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  1. User Info Menu

    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    der Unterschied zwischen unserem erwachsenen und unseren kindlichen Dasein ist nicht der, dass wir niemanden mehr brauchen (sollen/dürfen), sondern der, dass wir uns als Erwachsene reflektieren und artikulieren können, was wir brauchen.

    Ich sehe es daher auch wie Ambiva im Post 5. Das ist doch eine klare Ansage und es hilft ja auch den Anderen, aus ihrer eigenen Hilflosigkeit herauszukommen, weil sie selbst ja auch oft das Problem haben, dass sie mit Funktionieren und Selbstoptimieren so beschäftigt sind, dass Raum fürs Emotionale, fürs Innehalten, fürs Wahrnehmen und fürs Aushalten einfach nicht (mehr) gegeben ist, bzw. dass sie es erstmal wieder lernen müssen.

    Ich kenne deine Beschreibungen übrigens auch sehr gut von mir, obwohl ich in einer Beziehung bin. Aber mir fehlen aktuell einfach auch Frauen, mit denen ich mal offen quatschen kann. Ich hole mir zwar dann auch hin und wieder professionelle HIlfe, aber neulich saß ich da und dachte mir, warum bezahle ich eigentlich für ein Bedürfnis, das ich früher im zwischenmenschlichen Miteinander fast besser stillen konnte? Denn im Grunde ist es doch oft nichts anderes als menschliche Wärme und Anteilnahme, die wir brauchen. Schlau sind wir doch meist selbst genug.

    Das ist wohl der Preis für unsere Superwelt, in der wir so toll funktionieren und ausgelastet sind und mehr oder weniger zu Wohlstand kommen. Ich kämpfe da gerade selbst mit meiner Ratlosigkeit und Verbitterungsanflügen. Ich möchte mehr auf Freundschaften setzen, was nicht leicht ist mit Ü50 in einer neuen Umgebung, wenn man also praktisch wieder bei Null anfängt. Ich gucke daher in meinem Alltag: wo kann ich menschlich sein, wo warmherzig? Das geht bei all den Zufalls- und Berufsbegegnungen immer wieder, ist aber natürlich nicht dauerhaft zufriedenstellend, weil das ja keine tieferen Kontakte sind. Aber es hält mich zumindest in Übung. und durchbricht die anonyme Tristesse.

    Du hast Freunde, oder zumindest so was ähnliches. Du kannst nur gucken, dass du ehrlich bist und über deine Bedürfnisse und Gedanken sprichst, z.B. so wie Ambiva es ja gut auf den Nenner gebracht hat. Ich denke schon, dass der oder die eine oder andere damit was anfangen und es mit der Zeit mehr umsetzen kann. Weil eben - wie ich schon schrieb, heutzutage viele dieses Problem haben und sich hilflos fühlen, sobald nicht mehr ihr Rat, sondern ihr Beistand gefragt ist (was halt nunmal nicht das selbe ist)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    Mit dem Wunsch nach tiefergehenden Gesprächen mit Frauen/Freundinnen/Bekanntinnen..habe ich leider auch nur immer mäßigen oder keinerlei Erfolg gehabt.
    Sie wollen nur beim Mann sein, haben keine eigene Wohnung, daher sind auch Treffen unmöglich, sind hochgradig eingebunden in familiäre Verpflichtungen...Eltern, Schwiegereltern, Kinder, Enkel etc....
    Wenn ich mich verabredet hatte um an einen Badesee zu fahren, kamen kurz vorher per SMS Absagen, weil der Mann jetzt nach Hause käme...etc...

    Wiederum andere kamen dann mit schreiendem Säugling zum Cafe-Treffen. Tja, also mit einem brüllenden Säugling kann ich mich in einem Cafe nicht unterhalten. Außerdem schauen sie die ganze Zeit auf ihr Handy. Sie sind nur interessiert daran, wo der Mann ist, wann er kommt, ob der Mann fleißig zurücktippt

    Sobald der Mann kommt, wurde jeder Spaziergang und jede Unterhaltung sofort abgebrochen und sie rannten zum Mann.

