Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 21
  1. User Info Menu

    Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Guten Abend liebe Brigitte Community! 💐

    Ich bin seit langem stille Mitleserin im Forum und hab mich jetzt angemeldet, weil ich einen Rat bzw. Meinungen bräuchte.

    Es geht um folgendes:
    Immer wieder mal muss ich an meine frühere beste Freundin denken. Wir waren in der Grundschule in Parallelklassen (kannten uns nur vom sehen) und kamen in der 5. Klasse dann in eine Klasse. Dort freundeten wir uns richtig an und waren unzertrennlich, saßen nebeneinander, verbrachten die Pausen zusammen, liefen jeden Tag zusammen in die Schule und nachhause, spielten draußen und waren eben typische Kinder.
    Bis zum Schuljahresende ging das so.
    Wir beide waren von Anfang an Klassenbeste, unsere Noten waren fast identisch, am Ende vom Schuljahr bekam sie dann grünes Licht von den Lehrern um aufs Gymnasium zu wechseln. Trotz dass wir beide gleich gut waren und der Schnitt für den Wechsel gereicht hätte, blieb ich auf der Schule. Meine Eltern haben gemeint, wenn die Lehrer der Meinung gewesen wären, dass ichs auf das Gymnasium hätte gehen können, dann hätten sie es genehmigt. Bis heute frage ich mich, was da schief gelaufen sein muss, wenn 2 Kinder einen Schnitt von 1,6 haben, aber nur einer die Schule wechseln darf. Aber das ist ja egal.

    Aufjedenfall brach dann unser Kontakt ab. Unsere Mütter kommen beide aus Osteuropa und so waren wir uns sehr ähnlich. Ihre Mutter setzte viel auf Bildung, Musik etc., währenddessen bei mir alles eher auf freiwilliger Basis verlief. Ich spielte freiwillig Klavier, bei ihr war es die Geige aber man hat gemerkt, dass ihre Mutter sich davon mehr erhofft. Genauso beim lernen. Ich lernte freiwillig viel und konzentrierte mich auf die Schule, bei ihr wurde sehr darauf geschaut dass sie sehr viel lernt, eine gute Schulbildung hat usw., was bei ihr natürlich zu einer anderen Einstellung führte als bei mir. Im Nachhinein wünsche ich mir, dass meine Eltern bei mir genauso dahinter gestanden wären wie ihre.

    Heute sind wir beide knapp 22, sie hat Abitur gemacht und studiert jetzt, war öfters im Ausland und scheinbar hat sich alles von früher ausgezahlt.
    Ich halte mich mit einem Teilzeit und einem Minijob über Wasser, habe kein Abitur gemacht, eine Ausbildung abgebrochen, die 2. musste ich aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens aufhören und weiß seitdem nicht so recht, wohin mit mir beruflich. Da ich privat aber mein Glück gefunden habe ist das für mich alles halb so wild, ändern kann ich an dem, was vor 10 Jahren passiert und schiefgelaufen ist nicht mehr.

    Wie gesagt denke ich oft an die Zeit mit dieser Freundin zurück und frage mich, ob wir uns immer noch genauso gut verstehen würden wie damals. Da sie in unserer Heimatstadt studiert sehe ich sie ab und zu zufällig in der Stadt und denke dann natürlich noch länger über die Vergangenheit nach und würde mich am liebsten bei ihr melden.
    Allerdings glaube ich auch, dass ich mich nie bei ihr melden würde, weil ich mich für mich „schäme“, da sie im Vergleich zu mir einen Vorzeigelebenslauf hat und deshalb nichts mehr von mir wissen möchte oder mich auslacht, genauso wie ihre Mutter, die zwar immer gesagt hat, wir sind wie Geschwister, uns dennoch aber verglichen hat und wollte, dass ihre Tochter besser ist als ich.

    Kurz gesagt glaube ich, würde sie sich nicht mit mir „Versagerin“ abgeben wollen, was sich sehr gemein anhört, aber mich würde es zu sehr ärgern wenn ich ihr von meinem bisherigen Leben erzähle und sie dann abwertend reagiert.

