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  1. Inaktiver User

    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Deiner Wahrnehmung zu vertrauen und dich gut abgrenzen zu können. Dann musst du auch nicht um dich schlagen.
    Ich weiß, es ist viel leichter gesagt als getan...

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    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Aber dank euch ist mein Kopf wieder gerade und weiter geht's!

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    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Zitat Zitat von ghosted_woman Beitrag anzeigen
    Aber dank euch ist mein Kopf wieder gerade und weiter geht's!
    ....auch hier wieder....Ein paar wenige Beiträge können weder deinen Kopf gerade rücken noch dir helfen, die Welt realistischer zu beurteilen. Dazu musst du erwachsen werden.

    Du wirst nicht gesehen, sagst du. Hier auch wohl ein Familienthema. Siehst du dich denn selbst?
    Du könntest z.B. jedesmal, wenn du das Gefühl hast, nicht gesehen zu werden, in einen Spiegel sehen und dir sagen:
    "Wenn mich keiner sehen sollte - ICH sehe mich selbst auf jeden Fall voll und ganz." Dann lächelst du dich im Spiegel an, vielleicht ziehst du ein rotes Oberteil an anstatt ein graues? Oder erhebst im Job mal dort deine Stimme, wo du etwas Kompetentes beizutragen hast?! Mach dich bemerkbar!

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    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Zitat Zitat von ghosted_woman Beitrag anzeigen
    Spatz, das ist gut möglich!
    Hatte jetzt einen Mann über Bekannte kennengelernt. Passte erstmal nicht ins Beuteschema: 10 Jahre älter, recht korpulent. Ein ganz Netter, seit drei Jahren geschieden, Frau hatte ihn mit Kindern sitzenlassen.
    Wir gingen ins Café, und da sagt er mir doch recht unverblümt, dass er sich mit mir getroffen hätte, weil er "gerade erst" über die Scheidung hinweg sei und dachte, ich will was von ihm. Deshalb hatte er geglaubt, dass ich sein Leben wieder verschönern würde.
    Ich ging nach Hause und fragte mich, was ich wohl noch immer ausstrahle. Dieser Mann war wenigstens ehrlich.
    Aber natürlich gab es keine weiteren Treffen.
    Ich habe da mal etwas erlebt. Im Bekanntenkreis gab es einen Mann, der eine Reise vorhatte, die ich schon gemacht hatte und wir kamen ins Gespräch. Da meine Reise schon etwas länger her war und ich viel vergessen hatte, fiel mir während des Gespräches wieder vieles ein, was ich dann erzählte. Das Ergebnis dieses Gesprächs war, das er vermutete, ich wollte mitfahren. Er war geschieden und fuhr alleine. Nein, ich hatte überhaupt kein Interesse und ich verstand nicht, wie er darauf kam. Nach einiger Zeit fiel mir sein Alkoholkonsum auf und erklärte für mich einiges. Für mich war schon immer klar, ein Mann mit Süchten, nie im Leben. Ich weiß nicht, wie er dazu kam, daß ich Interesse an ihm hatte. Keine Ahnung. Ich habe mich dann zurückgezogen.

    Mir wurde dann durch einige Begebenheiten klar: Es gibt Männer, wenn man dreimal in ihre Richtung guckt, dann will man etwas von ihnen. Wenn da noch irgendwelche Süchte dranhängen, kann das seltsame Blüten annehmen. Das war meine Erfahrung.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

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    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Hallo! :)

    Also mich würde noch mal interessieren, in welchen Situationen das im Job passiert, dass Du nicht gesehen wirst. Zurzeit geht es ja vor allem um den Mann.

    Dazu fällt mir noch folgendes ein:

    Wenn Frau und Mann sich treffen, dann ist das doch oft ein Date - also kann man doch darauf kommen, dass "frau" etwas von einem will, oder?
    Muss ja vielleicht gar nicht so gemeint sein, dass "frau" total auf einen steht ... ich würde das in derselben Situation wahrscheinlich so interpretieren, dass der Gute (die berechtigte) Hoffnung hegt, ich würde mich deswegen mit ihm treffen, weil mir nach einer Beziehung zumute ist.
    Ganz generell. - Nicht unbedingt mit ihm.
    Also diesen zweiten Teil "mit ihm", den würde ich da glaube ich geflisstentlich überhören (wenn er überhaupt da war) und das einfach als Kompliment an mich sehen - und als "Angebot", was ich aber auch durchaus ablehnen kann.


    Genauso auch mit dem "schönen Leben". Klar würde sein Leben durch mich schön. Genauso, wie es grundsätzlich so sein sollte, dass Beziehungen das Leben bereichern.
    Auch das würde ich nicht so verstehen, dass derjenige in mir DIE Retterin sieht oder so.
    Ich würde es als Kompliment auffassen ... und mich dann so entscheiden, wie ich mich entscheiden will.
    Wenn mir der Typ nicht passt, dann treff ich ihn einfach nicht mehr.

    Ende Gelände.

    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Liebe ghosted woman,
    vieles was du schreibst kommt mir bekannt vor und ich kann mich sehr gut in dich einfühlen.

    Bei mir ist der Ursprung des Gefühls, nicht gesehen zu werden in der Familie. Es hat lange gedauert, bis ich da die Zusammenhänge erkannt habe und ich bin immer noch dran.