    Irgendwann gewöhnte ich es mir ab, nach Verabredungen zu fragen.

    Sie brauchen nur eine Freundin, die sie kontaktieren können, sobald es mit dem Mann Schwierigkeiten gibt, er fremdgeht, auszieht bzw. abtrünnig wird oder sie auf der Couch sitzen läßt, weil er mit Kumpels weg will.
    Nur dann bin ich kontaktiert worden.

    Kann ich drauf verzichten.

  3. Inaktiver User

    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    Zitat Zitat von Sabina79 Beitrag anzeigen


    Die letzten Jahre waren für mich schwierig und auch jetzt im Moment gibt es eine schwierige Phase in der viele Veränderungen und noch mindestens ein oder zwei größere Kraftakte anstehen.
    Guten Morgen,

    hier möchte ich einmal einhaken. Du schreibst über die Vergangenheit und die Zukunft, aber wie schaut es mit Deiner Verankerung im Hier und Jetzt aus? Was tust Du hier, jetzt dafür, dass es Dir gut geht, ganz konkret?

    Du musst das hier nicht aufzählen - meine Frage gilt eher Deinem Fokus. Leben existiert nicht mehr in der Vergangenheit und noch nicht in einer antizipierten Zukunft. Wir können es nur im Moment leben. Meiner Erfahrung nach gibt es in diesem JETZT viele kleine Stellschrauben, die sich bewegen lassen, allerdings ist es leicht, sie aus den Augen zu verlieren, weil wir diese oft ungute Fixierung auf "Pläne & to do Listen", also Zukunft haben oder in altem Schmerz verhaftet bleiben.

    Hier können Strategien der "Achtsamkeit" helfen. Es ist anfangs gar nicht so einfach, sich immer wieder mit allen Sinnen als Ankerpunkte ins Hier und Jetzt zu "beamen", aber Übung macht den Meister. Für mich war es sehr wertvoll zu lernen, mich nicht auf zukünftige Szenarien zu konzentrieren, die sich zudem oft in der antizipierten Form gar nicht realisieren, sondern stattdessen meine Aufmerksamkeit konsequent auf das zu richten, was JETZT ansteht, was ich JETZT wahrnehmen: riechen, sehen, berühren, schmecken, hören kann. Ich kann dann viel besser auf mich und meine Bedürfnisse schauen und für mich sorgen.

    Für die Arbeit an der Vergangenheit setze ich mir heute ebenso klare Grenzen mit dem Ziel, los lassen zu können. Ich kann die Vergangenheit nicht umschreiben, und alter Schmerz ist genau das: vergangen. Ich finde es heute wertvoll, mir durchaus Trauerzeiten einzuräumen, aber nicht mehr mit etwas zu hadern, das ich einfach nicht mehr beeinflussen kann.

    Oft wünsche ich mir, dass es jemanden gäbe der an mich glaubt, mir gut zu spricht, mich in Momenten in denen ich zweifle und keine Kraft finde etwas tröstet und aufbaut. Leider gibt es einen solchen Menschen im Moment nicht. Letztendlich ist es auch so, dass ich ganz grundsätzlich auch gerne in der Lage sein möchte in solchen Situationen nicht darauf angewiesen zu sein, dass jemand Händchen hält.
    Sich Anteilnahme und Zuspruch zu wünschen ist einfach menschlich, es gehört zu unserem Wesen, zu unseren Bedürfnissen. In einer sehr auf Individualität bedachten Gesellschaft, in der familiäre Strukturen sehr fragil geworden sind, fehlen diese Anteilnahme- und Zuspruchsräume oft und sie lassen sich auch nicht erzwingen. Jedoch finde ich es entlastend, mir selbst zuzugestehen, dass meine Sehnsucht danach legitim ist - und im Hier und Jetzt Weichen dafür zu stellen, dass gute, stützende Beziehungsgeflechte entstehen können. Im Klartext heisst das also: Freundschaften pflegen, hier, jetzt und oft im Kleinen. Es sind nicht die großen Gesten, Geschenke, Anlässe, sondern meiner Erfahrung nach meist die kleinen alltäglichen Begegnungen, in denen das Potential steckt, Beziehungen zu nähren und zu stärken. Austausch, Interesse am Leben des anderen, gemeinsam im Hier und Jetzt GUTES pflanzen - auch hier wieder spielt Achtsamkeit eine grosse Rolle. Sie öffnet Türen, erweitert den Wahrnehmungs-Fokos, macht offener, weicher, mutiger.