    Langes Geschreibe, kurz gesagt:
    Mich würde mal interessieren, ob jemand schon mal etwas ähnliches hatte und dann daraus gemacht hat?
    Dazu muss ich sagen, dass ich außer meinem Partner und Geschwistern keine Freunde habe, also ich treffe mich nicht ab und zu mit Freundinnen oder schreibe mit Ihnen, weil es gibt sowas (leider) in meinem Leben nicht. Hat sich alles über die Jahre verlaufen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft in der Vergangenheit und Kindheit rumgrüble und mich frage „Was wäre wenn...?“.

    Hoffentlich werde ich jetzt nicht ausgelacht und nicht ernst genommen.

    Schönen Abend euch noch 😊

  2. User Info Menu

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Zitat Zitat von Cukorsziv Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft in der Vergangenheit und Kindheit rumgrüble und mich frage „Was wäre wenn...?“.

    Hoffentlich werde ich jetzt nicht ausgelacht und nicht ernst genommen.
    niemand sollte dich deswegen auslachen oder nicht ernstnehmen und ich kann mir gut vorstellen, dass du so oft an eure freundschaft denkst, eben weil dir freunde in deinem jetztigen leben fehlen.

    kann gut sein, dass es überhaupt nichts mit ihr als person zu tun hat, sondern einfach nur stellvertretend für eine freundin steht. aber ich finde, du hast nichts zu verlieren, über facebook oder wenn du sie das nächste mal zufällig siehst, kannst du sie ja unverbindlich nach einem kaffee fragen - vielleicht habt ihr euch dann nichts zu sagen, aber mehr kann nicht passieren und vielleicht passt die chemie zwischen euch noch.

    ich würde mir keine gedanken machen, ob du abi hast oder nicht oder welchen job du machst, sagt nichts über dich aus und wenn sie es wert ist deine freundin zu sein, dann denkt sie genauso.

    und nur vollständigkeitshalber, falls du an deinen lebenslauf etwas ändern willst, kannst du das auch jetzt noch - damals war es vielleicht die entscheidung deiner eltern und lehrer, heute ist es deine eigene.

    und falls es mit dieser freundin von früher nicht klappt, würde ich mir außerhalb der familie trotzdem neue freunde suchen - es soziales netz ist wichtig und dafür ist es nie zu spät.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  3. User Info Menu

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    niemand sollte dich deswegen auslachen oder nicht ernstnehmen und ich kann mir gut vorstellen, dass du so oft an eure freundschaft denkst, eben weil dir freunde in deinem jetztigen leben fehlen. ..

    ...falls du an deinen lebenslauf etwas ändern willst, kannst du das auch jetzt noch - damals war es vielleicht die entscheidung deiner eltern und lehrer, heute ist es deine eigene.

    und falls es mit dieser freundin von früher nicht klappt, würde ich mir außerhalb der familie trotzdem neue freunde suchen - es soziales netz ist wichtig und dafür ist es nie zu spät.
    Vielen Dank für deine Antwort :)

    Ich war schon immer ein Mensch, der nicht ständig Leute um sich rum haben wollte und dementsprechend oft alleine war. Ok, das Alleinsein beschränkt sich auf die letzten 4-5 Jahre, also seitdem ich nicht mehr zur Schule gehe. Damals hatte ich Freunde in der Schule, Berufsschule, welche aber wieder weg waren, als die Schule vorbei war. Also wirkliche Langzeit Freundschaften hatte ich noch nie, immer solche On/Off Freundschaften. In meinen 2 Jobs verstehe ich mich zwar gut mit allen, da aber alle um einiges älter sind als ich entstehen da natürlich auch keine Freundschaften.

    Mein größter Kontakt ist wirklich mein Partner. Wenn ich alleine in der Stadt bin und Mädelsgruppen sehe oder Gespräche zwischen 2 Freundinnen mitbekomme erwische ich mich öfter wie ich denke „so eine gute Freundin wäre schon schön“. Aber wo soll ich jemanden finden? Außerdem geht es mir „allein“ ja nicht schlecht.

