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  1. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Mir ist ja die soziale "Ächtung" eigentlich egal, aber ich möchte nicht dass mein Sohn drunter leidet. Und das kann halt wirklich passieren dass er da in der Schule blöd angemacht wird.
    Dazu fällt mir nur ein: Cross that bridge when you come to it.

    Wenn die bei Euch alle einen an der Waffel haben, wäre doch eher ein Umzug angebracht. Solche Dorf-Intrigen sind doch sinnlose Verschwendung kostbarer Lebenszeit. Wie sieht’s denn aus mit Herrn Moon, kann der nicht einfach eine Weile deinen Posten übernehmen?

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    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Angenommen mit dem Vorstand wäre alles okay. Hättest du dann weiter Lust dort Sport zu machen?
    Falls dem so ist, dann würde ich weiter dorthin gehen. Einfach mal ausprobieren. Vielleicht nimmt er es dir gar nicht so übel. Oder es renkt sich nach ner Weile wieder ein. Aber ein Hobby das mir Spaß macht würde ich nicht wegen einer Person aufgeben.

    Anders sieht die Sache aus, falls du eh keine Lust mehr auf den Sport hast. Dann würde ich abwägen, wie viel Integration dir der Verein bringt. Und ob ihr als Familie da raus sein wollt. Vielleicht gibt es ja eine andere Form von Anbindung, an der du Momentan mehr Freude hättest? Oder du brauchst die Integration ins Dorf gar nicht? Solange du zu den anderen Bewohnern nicht richtig doof bist, denke ich nicht, dass dein Sohn groß drunter leidet. Der wird schon Freundschaften knüpfen. So oder so.

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    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dazu fällt mir nur ein: Cross that bridge when you come to it.

    Wenn die bei Euch alle einen an der Waffel haben, wäre doch eher ein Umzug angebracht. Solche Dorf-Intrigen sind doch sinnlose Verschwendung kostbarer Lebenszeit. Wie sieht’s denn aus mit Herrn Moon, kann der nicht einfach eine Weile deinen Posten übernehmen?
    Umzug kann leider nicht beschleunigt werden, (außer ich gewinne im Lotto oder so... ) Grundstück haben wir gekauft, aber bauen dauert seine Zeit. Wir sind auf jeden Fall dran. Dennoch kann der Bau frühestens Ende dieses Jahres gestartet werden. Alles andere wäre un

    realistisch.

    Mister Moon kann leider meinen Posten nicht übernehmen. Mister Moon hat zwei andere Hobbys, denen er nachgeht. Aber bei ihm ist der Fall auch etwas gelagert. Mister Moon ist Lehrer und somit in der Regel immer Nachmittags schon daheim und mit unseren großen Sohn beschäftigt. Er braucht seine Hobbys aus Ausgleich von seinem Beruf und Familienalltag. Ich komme in der Regel so um 18 Uhr heim und bin dann einfach nur noch fertig mit der Welt. Deshalb habe ich auch gerade im Moment viel weniger Energie für einen Verein, als mein Mann es hat. Aber mein Mann hat trotzdem immer fleißig geholfen, wenn irgendwelche Events waren (z. B. beim Aufbauen).

    Zitat Zitat von Lorenia Beitrag anzeigen
    Angenommen mit dem Vorstand wäre alles okay. Hättest du dann weiter Lust dort Sport zu machen?

    Anders sieht die Sache aus, falls du eh keine Lust mehr auf den Sport hast. Dann würde ich abwägen, wie viel Integration dir der Verein bringt. Und ob ihr als Familie da raus sein wollt. Vielleicht gibt es ja eine andere Form von Anbindung, an der du Momentan mehr Freude hättest? Oder du brauchst die Integration ins Dorf gar nicht? Solange du zu den anderen Bewohnern nicht richtig doof bist, denke ich nicht, dass dein Sohn groß drunter leidet. Der wird schon Freundschaften knüpfen. So oder so.
    Das ist jetzt die Gretchenfrage: Ja ich will langfristig den Sport weitermachen. Habe aber ehrlich gesagt kein Problem damit im Moment ein oder zwei Jahre zu pausieren. Da mein Sport aber ein extrem geselliger Sport ist, (Mannschaftssport) fühle ich mich gerade sehr unwohl mit den Gedanken in diesem Verein weiter auszuüben. Man hockt in der Regel immer zusammen und tauscht sich aus. Und blöd ist es auch schon, wenn man sich so gar nicht mit seinen Mitstreitern versteht.
    Da ich meine Meinung sehr deutlich zum Ausdruck gebracht habe, kann es echt sein, dass neben den Vorstand noch ein paar Leute sehr "beleidigt" sind. Und es sind im Vorfeld sind leider ein paar andere Sachen passiert, die mir die Lust auf diesen Verein echt vermiest haben. (z. B. die Ausage: Warum stellst du dich immer so an? xy hat auch ein Kind gehabt und ist arbeiten gegangen und die hatte immmmmmmmeeeeeeeeeeerrrrrrrrrr Zeit; Ja die hatte auch Familie vor Ort und ist nur Teilzeit arbeiten gegangen oder: Du musst aufpassen was du sagst, solche Späße wie vorhin kannst du nicht bringen. Das verstehen die Leute hier einfach nicht...)

    In unseren neuen Ort gibt es wie gesagt in 100 m Luftlinie einen anderen Verein, mit dem gleichen Sport. Zu diesen zu gehen, könnte ich mich durchaus auch vorstellen. Aber wenn ich jetzt komplett aus den Verein austrete ist der Bruch halt wirklich da und nicht mehr rückgängig zu machen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Irgendwie verstehe ich das Ganze nicht. Du pausierst jetzt sowieso und später ist der Umzug da. Dann kannst du doch den Verein wechseln, bis dahin ist schon Gras drübergewachsen.
    Wenn ihr umgezogen seid, wird dein Sohn auch keine Probleme in der Schule bekommen?

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    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Hallo zusammen,

    tut mir leid, dass ich mein Anliegen nicht verständlicher machen konnte. Ich glaube man kann es nur verstehen, wenn man wirklich in so einem Seelendorf wohnt. Die Ganze Sache ist auch etwas kompliziert. Dadurch, dass man mich gleich zum zweiten Vorstand gemacht hatte, kannte mich auch "Hinz und Kunz" und ich wurde öfters auf der Straße angesprochen, ob ich jetzt die "moonlady90" sei. Ich kannte verständlicherweise keinen. Da ich aber (für diesen Ort) in kein übliches Schema passe, gab es nach und nach die ersten Verstimmungen, weil mich auch keiner verstehen "konnte". Ich falle ja hier schon aus dem örtlichen Raster, weil ich trotz Kind Vollzeit arbeite. Als ich mal beruflich für fünf Tage wegmusste, wurde ich gefragt, wie ich es dann mit meinem Kind mache. Die Frage traf mich unerwartet und ich sagte, dass mein Mann das ganz gut ohne mich hinbekäme. Die zwei Damen, die gefragt hatten, waren sehr fassungslos, wie dass ohne eine Oma funktionieren solle. Ich könnte auch, in Gegensatz zu den meisten anderen Damen im Dorf auch "gar nicht" oder "nur" Teilzeit arbeiten. Ich sage das nicht, weil ich "besser" bin, sondern um aufzuzeigen, dass ich von Anfang an ein kleiner "Exot" war und bin.

    Deshalb habe ich für mich beschlossen:
    1. Hobby bleibt, wird aber vorerst auf Eis gelegt.
    2. Ich trete auf diesen Verein aus.
    3. Nach dem Umzug trete ich in den neuen Verein ein.

    Wegen meinen Sohn: Ich glaube ich habe mir zuviele Gedanken gemacht. (schwangere Kugel und so..) Wenn die Personen über mich "Herziehen" wollen, dann sei es so. Spätestens wenn er auf die weiterführende Schule geht, ist der Spuk vorbei. Ich glaube es würde sowieso nicht lange anhalten. Nach ein paar Wochen haben sie das nächste Opfer gefunden.

    Danke euch allen für eure Gedanken.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Wozu trittst du jetzt aus?

    Ist das Klima an eurem neuen Ort besser? Ich bin aus so einem Dorf geflüchtet, ist definitiv nicht meins.

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    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Hach, das Problem kenn ich!

    Finde es toll, dass du das hier gepostet hast, weil es mir in einer ähnlichen Situation ganz ähnlich ergeht wie Dir.

    Und ich sehe mich selber ein wenig in Dir, bzw. in dem, was Du schreibst, denn ich habe ein echt großes Problem damit, einfach mal zu sagen: So isses und Punkt. - Und trotzdem weiter mein Ding zu machen.

    Ich kann es überhaupt nicht haben, wenn mich jemand nicht mag. (Selbst, wenn das - wie in meinem Fall - der Vorsitzende xyz ist, der eigentlich ziemlich doof ist, weil er mich ja eigentlich gar nicht wirklich respektiert (also meine Entscheidung, Nein gesagt zu haben)).

    Ich lasse mich da auch nur allzu gerne wieder weich klopften, bzw. erkläre und rechtfertige ... aber das führt leider nur dazu, dass die anderen annehmen, man sei nicht wirklich sicher in seinem "Nein".

    Was mir hoffentlich helfen wird:
    - Ich habe Position xyz soundsoviele Jahre ausgeübt. Einfach so. Aus Nettigkeit, aus Erfahrungsgründen ... jetzt will ich nicht mehr. Ich habe das jahrelang gemacht. (Das reicht.)
    - Es ist mir wichtiger, was ich will, als das, was andere von mir wollen. Ist schon klar, dass die gerne wieder mich hätten, weil ich es ja auch ganz gut gemacht habe. - Aber meine Zeit ist mir dafür zu schade, ich möchte das nicht mehr machen, ich habe das lange (genug) gemacht, aber jetzt geht es nicht mehr.
    - Ich kann nur mich ändern, nicht die anderen. Es gibt viele Gründe, warum "die anderen" gerne mich für die Aufgabe hätten (Bequemlichkeit, weil ich einfach gut bin ...) und daher kann ich es auch bis zu einem gewissen Grad verstehen, dass sie zum Teil enttäuscht sind, wenn ich "Nein" sage. Trotzdem ist es schon aus reiner Höflichkeit so, dass meine Entscheidung akzeptiert werden muss. Wer das dann immer noch nicht tut (nach einer gewissen Zeit), den finde ich dann einfach mal schlichtweg: unhöflich, kleinlich und doof.

    Alles in allem: das, was ich will, ist mir wichtiger, als das, was andere von mir wollen. Wer das nicht akzeptiert, den finde ich doof.



    - DIe meisten Menschen akzeptieren übrigens nach einer gewissen Zeit die neuen Umstände. Wenn es Dir grundsätzlich im Verein gefällt, würde ich nur wegen ein paar ewig Gestrigen nicht wechseln.
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

  8. User Info Menu

    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wozu trittst du jetzt aus?

    Ist das Klima an eurem neuen Ort besser? Ich bin aus so einem Dorf geflüchtet, ist definitiv nicht meins.
    Ich denke schon, dass es dort besser wird. Wir wohnen in einen Ort, welcher sieben verschiedene Ortsteile hat. Momentan wohnen wir im Ortsteil A. Grundstück haben wir in Ortsteil B. Weil Schule und Fußballverein vom Sohnemann im Ortsteil B sind, ergeben sich daraus nur Vorteile. Auch beim Vereinwechsel, welche ich nun anstrebe. Verein A (wo ich noch bin) ist komplett am anderen Ende des Dorfes A (ca 1,6 km). Verein B wäre nur noch 100 m Luftlinie vom (zukünftigen) Haus entfernt. Zudem habe ich das Gefühl, dass im Ortsteil B, die Leute doch etwas lockerer sind.

    Desweiteren werde ich nicht den gleichen Fehler machen, wie im alten Verein. Ich lasse mir keine Position aufquatschen, welche ich nicht haben will. Und gute Sportler werden doch immer gerne genommen.

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Hach, das Problem kenn ich!

    Finde es toll, dass du das hier gepostet hast, weil es mir in einer ähnlichen Situation ganz ähnlich ergeht wie Dir.

    Und ich sehe mich selber ein wenig in Dir, bzw. in dem, was Du schreibst, denn ich habe ein echt großes Problem damit, einfach mal zu sagen: So isses und Punkt. - Und trotzdem weiter mein Ding zu machen.

    Ich kann es überhaupt nicht haben, wenn mich jemand nicht mag. (Selbst, wenn das - wie in meinem Fall - der Vorsitzende xyz ist, der eigentlich ziemlich doof ist, weil er mich ja eigentlich gar nicht wirklich respektiert (also meine Entscheidung, Nein gesagt zu haben)).

    Ich lasse mich da auch nur allzu gerne wieder weich klopften, bzw. erkläre und rechtfertige ... aber das führt leider nur dazu, dass die anderen annehmen, man sei nicht wirklich sicher in seinem "Nein".

    DIe meisten Menschen akzeptieren übrigens nach einer gewissen Zeit die neuen Umstände. Wenn es Dir grundsätzlich im Verein gefällt, würde ich nur wegen ein paar ewig Gestrigen nicht wechseln
    Schön Susisa, dass du mich verstehst. Also kennen andere das Problem auch. Ich lerne gerade (und darauf bin ich stolz) Wenn ICH nicht zu MEINER Meinung stehe, warum sollten es die anderen tun?

    Das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt. Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl bei diesem Haufen. Deswegen ist der Austritt für mich die einzige logische Konsequenz. Eine Gruppe von Menschen, die mein (mehrmaliges) Nein nicht ernst nimmt und mein "Nein" nicht akzeptieren, mit denen möchte ich nicht meine Zeit verbringen. Ich lerne gerade zu meinen Bedürfnissen zu stehen und für wen oder was ich meine Freizeit opfere, ist meine Entscheidung.

    Und in der Vergangenheit hatte der Vorstand die Frechheit meine Bedürfnisse runterzureden und kleinzumachen. Und das macht mich gerade wirklich wütend. Es sind nämlich genug "Schlaumeier" da, welche genausoviel oder wenig Zeit hätten wie ich. Nur die haben alle keinen Bock. Und "Mäuschen", welche sowieso nur alles falschmacht, soll es wieder retten? Ne ne ne... ohne mich.

  9. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    In meinen Augen bist du sehr naiv in diese ganze Geschichte hinein geraten.
    Umzug, Vereinsbeitritt und dann gleich in den Vorstand-- ohne diese Menschen oder in der Dorfgemeinschaft angekommen zu sein-- ist sehr "gefährlich".

    Dörfler, Dorfgeschehen hat immer seine ganz eigenen Regeln und Abläufe und die kann ein Außenstehender nicht kennen.
    Erwartet wird aber, dass man - wenn man beitritt- auch diesen Vorstellungen und Regeln folgt (die Kraft der Masse).

    Das es schwer wird mit einem einfachen "nein danke" ist verständlich- wenn du die ganze Zeit offene Bereitschaft gezeigt hast, wirkt so eine Aussage sehr ablehnend.
    Das diese Menschen deine Argumente nicht hören wollen, ist auch klar, denn es findet sich nur schwer jemand, der diesen Job machen möchte.
    Leider folgen solche Abläufe nicht immer der reinen Logik, eher sind Menschen persönlch angegriffen und reagieren dementsprechend "schwierig".

    Ich würde einen Brief aufsetzen und darin durchaus die Begründungen auflisten. Kind, Job, anderweitige Verpflichtungen lassen keinen Raum um diesen Job mit der Hingabe und Einsatz auszuführen, die diese Arbeit erfordert.
    Du freust dich, diese Arbeit gemacht zu haben, bedankst dich für die Chance, die man dir gleich zu Beginn gab und freust dich auch in Zukunft Mitglied im Sportverein bleiben zu können.

    So einen Brief würde ich dann als Kündigungsschreiben an alle schicken, die es betrifft.
    Dann ist es offiziell, es gibt Begründungen und du bist keinem direkten Gespräch ausgesetzt- kannst aber jederzeit auf den Brief hinweisen.

    Lass dir das eine Lehre sein!
    Sich in ein Dorfgeschehen einbringen ist nichts für Neuankömmlinge.
    Die müssen sich erst einmal einfinden, etablieren und einen Stand haben. Und ob man sich als Neuer überhaupt tiefer einlassen möchte, ist auch noch die Frage.
    Wenn es ganz doof kommt, hast du dir und den anderen die Dorfstimmung damit erschwert......Ruf ist schnell dahin aber schwer wieder gut zu werden.

    Dorf und Stadt ist ein großer Unterschied- wenn du in so eienr Gemeinschaft leben willst- gilt es die Spielregeln dort auch zu beachten.
    Oder man bleibt immer ein wenig außen vor, was für viele Menschen dann auch ok ist. Nur wird man dann nie eine Vorstandschaft übernehmen

  10. Inaktiver User

    AW: Ich weiß nicht was ich machen soll...

    Stimmt genau, denn die Uhren dort ticken einfach anders und Du wirst letztlich immer eine Fremde bleiben- Integration meint hier meist Assimilation, und das ist nur möglich, wenn’s der Geburtsort ist.....

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