    Ich habe in den letzten Jahren erfahren können, dass ich mich früher so mancher Begegnung einfach nur deshalb verschlossen habe, weil sie mir unpassend erschien. Heute ist mein Freundeskreis sehr heterogen.

    Wichtig finde ich aber auch, bei allem Verständnis für das allzu menschliche Bedürfnis, sich in einer Gemeinschaft aufgehoben zu fühlen, nicht die andere Seite der Gleichung zu vernachlässigen: In der Lage zu sein, eigenverantwortlich zu leben und gut für sich zu sorgen.

    BEIDES gehört für mich zu einem guten Leben im Hier und Jetzt dazu, für BEIDES kann ich viel tun, indem ich mich an der oben beschriebenen, achtsamen Aufmerksamkeit für das, was ich JETZT, in diesem Moment tun kann, orientiere. Das nimmt mir automatisch auch viel Last, denn ich muss mich nicht mehr massiv auf das konzentrieren, was ich an "Belastungen", die ich "stemmen" muss - und womöglich ganz allein. Ich kann mir sagen: I´ll cross that bridge when I come to it, und loslassen. Womöglich stelle ich dadurch gleichzeitig im Hier und Jetzt viele Weichen, die dafür sorgen, dass das, wovor ich mich fürchte, SO gar nicht eintritt. Ich jedenfalls habe schon viele schöne Überraschungen erlebt!

    Auch wenn ich es mir oft wünsche und auch wenn es mir sicherlich Kraft schenken würde. Irgendwie gehört es meiner Meinung nach auch zum vollständigen Erwachsensein, zum "freier Mensch" sein, dazu, dass man in solchen Situationen eben niemanden "braucht".
    Jeder von uns braucht andere. Das ist weder verwerflich noch kindisch. Es gehört einfach zum Menschsein.

    Rückblickend war vieles im Leben für mich ein einziger Kampf. Oft weiß ich nicht mehr was ich eigentlich will und ob ich eigentlich noch etwas will. Das macht es schwer die Kraft zum Durchhalten zu finden, die ich im Moment benötige und das macht es vor allem auch schwer die Kraft und Motivation zu finden um die Dinge zu tun die notwendig sind und so verliere ich oft ganze Tage oder Wochen in denen ich keinen Schritt weiter komme, weil ich das Gefühl habe ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr.
    Siehe oben. Möglicherweise stellst Du Dir durch Deinen Balance-Akt zwischen Vergangenheit und Zukunft ohne ein stabiles Wurzelwerk im Hier und Jetzt selbst nicht nur ein, sondern zwei Beine. Kein Wunder, dass Du Dich dann haltlos fühlst, nicht wahr?

    Wie motiviert ihr euch in solchen Zeiten? Worin findet ihr Halt? Wie feuert ihr euch innerlich an, wenn niemand da ist, der aufbaut, tröstet, die richtigen Worte findet?
    Steht weiter oben. Die simple Änderung meines Fokus (die aber gar nicht so simpel umsetzbar ist, das erfordert schon Aufmerksamkeit und Konzentration) hat ganz neue Möglichkeiten, Kontakte, Herangehensweisen eröffnet und mich gestärkt.