    Ich weiß natürlich, dass mein Lebenslauf überhaupt nichts bedeutet, trotzdem ist die Angst da, als Versagerin dazustehen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mir oft eingeredet habe, dass man nur mit Abi jemand ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur neidisch auf sie.
    Geändert von maryquitecontrary (31.12.2017 um 08:33 Uhr) Grund: Bitte lange Beiträge nicht vollständig zitieren. Das erhöht die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit des Stranges. Danke!

  4. Inaktiver User

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Hallo Cukorsziv,

    ich musste nun 2x nachlesen, denn ich bin jetzt doch über dein Alter gestolpert.
    Auf mich haben deine Zeilen gewirkt, als wärst du eine alte Frau........oder zumindest eine Ältere........und dann les ich 22!!

    Alles wirkt auf mich unbeweglich, festgezurrt und wie "für immer und unabänderlich"........und dabei hat doch ein Mensch- auch du!- mit 22 wahrhaftig noch die ganze Welt mit allen Chancen vor sich!

    Ich- würde dir nicht empfehlen, diese ehemalige Freundin zu kontaktieren.
    Was du beschrieben hast, zeigt eine riesige Kiste voller Gefühle, die - mit dieser Geschichte- viel Einfluss auf dein Leben hatte und jetzt mti Sicherheit in einem Kontakt dabei wären.
    Das wäre keine Freundschaft, die unbelastet begonnen wird- im Gegenteil- du bist randvoll mit deinem Lebensweg und dem Gefühl, nie das erhalten zu haben, was dir zusteht (du hättest haben können).

    Ich lese aus deinen Worten die Sehnsucht nach einer Zeit, die schön, frei und unbelastet war.
    Einer Zeit, in der du dich verbunden, zugehörig und anerkannt gefühlt hast- eine Verbündetet hattest.
    Freundschaften in der Jugend haben immer eine besondere Qualität und fast jeder kann sich an den einen oder anderen zurück erinnern und obwohl man im Laufe des Lebens viele Menschen trifft- bleiben diese ersten Freundschaften tief in uns verankert.
    Weil die Welt von uns noch in Farben gesehen wurde, die mit zunehmendem Alter blasser werden. Weil in diesen Freundschaften noch etwas Unbelastetes und Freies war, was wir mit dem Alter und den Erfahrungen des Lebens verlieren.

    Diese Frau wird von dir wie ein Spiegelbild beschrieben- wie Gold-und Pechmarie.
    Was glaubst du- wie wird es dir gehen, wenn du bei ihr nun all das sehen würdest, was du haben "könntest", aber nicht hast?
    Wie wirst du mit Unterschieden umgehen?
    Und wenn euch diese Unterschiede wieder trennen, wie wirst du das dann einordnen?
    Wie sehr wird dann dieser Verlauf zu den anderen alten Sachen gesteckt- wird alte ungute Gefühle wieder neu beleben?

    Ich bin keinesfalls grundsätzlich gegen eine Kontaktaufnahme.
    Aber ich glaube, dass deine Geschichte - dein Verlauf und momentaner Zustand- wenig nach "Erfolg"aussehen und unter den Umständen, neue Verletzung in dir durchaus wahrscheinlich ist.

    Statt dessen- würde ich dir vorschlagen, die Chancen in deinem Leben anzuschauen.
    Statt auf andere Menschen oder die Vergangenheit zu blicken- alle Türen erkennen, die es noch in deinem Leben gibt und durch die du noch gehen kannst.
    Vielleicht Abitur nachmachen, Fachabi, vielleicht dann studieren oder noch eine Ausbildung, die dir Spaß macht!
    Du bist 22!!- da ist echt noch ALLES möglich!

    Wie wäre das?

  5. User Info Menu

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Cukorsziv,

    ich musste nun 2x nachlesen, denn ich bin jetzt doch über dein Alter gestolpert.
    Auf mich haben deine Zeilen gewirkt, als wärst du eine alte Frau........oder zumindest eine Ältere........und dann les ich 22!!

