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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Beharrlichkeit und Konstanz läuft bei mir nicht unter "pain". Tut ja nicht weh, einfach noch einmal ans Klavier zu sitzen, noch einmal eine neue Lösung fürs Informatikproblem zu finden, noch einmal die sportliche Übung zu üben...
    Ich denke, wenn man das selber will, ist es wirklich so, dass das nicht "weh" tut.

    Allerdings habe ich neulich an mir festgestellt, dass ich - sehr beharrlich - dabei war, mich in Neuland einzuarbeiten und wieder und wieder gescheitert bin. Das war sooooo ätzend irgendwann. Ich habe trotzdem nicht locker gelassen (intrinsisch motiviert) und ich glaube, ich muss mir den Erfolg einfach noch mal bewusster machen und diesen auch zelebrieren (denn letztendlich habe ich es geschafft!!!) ...
    Puh, aber ich sage Dir, das war echt PAIN!!!
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    muss nicht, aber kann. Etwas Schmerz kann die Prioritäten und wichtigen Dinge des Lebens recht deutlich klar machen. und bringt einen schnell in tiefe meditative Zustände, wenn man ihn so nutzen will.

    gruss, barbara
    Beispiel???
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    und diesen auch zelebrieren (denn letztendlich habe ich es geschafft!!!) ...
    Puh, aber ich sage Dir, das war echt PAIN!!!
    Dann ist dieser Smiley --> hier aber gar nicht sinnvoll. Sondern eher dieser -->
    "No pain - no gain" - ich steh auf den Satz. Er drückt einfach wider dem Zeitgeist aus, dass es Dinge gibt, für die man sich einfach den A... aufreißt. Wenn dich eine Sache viel Stärke gekostet hat, wirst du im Nachhinein auch mehr Selbstwertgefühl haben, weil du staight genug warst, es auszustehen, durchzuboxen, auszuhalten, zu schaffen.

    By the way: Herzlichen Glückwunsch.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich würde das ganz anders verstehen:

    Wenn man etwas erreichen will, was außerhalb des gutartigen Alltagsbetriebs liegt, muß man in seinen Anstrengungen, das zu erreichen, auch die Bequemlichkeitszone verlassen. Einfaches Beispiel, wenn ich einen Marathon laufen will, bringt es nichts, wenn ich immer nur so lange laufe bis es mir ungemütlich wird. Ich muß durch ungemütlich, ins Wehtun, in "Warum tue ich mir das an??" und dann hilft mir "no pain, no gain", weil es mich daran erinnert, daß ich mir das antue, weil ich sonst nicht zu dem Ergebnis komme, das ich haben will.

    Wenn ich mein eigenes Körpergewicht stemmen will, gibt's auf dem Weg dahin eine Menge Muskelkater. Will ich neben der Arbeit eine anspruchsvolle Weiterbildung machen, muß ich viele Freizeittermine absagen. Um bergtauglich zu werden, muß ich Routine darin kriegen, meine Höhenangst zu überwinden. Man muß wissen, wofür man das tut.
    Oh ja, super. Ergebnis im Blick behalten!

    Mir fällt dazu noch so eine Geschicht` ein, die ich mal bei youtube gesehen habe. Da ging es um einen Weg zum Ziel. Der eine Weg verlief ins Leere und der andere Weg verlief - relativ schnurgerade - durch den "Wald der Dunkelheit" (oder sowas). Irgendwie denke ich auch gerade an die Nebel von Avalon ... aber keine Ahnung wieso.

    Energie = ich will + Ziel (dahinter) im Blick behalten und dann am besten nicht mehr zurück blicken und einfach drauflos. Den entstehenden Schmerz, so es denn einer ist, als "Freund" betrachten, da er einen dem Ziel näherbringt.
    Immerhin ist es selbstgewählter Schmerz. (Oder etwas gemäßigter: Anstrengung, Fleiß, Gewinn ...)

    Oh wow. Noch so früh am Tage und schon so erkenntnisreich unterwegs.


    - Noch etwas: ich glaube, es gehört auch ein gewisses Selbstvertrauen dazu. - Dass nämlich das Ziel, was ich mir ausgesucht habe, sinnvoll ist (= ich kann gute Ziele bestimmen) und dass ich die Kraft habe, dieses Ziel auch zu erreichen.
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Dann ist dieser Smiley --> hier aber gar nicht sinnvoll. Sondern eher dieser -->
    ...