    Wie hält man durch, wenn man das Gefühl hat vollkommen auf sich allein gestellt zu sein, nirgendwo positiven Rückhalt findet, aber trotzdem nicht aufgeben will? Wie hilft man sich in solchen Situationen selbst den Fokus nicht zu verlieren und das zu tun was notwendig ist ohne sich ablenken zu lassen?
    Ich halte nicht durch. Ich geniesse mein Leben in jeder Situation, so gut es geht. Selbst auf einem kahlen, kalten Krankenhausflur mit Schmerzen und an Infusionen hängend lassen sich GUTE Inseln im Hier und Jetzt finden, mögen sie auch noch so trivial erscheinen. Daraus tanke ich Kraft, und diese Kraft vergeht nie, denn sie erneuert sich permanent.

    Das, was die Aufmerksamkeit halten kann, ist einfach aufzusuchen - es ist das, was Dich umgibt, was Du mit Deinen Sinnen erkunden, erfahren, spüren, wahrnehmen kannst. DAS sind die Anker, die den Fokus verändern können. Die vielen Gepäckstücke der Vergangenheit und Zukunft mögen existent sein - niemand aber muss sie permanent geschultert tragen.
    Geändert von Inaktiver User (30.01.2018 um 08:55 Uhr)

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    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    Zitat Zitat von Sabina79 Beitrag anzeigen
    Letztendlich wünsche ich mir dann einfach nur jemanden der sagt "hey, war doch schon öfter schwierig, das hast du auch geschafft und jetzt wirst du das wieder schaffen". Das kann man jedoch nicht fordern, denke ich.
    Hallo Sabina!

    Ich weiß genau, was und wie Du es meinst - und Du hast recht damit, dass
    man genau die aufbauenden Worte, nach denen man sich so sehnt, eben nicht
    einfordern kann.

    Man möchte einfach jemanden zur Seite haben, der die Dinge bewältigbar
    erscheinen lässt. Also Optimismus gepaart mit einem guten Schuss vorauseilendem
    Vertrauen.

    Ich glaube, das setzt per se voraus, dass die anderen Menschen zumindest
    ähnliche Situationen aus eigener Erfahrung kennen und sie sich daher einfühlen können.

    Ich habe es aufgegeben, mich meiner langjährigen Freundin anzuvertrauen, wenn
    es mal Probleme gibt. Sie selbst gehört zu den wenigen Menschen, deren Leben
    tatsächlich strikt nach Plan verläuft - ihr fehlt schlichtweg das Verständnis dafür, dass
    es auch anders sein könnte. Und wenn es anders ist, dann ist man quasi selbst schuld ...

    Auf die Frage "Wie geht's Dir?" erhalte ich ausnahmslos die Antwort "Gut natürlich!".
    Soo selbstverständlich wäre das für mich nie, als dass ich es so formulieren würde.


    Zitat Zitat von Sabina79 Beitrag anzeigen
    Das letzte Mal als ich versucht habe das zu formulieren kamen Aussagen wie "ich kann das doch nicht wissen, ob du es schaffst, wenn du es selbst nicht weißt", oder "ich sage was ich will", "ich bin niemand der Dinge schön redet", "wenn ich sagen würde kopf hoch wüsstest du doch, dass ich es nur sage um dich aufzubauen".
    Au weia :(.

    Genau diesen Pragmatismus möchte man eben nicht hören.
    Menschen, die einen in genau der Form emotional unterstützen, wie es einem gut
    täte, kann man leider nicht herbeizaubern - und man kann es auch niemandem
    "anerziehen".

    In Situationen, in denen ich mich allein gelassen fühle, hilft tatsächlich nur, mir immer
    wieder ins Gedächtnis zu rufen, was ich in der Vergangenheit geschafft habe. Ich greife
    also auf meine Ressourcen der Vergangenheit zurück.

    Hilft nicht immer, aber oft.

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    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit dem Wunsch nach tiefergehenden Gesprächen mit Frauen/Freundinnen/Bekanntinnen..habe ich leider auch nur immer mäßigen oder keinerlei Erfolg gehabt.
    Sie wollen nur beim Mann sein, haben keine eigene Wohnung, daher sind auch Treffen unmöglich, sind hochgradig eingebunden in familiäre Verpflichtungen...Eltern, Schwiegereltern, Kinder, Enkel etc....
    Wenn ich mich verabredet hatte um an einen Badesee zu fahren, kamen kurz vorher per SMS Absagen, weil der Mann jetzt nach Hause käme...etc...

