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  1. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich kenne eine Reihe von Personen, die sich als asexuell schildern.
    Alle sind sehr um einen androgynen Körper bemüht.
    Die These aus dem EP kann ich daher nachvollziehen.
    Wie funktioniert das, hungern, wenn man mit Kurven ausgestattet wurde?

  2. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    M.M. nach wird umgekehrt ein Schuh draus.
    Wer nicht mit dem eigenen Körper zufrieden ist, könnte ein Problem haben sich beim Sex zu öffnen. Oder dem Sex so offen gegenüber zu sein, wie das eigentlich gewünscht wird.

  3. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten. Als Ergebnis gibt es da offenbar keinen Zusammenhang.
    Das ist aus meiner Sicht noch offen; alle Antworten, meiner eingeschlossen, waren hypothetisch, da sie nicht von Asexuellen kamen.
    Ich sehe durchaus einen Zusammenhang.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Zitat von Galah
    Ein asexueller Mensch hat womöglich (nicht zwangsläufig) Schwierigkeiten, sich in einem Körper mit sehr deutlich ausgeprägten sexuellen Merkmalen wohlzufühlen, sofern das seiner sexuellen Identität entgegenläuft."
    Bezogen auf das von mir Gefettete: Die sexuelle Identität eines asexuellen Menschen ist doch immer asexuell oder nicht? Oder geht es bei der sexuellen Identität darum, welches biologische Geschlecht man hat und ob man da im Einklang mit seinem biologischen Körper ist (bei Transsexuellen ist das ja gerade nicht der Fall)?
    Sorry, aber ich bin da gerade verwirrt.
    Zur verwendeten Begrifflichkeit:
    Sexuelle Identitäten: Hetero/homo/bi versus asexuell
    Geschlechtliche Identitäten: Mann vs. Frau vs. Sonstiges

    Bei der sexuellen Identität geht es (in diesem Kontext) nicht um das Geschlecht, sondern darum, ob der Körper in Einklang mit der sexuellen Identität ist.
    Sexualität entsteht im Kopf und wird mit dem Körper ausgelebt. Wenn ein sexueller Mensch krankheitsbedingt oder operativ die Möglichkeit verliert, körperlich Sexualität zu leben, die Libido im Kopf aber noch da ist, ist das ein schmerzliches Ungleichgewicht.
    Ich vermute, dass es bei einem asexuellen Menschen umgekehrt ist: Im Kopf ist keine Libido, und der Körper lebt keinen Sex. Wenn dann auf einmal der Körper sexuelle Signale aussendet (- ein großer Busen wird nun mal so wahrgenommen, s. a. Nachtclubwerbung, etc.) und lüsterne Blicke erntet, entsteht sicherlich auch ein Ungleichgewicht.
    In beiden Fällen passt das Körperliche nicht zur sexuellen Identität.

    Obsidian, konnte ich Deine Verwirrung auflösen?

    Du schreibst es ja auch selbst (- Gefettetes von mir):
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke persönlich nicht, dass asexuelle Menschen sich körperlich mehrheitlich absichtlich unattraktiv machen wollen, wenn sie eine "knabenhaftere Figur" bevorzugen, sondern dass sie diesen Figurtyp einfach bei sich selbst stimmig finden.

  4. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer nicht mit dem eigenen Körper zufrieden ist, könnte ein Problem haben sich beim Sex zu öffnen. Oder dem Sex so offen gegenüber zu sein, wie das eigentlich gewünscht wird.
    Das ist definitiv so.

  5. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Ein Libido ist ja auch bei Asexuellen wohl vorhanden, nur ausschließlich auf sich selbst und nicht auf andere Menschen.
    Warum sollte da eigentlich eine weibliche Figur nicht dazu passen?

  6. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Libido ist ja auch bei Asexuellen wohl vorhanden, nur ausschließlich auf sich selbst und nicht auf andere Menschen.
    Warum sollte da eigentlich eine weibliche Figur nicht dazu passen?
    Ich bin kein Experte und habe jetzt auch nicht in Wikipedia nachgelesen, gehe allerdings stark davon aus, dass es bei Asexuellen ein ähnliches breites Spektrum wie z.B. bei Autisten gibt. Es handelt sich um viele verschiedene Facetten des Menschseins. Auch der von Dir geschilderte Fall erscheint plausibel.
    Asexualität ist als Oberbegriff sicher so breit wie Nicht-Asexualität. Es gibt ja auch unter den Nicht-Asexuellen Hunderte von Ausformungen.

    Daher ist die Ausgangsfrage von Obsidian auch nicht ganz pauschal zu beantworten, sondern man müsste, wenn man es genau aufdröseln wollte, die verschiedenen Unterformen separat betrachten.
    An diesem Punkt beginnt mich die Diskussion allerdings zu ermüden, stelle ich gerade fest.