    Alles wirkt auf mich unbeweglich, festgezurrt und wie "für immer und unabänderlich"........und dabei hat doch ein Mensch- auch du!- mit 22 wahrhaftig noch die ganze Welt mit allen Chancen vor sich!

    Ich- würde dir nicht empfehlen, diese ehemalige Freundin zu kontaktieren....

    Statt dessen- würde ich dir vorschlagen, die Chancen in deinem Leben anzuschauen.
    Statt auf andere Menschen oder die Vergangenheit zu blicken- alle Türen erkennen, die es noch in deinem Leben gibt und durch die du noch gehen kannst.
    Vielleicht Abitur nachmachen, Fachabi, vielleicht dann studieren oder noch eine Ausbildung, die dir Spaß macht!
    Du bist 22!!- da ist echt noch ALLES möglich!

    Wie wäre das?
    Oft habe ich auch genau das gedacht, was du geschrieben hast, Sehnsucht nach früher, Unbeschwertheit. Als ich sehr gut in der Schule war hatte ich den Wunsch, Abi zu machen und zu studieren. Was dann kam war lediglich die mittlere Reife, das Fachabi hab ich wegen Mathe aufgegeben weil ich es trotz sämtlicher Nachhilfe Stunden nie hinbekommen habe. Ich muss jetzt auch sagen, ich wüsste garnicht was ich studieren sollte, weshalb also Abi? Ich wollte es seit Jahren nur noch wegen meinem Gefühl und der Anerkennung in der Gesellschaft machen. Finanziell könnte ich es mir auch garnicht leisten, nochmal zur Schule zu gehen.

    Ich bilde mich gern weiter, reise viel, usw. usf., in sofern denke ich, habe ich mich zu früher kaum verändert. Vielleicht denkst du deshalb auch, ich sei eine alte Frau, ich bin so gesehen nämlich ziemlich langweilig und untypisch für fast 22 :D

    Nur die Sache mit dem Lebenslauf ist nicht ganz so, wie ich es schön gefunden hätte. Warum ich dann so viel an sie denken muss weiß ich nicht... wahrscheinlich, weil sie meine erste wirkliche beste Freundin war und wir damals so viel gemeinsam hatten.

    Danke für deine Antwort :)
    Geändert von maryquitecontrary (31.12.2017 um 08:36 Uhr) Grund: Ebenso: bitte keine Vollzitate. Danke!

  6. Inaktiver User

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Nun- kein Mensch sagt, du MUSST studieren oder Abi machen- gleichzeitig klingst du mit deinem beruflichen Werdegang nicht glücklich.
    und in deinem Alter ist noch viel möglich.
    Hast du dich je beim Arbeitsamt o.ä. nach Förderungen und Möglichkeiten umgehört?

    Du klingst auf mich so "aufgegeben"- das finde ich einfach schade.....denn wenn du einst mit 1,6 aufs Gymnasium hättest gehen können, hättest du dort den Abschluss sicher auch geschafft (oder bezweifelst du das heute?).

    Du musst selbst entscheiden OB du den Kontakt zu dieser Frau wieder beleben willst.
    Ich wollte dir aufzeigen, dass die Grundlage dafür nicht locker und frei scheint (aufgrund deiner Erzählung)- und du dir dadurch möglicherweise keinen Gefallen tust.
    Die Fragen, die ich dir gestellt habe- wären sicher gut für dich zu beantworten.

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Erzähl doch noch ein bisschen mehr von dir.

    Was für Ausbildungen hast du begonnen und wieder abgebrochen und warum.
    Bist du verheiratet/verlobt? Kinder?

    Was sind deine Wünsche und Träume für dein Leben?
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  8. User Info Menu

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Sorry, ich dachte hier schreibt eine 80jährige, die vom Leben nichts mehr erwartet. In der Vergangenheit festhängen hat noch nie etwas gebracht. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, man kann etwas für die Zukunft tun.