    Auch ich hab - aus meiner Sicht- schwache Männer angezogen, die auch oft wieder verschwunden sind.
    Es waren immer sehr schmerzhafte Erfahrungen- am Ende hat mich jede einzelne davon sehr viel weitergebracht.
    Ab einem gewissen Punkt ging es mir so, dass ich diese Begegnungen nicht mehr als " ach, schon wieder ein schwacher Mann" gesehen habe, sondern als Signal, dass ich mich immer noch damit ( und somit mit mir) auseinander setzen muss um meine alten Muster zu verändern.
    Ich bin gelassener geworden, verfiel nicht mehr in Panik und Frustration wenn so ein Typ auftauchte, sondern schaute genauer hin und auf mich.

    Nach und nach konnte ich besser damit umgehen und erkennen, was mein Thema und was das der anderen ist.
    Dadurch hat sich - eher leise- etwas verändert.
    Jetzt ist es so, dass tatsächlich andere Männer mich anziehend finden.
    Das ist scheinbar plötzlich passiert, ich denke aber, dass es mit meiner inneren Veränderung zu tun hat.

    Ich habe gelernt, mich selbst zu lieben und das strahle ich aus ohne bei meinen Handlungen in Aktionismus zu verfallen.
    Wenn man bedenkt, wie lange das Gehirn benötigt um alte Muster zu verändern, war ich einfach zu ungeduldig mit mir.

    Was ich auch gelernt habe ist, meine Grenzen zu spüren und sie dem gegenüber zu zeigen.
    Da war ich zu Beginn auch zu heftig, habe sogar einen Job gekündigt weil der Chef - aus meiner Sicht- mich klein machen wollte.

    Gib dir Zeit- auch wenn du es gerne schneller anders hättest. Reifung ist ein Prozess der nicht von heute auf morgen passiert.
    Du bist auf einem guten Weg.

  7. User Info Menu

    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Susisa,
    Zum Job: ich fange immer "stark" an, so wie ich mich sehe und wohlfühle: fröhlich, aufgeschlossen, interessiert, schnelle Auffassungsgabe, schneller Zugang zum Team. Ich bin locker und unkompliziert, aber dennoch professionell und mit großer innerer Ruhe. Viele sagen dann, ihnen tue meine natürliche, besonnene Art gut.
    Und dann knirscht es doch.
    Das liegt, so denke ich, zum Einen daran, dass ich mich unterfordert fühle, also schnell langweile, weil ich schnell die Abläufe und Zusammenhänge erfasse.
    Und den Dominanteren oder Autoritäten passt das nicht. Obwohl ich niemals laut oder fordernd bin, merken die sicherlich, dass ich kein dummes Puttchen bin und weiß was ich tue.
    Ich kann es nicht erklären, jedenfalls fühlen die sich dann nicht gut mit mir - in der letzten Stelle versuchte meine Chefin mich mürbe zu machen, indem sie versuchte mich gegen das Team auszuspielen und Fehler suchte, die keine wirklichen waren.
    Nun ja, hat sie nicht geschafft-ich sah ihr in die Augen und fragte sie direkt, was sie eigentlich gegen mich hat. Sie stammelte rum, dass es halt nicht passe.
    Die vorbereitete Kündigung wurde zurückgezogen und ich bekam eine neue Stelle im selben Unternehmen..
    Allerdings wurde ich in der alten Stelle am Ende wegignoriert, nicht verabschiedet (jeder Praktikant, jede Aushilfe bekommt am Ende eine Aufmerksamkeit, ich wurde nicht mal mit einem Wort "entlassen".)
    Diese mangelnde Wertschätzung empfinde ich als Nicht-Gesehen-werden, als mangelnde Wertschätzung. Schließlich habe ich eine gute Arbeit gemacht.

    Und ähnlich ist es mit den Männern.

    Es ist, als wäre meine natürliche Art nicht erwünscht. Als wäre ich falsch.
    Da wird irgendwas in mich reininterpretiert.
    Und dazu das Bauchgefühl.
    Da bin ich gerade dran, dem noch mehr nachzugehen.

    Es ist nur so frustrierend, sich "auf dem richtigen Weg" zu fühlen, aber nirgends anzukommen.

  8. Inaktiver User

    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Wieso sollte das Kollegen und Chefs stören, dass du kein dummes Puttchen bist, wie du sagst und weißt, was du tust? Das ist doch eher das, was man sich wünscht. Für mich hört sich das, was du beschreibst, eher nach einer großen Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdbild an. Nicht böse gemeint, aber da würde ich mal reinschauen, jedenfalls wenn du das Thema mit deinem starker Wunsch nach Anerkennung mal auflösen möchtest.

  9. Inaktiver User

    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Das muss ja gar nicht sein - also dass sie weniger kann als sie meint.
    Im Übereifer kann einem mal abhanden kommen, dass vor dem Arbeitsprozess der Gruppenprozess läuft.
    Alle die neu sind, haben da per se ihre Klappe zu halten und sich den Laden (wie wird was gemacht und warum? Was wurde schon probiert und was hatte Erfolg, was nicht?) erst anzusehen.
    Geht man da einfach drüber, hat man schnell alle gegen sich.

  10. Inaktiver User

    AW: Selbstwert, Anerkennung, Wertschätzung: nicht gesehen werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das muss ja gar nicht sein - also dass sie weniger kann als sie meint.
    Das will ich auch ausdrücklich nicht gesagt haben, wenn ich von einer Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild spreche. Kann schon gut sein, dass die TE fachlich tatsächlich gut ist. Aber es gibt auch immer Leute, die fachlich sehr gut sind, mit denen sich die Zusammenarbeit aber schwierig gestaltet. So ähnlich wie du das ja auch sagst.

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