange unter dem Erziehungsstil ihrer Eltern gelitten, die haben das bagatellisiert, ebenso meine Eltern, als ich das (mit Beispielen) erzählt habe. Aber es war heftig und und mir hat meine Freundin sehr leid getan. Wenn zwei Kinder das Gefühl haben, die Eltern würden sich feindselig verhalten: irren sie sich da? das hat nichts mit Strafen an sich zu tun, ich kenne Berichte von Kindern, die sehr hart bestraft wurden für Vergehen, die sie selbst auch als solche sahen: verdiente Strafen eben; unabhängig davon war aber das Familienleben herzlich, die Kinder fühlten sich geliebt
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10.03.2018, 14:17Inaktiver User
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
Spätestens als die Mutter das Tagebuch gelesen hatte wäre es an der Zeit gewesen mit der Tochter und dem Vater zu reden. So empathielos darf doch eine Mutter nicht sein, dass sie nicht spürt wie das Kind leidet. Nur alles abzustreiten bringt nichts, das Kind weiß doch was es gehört und erlebt hat.
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10.03.2018, 14:19
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
ja, eben. auch wenn es unterschiedliche Wahrnehmungen geben mag: als Mutter muss ich mein Kind doch ernst nehmen!
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10.03.2018, 14:25
AW: Eltern haben gemeine Dinge gesagt
Sie werden das nicht zugeben, weil sie sich möglicherweise im nachhinein für ihr eigenes Verhalten schämen oder weil sie es vergessen haben, was sie im Affekt gesagt haben. Es gibt Eltern die sind mit Kindern überfordert.
Wenn ich darüber nachdenke, was meine Eltern alles so von sich gegeben haben, dann ist das einzige was mich heute daran ärgert, daß ich darauf nicht sofort eine Antwort gegeben habe. Aber dazu war ich so verdattert, wie Menschen so gehässig sein können.Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


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