    By the way: Herzlichen Glückwunsch.
    Ja, Danke Dir!

    Ich glaube, das ist wirklich etwas, an dem ich noch "arbeiten" muss. Nicht zuletzt habe ich deswegen wohl auch den Strang eröffnet.
    Ich setze noch die falschen Smileys.

    Selbstlob, Belohnung, Freude über das von mir Erreichte empfinden ... das kann ich echt noch nicht so gut.

    - Danke für den sehr konkreten Anstoß, jetzt weiß ich, wo ich persönlich weitermachen kann.
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

  6. gesperrt

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Beispiel???

    ich mach das via Tattoos, aber ich glaube, mit Ausdauersport kriegt man das auch hin.

    Oder generell, indem man sich in eine Situation bringt, wo man nicht einfach aufhören kann, zB im Klettern.

    gruss, barbara

  7. gesperrt

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    und dass ich die Kraft habe, dieses Ziel auch zu erreichen.

    nicht nur Kraft... auch die Geduld, die Intelligenz, die Feinfühligkeit, die Kreativität, die Ausdauer, die Nerven... was immer es braucht für ein bestimmtes Ziel.

    Ich habe beschlossen, mich von Informatik nicht mehr nerven zu lassen, sondern ihr gleich viel Geduld zu gönnen, die auch meine Schüler von mir kriegen. Und siehe da: es klappt!

    Manche Schmerzen, die man eigentlich vermeiden wollte, da sie unnötig und bremsend sind, sind eben doch selbst gemacht.

    gruss, barbara

  8. Inaktiver User

    AW: No pain = no gain?

    Ja.

    Der Spruch bedeutet eigentlich nur "von nichts kommt nichts". Und genau so ist es auch.

  9. Inaktiver User

    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Susisa Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn man das selber will, ist es wirklich so, dass das nicht "weh" tut.
    :
    Das würde ich so nicht sagen. Wenn du für einen Marathon trainierst, tut es immer weh, und auf den 42.195 km erst recht. Oder wenn man bewusst auf was verzichtet z. B. - ich verzichte in der Vorbereitung auf bestimmte Sportevents meist 2-3 Monate auf Alkohol, aber wenn mir jemand einen guten Wein anbietet, fällt es mir trotzdem unendlich schwer, „nein“ zu sagen (mache ich aber trotzdem). Du lernst aber mit der Zeit, diese Schmerzen als Begleiter abzuspeichern (frei nach dem Motto:“wenn ich morgens aufstehe und rein gar nichts fühle, mache ich mir Sorgen, tot zu sein“). Es gehört halt dazu, ebenso wie Zähneputzen. Wenn schlechte Angewohnheiten von selbst „gehen“, ohne Schatten zu hinterlassen, ist das natürlich toll, aber die meisten werden eher einen lebenslangen Kampf in unterschiedlichen Intensitätsstufen nach sich ziehen.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Dann ist dieser Smiley --> hier aber gar nicht sinnvoll. Sondern eher dieser -->
    "No pain - no gain" - ich steh auf den Satz. Er drückt einfach wider dem Zeitgeist aus, dass es Dinge gibt, für die man sich einfach den A... aufreißt. Wenn dich eine Sache viel Stärke gekostet hat, wirst du im Nachhinein auch mehr Selbstwertgefühl haben, weil du staight genug warst, es auszustehen, durchzuboxen, auszuhalten, zu schaffen.

    By the way: Herzlichen Glückwunsch.
    Ich finde das gar nicht so wider den Zeitgeist. Zumindest in meinem Umfeld ist der protestantische Arbeitsethos noch tief verwurzelt und die andere Seite der Medaille. Was nicht mit Schweiss und Blut erkämpft wurde, ist nichts wert. Streng Dich an! lautet der Treiber dazu. Und Genussfeindlichkeit ist (auch) ein Bestandteil davon.

    Ich sehe den Spruch als Motivationshilfe und (für mich) keine besonders gute. In einer Reihe mit „Wer schön sein will, muss leiden“ und dem hier schon zitierten „Ohne Fleiß kein Preis“

    Ich bin (finde ich) nicht so schlecht in Selbstdisziplin, aber kann auch gut mit Erfolgen leben, die mir zugefallen sind
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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