Ich denke, wenn man das selber will, ist es wirklich so, dass das nicht "weh" tut.
Allerdings habe ich neulich an mir festgestellt, dass ich - sehr beharrlich - dabei war, mich in Neuland einzuarbeiten und wieder und wieder gescheitert bin. Das war sooooo ätzend irgendwann. Ich habe trotzdem nicht locker gelassen (intrinsisch motiviert) und ich glaube, ich muss mir den Erfolg einfach noch mal bewusster machen und diesen auch zelebrieren (denn letztendlich habe ich es geschafft!!!) ...
Puh, aber ich sage Dir, das war echt PAIN!!!![]()
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 102
Thema: No pain = no gain?
-
29.12.2017, 10:57
AW: No pain = no gain?
Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
-
29.12.2017, 10:58
-
29.12.2017, 11:06
AW: No pain = no gain?
Dann ist dieser Smiley -->
hier aber gar nicht sinnvoll. Sondern eher dieser -->
"No pain - no gain" - ich steh auf den Satz. Er drückt einfach wider dem Zeitgeist aus, dass es Dinge gibt, für die man sich einfach den A... aufreißt. Wenn dich eine Sache viel Stärke gekostet hat, wirst du im Nachhinein auch mehr Selbstwertgefühl haben, weil du staight genug warst, es auszustehen, durchzuboxen, auszuhalten, zu schaffen.
By the way: Herzlichen Glückwunsch.
-
29.12.2017, 11:07
AW: No pain = no gain?
Oh ja, super. Ergebnis im Blick behalten!
Mir fällt dazu noch so eine Geschicht` ein, die ich mal bei youtube gesehen habe. Da ging es um einen Weg zum Ziel. Der eine Weg verlief ins Leere und der andere Weg verlief - relativ schnurgerade - durch den "Wald der Dunkelheit" (oder sowas). Irgendwie denke ich auch gerade an die Nebel von Avalon ... aber keine Ahnung wieso.
Energie = ich will + Ziel (dahinter) im Blick behalten und dann am besten nicht mehr zurück blicken und einfach drauflos. Den entstehenden Schmerz, so es denn einer ist, als "Freund" betrachten, da er einen dem Ziel näherbringt.
Immerhin ist es selbstgewählter Schmerz. (Oder etwas gemäßigter: Anstrengung, Fleiß, Gewinn ...)
Oh wow. Noch so früh am Tage und schon so erkenntnisreich unterwegs.
- Noch etwas: ich glaube, es gehört auch ein gewisses Selbstvertrauen dazu. - Dass nämlich das Ziel, was ich mir ausgesucht habe, sinnvoll ist (= ich kann gute Ziele bestimmen) und dass ich die Kraft habe, dieses Ziel auch zu erreichen.Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
-
29.12.2017, 11:11
AW: No pain = no gain?
Ja, Danke Dir!

Ich glaube, das ist wirklich etwas, an dem ich noch "arbeiten" muss. Nicht zuletzt habe ich deswegen wohl auch den Strang eröffnet.
Ich setze noch die falschen Smileys.
Selbstlob, Belohnung, Freude über das von mir Erreichte empfinden ... das kann ich echt noch nicht so gut.
- Danke für den sehr konkreten Anstoß, jetzt weiß ich, wo ich persönlich weitermachen kann.Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.
-
29.12.2017, 11:12
-
29.12.2017, 11:14
AW: No pain = no gain?
nicht nur Kraft... auch die Geduld, die Intelligenz, die Feinfühligkeit, die Kreativität, die Ausdauer, die Nerven... was immer es braucht für ein bestimmtes Ziel.
Ich habe beschlossen, mich von Informatik nicht mehr nerven zu lassen, sondern ihr gleich viel Geduld zu gönnen, die auch meine Schüler von mir kriegen. Und siehe da: es klappt!
Manche Schmerzen, die man eigentlich vermeiden wollte, da sie unnötig und bremsend sind, sind eben doch selbst gemacht.
gruss, barbara
-
29.12.2017, 11:40Inaktiver User
AW: No pain = no gain?
Ja.
Der Spruch bedeutet eigentlich nur "von nichts kommt nichts". Und genau so ist es auch.
-
29.12.2017, 12:08Inaktiver User
AW: No pain = no gain?
Das würde ich so nicht sagen. Wenn du für einen Marathon trainierst, tut es immer weh, und auf den 42.195 km erst recht. Oder wenn man bewusst auf was verzichtet z. B. - ich verzichte in der Vorbereitung auf bestimmte Sportevents meist 2-3 Monate auf Alkohol, aber wenn mir jemand einen guten Wein anbietet, fällt es mir trotzdem unendlich schwer, „nein“ zu sagen (mache ich aber trotzdem). Du lernst aber mit der Zeit, diese Schmerzen als Begleiter abzuspeichern (frei nach dem Motto:“wenn ich morgens aufstehe und rein gar nichts fühle, mache ich mir Sorgen, tot zu sein“). Es gehört halt dazu, ebenso wie Zähneputzen. Wenn schlechte Angewohnheiten von selbst „gehen“, ohne Schatten zu hinterlassen, ist das natürlich toll, aber die meisten werden eher einen lebenslangen Kampf in unterschiedlichen Intensitätsstufen nach sich ziehen.
-
29.12.2017, 12:17
AW: No pain = no gain?
Ich finde das gar nicht so wider den Zeitgeist. Zumindest in meinem Umfeld ist der protestantische Arbeitsethos noch tief verwurzelt und die andere Seite der Medaille. Was nicht mit Schweiss und Blut erkämpft wurde, ist nichts wert. Streng Dich an! lautet der Treiber dazu. Und Genussfeindlichkeit ist (auch) ein Bestandteil davon.
Ich sehe den Spruch als Motivationshilfe und (für mich) keine besonders gute. In einer Reihe mit „Wer schön sein will, muss leiden“ und dem hier schon zitierten „Ohne Fleiß kein Preis“
Ich bin (finde ich) nicht so schlecht in Selbstdisziplin, aber kann auch gut mit Erfolgen leben, die mir zugefallen sindA man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer



Zitieren