    Du kannst dein Abitur nachholen, es gibt Abendschulen, was früher nicht gekalppt hat, kann man heute ohne Probleme nachholen. Du kannst endlich eine Ausbildung machen, du kannst vorher bei den Firmen ein Praktikum machen, um zu sehen, ob der Job für dich etwas ist, du kannst deine alte Freundin ansprechen und sehen, ob ihr heute noch zusammen paßt, wenn nicht dann nicht, aber vor sich hin sinnieren ob und wenn ist völlig sinnlos. Damit, daß sie beruflich etwas auf die Beine gestellt hat, mußt du leben. Du bist dabei, dein berufliches Leben in die Tonne zu kloppen. Wenn dir dein bisheriger Lebenslauf nicht gefällt, dann tu etwas. Es wird keiner an deiner Haustür klingeln und dich abholen.

    Du schreibst, du hast dein privates Glück gefunden und? Hier kann du kilometerlange Berichte lesen, wie ein solches Glück irgendwann keins mehr ist und dann stehst du da ohne Ausbildung ohne Beruf. Von was willst du dann leben?
    Geändert von linsemo (31.12.2017 um 09:31 Uhr)
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  9. Inaktiver User

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Abi oder nicht ist nicht das Problem.
    Ich finde es problematisch, dass eine junge Frau keine Berufsausbildung hat und dass ihre Sozialkontakte sich weitgehend auf den Lebenspartner beschränken.
    Es ist aus meiner Sicht falsch und nicht zielführend, das alles in der Vergangenheit zu verankern. Für diese Situation sind nicht Deine Eltern zuständig sondern Du.
    Außerdem:
    Wenn du damals ins Gymnasium gekomnen wärest, wer sagt, dass das zum Abi geführt hätte? Das Mathe-Problem hätte da doch genauso zuschlagen können wie später beim Fachabi.
    Es ist Unsinn, dass Du Dich deswegen als Versagerin siehst. Es ist aber ein Fehler, dass Du jetzt nicht versuchst etwas aus Dir zu machen.

  10. User Info Menu

    AW: Alte Freundschaften und Vergangenheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun- kein Mensch sagt, du MUSST studieren oder Abi machen- gleichzeitig klingst du mit deinem beruflichen Werdegang nicht glücklich.
    und in deinem Alter ist noch viel möglich.
    Hast du dich je beim Arbeitsamt o.ä. nach Förderungen und Möglichkeiten umgehört?

    Du klingst auf mich so "aufgegeben"- das finde ich einfach schade.....denn wenn du einst mit 1,6 aufs Gymnasium hättest gehen können, hättest du dort den Abschluss sicher auch geschafft (oder bezweifelst du das heute?).

    Du musst selbst entscheiden OB du den Kontakt zu dieser Frau wieder beleben willst.
    Ich wollte dir aufzeigen, dass die Grundlage dafür nicht locker und frei scheint (aufgrund deiner Erzählung)- und du dir dadurch möglicherweise keinen Gefallen tust.
    Die Fragen, die ich dir gestellt habe- wären sicher gut für dich zu beantworten.
    Gänzlich glücklich bin ich mit der beruflichen Situation natürlich nicht, da ich meinen absoluten Traumberuf in der Ausbildung aufhören musste, aufgrund eines Autounfalls. Seitdem habe ich einen Teilzeitjob der mir zwar Spaß macht, aber natürlich nicht mein Traum. Diesen und den 2. Job mache ich, damit ich mit meinem Partner zusammenleben kann und meinen „Luxus“ wie Auto bezahlen kann.

    Das Arbeitsamt war mir noch nie eine Hilfe und damit habe ich nur negative Erfahrungen.

    Ob ich den Abschluss geschafft hätte weiß ich nicht. Ich denke zwar, wenn ich nach der 5. Klasse gewechselt hätte, dass die ganze Grundmotivation gewesen wäre und ich das Matheproblem, welches in der 10. Klasse aufkam, anders versucht hätte zu lösen. Aber das weiß ich natürlich nicht, wie es gewesen wäre.

    Den Kontakt wünsche ich mir, weil sie im Leben meine einzige wirkliche Freundin war und ich so nur gute Erinnerungen habe. Aber das ist über 10 Jahre her, sicher hat sie sich sehr verändert, genauso wie ich. Deshalb ist es, glaube ich, nur Wunschdenken.

Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •