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  1. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,

    angeregt durch einen anderen Thread (der geschlossen ist), frage ich mich, ob Asexuelle eine körperlich "androgyne" Figur bevorzugen an sich?
    Ich denke für einen nicht asexuellen Menschen ist so eine Frage schwer zu beantworten.
    Interessant wäre vielleicht ob asexuelle Frauen den gleichen Körperbau bei sich selbst bevorzugen, wie asexuelle Männer. Da der Grundtyp aber ohnehin genetisch vorgegeben ist, hat man darauf ohnehin nur begrenzt Einfluss.

    Mit "androgyn" meine ich bei Frauen wenig Oberweite, schmales Becken, evtl. auch insgesamt eine sportlich-trainierte Figur (aber das dürfte wahrscheinlich kein zwangsläufiges Kriterium sein für "androgyn" in dem Zusammenhang). ... Persönlich würde ich das nicht androgyn nennen, weil es eben viele verschiedene Figurtypen gibt bei Frauen, aber bei Stars wie z. B. Keira Knightley heißt es oft, dass diese Frauen "unweiblich" und "wie ein Kind" aussehen würden wegen ihrer kleinen Oberweite und der geraden sportlich-schmalen Erscheinung, eben keine Figur mit großer Oberweite, schmaler Taille und breitem Becken.
    Ich würde mal behaupten das es wenigstens ebensoviele Männer gibt, die so einen Figurtyp weiblich finden, wie Liebhaber kurviger Typen, vielleicht sogar mehr.

  2. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,
    angeregt durch einen anderen Thread (der geschlossen ist), frage ich mich, ob Asexuelle eine körperlich "androgyne" Figur bevorzugen an sich?
    [...] ein bisschen scheint etwas daran zu sein, dass in dieser Gesellschaft so eine Erscheinung nicht als sexuell fraulich wahrgenommen wird, sondern als "androgyn"/"asexuell".

    Ich wußte nicht, in welchem Unterforum das Thema am besten passt. Eigentlich wollte ich in jenem Thread etwas dazu schreiben, auch zu dem Problem der TE dort, aber der Thread ist wie gesagt geschlossen. Mich interessiert aber darüber hinaus, ob es da einen Zusammenhang gibt zwischen der sexuellen Orientierung asexuell und der eigenen Figur, die man an sich mag.
    @Obsidian,
    Du beziehst Dich, glaube ich, auch auf mein Posting in dem anderen Strang.
    Daher präzisiere ich meine Aussage von dort:
    Meine Aussage war nicht, dass asexuelle Menschen generell eine androgyne Figur bevorzugen, sondern dass bei der TE dieser Zusammenhang besteht. Dies las ich aus dem, was sie über sich erzählt hatte, recht deutlich heraus.

    Allgemeingültige Antworten zu Deinen Fragen sind meiner Ansicht nach (- selbst weder a-, noch trans- noch homosexuell) diese:
    • Eine nicht asexuelle Frau hat grundsätzlich die Möglichkeit, sich in jedem Frauenkörper (knabenhaft bis weiblich-gerundet) wohlzufühlen, und für jeden Phänotyp gibt es potenzielle Sexualpartner, die diesen anziehend finden.
    • Ein asexueller Mensch hat womöglich (nicht zwangsläufig) Schwierigkeiten, sich in einem Körper mit sehr deutlich ausgeprägten sexuellen Merkmalen wohlzufühlen, sofern das seiner sexuellen Identität entgegenläuft.
    • Ein transsexueller Mensch wird sich im falschen Körper nicht wohlfühlen.
    • Neben männlich und weiblich gibt es Menschen zwischen den Geschlechtern, aber nicht als "drittes Geschlecht", sondern in vielen Ausprägungen und Abstufungen. Diese Menschen bevorzugen meist (aber nicht immer) ein androgynes Aussehen, um nicht in eine falsche Geschlechtsschublade gesteckt zu werden.
    Geändert von Inaktiver User (14.01.2018 um 13:54 Uhr) Grund: Fehler korrigiert

  3. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Danke für eure Antworten. Als Ergebnis gibt es da offenbar keinen Zusammenhang.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Obsidian,
    Du beziehst Dich, glaube ich, auch auf mein Posting in dem anderen Strang.
    Daher präzisiere ich meine Aussage von dort:
    Meine Aussage war nicht, dass asexuelle Menschen generell eine androgyne Figur bevorzugen, sondern dass bei der TE dieser Zusammenhang besteht. Dies las ich aus dem, was sie über sich erzählt hatte, recht deutlich heraus.
    Ja, auf den Thread bezog sich meine Frage und sie kam mir beim Lesen deines Beitrags in den Sinn.
    (Da crossposting nicht erlaubt ist, wußte ich aber nicht, wie genau ich das sagen darf.)

    Da die Frage aufkam:
    Nein, mit meinen anderen Threads hat meine Frage nichts zu tun. Und es geht mir wie gesagt um Asexualität im Sinne der sexuellen Orientierung und um den eigenen Körper der (asexuellen) Person und ihren eigenen Bezug zu ihrem Körper (nicht darum, was sie an anderen Menschen schön findet oder wie sie von anderen wahrgenommen wird/werden möchte). Ich denke persönlich nicht, dass asexuelle Menschen sich körperlich mehrheitlich absichtlich unattraktiv machen wollen, wenn sie eine "knabenhaftere Figur" bevorzugen, sondern dass sie diesen Figurtyp einfach bei sich selbst stimmig finden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    • Ein asexueller Mensch hat womöglich (nicht zwangsläufig) Schwierigkeiten, sich in einem Körper mit sehr deutlich ausgeprägten sexuellen Merkmalen wohlzufühlen, sofern das seiner sexuellen Identität entgegenläuft.
    Bezogen auf das von mir Gefettete: Die sexuelle Identität eines asexuellen Menschen ist doch immer asexuell oder nicht? Oder geht es bei der sexuellen Identität darum, welches biologische Geschlecht man hat und ob man da im Einklang mit seinem biologischen Körper ist (bei Transsexuellen ist das ja gerade nicht der Fall)?

    Sorry, aber ich bin da gerade verwirrt.

  4. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bezogen auf das von mir Gefettete: Die sexuelle Identität eines asexuellen Menschen ist doch immer asexuell oder nicht? Oder geht es bei der sexuellen Identität darum, welches biologische Geschlecht man hat und ob man da im Einklang mit seinem biologischen Körper ist (bei Transsexuellen ist das ja gerade nicht der Fall)?

    Sorry, aber ich bin da gerade verwirrt.
    Wir auch, liebe Obsidian...

    Vielleicht schaust du dich ja mal auch hier oder hier um? Das erschiene mir für deine vielen Fragen sinnvoller.

  5. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Da ich in dem anderen thread zu spät dran war möchte ich noch mal hier meine Meinung darstellen.
    In der Pubertät überraschte mich sehr unangenehm, dass ich üppige/schwabbelige Formen entwickelte.
    Trotzdem ich durchaus sexuelle Interessen hatte und habe, konnte ich mich bis heute nicht damit anfreunden, dass ich keinen androgynen Körperbau behalten habe.
    Leider unsportlich und mit einem normalen Appetit gesegnet, konnte ich mich bisher nur zweimal auf ein Gewicht ca. 64-66 kg bei 1,80 m Körpergröße runterhungern.
    Jetzt 5 kg mehr.
    Damit habe ich mich einigermaßen wohlgefühlt, zwar nicht androgyn, aber schlank und ohne größere Wabbel an Hintern und Brust. Wenn auch noch zuviel nach meinem Geschmack.

    Was da Männer drüber denken ist mir schnuppe, denn dass deren Geschmack unterschiedlich ist, ist mir bewußt. Da mir selbst bei Männern immer das große Ganze wichtig ist, denke ich, dass es umgekehrt auch so ist.

    Mit meinem Körper bin ich nach wie vor nicht glücklich, weiß aber, dass es vielen so geht. Es ist leider für mich nicht zu ändern. Operationen kommen für mich nicht in Frage, hab ich zwar mal überlegt, das Risiko ist mir aber zu hoch.
    Warum die Natur das so doof eingerichtet hat, dass Leute mit ihrem Körperbau hadern, ist eine der großen offenen Fragen von mir an das Universum.
    Warum kriegt nicht jede das was sie will?

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    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum kriegt nicht jede das was sie will?
    Ich glaube, die Antwort ist, weil sich der Wille ändert.

    Je nach Kultur, Mode und Trend ist frau wohl oft "verkehrt".

  7. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum kriegt nicht jede das was sie will?
    Weil es sonst langweilig wäre... Ich wollte immer ganz glatte Haare... Aber nee... Lockenkopf pur. Unbezwingbar. Hat Jahre gedauert, bis ich das gut fand...

  8. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht schaust du dich ja mal auch hier oder hier um? Das erschiene mir für deine vielen Fragen sinnvoller.
    Danke, aber ich möchte das hier besprechen und fand das soweit auch völlig ausreichend sinnvoll.
    Die Frage ist an sich ja auch beantwortet.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In der Pubertät überraschte mich sehr unangenehm, dass ich üppige/schwabbelige Formen entwickelte.
    Trotzdem ich durchaus sexuelle Interessen hatte und habe, konnte ich mich bis heute nicht damit anfreunden, dass ich keinen androgynen Körperbau behalten habe.
    Danke für dein Beispiel. Das spricht ja auch dafür, dass es keinen zwingenden Zusammenhang gibt zwischen der gewünschten eigenen Figur und der eigenen sexuellen Orientierung.

  9. Inaktiver User

    AW: Asexualität & Körperbild

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil es sonst langweilig wäre... Ich wollte immer ganz glatte Haare... Aber nee... Lockenkopf pur. Unbezwingbar. Hat Jahre gedauert, bis ich das gut fand...
    Ich fand Glätteisen, eine tolle Erfindung, zumindest für einen Teil der Haare...

    Jetzt bin ich zur Haargummimethode übergegangen. Einen Zopf, alle Haare bis zum Gummi ordentlich anfeuchten und nach einer halben Stunde sehe ich aus, wie vom Friseur gekommen
    Wo kann ich es patentieren?

  10. gesperrt

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    AW: Asexualität & Körperbild

    Ich kenne eine Reihe von Personen, die sich als asexuell schildern.
    Alle sind sehr um einen androgynen Körper bemüht.
    Die These aus dem EP kann ich daher nachvollziehen.

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