  7. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Libido ist ja auch bei Asexuellen wohl vorhanden, nur ausschließlich auf sich selbst und nicht auf andere Menschen.
    Warum sollte da eigentlich eine weibliche Figur nicht dazu passen?
    Eine Libido kann vorhanden sein und wird dann durch Masturbation gelöst oder kann auch gar nicht vorhanden sein. So habe ich es verstanden.

    Ich kenne persönlich einige Fälle (Frauen in oder nach den Wechseljahren, oder auch schon vorher), wo die Asexualität völlig unabhängig von der üppigen Figur gelebt wird.
    Oder auch gerade deshalb, so genau wagte ich nicht zu fragen. Solche intimen Themen wurden nur in Andeutungen besprochen/angesprochen.
    Aber gerade laufen auch threads über diesen Themenbereich nach und in den Wechseljahren. Allerdings nur im hormonellen Zusammenhang und nicht auf die Figur bezogen.

  8. User Info Menu

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Zur verwendeten Begrifflichkeit:
    Sexuelle Identitäten: Hetero/homo/bi versus asexuell
    Geschlechtliche Identitäten: Mann vs. Frau vs. Sonstiges

    Bei der sexuellen Identität geht es (in diesem Kontext) nicht um das Geschlecht, sondern darum, ob der Körper in Einklang mit der sexuellen Identität ist.
    Sexualität entsteht im Kopf und wird mit dem Körper ausgelebt.
    Ich vermute, dass es bei einem asexuellen Menschen umgekehrt ist: Im Kopf ist keine Libido, und der Körper lebt keinen Sex.
    Ich glaube nicht, dass es wirklich asexuelle Menschen gibt.

    Selbst Menschen die wenig körperlichen Sex wollen sind nicht asexuell veranlagt. Kommt darauf an in welchem Kontext man das sehen will. Ich gehe davon aus, und aus eigener Erfahrung, dass bei der Sexualität in der Ausführung unbedingte Anziehungskraft in irgendeiner Form stattfindet, egal ob in der Sprache im Wirken der Persönlichkeit oder vereinfacht mit besonderen körperlichen Reizen und eben eine Vereinbarung zu 'Handeln und da scheint mir kein 'Mensch frei zu sein.

    Hat man sämtliche Vorzüge in der kompletten Ausführung und Ausstattung muss sich Frau vielleicht eher schützen, bei nicht anziehungsfähigen ausgestatteten Männern kein Problem, bei Anziehungskräftigen Männern wird man wohl eher bereit sexuelle Ausstrahlung zu zeigen. Schon im Einverständnis der Achtung auch ohne Handlung.

    Manche Menschen müsse überhaupt nichts tun dafür und wirken sexy und anziehend auch auf weniger sexuell orientierte.

    Wie du auch schreibst sexuelle Begierde findet im Kopf statt und naja und wenn beide wollen zu Handlen.


    Davon abgesehen ist Sexualität immer noch ein sensibles Thema für die meisten Menschen und das ist auch gut so.

    Die Libido kann man letztendlich auch willentlich steuern oder es sein lassen. Und Körperbau ist genauso auch ein Merkmal für sexuelle Gedanken. Und das ist genauso individuell aber nicht für die sexuelle Orientierung ausschlaggebend.

    Außer bei Extrem fixierten Menschen, welche sich besonders optisch orientieren, scheint wohl die Körperfixation bedeutend zu sein.


    Nur gut, dass die sexuelle Orientierung nicht auf der Stirn geschrieben steht, wäre furchtbar langweilig und eindimensional.

    Aber es gibt bestimmt noch mehr Meinungen dazu.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  9. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    @Akzent
    Die Ärzte zweifeln nicht daran, dass es asexuelle Menschen gibt. Die Ursachen sind allerdings vielfältig, von angeboren bis psychische Auswirkungen von Misshandlungen und Vergewaltigungen.
    Habe vorhin nachgegoogelt.

    @Galah
    Die TE schrieb woanders, dass sich ihre Asexualität nur auf andere bezieht. Deswegen frage ich mich, was es dann mit der Figur zu tun haben soll.

  10. User Info Menu

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Akzent
    Die Ärzte zweifeln nicht daran, dass es asexuelle Menschen gibt. Die Ursachen sind allerdings vielfältig, von angeboren bis psychische Auswirkungen von Misshandlungen und Vergewaltigungen.
    Habe vorhin nachgegoogelt.
    Das mag sein. Doch das ist nicht die Norm sexuelle Identitäten einzustufen oder abzustufen wie auf einer Skala. Ich bin jetzt von natürlichen Menschen ohne die Misshandlungen ausgegangen. Freilich genauso wie Beschneidungen bei Frauen eine Auswirkung haben.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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