    Wiederum andere kamen dann mit schreiendem Säugling zum Cafe-Treffen. Tja, also mit einem brüllenden Säugling kann ich mich in einem Cafe nicht unterhalten. Außerdem schauen sie die ganze Zeit auf ihr Handy. Sie sind nur interessiert daran, wo der Mann ist, wann er kommt, ob der Mann fleißig zurücktippt

    Sobald der Mann kommt, wurde jeder Spaziergang und jede Unterhaltung sofort abgebrochen und sie rannten zum Mann.

    Irgendwann gewöhnte ich es mir ab, nach Verabredungen zu fragen.

    Sie brauchen nur eine Freundin, die sie kontaktieren können, sobald es mit dem Mann Schwierigkeiten gibt, er fremdgeht, auszieht bzw. abtrünnig wird oder sie auf der Couch sitzen läßt, weil er mit Kumpels weg will.
    Nur dann bin ich kontaktiert worden.

    Kann ich drauf verzichten.
    Ich kann dich verstehen, leider aber auch die Frauen.

    Ich musste mein Kind oft mitnehmen zu einer Freundin, weil mein Mann nicht aufpassen wollte oder konnte. Hat mich massiv gestört, denn ich hätte mich auch lieber in Ruhe mit der Freundin unterhalten, statt mich ständig um mein Kind kümmern zu müssen bei diesen Treffen.
    Die Alternative wäre aber gewesen, das Treffen abzusagen. Ich hatte zu dieser Zeit einfach keine Möglichkeit, mein Kind betreuen zu lassen. Da wollte ich trotz allem nicht auch noch auf die Treffen mit Freundinnen verzichten. So schließt sich der Kreis.
    Es liegt nicht immer nur an der Frau, sondern auch am Kindsvater oder an anderen Umständen.

    Was ich aber nicht getan habe, war, Verabredungen so kurzfristig abzusagen, weil der Mann heim kommt. Das wusste der nämlich vorher, wie ich mich verabrede.

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    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Ich kann dich verstehen, leider aber auch die Frauen.

    Ich musste mein Kind oft mitnehmen zu einer Freundin, weil mein Mann nicht aufpassen wollte oder konnte. Hat mich massiv gestört, denn ich hätte mich auch lieber in Ruhe mit der Freundin unterhalten, statt mich ständig um mein Kind kümmern zu müssen bei diesen Treffen.
    Die Alternative wäre aber gewesen, das Treffen abzusagen. Ich hatte zu dieser Zeit einfach keine Möglichkeit, mein Kind betreuen zu lassen. Da wollte ich trotz allem nicht auch noch auf die Treffen mit Freundinnen verzichten. So schließt sich der Kreis.
    Es liegt nicht immer nur an der Frau, sondern auch am Kindsvater oder an anderen Umständen.

    Was ich aber nicht getan habe, war, Verabredungen so kurzfristig abzusagen, weil der Mann heim kommt. Das wusste der nämlich vorher, wie ich mich verabrede.
    Sobald der Mann kommt, wurde jeder Spaziergang und jede Unterhaltung sofort abgebrochen und sie rannten zum Mann.
    Ja und wo ist da das Problem? Sie scheint mir nur etwas neidisch zu sein.

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    AW: Anlehnungsbedürfnis/Halt finden

    Zitat Zitat von Mandy34 Beitrag anzeigen
    Sobald der Mann kommt, wurde jeder Spaziergang und jede Unterhaltung sofort abgebrochen und sie rannten zum Mann.
    Ja und wo ist da das Problem? Sie scheint mir nur etwas neidisch zu sein.
    Da wäre ich an deiner Stelle allerdings auch sauer und so habe ich mich nie verhalten.

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